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Found 187 results.

Energie- und Klimaschutzszenarien für das Land Bremen

Ein Referenz- und ein Klimaschutzszenario des Gutachterteams aus BET Aachen, Wuppertal Institut und Bremer Energie Institut bildeten die Basis für die Entwicklung eines Klimaschutz- und Energieprogramms der Freien Hansestadt Bremen. Die Szenarien für den Zeitraum bis 2020 wurden im Rahmen eines Dialogs mit den gesellschaftlichen Gruppen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern, den betroffenen Senatsressorts und dem Magistrat der Stadt Bremerhaven maßnahmenorientiert erarbeitet.

EU-WindNet - Vorbereitung eines EU-Forschungsvorhabens zur Windenergie

Im Bremer Innovationsprogramm 2020 stellt die Windkraft einen der drei großen Innovationscluster dar, deren nationale Führungsposition gesichert und ausgebaut werden soll. Im Bereich der Windenergieforschung der Universität Bremen ist durch den Beitritt zum Forschungsverbund ForWind im Jahr 2009 ein Schritt zur stärkeren internationalen Wahrnehmung erfolgt. ForWind ist seit 2003 das gemeinsame Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen. Es wird nach wie vor vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert; eine Unterstützung durch das Land Bremen erfolgt nicht. Über die Mitgliedschaft in ForWind hat auch die Universität Bremen Zugang zu den bestehenden europäischen Netzwerken. Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass eine aktive Nutzung der Möglichkeiten zur Einwerbung überregionaler Forschungsförderungen nicht ohne zusätzliche personelle Unterstützung in der Einstiegsphase gelingen kann. Ziel der Forschungsstudie ist es daher, die vorhandenen Netzwerke auf europäischer Ebene im Themenfeld Windenergie zu erschließen, um ein EU-Forschungsvorhaben zu entwickeln.

Fischfutter - Alternative Futtermittel für die Aquakultur mariner Fischlarven

Ziel des Vorhabens ist es in der Aquakultur durch das Schließen der Lebendfutter-Versorgungslücke bei den Fischlarven zu einer gesteigerten Überlebensrate zu kommen. Durch eine Diversifizierung des Futtermittelspektrums könnte auch die Abhängigkeit gegenüber einigen wenigen Nutzarten als Futter reduziert werden, was in den meisten Fällen die Ausbeutung dieser Nutzarten verringern würde. Die Aufnahme bisher nicht verwendeter Fischarten in die Aquakultur durch ein besseres Futterangebot wäre ein weiterer Vorteil. Der Einsatz von Nematoden wird in der Aquaristik seit längerem praktiziert, jedoch werden Nematoden in der kommerziellen Aquakultur bisher sehr selten als Futtermittel eingesetzt. Aus zunächst ca. 15 Nematoden-Arten sollen die beiden für die Aquakultur am besten geeigneten Arten ausgewählt werden. Am Ende soll eine Kulturanlage im Labormaßstab zur Verfügung stehen, in der einfach und kostengünstig zwei Nematoden-Arten in ausreichender Menge kultiviert werden können. Abschließend wird die Eignung der Nematoden als Futter in dafür konstruierten Fütterungsbecken am Beispiel der Larven von Dorade, Wolfsbarsch und Steinbutt geprüft. Zusätzlich wird durch den Kooperationspartner Impetus GmbH eine molekularbiologische Referenzdatenbank zu Nematoden aufgebaut, welche unter anderem der Aquakultur zur Qualitätssicherung als Dienstleistung zur Verfügung gestellt werden kann.

CSR-Beratung - CSR-Beratungskonzept für KMU

Die RKW Bremen GmbH berät kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen zur Corporate Social Responsibility (CSR)-Thematik. Es steht eine Vielzahl von Leitfäden und sonstigen Publikationen zur Verfügung, ein übersichtliches, der besonderen Situation von KMU angepasstes Beratungskonzept fehlt jedoch. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines abgestimmten Beratungskonzepts, das eine systematische CSR-Analyse ermöglicht. Hierzu wird die Universität Bremen einen Entwurf entwickeln und im Rahmen von vier Workshops mit Bremer Unternehmen und in enger Zusammenarbeit mit der RKW Bremen GmbH optimieren und absichern. Die Ergebnisse des Projektes werden als Leitfaden für CSRBeraterInnen zusammengefasst und veröffentlicht.

Ressourceneffiziente Ethanolfermentation mittels Membranbioreaktortechnologie (Ethaferm)

Die Produktion von Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen (Energiepflanzen wie Mais oder Getreide, Stroh oder andere lignozellulosehaltige Biomasse) sowie geeigneten industriellen Nebenprodukten (z.B. Melasse) eröffnet die Möglichkeit, Kraftstoffe sowie Grundstoffe für die pharmazeutische und kosmetische Industrie auf eine Ressourcen schonende und umweltfreundliche Art und Weise herzustellen. Stand der Technik ist die absatzweise Fermentation sowie die anschließende Aufkonzentrierung des Ethanols mittels Rektifikation. Der Rückstand, die sog. Schlempe, muss entsorgt werden. In einigen Fällen kann sie auch als Viehfutter eingesetzt werden, wenn kurze Wege zwischen Brennerei und Landwirt bestehen. Grundlegende Nachteile sind niedrige Raum-Zeit-Ausbeuten durch reduzierte Aktivität der Biologie bei Einsetzen der sog. Produkthemmung bei etwa 10-12 Ethanol im Fermenter sowie unvollständige Substratausnutzung (ca. 20 Prozent des Substrats werden nicht genutzt), was zu hohen Umweltbelastungen führt. Diese Nachteile können durch Einsatz eines sehr ressourceneffizienten Membranbioreaktors, der in ETHAFERM entwickelt werden soll, vermieden werden.

Brennstoffzellenkatalysator - Effiziente Elektrokatalysatorsysteme für Brennstoffzellen

Die Brennstoffzellentechnologie stellt im Energiesektor eine der wichtigsten Optionen für nachhaltige Lösungen dar. Das Elektrokatalysatorsystem in Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen (PEMFC) sorgt für die Umsetzung der eingespeisten Betriebsstoffe Wasserstoff und Sauerstoff und hat damit entscheidenden Einfluss auf die Effizienz des gesamten Systems. Die Ziele des Projekts sind zum einen geringere Produktionskosten durch die Reduzierung des notwendigen Platingehaltes, bzw. dessen komplette Substituierung durch andere kostengünstigere Metalle, zum anderen eine höhere Leistungsdichte. Diese Effektivitätserhöhung soll erreicht werden durch günstigere Positionierung und Funktionalität der reduzierten Katalysatorphase sowie die Möglichkeit eines Hochtemperaturbetriebs. Ein besonders effektiver Protonentransport wird erwartet, wenn die protonenleitende Komponente des Elektrokatalysators aus den gleichen chemischen Ausgangsverbindungen besteht wie die zu beschichtenden Membranmaterialien. Da bisher keine vergleichbaren Hochtemperatur-stabilen Gesamteinheiten mit Marktrelevanz existieren, wird der Innovationsgrad der kombinierten Entwicklungsroute von preisgünstigeren und dennoch hochaktiven Elektrokatalysatoren für neue HT-PEMFC Membranen auf Polysiloxanbasis als hoch eingeschätzt.

Stromübertragung bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Übertragungstechnik, die die Anzahl der im Meer zu verlegenden Kabel im Vergleich zu anderen favorisierten Techniken und damit den Eingriff in sensitive Lebensräume reduziert. Mit der vom IALB angestrebten optimierten Form der Energie-Übertragung könnten zugleich Übertragungsverluste verringert werden; außerdem ließe sich eine größere Leistung (größer 1500 MW) über die vorhandenen Leitungen übertragen. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen Berechnungen und Simulationen zu den neuen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) -Systemen durchgeführt werden. Durch die Simulationen wird das Verhalten bei Parallelschaltung der Thyristor- und IGBT-HGÜ detailliert untersucht und Resonanzfälle und kritische Betriebszustände können identifiziert werden. Darauf basierend erfolgt ein experimenteller Aufbau einer HGÜ-Strecke mit Thyristor-Satz und parallel geschalteten IGBT-Umrichtern. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei in der Parallelschaltung der unterschiedlichen HGÜ-Systeme und der Regelung im Parallelbetrieb. Es muss bestimmt werden, in welchen Situationen der Betrieb über die IGBT-HGÜ und wann über die Thyristor-HGÜ sinnvoll ist oder ob auch ein gleichzeitiger Betrieb möglich ist.

Biogene Abfälle aus Kakao-und Schokoladenproduktion als Sekundärrohstoff zur Herstellung hochwertiger Produkte

In der Lebens- und Genussmittelindustrie entstehen große Mengen an biogenen Abfällen und Abwässern, die bisher hauptsächlich energetisch, durch Kompostierung, Vergärung oder teilweise direkt als Tierfutter verwendet werden. Dabei bleibt unbeachtet, dass biogene Abfälle hochwertige Substanzen enthalten, die sie zu potentiellen Sekundärrohstoffen machen. Die Substitution primärer fossiler Rohstoffe durch diese Sekundärrohstoffe kann einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Abfälle aus der Kakao- und Schokoladenproduktion fallen in Deutschland und insbesondere auch in Bremen in relevanter Menge an (Hachez Chocolade Fabrik GmbH, Feodora Chocolade GmbH). Die in den Schalen enthaltenen Polyphenole, Tannine, Alkaloidpurine, Pektine sowie das Theobromin sind Stoffgruppen, die nach den an der Hochschule Bremen bereits durchgeführten Recherchen vielversprechend für ein Produktlinien-Screening erscheinen. Im Rahmen des Projektes werden die Substanzen deshalb hinsichtlich ihres Potentials für einen Einsatz als Sekundärrohstoffe für Antioxidantien, Adsorbentien, Biozide, Farbstoffe, Gerbstoffe, Aromastoffe und Geliermittel getestet. Weiterer Inhalt des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Evaluation von Standardtests zur Identifizierung und Bewertung potentieller Produktlinien aus biogenen Abfällen. Die Arbeiten werden in Kooperation mit der Bremer Firma Hachez GmbH & Co. KG durchgeführt. In der Lebens- und Genussmittelindustrie entstehen große Mengen an biogenen Abfällen und Abwässern, die bisher hauptsächlich energetisch, durch Kompostierung, Vergärung oder teilweise direkt als Tierfutter verwendet werden. Dabei bleibt unbeachtet, dass biogene Abfälle hochwertige Substanzen enthalten, die sie zu potentiellen Sekundärrohstoffen machen. Die Substitution primärer fossiler Rohstoffe durch diese Sekundärrohstoffe kann einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften leisten. Abfälle aus der Kakao- und Schokoladenproduktion fallen in Deutschland und insbesondere auch in Bremen in relevanter Menge an (Hachez Chocolade Fabrik GmbH, Feodora Chocolade GmbH). Die in den Schalen enthaltenen Polyphenole, Tannine, Alkaloidpurine, Pektine sowie das Theobromin sind Stoffgruppen, die nach den an der Hochschule Bremen bereits durchgeführten Recherchen vielversprechend für ein Produktlinien-Screening erscheinen. Im Rahmen des Projektes werden die Substanzen deshalb hinsichtlich ihres Potentials für einen Einsatz als Sekundärrohstoffe für Antioxidantien, Adsorbentien, Biozide, Farbstoffe, Gerbstoffe, Aromastoffe und Geliermittel getestet. Weiterer Inhalt des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Evaluation von Standardtests zur Identifizierung und Bewertung potentieller Produktlinien aus biogenen Abfällen. Die Arbeiten werden in Kooperation mit der Bremer Firma Hachez GmbH & Co. KG durchgeführt.

Oxidativer Stress als Indikator fuer Umwelt- und Gesundheitsbelastungen: ein Methodenvergleich

Aufgrund des Sauerstoffmetabolismus entstehen in Saeugerzellen sogenannte 'reaktive Sauerstoffspezies', die toxisch wirken. Schutzmechanismen verhindern die Schaedigung der DNA. Kommt es durch Umweltbelastungen (zB ionisierende Strahlung, Cadmium-, Arsen-, Nickel- und Chromverbindungen, Mineralfasern) zur verstaerkten Entstehung reaktiver Sauerstoffspezies, wird das empfindliche Gleichgewicht gestoert; man spricht von oxidativem Stress. Ziel des Projektes ist die anwendungsorientierte Evalution verschiedener Indikatoren ('Biomarker') fuer oxidativen Stress in Blut und Urin als Instrumente der diagnostischen Frueherkennung von Umwelt- und Arbeitsplatzbelastungen sowie von Krankheiten, die mit dem vermehrten Auftreten von reaktiven Sauerstoffspezies im Zusammenhang stehen, zB rheumatische Arthritis, Arteriosklerose, aber auch Krebserkrankungen. Das Vorhaben wird in Kooperation mit dem Aerztelabor Dr. Schiwara und Partner in Bremen durchgefuehrt.

Dezentrale Inselnetze auf der Basis regenerativer Energien, DIREEN

In den Ländern der Dritten Welt leben etwa 2,5 Mrd. Menschen ohne hinreichende Energieversorgung, die für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder aber Voraussetzung ist. Lokale Inselnetze, die mit elektrischer Energie aus dezentral angeordneten Erzeugungsanlagen unterschiedlicher Energiequellen gespeist werden, bilden für die Versorgung eine realistische Perspektive. Zur kontinuierlichen Versorgung spielt die Verwendung eines 'Energiemixes' aus konventioneller und regenerativer Energie eine wichtige Rolle. Die für den Betrieb der Verbundnetze entwickelten Steuerungs- und Regelungsstrategien werden den Anforderungen von Inselnetzen mit verschiedenen Generatorsystemen (Wind, Sonne, Biomasse etc.) bei weitem nicht gerecht. Im Vorhaben werden auf der Basis eines modularen Inselnetzmodells das komplette Energiesystem beschrieben, die Einspeiseeinheiten mit ihren Leistungsmerkmalen definiert, ein Hardwarekonzept zur Steuerung und Regelung entworfen, Software zur hochdynamischen Regelung erstellt, die Parallelschaltbarkeit der Wechselrichter bei der Realisierung des Energiemixes untersucht und eine Demonstrationsanlage aufgebaut.

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