Das Ziel des Vorhaben ist Entwicklung einer integrierten, internetbasierten Technologie zur Unterstützung der Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden in der Phase der baulichen Erneuerung unter Betrieb. Das Vorhaben hat insbesondere zum Ziel Ressourcenbedarf und Umweltbelastungen zu minimieren und die langfristige Qualität des Gebäudebestandes zu sichern durch eine Kombination einer lebenszyklusbezogenen Strategie mit einer akteursbezogenen, kurzfristig einsetzbaren Planungstechnologie. Dadurch kann ein erhöhtes Qualitätsniveau bei geringeren Gesamtkosten (Investitions- und Nutzungskosten) und in kürzerer Zeit erreicht werden. Insbesondere sollen gleichzeitig ökonomische, ökologische und soziale Ziele, im Sinne einer Politik der Nachhaltigkeit, verfolgt werden. Durch die Verwendung von innovativen Kommunikationsmitteln soll sowohl der Planungsablauf verbessert und für alle Beteiligten, insbesondere Bauherren und Mieter transparent gemacht werden. Die resultierende Projektierungstechnologie wird Bauherren und mittelständischen Unternehmen und Gruppen von Unternehmen über ein Internetportal zur Verfügung stehen.
Tansanias Regierung plant, steigenden Nahrungsmittelbedarf durch Anbauintensivierung auf großen Bewässerungsflächen in Kilombero-Tal zu decken. Dieser Ansatz erhöht vermutlich die regionale Produktion aber ignoriert die Heterogenität der Standortfaktoren sowie der Erwartungen und Ansprüche diverser Nutzergruppen. Die Variabilität der Faktoren beeinflusst individuelle und großräumige Risiken und Unsicherheiten. Wir nutzen disziplinäre und integrierte Modellierung um die damit verbundenen Dynamiken sozio-ökologischer Transformation, raum-zeitlicher Organisationsmuster sowie der Kopplungs- und Entkopplungsprozesse zu verstehen.
Die aktuellen Arbeiten des UNEP Ressourcenpanels haben deutlich gemacht, dass eine Verbesserung der Ressourceneffizienz eine wichtige Grundvoraussetzung für die Erreichung der Klimaschutzziele von Paris und die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ist. Klimaschutz und Ressourcenschonung bedingen sich gegenseitig. Auch laufende Forschungsprojekte zum Nexus Klimaschutz und Ressourcenschonung auf nationaler Ebene, wie das Projekt 'Ressourcenschonendes und treibhausgasneutrales Deutschland 2050', lassen erkennen, dass ein ambitionierter Klimaschutz mit einem ambitionierten Ressourcenschutz einhergehen muss. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen zielt das Vorhaben darauf ab zu erkennen, wie sich auf internationaler Ebene Ressourcennutzung und THG-Emissionen unter verschiedenen Politikszenarien auswirken. Dabei sollen die Wechselwirkungen zwischen internationalen oder multinationalen (insbesondere G7/G20) Politikmaßnahmen der Klima- und Ressourcenschonungspolitik analysiert und bewertet werden. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden: Wie wirkt sich Ressourcennutzung/-verbrauch auf THG-Emissionen und die wirtschaftliche Entwicklung aus? Wie wirkt sich Klimapolitik auf den Ressourcenverbrauch aus? Wie wirkt sich Ressourcenpolitik auf THG-Emissionen aus? Welche Wirkungen gibt es bei einer integrierten Klima- und Ressourcenpolitik auf Ressourcenverbrauch und THG-Emissionen, welche Synergien können genutzt werden, welche Trade-offs sind zu vermeiden? Die Ergebnisse sollen in internationalen Workshops auf Fachebene diskutiert und verbreitet werden. Zudem werden die Erkenntnisse wissenschaftlich auf Konferenzen verbreitet (z.B. World Ressources Forum, European Ressources Forum) und in wissenschaftlichen Journalen verarbeitet.
Reservoir management optimization Water supply enhancement Water quality Sufficient drinking water supply is not possible due to pesticides and salinity in the lower Amu Darya region. The only way to ensure a fast and sustainable supply with drinking water is to use the reservoir system of Tuyamuyn, particularly the Kaparas reservoir, to store the water from the Amu- Darya, which carry only during some periods a minimum of mineralized substances and pesticides. Therefore innovative optimization techniques are urgently needed. To achieve an common optimization for water quality and quantity control, to provid steering parameters and to reduce the measurable parameters while operating the reservoirs, it is necessary to develop innovative methods based on coupling actual optimization models and quality models. The aim of the project will be an novel development of goal functions using adapted simulation models. The models will be tested using existing data and measured field data. Based on the expected innovation in water quality modeling an improved development of management strategies is to expect. The interdisciplinary research approach is based on the joint experience of the NIS partners on the Amu-Darya basin water management and of the INTAS members on the subjects of water management (FGGM, Univ. Hannover) and ecology in semiarid regions in the Mediterranean (Italy).
Entwicklung einer Methode den 'top down approach' der Landnutzungsplanung mit Fernerkundungsdaten und den 'bottom-up approach' unter Einbeziehung lokalen Wissens der Bevoelkerung und der verantwortlichen Institutionen zu kombinieren, um natuerliche Ressourcen zu erhalten und eine nachhaltige, oekologisch vertraegliche landwirtschaftliche Produktion zu gewaehrleisten. Vorgehensweise: Interviews; Mapping; dreidimensionale Modelle; GIS.
In dem beantragten Vorhaben soll eine Methode zur Bewertung der Ressourceneffizienz von Baden-Württemberg entwickelt werden. Dabei wird die bestehende ESSENZ-Methode (Integrierte Methode zur ganzheitlichen Berechnung/Messung von Ressourceneffizienz) als Grundlage verwendet. Die ESSENZ-Methode wurde für die Ressourceneffizienzbewertung von Produkten in Anlehnung an die Ökobilanz-Methodik entwickelt und bewertet die Dimensionen Verfügbarkeit, Umweltauswirkung, gesellschaftliche Akzeptanz und Nutzen mit insgesamt 21 Indikatoren. Die ESSENZ-Methode wird für eine Anwendung auf regionaler Ebene weiterentwickelt, indem neue Indikatoren identifiziert und ggf. entwickelt werden. Dabei wird in diesem Projekt der Fokus auf die Kritikalität (d. h. Verfügbarkeit, Konfliktmaterialien und Vulnerabilität) von abiotischen Ressourcen gelegt. Zudem werden ökologisch sensible Gebiete im Zusammenspiel mit der Einhaltung von Umweltstandards in den jeweiligen abbauenden Ländern adressiert. Somit wird die Transparenz der betrachteten Wertschöpfungsketten erhöht. Neben der ESSENZ-Methode werden auch für Baden-Württemberg durchgeführte Analysen in die Gesamtmethode einbezogen. Die entwickelte Methode wird an einem exemplarischen Beispiel mit ausgewählten Materialien getestet. Die neue Methode erlaubt eine umfassende Analyse aller bedeutsamsten Ressourceneffizienzaspekte und trägt so dazu bei Zielkonflikte in den vorgelagerten Wertschöpfungsketten zu vermeiden sowie die Ressourceneffizienz von Baden-Württemberg zu erhöhen.
Rohstoffe stehen uns nur endlich zur Verfügung. Grenzen der Verfügbarkeit von Rohstoffen sind gleichzusetzen mit Grenzen des Wachstums. Speziell produzierende Unternehmen können durch effiziente Rohstoffnutzung erhebliche Einsparpotentiale ausschöpfen und folglich ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Wir als SCMLoop Konsortium beschäftigen uns mit der Fragestellung, wie durch die Integration von Materialrückflüssen sowie einer wirtschaftlichen (Wieder-)Verwertung gebrauchter Investitionsgüter die Rohstoffproduktivität nachhaltig verbessert werden kann. Im Rahmen des SCMLoop Projekts wird ein innovatives Planungs- und Steuerungsinstrument entwickelt, mit dem Materialflüsse einer Closed-Loop Supply Chain optimal in der betrieblichen Praxis integriert werden können. Dafür wird ein Planungsverfahren erarbeitet, welches Kern eines Softwaretools darstellt und als Prototyp realisiert wird. Dieses Werkzeug soll die produzierende Industrie darin unterstützen, die eingesetzten Rohstoffe effizient, also möglichst lange auf derselben Wertschöpfungsebene, zu nutzen. Weniger Materialkosten, reduziertes Abfallaufkommen und Output-Optimierung bei geringerem Ressourceneinsatz sowie eine höhere Herstellerverantwortung führen zur Sicherung des Unternehmenserfolgs und damit auch nachhaltig zur Sicherung der Marktposition und Arbeitsplätzen.
Gesamtziel des Vorhabens ist die Stärkung einer nachhaltigen Entwicklung in Gunung Kidul durch die Etablierung eines Integrierten Wasserressourcen- Managements. Sicherstellung einer ganzjährig quantitativ und qualitativ ausreichenden Wasserver- und Abwasserentsorgung. Unterstützung bei der inhaltlichen Vernetzung und konzeptionellen Integration der einzelnen Teilpakete. Formulierung von Nachhaltigkeitszielen, Analyse von Nachhaltigkeitsdefiziten; Erarbeitung explorativer Szenarien; Life-Cycle-Assessment und Technikfolgenabschätzung; Analyse institutioneller und politischer Realisierungsbedingungen; Erstellung von Capacity-Building Modulen. Unterstützung der indonesischen Entscheidungsträger hinsichtlich ganzheitlicher und integrativer Entwicklung des Ver- und Entsorgungssystems. Beitrag zu Problem adäquatem Technologietransfer und -angebot deutscher Unternehmen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 39 |
| Land | 2 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 16 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 39 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 39 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 37 |
| Englisch | 10 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 24 |
| Webseite | 15 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 34 |
| Lebewesen und Lebensräume | 32 |
| Luft | 12 |
| Mensch und Umwelt | 39 |
| Wasser | 23 |
| Weitere | 39 |