Ziel des Vorhabens ist es in der Aquakultur durch das Schließen der Lebendfutter-Versorgungslücke bei den Fischlarven zu einer gesteigerten Überlebensrate zu kommen. Durch eine Diversifizierung des Futtermittelspektrums könnte auch die Abhängigkeit gegenüber einigen wenigen Nutzarten als Futter reduziert werden, was in den meisten Fällen die Ausbeutung dieser Nutzarten verringern würde. Die Aufnahme bisher nicht verwendeter Fischarten in die Aquakultur durch ein besseres Futterangebot wäre ein weiterer Vorteil. Der Einsatz von Nematoden wird in der Aquaristik seit längerem praktiziert, jedoch werden Nematoden in der kommerziellen Aquakultur bisher sehr selten als Futtermittel eingesetzt. Aus zunächst ca. 15 Nematoden-Arten sollen die beiden für die Aquakultur am besten geeigneten Arten ausgewählt werden. Am Ende soll eine Kulturanlage im Labormaßstab zur Verfügung stehen, in der einfach und kostengünstig zwei Nematoden-Arten in ausreichender Menge kultiviert werden können. Abschließend wird die Eignung der Nematoden als Futter in dafür konstruierten Fütterungsbecken am Beispiel der Larven von Dorade, Wolfsbarsch und Steinbutt geprüft. Zusätzlich wird durch den Kooperationspartner Impetus GmbH eine molekularbiologische Referenzdatenbank zu Nematoden aufgebaut, welche unter anderem der Aquakultur zur Qualitätssicherung als Dienstleistung zur Verfügung gestellt werden kann.
Die RKW Bremen GmbH berät kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen zur Corporate Social Responsibility (CSR)-Thematik. Es steht eine Vielzahl von Leitfäden und sonstigen Publikationen zur Verfügung, ein übersichtliches, der besonderen Situation von KMU angepasstes Beratungskonzept fehlt jedoch. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines abgestimmten Beratungskonzepts, das eine systematische CSR-Analyse ermöglicht. Hierzu wird die Universität Bremen einen Entwurf entwickeln und im Rahmen von vier Workshops mit Bremer Unternehmen und in enger Zusammenarbeit mit der RKW Bremen GmbH optimieren und absichern. Die Ergebnisse des Projektes werden als Leitfaden für CSRBeraterInnen zusammengefasst und veröffentlicht.
Stahlwerksschlacke (SWS) entsteht als Gesteinsschmelze bei ca. 1650 Grad C während der Verarbeitung von Ro heisen, Eisenschwamm oder Schrott zum Stahl. Je nach Stahlerzeugungsverfahren unterscheidet man zwischen LD-Schlacken (Linz-Donawitz), SM-Schlacken (Siemens-Martin) und Elektroofenschlacken. Gegenstand der Untersuchungen dieses Projekts sind die LD-Schlacken (LDS). Derzeit werden SWS als Düngemittel in der Landwirtschaft, als Kalk- und Eisenträger in der Stahlproduktion, als Trag- und Deckschicht von landwirtschaftlichen Wegen oder beim Bau von Buhnen und Leitwerken, bei Kolkverfüllungen und Sohlaufhöhungen sowie als Erosionsschutz im Wasserbau verwendet. Trotz der aufgezählten Verwertungsmöglichkeiten müssen in Deutschland jährlich ca. 1 Mio. Tonnen SWS deponiert werden. Während grobe Stückschlacken weitestgehend einer untergeordneten Verwertung zugeführt werden können, müssen die feinkörnigen Schlacken meist deponiert werden. Unter diesen Gesichtspunkten entstand die Idee, aus der feinen Körnung der Stahlwerksschlacke hydrothermal gehärtete Bauprodukte mit hoher Festigkeit und hoher Dichte zu entwickeln. In Vorversuchen traten an den gehärteten Probekörpern Treiberscheinungen auf, die aber durch eine geeignete Vorbehandlungsmethode verhindert werden konnten. Im Rahmen dieses Projektes sollen die schädigende Treibreaktion bei der Härtung unbehandelter Schlacken geklärt, eine effiziente Vorbehandlungsmethode entwickelt, die Härtungsbedingungen optimiert und die Eigenschaften des Endprodukts ermittelt werden. Zur Absicherung der ökologischen Unbedenklichkeit des Endprodukts sollen Untersuchungen bezüglich möglicher Schadstoffgehalte durchgeführt werden.
In der Lebens- und Genussmittelindustrie entstehen große Mengen an biogenen Abfällen und Abwässern, die bisher hauptsächlich energetisch, durch Kompostierung, Vergärung oder teilweise direkt als Tierfutter verwendet werden. Dabei bleibt unbeachtet, dass biogene Abfälle hochwertige Substanzen enthalten, die sie zu potentiellen Sekundärrohstoffen machen. Die Substitution primärer fossiler Rohstoffe durch diese Sekundärrohstoffe kann einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Abfälle aus der Kakao- und Schokoladenproduktion fallen in Deutschland und insbesondere auch in Bremen in relevanter Menge an (Hachez Chocolade Fabrik GmbH, Feodora Chocolade GmbH). Die in den Schalen enthaltenen Polyphenole, Tannine, Alkaloidpurine, Pektine sowie das Theobromin sind Stoffgruppen, die nach den an der Hochschule Bremen bereits durchgeführten Recherchen vielversprechend für ein Produktlinien-Screening erscheinen. Im Rahmen des Projektes werden die Substanzen deshalb hinsichtlich ihres Potentials für einen Einsatz als Sekundärrohstoffe für Antioxidantien, Adsorbentien, Biozide, Farbstoffe, Gerbstoffe, Aromastoffe und Geliermittel getestet. Weiterer Inhalt des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Evaluation von Standardtests zur Identifizierung und Bewertung potentieller Produktlinien aus biogenen Abfällen. Die Arbeiten werden in Kooperation mit der Bremer Firma Hachez GmbH & Co. KG durchgeführt. In der Lebens- und Genussmittelindustrie entstehen große Mengen an biogenen Abfällen und Abwässern, die bisher hauptsächlich energetisch, durch Kompostierung, Vergärung oder teilweise direkt als Tierfutter verwendet werden. Dabei bleibt unbeachtet, dass biogene Abfälle hochwertige Substanzen enthalten, die sie zu potentiellen Sekundärrohstoffen machen. Die Substitution primärer fossiler Rohstoffe durch diese Sekundärrohstoffe kann einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Abfälle aus der Kakao- und Schokoladenproduktion fallen in Deutschland und insbesondere auch in Bremen in relevanter Menge an (Hachez Chocolade Fabrik GmbH, Feodora Chocolade GmbH). Die in den Schalen enthaltenen Polyphenole, Tannine, Alkaloidpurine, Pektine sowie das Theobromin sind Stoffgruppen, die nach den an der Hochschule Bremen bereits durchgeführten Recherchen vielversprechend für ein Produktlinien-Screening erscheinen. Im Rahmen des Projektes werden die Substanzen deshalb hinsichtlich ihres Potentials für einen Einsatz als Sekundärrohstoffe für Antioxidantien, Adsorbentien, Biozide, Farbstoffe, Gerbstoffe, Aromastoffe und Geliermittel getestet. Weiterer Inhalt des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Evaluation von Standardtests zur Identifizierung und Bewertung potentieller Produktlinien aus biogenen Abfällen. Die Arbeiten werden in Kooperation mit der Bremer Firma Hachez GmbH & Co. KG durchgeführt.
Auf im Wasser befindlichen Körpern stellt sich nach kurzer Zeit ein Anwuchs ein. Dies gilt auch für Schiffe und bedeutet einen höheren Energieverbrauch durch Widerstandserhöhung. Mit z.T. umweltbelastenden Vorkehrungen wurde der Anwuchs ver-/behindert. Vorliegendes patentierte Verfahren (Fa. Jobeck) zielt darauf ab, Bewuchs durch ein den Körper von außen umhüllendes Schwachstromfeld zu verhindern. Es wird im Rahmen des gemeldeten Forschungsvorhabens untersucht und entwickelt.
Ein wirtschaftlicher Betrieb von Windenergieanlagen (WEA) im Offshore-Bereich erfordert optimierte Werkstoffkombinationen mit hohen Betriebsfestigkeiten. Dies gilt insbesondere für die stark beanspruchten Rotorblätter. Für Offshore-WEA werden aufgrund der höheren Belastungen neben Glasfaser- (GFK) auch zunehmend Kohlefaserverbundkunststoffe (CFK) interessant. Daten über die Schwingfestigkeit als Maß für Materialermüdung und Totalversagen, insbesondere in Kombination mit Umgebungseinflüssen (Feuchtigkeit, Temperatur), und Lastspielzahlen bis 108 liegen bisher jedoch nur in sehr begrenztem Umfang vor. Im Rahmen des Vorhabens sollen eingehende material- und bauteilkundliche Untersuchungen durchgeführt werden, um eine gut abgesicherte experimentelle Basis für Betriebsfestigkeitsberechnungen bereitzustellen. Die Untersuchungen erfolgen an Prüfkörpern (Laminate) und real geformten Bauteilen. Die Forschungsarbeiten sollen insbesondere zu vereinfachten Auswahlkriterien geeigneter Faserverbundkunststoffe (FVK) für WEA führen. Daneben wird ein Konzept zur Bewertung von Umwelteinflüssen auf die Schwingfestigkeit von FVK-Bauteilen entwickelt.
Um bei Windenergieanlagen in allen Betriebszustaenden einen optimalen Gesamtwirkungsgrad zu erzielen, werden diese immer haeufiger mit Stromrichtern ausgeruestet. Darueber hinaus hat ein namhafter Hersteller das Getriebe eliminiert und den Generator direkt an die Windturbine gekoppelt. Soll bei dieser Bauart die Anlagenleistung gesteigert werden, entstehen immer groessere Maschinendurchmesser. Die Stabilisierung solcher Maschinen erfordert aufwendige mechanische Konstruktionen, die hohe Zusatzgewichte verursachen. Mit neuartigen Transversalflussmaschinen ergeben sich grundlegend neue Freiheitsgrade zur Konstruktion hochpoliger Generatoren bei kleinem Durchmesser und deutlicher Gewichtsreduzierung gegenueber konventionellen Generatoren. Die Nachteile: hohe Drehmomentpulsationen und starke Geraeuschentwicklung. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen Massnahmen entwickelt werden, die die Stoereffekte der Transversalflussmaschine auf ein tolerierbares Mass senken. Dazu wird eine Versuchsmaschine konzipiert, die die Basis fuer Simulationen anhand des in einem zweitem Schritt zu erarbeitenden numerischen Maschinenmodells darstellt. Mit Hilfe von mehrdimensionalen Feldberechnungen sollen fuer die Transversalflussmaschine optimale Stromformen ermittelt und per kombinierter Feldsimulation ueberprueft werden. Nachfolgende Arbeitsschritte beinhalten Massnahmen zur aktiven Daempfung. Ziel ist ein optimierter Transversalflussgenerator als 'Kompromiss' aus maximaler Energieausbeute und Reduzierung der Stoereffekte, um die Maschine fuer Windkraftanlagen nutzbar zu machen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Firma Lloyd Dynamowerke GmbH Bremen durchgefuehrt, damit bestehende industrielle Anforderungen von vornherein beruecksichtigt werden koennen.
In vielen Betrieben der metallver- und -bearbeitenden Industrie fallen hochkonzentrierte Cu-haltige Abwaesser an, deren Behandlung/Entsorgung technisch aufwendig und teuer ist. Ziel des interdisziplinaer ausgerichteten Projektes ist die Optimierung eines kombinierten elektrochemischen und mikrobiologischen Verfahrens, bei dem mit Hilfe eines saeureresistenten Bakteriums elementares Kupfer aus dem Abwasser zurueckgewonnen wird. Nach Ergebnissen aus Vorversuchen werden die Anforderungen der Indirekteinleiter-VO dabei deutlich unterschritten. Das Verfahren soll auch auf andere Metalle wie Pb, Hg oder Ag uebertragen werden. Ein fuer den betrieblichen Einsatz optimiertes Verfahren, das zudem eine ressourcensparende Produktion gewaehrleistet, ist sowohl unter oekologischen als auch unter oekonomischen Aspekten fuer zahlreiche Betriebe in der Region interessant. Dazu gehoeren insbesondere Unternehmen der Automobil-, Elektronik-, Raumfahrt- und Flugzeugindustrie sowie Anbieter systemtechnischer Loesungen in der Abwasserreinigung. Im Rahmen eines Workshops zum Abschluss des Projektes werden die Arbeitsergebnisse der Industrie zugaenglich gemacht.
Im Rahmen der Vorstudie geht es um die Erkennung und Dokumentation von Photosynthesestoerungen an Baeumen und Pflanzen mit dem Ziel, fruehzeitig geeignete Gegenmassnahmen (Zuschlagstoffe, Strukturverbesserung) einzuleiten. Es soll der Nachweis erbracht werden, dass mit einer umzubauenden handelsueblichen Digitalkamera die notwendige hochaufloesende optisch-photographische Erfassung von Chlorophyllschaedigungen an Pflanzen zu erreichen ist. Die mit einem Interferenzfilter zu versehene Kamera wird in Feldversuchen auf ihre Funktionalitaet getestet. Bei erfolgreichem Verlauf soll sich ein Verbundprojekt mit einem Bremer Industriepartner anschliessen.
| Origin | Count |
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| Bund | 187 |
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| Förderprogramm | 187 |
| License | Count |
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| offen | 187 |
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| Deutsch | 187 |
| Englisch | 3 |
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