Die überraschend hohen Konzentrationen im Meeresschaum entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste geben Anlass, weitere Untersuchungen durchzuführen. Die vorliegenden Daten basieren auf PFAS-Messwerte von Stichproben aus Meereslebewesen wie Krabben, Fischen und Muscheln, die aus den deutschen Nord- und Ostseegewässern stammen und bei Fischkuttern, Fischgeschäften (vor Ort und online bestellt) sowie auf Fischmarkt gekauft wurden.
1. Die Anzahl und eine Liste der Kontrollen von Fischereibooten hinsichtlich der laut EU-Norm zugelassenen Motorenleistung in den Jahren 2020,2021,2022,2023, 2024 und 2025. 2. Die Zahl der Verstöße von Fischereifahrzeugen gegen die Vorschriften bzgl. der maximalen Motorleistung laut EU-Norm in den jeweiligen Jahren. 3.Ort, Namen und Registernummer der Boote, sowie der Reder, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde. Sowie Details zur Art des Verstoßes. 4. Ggf. eine Liste der Firmen, die vom Ministerium autorisiert sind die Leistung der Motoren von Fischereiboot auf die in der EU geltende maximale Leistung zu begrenzen. 5. Ggf. soweit nicht vom Ministerium oder einer Behörde selbst vorgenommen, eine Liste der Firmen, die die sachmäßige und sichere Begrenzung der Motorenleistung von Fischereifahrzeugen feststellt und zertifiziert. 6. Eine Liste der im Bundesland zugelassenen Fischerboote mit einer Zertifizierung über 121 KW. Diese sollte, sofern aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich, den für das jeweilige Fahrzeug zugelassenen Motortyp, die zertifizierten KW, den Namen des Bootes, Zulassungsnummer, Zugelassene Kapazität, Länge und Rederei der Boote enthalten.
Um die lückenhaft über große Flächen und oft unberechenbar verteilten Meeresressourcen zu nutzen, fliegen Albatrosse und Sturmvögel oft Hunderte von Kilometern pro Tag und füttern ihre Küken selten. In marinen Ökosystemen unter starkem anthropogenem Einfluss wird die Verfügbarkeit von Beute oft durch die Anwesenheit der Fischereifahrzeuge verändert, die große Mengen an Abfällen wie Innereien von verarbeitetem Fisch, Nichtzielarten und zu kleine Fische verwerfen. Dadurch erzeugen sie nicht nur eine vorhersehbare und reichliche Nahrungsquelle für Seevögel, sondern Fischerei-Abfälle erschließen Seevögeln auch den Zugriff auf demersale Organismen wie Bodenfische als neuartige Nahrungsquelle. In vielen fischreich genutzten Meeresgebieten stellen Abfälle daher einen großen Anteil der Nahrung von Seevögeln. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Ernährungsökologie der Seevögel haben. Das Ziel der geplanten Studie ist es, unser Verständnis von Verhaltensanpassungen als Reaktion auf Änderungen in der Verfügbarkeit von Beute zu vertiefen. Wir schlagen dazu eine Fallstudie an Sturmtauchern Calonectris diomedea im Mittelmeer vor, einer Art, die sowohl natürliche Beute als auch Fischereiabfälle als Nahrung nutzt. Um das Ausmaß und die Auswirkungen der Nahrungsquellen zu bewerten, werden wir eine Kombination aus GPS-Tracking, Messungen der Stoffwechselrate mit 2 Methoden (Beschleunigungsdaten und Schwerwassermethode) und nicht-invasive genetische Nahrungsbestimmung verwenden. Wir werden untersuchen, ob die Nutzung der Fischereiabfälle durch die Sturmtaucher als Reaktion auf geringe Verfügbarkeit von ihrer natürlichen Beute auftritt oder ob diese Art sich an die neue Nahrungsquelle angepasst hat, und sie unabhängig von der Verfügbarkeit ihrer natürlichen Beute regelmäßig nutzt. Darüber hinaus werden wir erfahren und neue Brutpaare vergleichen, um zu bewerten, wie die Qualität von Alttieren dieses Verhalten beeinflusst, sowie die Energiebilanz der natürlichen Beute und von Fischereiabfällen vergleichen.
Die überraschend hohen Konzentrationen im Meeresschaum entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste geben Anlass, weitere Untersuchungen durchzuführen. Die vorliegenden Daten basieren auf PFAS-Messwerte von Stichproben aus Meereslebewesen wie Krabben, Fischen und Muscheln, die aus den deutschen Nord- und Ostseegewässern stammen und bei Fischkuttern, Fischgeschäften (vor Ort und online bestellt) sowie auf Fischmarkt gekauft wurden.
1. Die Anzahl und eine Liste der Kontrollen von Fischereibooten hinsichtlich der laut EU-Norm zugelassenen Motorenleistung in den Jahren 2020,2021,2022,2023, 2024 und 2025. 2. Die Zahl der Verstöße von Fischereifahrzeugen gegen die Vorschriften bzgl. der maximalen Motorleistung laut EU-Norm in den jeweiligen Jahren. 3.Ort, Namen und Registernummer der Boote, sowie der Reder, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde. Sowie Details zur Art des Verstoßes. 4. Ggf. eine Liste der Firmen, die vom Ministerium autorisiert sind die Leistung der Motoren von Fischereiboot auf die in der EU geltende maximale Leistung zu begrenzen. 5. Ggf. soweit nicht vom Ministerium oder einer Behörde selbst vorgenommen, eine Liste der Firmen, die die sachmäßige und sichere Begrenzung der Motorenleistung von Fischereifahrzeugen feststellt und zertifiziert. 6. Eine Liste der im Bundesland zugelassenen Fischerboote mit einer Zertifizierung über 121 KW. Diese sollte, sofern aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich, den für das jeweilige Fahrzeug zugelassenen Motortyp, die zertifizierten KW, den Namen des Bootes, Zulassungsnummer, Zugelassene Kapazität, Länge und Rederei der Boote enthalten.
Kurzinformation des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. 2 Seiten. Auszug der ersten drei Seiten: Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Markierung von Fischernetzen mit Transpondern Fanggeräte wie Fischernetze können sich von den Fischereifahrzeugen lösen, losgerissen oder vorsätzlich im Meer entsorgt werden. Um die Wiederauffindbarkeit möglich zu machen oder aber eine Zuordnung der Netze zum Besitzer zu erreichen, müssen Fischernetze eindeutig gekenn- zeichnet werden. Fischernetze werden beispielsweise mit einer Plakette, einem auslesbarem Schild, mit aus unterschiedlich gefärbtem Garn gedrehten Netzseilen, oder mit Transpondern ge- kennzeichnet. Die vorliegende Kurzinformation befasst sich insbesondere mit der Markierung mittels Transpon- dersystemen. Transponder Schiffe größerer Flotten bzw. die Großfischerei verwenden bereits Markierungen mit Transpon- dersystemen. Zum einen um das Fangmanagement zu unterstützen und zum anderen um verlore- nes Fanggerät wiederfinden zu können. Der Einsatz von Transpondern z.B. auf Markierungsbojen oder Schwimmern in der Küstenfischerei bzw. Kleinfischerei oder bei kleinen Flotten ist aus Kostengründen begrenzt. Die Vereinten Nationen beschreiben in ihrem Bericht „Abandoned, lost or otherwise discarded fishing gear (ALDFG)“ den Einsatz von Transpondern zur Markierung und sprechen eine Empfehlung für das weitere Vorgehen aus: „Transponders are now a common feature in many large-scale fisheries with the satellite tracking of vessels for safety and MCS purposes, and the use of transponders on gear such as marker buoys or floats is becoming more readily available. The fitting of transponders to gear improves the ability to locate gear in the water. This is an added cost to the fisher and is therefore most likely to be used by fishing operations where gear tends to be larger and more expensive than in artisanal fisheries. Large vessels operating mobile gear may already use transponders or sensors attached to the gear to aid net deployment and opera- tion. These large vessels are also more likely to have the capacity to locate and retrieve gear if it is lost. The use of transponders in coastal fisheries or by small-scale fleets is li- mited due to cost and technology constraints. For coastal fisheries it is often assumed that the combination of an inshore location where landmarks can be used for bearings and more affordable GPS means that the use of transponders is unnecessary for gear location WD 8 - 3000 - 055/19 (6. Mai 2019) © 2019 Deutscher Bundestag Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Mitglieder des Deutschen Bundestages bei ihrer mandatsbezogenen Tätigkeit. Ihre Arbeiten geben nicht die Auffassung des Deutschen Bundestages, eines sei- ner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der fachlichen Verantwortung der Verfasse- rinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste geben nur den zum Zeit- punkt der Erstellung des Textes aktuellen Stand wieder und stellen eine individuelle Auftragsarbeit für einen Abge- ordneten des Bundestages dar. Die Arbeiten können der Geheimschutzordnung des Bundestages unterliegende, ge- schützte oder andere nicht zur Veröffentlichung geeignete Informationen enthalten. Eine beabsichtigte Weitergabe oder Veröffentlichung ist vorab dem jeweiligen Fachbereich anzuzeigen und nur mit Angabe der Quelle zulässig. Der Fach- bereich berät über die dabei zu berücksichtigenden Fragen.[.. next page ..]Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 2 Markierung von Fischernetzen mit Transpondern purposes. But in many fisheries their wider adoption would provide an additional method 1 of location to reduce gear loss through misplacement at minimal additional cost.“ „The use of transponders to aid traceability and reduce ALDFG is most likely to be appli- cable in large-scale fisheries where the use of technology is commonplace. Even in these fisheries, the extension of this technology may still require some mandatory measures to ensure that use extends to fisheries where ALDFG is thought to be a significant issue and the transponders are of a suitable type and in an appropriate position on the gear to aid immediate or rapid gear recovery. Their use on FADs may be particularly appropriate. GPS technology is becoming increasingly affordable, and given its additional use for ves- sel navigation, could become widely adopted in marking the position of static gear and assisting mobile gear users to avoid agreed zones of static gear use. Recommendation 13: Further support should be given to developing affordable transponders and supporting equipment to aid the location of drifting gear and FADs. In addition, GPS technology and assistance in its use should be directed at small-scale fishers so that they can identify the 2 position of static gear.“ Im letzten Jahr führte die FAO einen Workshop zu Fanggerätemarkierungen durch, dessen Ergeb- nisse auch in den FAO - Handlungsempfehlungen für die Markierung und Rückverfolgbarkeit von Fischernetzen kürzlich veröffentlicht wurden. Die technische Umsetzung ist „Technologie- 3 offen“ formuliert. *** 1 United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2009). „Abandoned, lost or otherwise discarded fishing gear“, Kapitel „On-board technology to avoid or locate gear“, https://www.bmis-bycatch.org/sites/default/files/2016-10/Marine_Litter_Abando- ned_Lost_Fishing_Gear%281%29.pdf, Seite 59 2 United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2009). „Abandoned, lost or otherwise discarded fishing gear“, https://www.bmis-bycatch.org/sites/default/fi- les/2016-10/Marine_Litter_Abandoned_Lost_Fishing_Gear%281%29.pdf, Seite 104 und Seite 109 3 United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2018). „Report to the Technical Consultation On Marking Of Fishing Gear“, http://www.fao.org/3/CA0196EN/ca0196en.pdf United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2019). „Voluntary Guidelines on the Marking of Fishing Gear“, http://www.fao.org/3/ca3546t/ca3546t.pdf Fachbereich WD 8 (Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung)
1. Die Anzahl und eine Liste der Kontrollen von Fischereibooten hinsichtlich der laut EU-Norm zugelassenen Motorenleistung in den Jahren 2020,2021,2022,2023, 2024 und 2025. 2. Die Zahl der Verstöße von Fischereifahrzeugen gegen die Vorschriften bzgl. der maximalen Motorleistung laut EU-Norm in den jeweiligen Jahren. 3.Ort, Namen und Registernummer der Boote, sowie der Reder, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde. Sowie Details zur Art des Verstoßes. 4. Ggf. eine Liste der Firmen, die vom Ministerium autorisiert sind die Leistung der Motoren von Fischereiboot auf die in der EU geltende maximale Leistung zu begrenzen. 5. Ggf. soweit nicht vom Ministerium oder einer Behörde selbst vorgenommen, eine Liste der Firmen, die die sachmäßige und sichere Begrenzung der Motorenleistung von Fischereifahrzeugen feststellt und zertifiziert. 6. Eine Liste der im Bundesland zugelassenen Fischerboote mit einer Zertifizierung über 121 KW. Diese sollte, sofern aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich, den für das jeweilige Fahrzeug zugelassenen Motortyp, die zertifizierten KW, den Namen des Bootes, Zulassungsnummer, Zugelassene Kapazität, Länge und Rederei der Boote enthalten.
Die kommerzielle Fischerei ist eine menschliche Aktivität, die erhebliche negative Auswirkungen auf das marine Ökosystem haben kann. In den deutschen Ostseegewässern sind die Beifangraten von Seevögeln und marinen Säugetieren in Kiemen- und Verwickelnetzen eines der wesentlichen Konfliktfelder zwischen Fischerei und Naturschutz. Trotz diverser Einzelstudien in der Vergangenheit sind wesentliche Eckpunkte und Managementoptionen, die zu einer Lösung dieses Konfliktes beitragen können, weiterhin unklar. Gesamtziel dieses Vorhabens ist es, signifikante Fortschritte auf dem Weg zur Lösung der bestehenden oder potentiellen Konflikte zwischen den fischereilichen Aktivitäten der passiven Fischerei (v.a. der Stellnetzfischerei) und dem Schutz von Seevögeln und Meeressäugern in der deutschen AWZ der Ostsee zu erreichen. Bisherige Arbeiten konzentrierten sich dabei vor Allem auf einzelne Fragestellungen im weiteren Umfeld der Problematik von unerwünschten Beifängen von Seevögeln und Meeressäugern, wie z.B. Untersuchung fangtechnischer Möglichkeiten oder die Erhebung von Daten zur aktuellen Beifang-Situation. Diese thematisch enge Betrachtung hat bisher weder zu einem besseren Verständnis der Ursachen und Mechanismen der Beifang-Problematik, noch zu den gewünschten technischen Lösungen geführt. Aus diesem Grund sollen in diesem Projekt verschiedene Aspekte zur Datenerhebung, zu fangtechnischen Lösungen und zum Verhalten der Fischer untersucht und entsprechende Konzepte und Methoden erarbeitet werden. Hierbei wird es insbesondere durch die enge Verknüpfung der einzelnen Themenschwerpunkte und dem daraus resultierenden Gesamtverständnis möglich, ganzheitliche Konzepte und Lösungen zu erarbeiten. Konkret sollen zunächst verbesserte Aufwands- und Beifangdaten der Stellnetzfischerei erhoben werden. Aus der heterogenen Flotte der passiven Fischereien werden homogene(re) Fischereifahrzeugcluster identifiziert. Für diese Flotteneinheiten sollen dann geeignete Alternativen zur bisherigen Fangpraxis entwickelt werden. Dafür werden einerseits Strategien zur Vermeidung von Phasen mit hohen Beifängen identifiziert, andererseits Fanggeräte weiterentwickelt und getestet, die je nach Zielart in Zeit und Raum alternativ zu Stellnetzen eingesetzt werden können. Um die Effektivität bei der Umsetzung möglicher Maßnahmen zu steigern, soll die Bereitschaft der Fischer zur Anwendung der Lösungsvorschläge ermittelt werden. Die Szenarien können dann sogar spezifisch für einzelne Fischereisegmente empfohlen werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 51 |
| Land | 1 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 5 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 12 |
| Text | 6 |
| unbekannt | 36 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 53 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 57 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 13 |
| Datei | 37 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 14 |
| Webseite | 7 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 12 |
| Lebewesen und Lebensräume | 23 |
| Luft | 57 |
| Mensch und Umwelt | 57 |
| Wasser | 28 |
| Weitere | 57 |