In Zeiten zunehmender Globalisierung haben die einzelnen Regierungen Anreize, umweltpolitische Instrumente strategisch einzusetzen. Verhalten sich alle Entscheidungsträger strategisch, so landen sie gewöhnlich in einem ineffizienten Gefangenen-dilemma. Strategische Delegation der politischen Entscheidung in Form von Wählen kann hier zu Effizienzsteigerungen führen.
We study the diversity and biology of endemic and introduced mycobiota which is associated with woody plants. Fungal pathogens are major causes of tree diseases and fungal diseases are frequently triggered by environmental change and biological globalization. New species are increasingly introduced, host jumps occur and hybridization events create new diseases. In this project we study actually and potentially emerging fungal diseases as well as the endophytic tree mycobiota in Switzerland by taxnomic, genetic and phytopathological methods. Examples comprise Lecanosticta-needlecast of pines (caused by Mycosphaerella dearnessii), dogwood anthracnose (Discula destructiva). ash dieback associated with Chalara fraxinea and Phytophthora-diseases. Non-native sentinel hosts are regularly observed and fungi associated with symptoms are recorded. Within the context of this project, we are also involved in the FORTHREATS-network (Emerging Diseases and invasive Species Threats to European Forest Ecosystems).
Gesamtziel des Vorhabens ist es, Handlungsempfehlungen hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen von unternehmerischen Sorgfaltspflichten und Zertifizierungssystemen in den globalen Wertschöpfungsketten von biogenen Massenrohstoffen zu formulieren. Deutschland und die Europäische Union (EU) sind im hohen Maße auf den Import verschiedener biogener Massenrohstoffe angewiesen. Viele dieser Rohstoffe finden nicht nur im Lebensmittelsektor Anwendung, sondern auch in der industriellen Produktion sowie der energetischen Nutzung. Dabei ist bekannt, dass gerade die Gewinnung und Herstellung von Massenrohstoffen in Nicht-OECD-Ländern in vielen Fällen eng mit sozialen und ökologischen Problemen einhergeht. Diese reichen vom übermäßigen Einsatz von Agrochemikalien bis hin zur Finanzierung bewaffneter Konflikte. Für die bioökonomische Transformation resultiert hieraus die Herausforderung, sowohl die heutige Situation, als auch die mittel- bis langfristigen Auswirkungen und Nutzungskonkurrenzen einer steigenden Nachfrage so zu beeinflussen, dass zum einen wichtige Ökosystemdienstleistungen erhalten werden, zum anderen auch Konfliktpotenziale minimiert und sozioökonomische Chancen global erhöht werden.
a) Die rasante Verdoppelung des globalen Rohstoffverbrauchs in den letzten 30 Jahren macht die Verbesserung der Ressourceneffizienz essentiell für die Erreichung der Klimaschutzziele und die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs, insbes. SDGs 8.4, 9.4, 12.2). Mit der G20 wird die Zielgruppe mit dem weltweit größten Potenzial für eine Steigerung der Ressourceneffizienz erreicht. Deshalb wurden unter deutscher G20-Präsidentschaft 2017 Beschlüsse zu Ressourceneffizienz herbeigeführt, die nun umgesetzt werden müssen. Grundlage hierfür sind eine gute Datenlage und richtungssichere Kenntnisse über globale Trends hinsichtlich Bedarf und Verbrauch natürlicher Ressourcen und Rohstoffe. Der Beschluss des G20-Gipfels von Hamburg sieht vor, vorhandene Wissenslücken zum derzeitigen und künftigen Ressourcenverbrauch zu schließen und dazu Szenarien zu entwickeln. Das Forschungsvorhaben dient der Umsetzung dieses Beschlusses. b) Im Projekt sollen vorhandenes Datenmaterial wissenschaftlich aufgearbeitet und fehlende Daten generiert werden. Darauf aufbauend soll eine ökonomische Modellierung die Wirksamkeit verschiedener Politikinstrumente zur Ressourceneffizienz in den G20 und weiteren Ländern unter Einbeziehung divergierender Wirtschaftsstrukturen und regional unterschiedlichen Gegebenheiten abbilden. Für größtmögliche Akzeptanz der Ergebnisse in möglichst vielen betroffenen Ländern ist es erforderlich, die Forschungsarbeiten von zwei verschiedenen internationalen Institutionen mit unterschiedlicher Mitgliedschaft und Zielsetzung entwickeln zu lassen, der OECD (für Industrie- und Schwellenländer) sowie dem UNEP International Ressource Panel (für Schwellen und Entwicklungsländer). Erst dadurch wird die benötigte Ergebnisbreite erzielt, die eine zielgerichtete Steuerung politisch effektiver Maßnahmen ermöglicht.
Politische Entscheidungsträger und die Gesellschaft stehen in zunehmendem Maße drängenden Abwägungsentscheidungen zwischen sozioökonomischen und Umweltentwicklungen gegenüber. Produktionssteigerungen resultieren im Wachstum des Verbrauchs nichterneuerbarer Ressourcen, wie z.B. fossile Brennstoffe, Materialien, Land und Wasser. Zusätzlich erzeugen sie ein höheres Niveau von Abfällen und Schadstoffemissionen. Gleichzeitig schaffen eine zunehmende globale Integration durch internationalen Handel und technologische Entwicklungen eine Spannung zwischen Wirtschaftswachstum und sozialem Zusammenhalt. Wachstum und intensivierter Handel scheinen mit einer steigenden Ungleichheit zwischen Ländern sowie zwischen verschiedenen Klassen innerhalb der Gesellschaft einherzugehen. Diese Entwicklungen haben einen globalen Charakter und jede Analyse über ihre Gründe und Auswirkungen muss die dynamische Wechselbeziehung von Ländern und Industrien anerkennen. Dieses Projekt zielt darauf ab, Datenbasen, volkswirtschaftliche Bilanzierungsrahmen und Modelle zu entwickeln, um das Verständnis für die genannten Phänomene zu erhöhen. Harmonisierte Aufkommens- und Verwendungstabellen bilden neben Daten über internationalen Handel von Gütern und Dienstleistungen den Kern der Datenbasis. Diese beiden Datensätze werden zu interregionalen Input-Output-Tabellen zusammengefügt. Zusammen mit umfangreichen Satellitenkonten mit Umwelt- und sozioökonomischen Indikatoren bieten diese Daten auf industrieller Ebene den notwendigen Input für mehrere Modelltypen, die für die Evaluierung von Politiken zur Herstellung einer Balance zwischen Wachstum, Umweltverträglichkeit und Ungleichheit in der gesamten Welt verwendet werden können. Im Rahmen des Projekts wird das ZEW an der Konstruktion des Prototyps eines interindustriellen, internationalen rechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodells (CGE-Modells) beteiligt sein, das globalen Handel und Energieverbrauch abbilden soll. Dieses Modell arbeitet darauf hin, vollständig die Datenbasen zu verwenden, die in dem Projekt entwickelt werden. Da viele CGE-Modelle typischerweise von verschiedenen Datenbasen Gebrauch machen, wird es ein Schlüsselmerkmal dieses Modells sein, dass es auf einer einzigen harmonisierten Datenquelle basiert. Die Einbeziehung induzierten technologischen Wandels sowie die Verwendung von Zeitreihen von Input-Output-Tabellen soll ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Modells sein. Daneben werden ökonometrische Methoden verwendet, um die Wechselwirkungen zwischen ökonomischen Aktivitäten und der Umwelt sowie die Umweltimplikationen von strukturellem Wandel, der durch Globalisierung und Handelsliberalisierung entsteht, zu untersuchen.
Globalization raised the importance of food safety and quality concerns. Developed countries implement precautionary food regulation policies to protect their affluent consumers from unsafe food imported from developing and transition countries. However, the alarming number of trade disputes at WTO evidences cases of abuse of such policies. While claims on protectionist nature of food regulations are valid in principle, yet there is little empirical evidence about their economic effects. The questions of 1) quantification of trade impact of food standards and 2) investigation of national food regulation systems are absolutely essential for the new trade agenda. These problems for developing countries are on the focus of trade policy debate, whereas for transition countries are not considered seriously. Such a research for these recently liberalized markets gains a special significance. - The proposed research will employ Gravity Model for quantitative estimation of impact of EU aflatoxin standards on transition countries- exports.- Russian food regulations for cereal value chain, their enforcement and monitoring mechanisms will be investigated through value chain and cost-benefit analysis.- Compliance of Russian norms with EU standards will be estimated applying comparative advantage analysis.The study area is Stavropol region of the Russian Federation. Local experts will contribute to the construction of the research data set and analysis. The results of the research will assist 1) international policy makers in designing new global trade agenda and 2) Russian producers, exporters and decision makers in improving cereal value chain.
Internationalization of the markets has allowed for the globalization of agriculture, benefiting - directly or indirectly - relevant countries or even entire regions like the EU, who is the first trader in agriculture products of the world. Among the different varieties of agriculture species, the wine-grapes are specially threatened by climate change, since subtle differences in microclimate impacts directly through over-ripening, rising acidity levels, greater vulnerability to pests and diseases, etc., resulting in changes in wine quality and properties. The wine industry needs therefore to tackle adaptation measures, and long term adaptation planning will provide producers with a comparative advantage over competitors. VISCA is a Climate Service (CS) and Decision Support System (DSS) that integrates climate, agricultural and end-users' specifications in order to design medium- and long-term adaptation strategies to climate change. VISCA will be validated by real demonstration with end-users on three demo sites belonging to three wine stakeholders from Spain, Italy and Portugal, which are included as partners in the consortium (Codorniu, Mastroberardino and Symington). The main objective of VISCA is making South-European wine industries resilient to climate changes, while minimizing costs and risks through an improvement of the production management (quality and quantity of final product). This objective will be achieved with the integration of climatic data, phenological , irrigation models, and end-users' requirements into a Decision Support System (DSS) co-designed with wine producers from Spain, Italy and Portugal. VISCA will supply well-founded decisions of specific aspects of crop planning (e.g., budburst, harvesting, defoliation, minimum water needs), and suggest preventive actions against extreme events and long-term suitability maps.
Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht darin, die unterschiedlichen Demokratiemuster (patterns of democracy) sowie die Leistungsbilanzen von politischen Systemen (policy performance) in 10 mittel- und osteuropäischen Ländern im Zeitraum von 1995 bis 2005 empirisch zu identifizieren und analytisch zu verbinden. Theoretisch gehen wir dabei von der 'institutions do matter'-Annahme aus. In Weiterentwicklung des Ansatzes von Arend Lijphart (1999) schlagen wir ein dreidimensionales Demokratiemodel vor, das institutionelle wie akteursbezogene Strukturmerkmale verbindet. Demokratische Systeme sind institutionell durch zwei Dimensionen definiert: das Wahlsystem (elektorale Entscheidungsregel) und das Regierungssystem, hier definiert als die Vetomacht außerparlamentarischer Institutionen gegenüber Regierung und Parlament (legislative Entscheidungsregel). Da Politiken nicht allein in institutionellen Rahmenbedingungen entstehen, sondern in diesen von Akteuren beschlossen und umgesetzt werden, untersucht die dritte Dimension die Akteurskonstellation in Regierung und Parlament. Die durch diese drei Dimensionen definierten Demokratiemuster werden mit policy-Mustern in den Politikfeldern Wirtschaft, Soziales und Umwelt in Beziehung gesetzt. Empirisch soll der Einfluss der Demokratiemuster auf die Leistungsbilanz von politischen Systemen vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungen (legacies) und der internationalen Einbindung der einzelnen mittel- und osteuropäischen Länder erklärt werden. Insofern werden die traditionellen Analysen über Politikperformanz in westlichen Ländern um die für Mittel- und Osteuropa bedeutenden Fragen 'does history matter' bzw. 'does globalization matter' ergänzt. Methodisch basiert das Forschungsvorhaben auf der Anwendung der makro-quantitativen Vielländeranalyse (Aggregatdatenanalyse). Eingang in die Analyse finden jene Länder der Mittel- und Osteuropa, die empirisch vergleichbar sind (most similar systems design).
Die ambitionierten Ziele der Europäischen Union bezüglich ihrer wirtschaftlichen Entwicklung sollen ohne Vernachlässigung der sozialen Dimension und auf der Basis einer nachhaltigen Entwicklung umgesetzt werden. Dabei setzen sich die wichtigsten ökonomischen Instrumente der Mitgliedsstaaten aus Abgaben- und Subventionssystemen zusammen. Der politische und wirtschaftliche Rahmen befindet sich derzeit im Spannungsfeld verschiedener Herausforderungen wie Umweltprobleme, Alterung, Globalisierung und internationaler Wettbewerb. Es war Ziel des Projektes, in fünf breitem Themenbereichen das Abgaben- und Subventionssystem zu untersuchen: Beschäftigung, Unternehmenssteuern und Steuerwettbewerb, Produktivitätswachstum und Konvergenz, Makroökonomische Politik unter der Währungsunion und schließlich Umweltpolitik und Klimawandel. Unter Mitarbeit von 7 europäischen Wirtschaftsforschungsinstituten erbrachte das Projekt eine große Anzahl wissenschaftlich origineller Erkenntnisse über das Zusammenspiel der Abgaben- und Subventionssysteme. Darüber hinaus kamen die Arbeiten zu Ergebnissen, die in den politischen Prozess der Gestaltung - insbesondere die Reformierung - der Abgaben- und Subventionssysteme Eingang fanden.
Monitoring the quality of drinking water is of paramount importance for public health. 'Water is not a commercial product but a heritage that must be protected, defended and treated as such' (Water Framework Directive 2000/60/EC). The threat of waterborne diseases in Europe will predictably increase in the future as the human population increases and as a result of globalization and migration from non-EU countries and of climate change. Development of efficient, sensitive, robust, rapid and inexpensive tests to monitor various aspects of water quality represents an essential milestone within the strategy for control and prevention of diseases caused by waterborne pathogens and by algal toxins. Traditional methods for the detection of waterborne pathogens, based on cultivation, biochemical characterisation and microscopic detection are laborious and time-consuming; molecular biological tools have now greatly enhanced our ability to investigate biodiversity by identifying species and to estimate gene flow and distribution of species in time and space. My AQUA aims to design and develop a universal microarray chip for the high-throughput detection in water of known and emerging pathogens (bacteria, viruses, protozoa and cyanobacteria) and to assess the water quality monitoring the presence of select bioindicators (i.e. diatoms). A chip able to detect cyanobacterial toxins will also be developed. These innovative molecular tools should be amenable to automation so that they could be deployed on moorings for routine semi-continuous monitoring of water quality. My AQUA also aims to identify cyanophages potentially capable of controlling and mitigating the periodical blooming of toxic cyanobacteria in drinking water reservoirs. Overall, these innovative and cost efficient technologies will reduce energy requirements and improve performance of water treatment, and allow rapid management response to new situations brought about by environmental (including climatic) changes.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 44 |
| Europa | 13 |
| Land | 4 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 44 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 44 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 32 |
| Englisch | 27 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 34 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 26 |
| Lebewesen und Lebensräume | 37 |
| Luft | 31 |
| Mensch und Umwelt | 44 |
| Wasser | 16 |
| Weitere | 44 |