a) Ziel des Vorhabens ist es, die Erhebungsinstrumente und Studienunterlagen aus der vorangegangenen Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit (GerES) zu aktualisieren, weiterzuentwickeln und abschließend qualitätszusichern. Auf Basis dieser Dokumente werden zahlreiche Informationen über die Teilnehmenden der Studie erhoben werden. Diese Angaben - z. B. zum Gebrauch bestimmter Produkte oder zum Wohnumfeld - dienen der Bewertung und fachlichen Interpretation der in GerES gewonnenen Monitoring-Daten (Human-Bio-, Innenraum-, Trinkwasser-Monitoring) sowie deren Aufbereitung für die Politikberatung. Eine Überarbeitung der Erhebungsinstrumente und Studienunterlagen ist erforderlich, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über Ursachen der umweltbedingten Schadstoffbelastung und assoziierte Gesundheits-Parameter in GerES berücksichtigen zu können. Die Überarbeitung der Dokumente ist auch unerlässlich, um in GerES die aktuellen nationalen und internationalen epidemiologischen, ethischen und (datenschutz-)rechtliche Anforderungen an Bevölkerungsstudien erfüllen zu können. b) Output des Vorhabens sind aktualisierte GerES-Erhebungsinstrumente und Studienunterlagen die mittels zielgerichteter Testbefragungen auf Validität, Verständlichkeit, Objektivität, Reliabilität und Effizienz geprüft und ggf. optimiert wurden. Sie sind somit unmittelbar in der neuen Studie einsetzbar. Die GerES-Dokumente, die der Durchführung standardisierter Interviews dienen, sind für eine computergestützte Befragung mithilfe aktueller IT-Systeme aufzubereiten, um derzeitige Maßstäbe für Fehlererkennung, Teilnehmenden-Akzeptanz und Befragungsökonomie erfüllen zu können.
Aufgrund von geografischen und klimatischen Besonderheiten ist das Wasser in großen Teilen von Indien von schlechter Qualität. Mehr als 37 Millionen Inder sind jährlich von durch Trinkwasser hervorgerufene Krankheiten betroffen und schätzungsweise 1,5 Millionen Kinder sterben an Diarrhoe (www.wateraid.org). Berücksichtigt man die hohe Bevölkerungsdichte und die einkommensschwache wirtschaftliche Situation, ist es notwendig, kostengünstige Technologien zur Wasserbehandlung zu finden, die die Standards für sicheres Trinkwasser im Land erfüllen und gleichzeitig bedienerfreundlich und zuverlässig bei geringer Wartung sind. Die Membranfiltration ist eine vielversprechende Technologie aufgrund ihrer hohen Selektivität und einfachen Bedienung. Ein Nachteil ist die mögliche Kontamination der Membranen (Fouling), was wiederum zu einem erhöhten Energieverbrauch, einer häufigeren Reinigungsfrequenz und einer kürzeren Lebensdauer der Membranen führt. Hauptursache für die Kontamination sind partikuläre und biologische Ablagerungen. Deren Verhinderung bzw. Verringerung und eine bessere Reinigung der Membranen stehen im Fokus des Forschungsprojektes POMACEA. POMACEA adressiert das Themengebiet 'Development and Application of Membrane Technology in Water Purification/Sanitation' der Ausschreibung des INDIGO Partnership Program (IPP) 'Clean Water and Health'. Das übergeordnete Ziel ist die Bereitstellung einer optimalen Technologie und Betriebsweise für Membranen zur Aufbereitung von Trinkwasser. Teilziele sind eine einfache Handhabbarkeit, eine lange Lebensdauer sowie eine Verringerung von Energie-, Chemikalien- und Wasserverbrauch. Das Projekt wird zu einem besseren Verständnis der Membrantechnologie zum Einsatz für die Trinkwasseraufbereitung in Indien führen. AP1 Projektmanagement AP2 Machbarkeitsstudie AP3 Methoden zur Wasservorbehandlung AP4 (Bio)Foulingprozesse AP5 Methoden zur Membranreinigung AP6 Feldstudie mit Pilotanlage AP7 Verwertung der Ergebnisse.
Dieses Vorhaben ist Bestandteil des Verbund-Forschungsvorhabens 'Trends und Risikofaktoren von Asthma und allergischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland'. Die Untersuchungen der Schadstoffbelastung der Innenraum- und Aussenluft sollen in Muenchen und Dresden an jeweils 300 asthmatischen/allergischen Jugendliche umfassenden Kollektiven vorgenommen werden, wobei sich die beiden Kollektive weiterhin in je 150 Personen mit asthmatischen/allergischen Symptomen und 150 Personen ohne entsprechende Symptome als Kontrollgruppe unterteilen. Als moegliche Risikofaktoren sollen bei diesem Teilprojekt im Wohnbereich und auch in der aeusseren Umgebung die Schwebstaubbelastung sowie die Belastung durch Staubniederschlag und sedimentierende organische (Biogene und Russpartikel) und anorganische Partikel ermittelt werden. Desweiteren sind die Bestimmung von Makromolekuelen im Hausstaub sowie NO2- und Formaldehydmessungen im Wohnbereich vorgesehen. Das Untersuchungsprogramm soll durch Frageboegen und eigene Aufzeichnungen der in die Untersuchungen einbezogenen Personen ergaenzt werden.
General Information: In the context of recent publications from North America, indicating that moderate and low levels of air pollution have measurable short-term effects on mortality and morbidity, and the concern caused in the public and regulatory bodies, the APHEA (Short-term effects of Air Pollution on Heath: a European Approach) project investigated the issue in 15 European cities, within the Environment 1991-94 Programme. The combined analyses showed that particulate matter, SO2 and ozone were associated with statistically significant increases in total and cause specific daily mortality (an increase of 50 kg/m3 in one pollutant level was associated with 1-5 per cent increase in mortality). Particulate matter and ozone levels were found associated with hospital respiratory and COPD admissions (a 50kg/m3 increase in the pollutant level was followed by a 1-4 per cent increase in the daily number of admissions) while NO2 levels appeared associated with the number of asthma admissions. Other interesting results referred to regional differences and effect modification by season and by other pollutants. The present proposal has four objectives: 1. To investigate dose-response curves for air pollutants (particulate matter, SO2,NO2,Ozone, CO) -mortality (total, cardiovascular and respiratory) associations in 32 European cities/areas and air pollutants-hospital respiratory admissions in 7 areas, spread in 17 countries; 2. To address the problem of mortality displacement (i.e. how premature are the deaths caused by air-pollution) which is particularly important for evaluating the public health significance of the short-term air pollution health effects; 3. To investigate further regional differences in air pollutants- health associations; and 4. To evaluate results from Europe together with those from the U.S. in collaboration with a starting similar U.S. project. Extended and updated data files (up to 1995 or 96) will be used. The project is structured in Work Packages. In the initial stage (6 months) all Partners will compile their data files and send them to the four Partners who will be responsible for the analyses of individual data sets (13 months) and for the different aspects of the joint analyses (8 months). The next stages will be a collaboration with U.S. researchers (4 months) and the preparation of Reports and manuscripts (5 months). The project will be managed by a Steering Committee, while a Statistical group will be formed to decide on methodological aspects. The total duration of the project will be 36 months with a probable starting date 1/10/97. It is expected that the results will provide important input for public health protection policies and regulations concerning air quality. Prime Contractor: National and Kapodistrian University of Athens, Medical School, Department of Hygiene and Epidemiology; Athens-Goudi; Greece.
Es handelt sich um das Teilvorhaben A des Klinischen Zentrums Muenchen innerhalb des Verbundantrags 'Trends und Risikofaktoren von Asthma und allergischen Erkrankungen bei Kindern und Jungendlichen in Deutschland'. Dieses Vorhaben ist in eine internationale kollaborative Studie ISAAC mit standardisierten Untersuchungsmethoden eingebettet. Zunaechst wird bei 6-7jaehrigen und 13-14jaehrigen Kindern die Praevalenz von Asthma, allergischen Krankheiten, bronchialer Hyperreaktivitaet und der Atopie bestimmt. Zusaetzlich werden moegliche Risikofaktoren fuer die Entstehung von Asthma und Allergien untersucht. Dabei werden sowohl individuelle Faktoren wie genetische Belastung und allergische Disposition, als auch Umweltfaktoren, wie Innenraumschadstoffe (Stickoxide, Staeube, Formaldehyd), Innenraumallergene und die Verkehrsbelastung, betrachtet.
Es handelt sich um das Teilvorhaben A der Universitaets-Kinderklinik Leipzig innerhalb des Verbundantrages 'Trends und Risikofaktoren von Asthma und allergischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland'. Dieses Vorhaben ist in eine internationale kollaborative Studie (ISAAC) mit standardisierten Untersuchungsmethoden eingebettet. In einer Querschnittsstudie wird an jeweils 3000 6-7jaehrigen und 13-24jaehrigen Kindern mittels schriftlichem und Videofragebogen die Praevalenz von Asthma und allergischen Erkrankungen bestimmt. Parallel dazu erfolgt eine Untersuchung von 9-11 Jahre alten Schulkindern mit Fragebogen, Allergiehauttests und Lungenfunktionspruefung vor und nach Kaltluftprovokation, um Praevalenzunterschiede von Asthma und allergischen Erkrankungen, der bronchialen Hyperreaktivitaet und der Atopie gegenueber der Leipziger Studie zu erfassen, die mit identischer Methode 1991/92 durchgefuehrt wurde.
Es handelt sich um das Teilvorhaben A des Koordinations- und Datenzentrums in Muenster innerhalb des Verbundantrags 'Trends und Risikofaktoren von Asthma und allergischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland'. Dieses Vorhaben ist in eine internationale kollaborative Studie (ISAAC) mit standardisierten Untersuchungsmethoden eingebettet. Zunaechst wird in einer Querschnittsstudie an 6-7jaehrigen und 13-14jaehrigen Kindern mit einem schriftlichen und einem Videofragebogen, mit Allergiehauttests und Lungenfunktionspruefungen vor und nach unspezifischer bronchialer Provokation die Praevalenz von Asthma, allergischen Erkrankungen, bronchialer Hyperreaktivitaet und der Atopie bestimmt. In der hoeheren Altersstufe werden zusaetzlich in einer Fall-Kontroll-Studie die moeglichen Risikofaktoren fuer die Entstehung von Asthma und allergischen Erkrankungen untersucht. Dabei werden sowohl individuelle Faktoren, wie genetische Belastung und allergische Disposition, als auch Umweltfaktoren, wie Innenraumschadstoffe, Innenraumallergene sowie die Verkehrsbelastung, betrachtet. Der Einfluss der sich rasch veraendernden Lebensbedingungen im Osten Deutschlands auf die Haeufigkeit von Asthma und Allergien wird durch die Wiederholung einer 1990/91 in Leipzig durcgefuehrten Querschnittsstudie untersucht.
Das Vorhaben SEAL Climate ist ein TP im Vorhaben SEAL (SEAL Climate und SEAL Health). Das TP SEAL Health, das vom StMGP (Referat 47; Umweltmedizin) finanziert wird, untersucht, ob im Rahmen der seit 10 Jahren bestehenden Gesundheits-Monitoring-Einheiten (GME) eine Erfassung der Prävalenz von Sensibilisierungen und Allergien bei bayerischen Einschülern mittels Kontrolle des Allergiepasses möglich ist. Im TP SEAL Climate soll untersucht werden, ob ein Zusammenhang zwischen dem vermehrten Auftreten von Allergien bei Kindern und dem Klimawandel besteht. Dazu soll eine objektive Erfassung der Prävalenz von Sensibilisierungen und Allergien mittels Testung auf mögliche Sensibilisierungen gegen Inhalations- und Nahrungsmittelallergene erfolgen. Ziel ist es, im weiteren Verlauf mit zunehmender Ausweitung des Pollenmessnetzes in Bayern mögliche Zusammenhänge zwischen lokaler Pollenbelastung und allergischen Sensibilisierungen zu untersuchen. Koordination durch LGL.
Zielsetzung des Projektes 'UGIS' ist es, die derzeit in Oesterreich verfuegbaren Daten zum Gesundheitszustand, zur Gesundheitsversorgung sowie zu Umweltbedingungen ueber EDV moeglichst kleinraeumig so zu organisieren und aufzubereiten, dass daraus unmittelbar Grundlagen fuer die Planung von Massnahmen und fuer politische Entscheidungen im Gesundheits- und Umweltbereich gewonnen werden koennen. Ausserdem sollen durch UGIS Forschungen in der Umweltepidemiologie unterstuetzt werden. Die aufzubauenden Datenstrukturen sollen die Grundlage fuer Gesundheitskonzepte und deren laufenden Evaluierung bilden und den Inhalten, Zielen und Methoden der Regionalstrategie 'GFA2000' der WHO entsprechen. Anhand des verfuegbaren Datenmaterials wurden regionale Auffaelligkeiten hinsichtlich der Gesundheits- bzw. Umweltsituation deskriptiv erfasst und zum Teil kartographisch dargestellt.
Ziel der Gesamtstudie ist es, den Einfluss des deutschen Mammographie-Screening-Programms (MSP) auf die Brustkrebsmortalität zu evaluieren. Die Machbarkeitsstudie I prüfte, ob die Zusammenführung von an verschiedenen Stellen vorliegenden Informationen aus dem Gesundheitssystem für eine Evaluation der Brustkrebsmortalität im deutschen MSP umsetzbar ist, um ausgewählte Daten in einer Datenzusammenführenden Stelle (DZS) zu verknüpfen und anonymisiert an eine beim BfS angesiedelte Evaluierende Stelle (ES) weiterzuleiten. Bei der Prüfung der Umsetzbarkeit ergaben sich in der Machbarkeitsstudie I in den vorgeschlagenen Studienarmen in verschiedenen Modellregionen neue, wesentliche Fragestellungen, die vor Beginn einer Hauptstudie innerhalb der Machbarkeitsstudie II zu beantworten sind.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 33 |
| Europa | 3 |
| Land | 4 |
| Wissenschaft | 11 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 33 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 33 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 28 |
| Englisch | 8 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 30 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 26 |
| Lebewesen und Lebensräume | 33 |
| Luft | 26 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 26 |
| Weitere | 33 |