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Laufende Ueberpruefung und Revision des KLN-Inventars.
Die übermäßige Freisetzung reaktiver Stickstoffverbindungen durch zahlreiche anthropogene Prozesse in die Umwelt führt zu einer Reihe von Problemen, die dringend gelöst werden müssen. Die quantitative Erfassung der Stickstoff-Flüsse in der Umwelt spielt dabei für die Maßnahmenplanung zur Verminderung von Stickstoffemissionen und Zielüberprüfung eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang ist Deutschland als Signartarstaat in der internationalen Zusammenarbeit unter der Genfer Luftreinhaltekonvention aktiv. Im Rahmen der so genannten Task Force on Reactive Nitrogen beteiligt sich Deutschland aktiv in der Expertengruppe zu Nationalen Stickstoffbudgets (Expert Panel on Nitrogen Budgets, EPNB). Das EPNB hat ein Methodenhandbuch entwickelt, mit dem Stickstoffverbindungen und ihr Transport durch die Umwelt im Rahmen solcher Stickstoffbudgets inventarisiert werden können. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, die internationale Zusammenarbeit zu unterstützen: Dazu soll das Methodenhandbuch des EPNB und seine technischen Anhänge nach 10 Jahren erstmals überarbeitet und die inhaltliche Fehlstelle zu Stickstoffströmen im Abfall- und Abwassermanagement geschlossen werden. Außerdem sollen für eine einheitliche Berichterstattung, die auch zwischenstaatliche Vergleiche zum Stickstoffhaushalt zulässt, geeignete Berichterstattungsformate und ein reporting-template entwickelt werden.
Die übermäßige Freisetzung reaktiver Stickstoffverbindungen durch zahlreiche anthropogene Prozesse in die Umwelt führt zu einer Reihe von Problemen, die dringend gelöst werden müssen. Das BMUV und UBA arbeiten seit längerem an einer systemischen Strategie zur Stickstoffminderung, die alle Verursachersektoren, chemischen Verbindungen sowie alle Umweltmedien (Wasser, Luft, Boden) gleichermaßen einbezieht, um den Zustand von Schutzgütern wie Ökosystemen, Gewässern, Klima, Böden und menschlicher Gesundheit zu verbessern. Die quantitative Erfassung der Stickstoff-Flüsse in der Umwelt spielt dabei für die Maßnahmenplanung und Zielüberprüfung eine wichtige Rolle. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, die Entwicklung der nationalen Stickstoffminderungsstrategie zu unterstützen und die für Absprachen mit den anderen Ministerien unerlässliche Datengrundlage des nationalen Stickstoffinventars zu aktualisieren. Die Inventarisierung soll aufbauend auf bisherigen Inventarisierungen für die Jahre 2015-2020 so durchgeführt werden, dass vorhandene Daten künftig jährlich fortgeschrieben werden können.
Der Bericht präsentiert die Emissionsdaten der fluorierten Treibhausgase HF(C)KW, FKW, SF6, NF3, SF5CF3, H(C)FE und PFPMIE (F-Gase) für die Jahre 1995-2020 für Deutschland. Seit 2005 bewegen sich die Emissionen fluorierter Treibhausgase (F-Gase) auf relativ konstantem Niveau. Der seit 2010 stattfindende leichte Anstieg der Emissionen war im Jahr 2018 erstmals rückläufig und sank auf 5.946 t, ausgedrückt in CO2-Äquivalenten 14,3 Mio. t. Dieser Abwärtstrend hat sich deutlich fortgesetzt, und so lagen die Emissionen im Jahr 2020 bei 5.281 t, was 12,1 t in CO2-Äquivalenten entspricht. Damit machen sie etwa 1,5 % an den Gesamtemissionen aller Treibhausgase in Deutschland aus, die 2020 bei etwa 793 Mio. t CO2-Äquivalenten lagen. Dieser Bericht ist entsprechend der Strukturierung des Nationalen Inventarberichts (NIR) aufgeteilt. In diesem alle Treibhausgase umfassenden Bericht werden die fluorierten Treibhausgase in den Sektor-Abschnitten 2.B, 2.C, 2.E, 2.F, 2.G und 2.H behandelt. Sektor 2.B befasst sich unter 2.B.9 mit den Emissionen aus der Produktion von halogenierten Kohlenwasserstoffen und SF6. Das folgende Kapitel 2.C behandelt die Metallproduktion. Hier werden unter 2.C.3 und 2.C.4 die Emissionen aus der Aluminium- und Magnesiumproduktion aufgeführt. Der Sektor 2.E beinhaltet die Emissionen aus der Elektronik-Industrie, der folgende Sektor 2.F diejenigen aus Anwendungen als ODS-Ersatz und der Sektor 2.G die "Sonstige Produktherstellung und -verwendung". Unter dem Abschnitt 2.H werden vertrauliche Emissionen verschiedener Sektoren1 aggregiert berichtet. Außerdem gibt es Informationen zu freiwillig berichteten fluorierten Treibhausgasen. Quelle: Forschungsbericht
Vor dem Hintergrund der novellierten „NEC“-Richtlinie (2016/2284/EU) hat Ökopol Verbesserungen des Inventars zu PCB-Emissionen aus dem Baubereich erarbeitet. PCB-Verwendung und Verbleib in Deutschland sowie der Stand der Forschung zu Emissionsfaktoren und Sekundärquellen wurden aufgearbeitet und auf dieser Basis Emissionen berechnet. Die Zeitreihe der PCB-Menge im Bestand wird mit einem jährlichen Emissionsfaktor von 0,07 % dieser Mengen bewertet. Zusätzlich wird vorgeschlagen, die Spanne von 0,05 % bis 0,1 % zu untersuchen. Im Ergebnis dieses Ansatzes zur Emissionsberechnung sind für das Jahr 2017 PCB-Emissionen zwischen 5,4 und 15,7 t plausibel.
Großfeuerungsanlagen sind nach wie vor eine wichtige Emissionsquelle für verschiedene Luftschadstoffe. Bis Mitte der 1990er Jahre kam es zu deutlichen Emissionsrückgängen bei Staub, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Kohlenmonoxid. Danach blieben die spezifischen Emissionen über viele Jahre weitgehend stabil. Im Zuge von gesetzlichen Änderungen, einer veränderten Zusammensetzung des Anlagenparks sowie geänderten Brennstoffeinsätzen kam es in den letzten Jahren zu einer deutlichen Minderung für Schwefeldioxid (SO2) aber auch zu Änderungen bei NOX und Staub. Daher war eine Aktualisierung der bestehenden Faktoren zwingend notwendig. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen und der damit verbundenen Messverpflichtungen, sind für diese Schadstoffe umfangreiche Daten vorhanden. Die verfügbaren Emissionswerte wurden für verschiedene Jahre ausgewertet. Als Ergebnis werden die spezifischen Emissionsfaktoren in dem folgenden Dokument dargestellt und gegebenenfalls qualitativ bewertet. Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/
Im interkantonalen Projekt Nordwestschweiz werden immissionsoekologische Untersuchungen in 35 Dauerbeobachtungsflaechen (davon 2 in der BRD) durchgefuehrt. Neben einer genauen Erfassung der abiotischen und biotischen Waldschaeden und der Dynamik der Walderkrankungen ueber 4 Jahre werden auch die Immissionsbelastungen erfasst, die Naehr- und Schwermetallverfuegbarkeit und biol. Aktivitaet im Boden, vor allem im Zusammenhang mit Wurzelschaedigungen und Veraenderungen der Vegetation (Krautschicht) untersucht. Dazu kommen Untersuchungen der Wasserbeziehungen zwischen Boden und Pflanzen, dem Ernaehrungszustand der Baeume selbst sowie Ertragsuntersuchungen und dem waldbaulichen Zustand neben einer Reihe weiterer oekophysiologischer Fragestellungen.
Ziel des Landesforstinventars ist die laufende, grossraeumige Ueberpruefung der Entwicklung im Schweizerwald als sichere Grundlage fuer forstpolitische Entscheidungen. In wiederholten Erhebungen werden der Waldaufbau, die Erschliessung des Waldes und die Einwirkungen der Umwelt auf den Wald erfasst (z.B. Waldsterben). Damit wird insbesondere eine Voraussetzung fuer die nachhaltige und vollstaendige Ausschoepfung des Nutzungspotentials der schweizerischen Waldflaeche geschaffen. Das Landesforstinventar erfasst die gesamte Waldflaeche der Schweiz und wird auf der Basis einer Stichprobenaufnahme durchgefuehrt (1 Stichprobe je Quadratkilometer). Stichproben in Gelaende, Luftbild und Landeskarte liefern die gewuenschten Informationen (kombinierte Inventur). Da gemaess Zielsetzung die Frage nach den Entwicklungen wichtiger ist als die Frage nach den Zustaenden, werden bei jedem Inventurumgang die gleichen Stichproben und Messstellen aufgesucht (permanente Inventur). Das Landesforstinventar wird in den Jahren 1982-86 durchgefuehrt. Die Kosten sind mit 7,5 Mio Fr. veranschlagt, was einem mittleren Aufwand von ca. 1,5 Mio Fr. pro Jahr entspricht.
Als Massnahme gegen den Kastanienrindenkrebs wurde in der Schweiz in den letzten 30 Jahren versucht, Endothia-resistente Kastanien aus der einheimischen Population und aus asiatischen Populationen zu selektionieren. Hierfuer mussten die Pruefmethoden entwickelt werden. Eingehende phytopathologische Untersuchungen ueber die Variabilitaet von Infektionen und Erkrankung waren die Voraussetzung fuer die Selektionsarbeiten und fuer die Interpretation der Ergebnisse. Insgesamt wurden ueber 120'000 Baeume im Infektionstest geprueft. An die 40'000 selektionierte Kastanien sind in Inventarbestaende ausgepflanzt worden. Sie sind einzeln registriert. Messungen und Kontrollen werden 3, 10 und 20 Jahre nach erfolgter Pflanzung durchgefuehrt; sie ermoeglichen eine Nachselektion.
Das Ziel des Projektes ist die Ergänzung der bisher auf einer Einnahme-Überschuss-Rechnung basierenden forstbetrieblichen Erfolgsrechnung um eine adäquate Vermögensbewertung des Holzvorrats, so dass eine Erfolgsermittlung durch Bilanzierung möglich wird. Die Ermittlung des Periodenerfolgs soll durch einen Jahresabschluss im Anhalt an die modernen, zeitwertorientierten Bewertungsvorschriften der International Accounting Standards (IAS) erfolgen. Die methodische Grundlage bildet eine stratifizierte Betriebsinventur mit ergänzenden Aufnahmen zur Qualitätsbestimmung. Weiterer Bestandteile sind ein flexibles Sortierungsmodul und ein Bewertungsmodul. Der Zeitwert des Holzvorrats ergibt sich als Summe der Sorten mit positiven Deckungsbeiträgen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 26 |
| Europa | 4 |
| Land | 8 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 23 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 23 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 28 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 28 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 22 |
| Lebewesen und Lebensräume | 28 |
| Luft | 15 |
| Mensch und Umwelt | 27 |
| Wasser | 15 |
| Weitere | 28 |