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Found 16 results.

Auswirkung spaeter Gruenlandnutzung zum Schutz von Tieren und Pflanzen auf Ertrag, Futterqualitaet und Pflanzenbestand

Im Rahmen des Feuchtwiesenschutz- und Mittelgebirgsprogramms werden zum Schutz von Tieren und Pflanzen Nutzungsauflagen festgesetzt. Die Auswirkungen dieser Nutzungsauflagen (geringere Duengung, spaetere Nutzung) auf Ertrag, Futterausnutzung, Futterqualitaet und nicht zuletzt auf die pflanzensoziologische Bestandszusammensetzung sind sowohl fuer den Naturschutz als auch fuer die Nutzung und Pflege dieser Flaechen durch die landwirtschaftliche Praxis von Bedeutung. Aus diesem Grund werden nachfolgende Versuche und Untersuchungen durchgefuehrt: 1. Einfluss spaeter Gruenlandnutzung auf Jahresertrag, Futterqualitaet und Pflanzenbestand in einem Feuchtbiotop sowie auf einer bisher intensiv bewirtschafteten Flaeche. 2. Auswirkungen von Bewirtschaftungseinschraenkungen in Feuchtwiesenschutzgebieten auf Ertrag, Futterqualitaet und Pflanzenbestandsentwicklung. 3. Auswirkungen von Bewirtschaftungseinschraenkungen auf Feuchtwiesen in Mittelgebirgsregionen auf Ertrag, Futterqualitaet und Pflanzenbestandsentwicklung.

Effiziente Nutzung des Weissklees in der Europaeischen Landwirtschaft

Ziel des Projektes ist es, die Leistungsfaehigkeit weisskleebasierter Gruenlandbestaende und der darauf aufbauenden Tierhaltung bei einer dem Weissklee angepassten Bewirtschaftung wissenschaftlich zu begleiten und der interessierten Oeffentlichkeit aus Praxis, Verwaltung, Beratung und Politik auf insgesamt 24 landwirtschaftlichen Betrieben unterschiedlichster natuerlicher Standortvoraussetzungen zu demonstrieren. Die wissenschaftliche Betreuung erfolgt durch Forschungseinrichtungen aus 7 EU-Laendern (England, Schottland, Nordirland, Republik Irland, Niederlande, Frankreich und Spanien). Entsprechend einem vereinbarten Standard, der neben der Sortenwahl (neues frosttolerantes, frohwuechsiges Zuchtmaterial) und Saatgutbehandlung (Inkrustierung mit Mikronaehrstoffen und leistungsfaehigen Rhizobiumbakterien) auch die Nachsaattechnik und Naehrstoffversorgung (Haupt- und Spurennaehrstoffe) umfasst, werden Bestaende etabliert und einer differenzierten Nutzung unterzogen. Waehrend 4 Jahren werden Trockenmasse- und Energieertraege, Protein- und Energiekonzentrationen sowie die Kleeanteile festgestellt. Die uebergreifende Auswertung aller Daten soll das Potential einer weisskleebasierten Gruenlandbewirtschaftung fuer die Laender Europas aufzeigen und der interessierten Oeffentlichkeit Anschauungsobjekte zur Verfuegung stellen.

Einfluss von Mischungseffekten auf Futterqualitaet, Gaereigenschaften und Gaerfutterqualitaet

In mehrjaehrigen Feldversuchen soll modellmaessig der Einfluss von Mischungseffekten auf die Futterqualitaet und die Konservierungseigenschaften erfasst werden. In zwei separaten Freilandexperimenten mit den Faktoren Mischungsverhaeltnis (bezogen auf den Raum), Art und N-Duengung werden verschiedene Futterqualitaetsmerkmale (Energiedichte, P/E-Quotient, Nitrat-, Mineralstoffkonzentration), die Gaereigenschaften (Kohlenhydrat/Rohproteinverhaeltnis, Pufferkapazitaet) und wesentliche Futterqualitaetsmerkmale (Gaersaeuren, Ehtanol, NH3, pH-Wert) erfasst und additiven bzw synergistischen Wirkungen zugeordnet. Begleitende pflanzenbauliche und mikroklimatische Untersuchungen sollen Ausmass und Ursachen der Konkurrenz naeher charakterisieren. Das Vorhaben soll damit grundlegende Einblicke in die Wirkungsmechanismen der Konkurrenz auf die Futterqualitaet liefern. Die Untersuchungen wurden mit Rotklee, Knaulgras, Welschem Weidelgras sowie Wiesenlieschgras und Wiesenschwingelgemischen begonnen und werden mit Wicken und Welschem Weidelgras sowie Weissklee, Hornklee und Rotschwingel fortgesetzt.

Quantitative Erfassung und Modellierung der Ertagsbildung, Ntief2-Fixierung und N-Verwertung im Vorfrucht-Nachfrucht-System Kleegras-Winterweizen

Sonderforschungsbereich 192:'Optimierung pflanzlicher Produktionssysteme im Hinblick auf Leistung und oekologische Effekte' - Ziel der Untersuchung ist die Pruefung des Einflusses pflanzenbaulicher Steuergroessen auf Ertragsleistung, Futterqualitaet, Hoehe der Ntief2-Fixierung, Menge und Zusammensetzung der Ernterueckstaende sowie die Strickstofffreisetzung aus den Ernterueckstaenden nach dem Umbruch von Kleegrasbestaenden. Als pflanzenbauliche Steuergroesse werden variiert: Futterleguminosenart, Begleitgrasart, Saatmischungszusammensetzung, Nutzungsart (Schnitt/Gruenduengung) sowie der Umbruchzeitpunkt des Kleegrases. Weitere Ziele sind: 1) Untersuchung der Eignung verschiedener Methoden zur Quantifizierung der Ntief2-Fixierung aus den Ernterueckstaenden. 2) Untersuchung der Ertragsleistung sowie Ertragsbildung der Folgefrucht. 3) Modellierung der Ertragsbildung und Qualitaetsveraenderung von Futterleguminosenbestaenden.

Futterleguminosen-basierte Gruenlandwirtschaft und Futterbau

Reduzierung des N-Aufwandes und N-Ueberhanges; - Vorbemerkung der Oekobilanz; - Erhoehung der Oekonomie; - Steigerung der Futteraufnahme von wirtschaftseigenem Grundfutter und der Milchleistung aus betriebseigenem Futter; - bessere Fruchtqualitaet; - Entwicklung und Selektion regionalgeeigneter Kleesorten u.a. Mischungspartner.

Einfluss der Futterleguminosenart, des Saatmischungsverhaeltnisses und der Bewirtschaftung auf Ertrag, Futterqualitaet, Ntief2-Fixierungsleistung und die N-Versorgung der Folgefruechte von Kleegrasbestaenden

Ziel der Untersuchung ist die Optimierung von Futterleguminosen basierten Fruchtfolgen im Oekologischen Landbau unter Beachtung der Ertragsleistung und des Stickstoffhaushaltes. Dazu wird ua der Einfluss der Futterleguminosenart, des Saatmischungsverhaeltnisses, der Bewirtschaftung (reine Schnittnutzung, Gruenduengung sowie Mischsysteme, Ausschnittnutzung und Gruenduengung) und des Umbruchzeitpunktes des Futterleguminosenbestandes auf Ertrags- und Ntief2-Fixierungsleistung sowie den Vorfruchtwert zu verschiedenen Getreidearten bei unterschiedlicher Wirtschaftsduengung untersucht.

Energiehaushalt von Murmeltieren im Nationalpark Berchtesgaden

Energiebedarf von Murmeltieren an unterschiedlichen Standorten (Nordhang, Suedhang, Meereshoehe) im Nationalpark Berchtesgaden. Untersucht werden Futterangebot, Futterwahl, Aktivitaetsmuster im Sommer, waehrend dem Aufbau des Winterfettes. Zusaetzlich wird die Koerpertemperatur mit Telemetriesendern und der Energieumsatz mit der D(ind=2)18-O-Methode und durch Gasanalyse im Bau gemessen.

Technik und Wirtschaftlichkeit neuer Verfahren der Silagekonservierung und Optimierung der Grossballentechnik hinsichtlich Raufutterqualitaet, Umweltschonung, Kosten und Unfallsicherheit

Verbesserung des Kenntnisstandes der Verfahrenstechnik beim Silieren ausgewaehlter Futterarten in qualitativer, technischer, arbeits- und betriebswirtschaftlicher Hinsicht unter den gegebenen Rahmenbedingungen. Optimierung von Ernte, Lagerung und Umschlag bei der Grossballentechnik hinsichtlich Futterqualitaet, Umweltvertraeglichkeit und Unfallsicherheit. Erarbeitung konkreter Empfehlungen fuer die Praxis.

Winteraussenhaltung von Mutterkuehen in Abhaengigkeit vom Standort unter pflanzenbaulichem Aspekt

Die Winteraussenhaltung nimmt an Bedeutung zu. Probleme, die bei dieser Art der Tierhaltung vorkommen, sind: Versorgung der Tiere mit ausreichendem Frischfutter im Sommer ; Versorgung im Winter mit Silage und Heu auf der Weide; Vermeidung von selektiver Beweidung; Vermeidung damit verbundenen massiven Aufhaltens der Tiere an Futter- und Liegeplaetzen; Anreicherung des Oberbodens an NH4-,NO3-,N- und K-Ionen. Die letztgenannten Zielgroessen werden auch unter Strohpferch in Abhaengigkeit von Pferchdauer und Besatzdichte untersucht.

Erprobung umweltfreundlicher Siliermittel zur Verbesserung der Futterqualitaet von Gras, Mais und GPS

Mit zunehmender Einzeltierleistung und gestiegener Anforderung durch hohe Leistungserwartung sind die Grundfutterqualitaeten hinsichtlich Energiedichte und Gaerqualitaet weiter verbesserungsbeduerftig. Umweltfreundliche Siliermittel wie Milchsaeurebakterien, Enzyme und/oder Melasse haben ein Wirkungspotential, das es in der Praxis zu implementieren gilt. Neben Klaerung des Potentials gilt es, auch praktische Loesungen der Dosiertechnik zu erproben und die Ergebnisse in Beratungsempfehlungen mit betriebswirtschaftlicher Auswertung zu erarbeiten.

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