Mit dem 2019 verabschiedeten Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) wurde in Deutschland ein nationales Emissionshandelssystem (nEHS) eingeführt, welches seit 2021 Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) aus der Verbrennung von Heiz- und Kraftstoffen erfasst, mit einem Preis belegt und begrenzt. In den Jahren 2021 und 2022 (Startphase) betrifft dies die Brennstoffe Benzin, Flugbenzin, Gasöl (Diesel und Heizöl EL), Heizöl Schwer, Flüssiggas und Erdgas. Ab dem Jahr 2023 werden weitere Brennstoffe wie z.B. Kohle hinzukommen. Der vorliegende Bericht konzentriert sich in diesem Zusammenhang auf Fragen der Definition von im nEHS erfassten Emissionen, erläutert dazu das im BEHG niedergelegte Konzept der 'Brennstoffemissionen' sowie die Abgrenzung des nEHS vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) und liefert eine quantitative Abschätzung und Einordnung der vom nEHS erfassten Emissionen. Quelle: Forschungsbericht
Die Luftfahrt sucht zur Verringerung ihres CO2-Footprints Biomasse-Alternativen zu fossilien Kraftstoffen. AUFWIND zielt auf die industrielle Großproduktion von Algen und die Demonstration einer Integration ins Gesamtsystem Biokerosinproduktion bei ausreichender Nachhaltigkeit, Effektivität im Gesamtprozess und marktfähiger Preisgestaltung. Einbezogen werden landwirtschaftliche Strukturen (z.B. Biogas), Energiebilanz, Ökologischer Footprint und Nachhaltigkeit, Arbeitsplatzeffekte, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit, Sicherung der Rohstoffversorgung und Kompatibilität mit Flugzeugen und Infrastrukturen. Hierzu sollen optimale Systeme zur Algenproduktion identifiziert und verwendet werden (TP2), beste Aufschluss- und Extraktionsverfahren gefunden werden (TP3), sowie eine optimale Konversion und Raffinerie (Bio-Kerosinproduktion) aufgesetzt werden (TP4). Neben dem Algenöl werden Nebenprodukte identifiziert und bilanziert (TP5). Ökologie, Ökonomie, Verankerung in der Landwirtschaft sowie rechtliche Grundlagen und Produktpotentiale werden gesamtheitlich in einer Systemanalyse betrachtet (TP6). Die Hauptaufgabe der EADS Innovation Works besteht hauptsächlich in den TP4 und TP6. Weiterhin ist die EADS der Co-Koordinator für das Projekt.
Die Luftfahrt sucht zur Verringerung ihres CO2-Footprints Biomasse-Alternativen zu fossilien Kraftstoffen. AUFWIND zielt auf die industrielle Großproduktion von Algen und die Demonstration einer Integration ins Gesamtsystem Biokerosinproduktion bei ausreichender Nachhaltigkeit, Effektivität im Gesamtprozess und marktfähiger Preisgestaltung. Im TV5.3 wird die energetisch und stoffliche Nutzung der Algenrestbiomasse untersucht. Eine kont. Mono-Vergärung zu Biogas soll realisiert werden und repräsentativer Gärrest für Untersuchungen zur Nährstoffrückführung in die Algenproduktion erzeugt werden. VERBIO wird innerhalb dieses Arbeitspakets die Nutzung der Algenrestbiomasse testen und bewerten. In Gärversuchen soll das Biogasertragspotenzial sowie die Realisierung einer kontinuierlichen von Algenrestbiomasse dominierten Vergärung getestet werden. Zunächst werden Batch-Gärversuche nach VDI4630 durchgeführt. Zudem erfolgt eine umfassende Analyse der Zusammensetzung der Algenrestbiomasse. Auf Basis der Analysenergebnisse wird die Zusammensetzung des Gärrests einer von Algenrestbiomasse dominierten Biogasgärung abgeschätzt, um die Eignung eines solchen Gärrests als Nährstoffmedium für die Algenzucht theoretisch zu bewerten. Es soll die kontinuierliche Mono-Vergärung von Algenrestbiomasse über 12 Monate realisiert werden. Zudem soll ein Gärrest zur weitergehenden Bewertung als Nährstoffquelle für die Algenzucht erzeugt werden.
Die Luftfahrt sucht zur Verringerung ihres CO2-Footprints Biomasse-Alternativen zu fossilien Kraftstoffen. AUFWIND zielt auf die industrielle Großproduktion von Algen und die Demonstration einer Integration ins Gesamtsystem Biokerosinproduktion bei ausreichender Nachhaltigkeit, Effektivität im Gesamtprozess und marktfähiger Preisgestaltung. Einbezogen werden landwirtschaftliche Strukturen (z.B. Biogas), Energiebilanz, Ökologischer Footprint und Nachhaltigkeit, Arbeitsplatzeffekte, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit, Sicherung der Rohstoffversorgung und Kompatibilität mit Flugzeugen und Infrastrukturen. Hierzu sollen optimale Systeme zur Algenproduktion identifiziert und verwendet werden (TP2), beste Aufschluss- und Extraktionsverfahren gefunden werden (TP3), sowie eine optimale Konversion und Raffinerie (Bio-Kerosinproduktion) aufgesetzt werden (TP4). Neben dem Algenöl werden Nebenprodukte identifiziert und bilanziert (TP5). Ökologie, Ökonomie, Verankerung in der Landwirtschaft sowie rechtliche Grundlagen und Produktpotentiale werden gesamtheitlich in einer Systemanalyse betrachtet (TP6). Zur Überprüfung der Qualität des extrahierten Algenöls in TP3 entwickelt Fraunhofer UMSICHT analytische Methoden und führt die Analytik durch.
Die Luftfahrt sucht zur Verringerung ihres CO2-Footprints Biomasse-Alternativen zu fossilien Kraftstoffen. AUFWIND zielt auf die industrielle Großproduktion von Algen und die Demonstration einer Integration ins Gesamtsystem Biokerosinproduktion bei ausreichender Nachhaltigkeit, Effektivität im Gesamtprozess und marktfähiger Preisgestaltung. Einbezogen werden landwirtschaftliche Strukturen (z.B. Biogas), Energiebilanz, Ökologischer Footprint und Nachhaltigkeit, Arbeitsplatzeffekte, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit, Sicherung der Rohstoffversorgung und Kompatibilität mit Flugzeugen und Infrastrukturen. TUM verantwortet die katalytische Hydroconversion und die Katalysatoradaptierung. Hierzu sollen optimale Systeme zur Algenproduktion identifiziert und verwendet werden (TP2), beste Aufschluss- und Extraktionsverfahren gefunden werden (TP3), sowie eine optimale Konversion und Raffinerie (Bio-Kerosinproduktion) aufgesetzt werden (TP4). Neben dem Algenöl werden Nebenprodukte identifiziert und bilanziert (TP5). Ökologie, Ökonomie, Verankerung in der Landwirtschaft sowie rechtliche Grundlagen und Produktpotentiale werden gesamtheitlich in einer Systemanalyse betrachtet (TP6).
a) Das Vorhaben soll die Erkenntnisse aus der nationalen und internationalen Literatur zum Fuel Dumping (Kerosinablass in Notsituationen) zusammenstellen, die die potenziellen und tatsächlichen Auswirkungen auf die Umweltmedien Boden, Wasser (Biodiversität) sowie menschliche Gesundheit erfassen, analysieren und bewerten, Erfahrungen zum Monitoring von Gebieten mit verstärktem Fuel Dumping beschreiben und Berechnungen über die (regionale) Kerosin-Deposition und nachfolgende Dosis-Wirkungsbeziehungen auf die Umweltmedien sowie auf die Gesundheit betrachten. Das Hauptziel des Vorhabens besteht in der Bewertung, ob und inwiefern Fuel Dumping (auch regional) ein Umwelt- und/oder Gesundheitsproblem darstellt, hinsichtlich der Belastung der o.g. Schutzgüter sowie auf Personen. Es ist zu prüfen, ob und in welcher Weise Veränderungen der jetzigen rechtlichen Regelungen (Meldung, Erfassung) notwendig und möglich sind und in wessen Zuständigkeit der Handlungsbedarf liegt. b) Der Output des Projektes besteht aus einem literaturbasierten Sachstandsbericht, der Erfassung/Berechnung der möglichen Kerosin-Deposition beim Fuel Dumping, der Darstellung und Bewertung möglicher Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit, einer rechtlichen Bewertung, die auch die Zuständigkeiten auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene erfasst sowie einem Fachgespräch mit VertreterInnen des BMUB, in dem Handlungsempfehlungen gegeben werden. Abschließend sollen alle Ergebnisse des Projektes in einem Endbericht zusammengefasst werden.
Organobleiverbindungen, insbesondere Alkylblei sind lipophil. Sie reichern sich deshalb im Organismus auch im ZNS vermehrt an und gelten daher als besonders toxisch. Ausser dem Verteilungsmuster sind auch eine andere Resorptionsrate sowie vermutlich auch eine andere Verweildauer im Koerper als bei anorganischen Pb-Verbindungen wahrscheinlich. Pb-Retention in Geweben wie Gehirn und Rueckenmark, fettreichen Organen und Neutralfettedepots sowie ihre Lokalisation in ihnen oder an bestimmten ihrer Bestandteile und in Futterpflanzen interessieren deshalb besonders. Moeglichkeiten zur Untersuchung dieser Sachverhalte bietet die naehere Umgebung eines Herstellers von diversen Alkylbleizusaetzen zu Auto- und Flugbenzin mit lokal erheblicher Alkylbleimission (Suedhessen). Durch Verbringen von Nutztieren in das Hauptbeaufschlagungsgebiet des Emittenten oder deren Fuetterung mit dort gewachsenen Futtermitteln liessen sich sowohl die Auswirkungen einer kombinierten aerogenen und oralen (Verbringen in das Hauptbeaufschlagungsgebiet) bzw. einer ausschliesslich oralen Pb-Aufnahme (Verfuetterung) untersuchen, ausserdem auch das Verhalten dieser Verbindungen unter agrarischen Verhaeltnissen in unserer Umwelt.
Im Verbundprojekt 'Advanced Biomass Value' übernimmt Bauhaus Luftfahrt e.V. mit dem Arbeitspaket 17 'Lebenszyklusanalyse und Kraftstoffbewertung' die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, die über den gesamten Lebenszyklus des produzierten Flugkraftstoffs, von der Produktion bis zur Verbrennung, freigesetzt werden. Ferner werden eine Abschätzung der Kraftstoffproduktionskosten und eine umfassende Bewertung des gesamten Produktionspfades im Vergleich mit anderen Kraftstoffalternativen durchgeführt. Dabei sollen auch Potenziale und Risiken, technische Herausforderungen und Schlüsselstellen zur Prozessoptimierung entlang der Produktionskette identifiziert werden.
Der spezielle Beitrag des Teilvorhabens von Hamburg Aviation liegt in der Entwicklung und Definition einer gemeinsamen Internationalisierungsstrategie für die beteiligten Cluster im Bereich Luftfahrt- und Mikrotechnologie. Mit Hilfe der darin festgelegten Maßnahmen, die speziell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Akteure zugeschnitten werden, sollen die Konsortialpartner und ihre Mitglieder ihre Wettbewerbsfähigkeit europa- und weltweit steigern können. Durch ein weltweit ansteigendes Pro-Kopf Einkommen, insbesondere in neuen Schwellenländern, ist das Entstehen einer globalen Mittelschicht zu beobachten, das weltweit den Wunsch nach mehr Mobilität nach sich zieht und die globale Nachfrage nach Lufttransportleistungen antreibt; prognostiziert wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von ca. 5%. Durch die Verknappung der weltweiten Rohölreserven kommt es andererseits zu erheblichen Kostensteigerungen für Flugbenzin. Diese Entwicklung trifft zusammen mit steigenden Anforderungen zur CO2 Einsparung im Luftverkehr und löst bei internationalen Airlines als Kunden der Luftfahrtindustrie eine große Welle in der Beschaffung neuer energie-effizienterer Flugzeuge aus Hamburg Aviation erarbeitet in seinem Teilvorhaben alle erforderlichen Grundlagen zur Erstellung der Internationalisierungsstrategie und wird diese federführend definieren. Des Weiteren erarbeitet Hamburg Aviation die regional spezifischen Arbeitsgrundlagen und übernimmt die Bearbeitung der F&E Schwerpunkte Flugzeugsysteme und Kabinensysteme. Für diese Arbeiten werden insgesamt 36 Personenmonate über eine Laufzeit von 24 Monaten benötigt. Diese Personalkapazitäten sind bereits vorhanden. AP1 - Analyse der Industrie- und Forschungsschwerpunkte AP2 - Benchmarking/Kooperationspotentialanalysen mit anderen Luftfahrt-/Mikroelektronikclustern AP3 - Identifikation von Innovationspotentialen AP4 - Strategie- und Projektentwicklung.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 16 |
| Europa | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 15 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 15 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 16 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 10 |
| Webseite | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 15 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 16 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 16 |