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Found 23 results.

Doppelfassaden und ihr Einfluss auf die Energieeffizienz

Fallstudien werden herangezogen um leistungsfähige Doppelfassaden in ihrer Wirkung auf Systeme der Gebäudetechnik sowie auf die Energieeffizienz des Gebäudes zu untersuchen. Bei der ersten Fallstudie handelt es sich um einen 21-geschossigen Büroturm im Zentrum von Berlin mit Fertigstellungsdatum 1999. Die Doppelfassade wirkt als solarthermischer Schacht und ermöglicht die natürliche Lüftung des Turmes während 70Prozent des Jahres. Für die verbleibende Zeit erfolgt die Versorgung mechanisch über Quellluft und sorptionsgestützte Klimatisierung. Das zweite Gebäude hat die Funktion einer Hauptverwaltung nahe Frankfurt, fertiggestellt im Jahr 2000. Hier ermöglicht ein extrem effizientes Doppelfassadensystem den Verzicht auf ein konventionelles Heizsystem. Ein Kapillarrohrsystem in der Decke sorgt für Kühlung und Heizung. Die Einsparungen an den konventionellen Systemen können somit den gestiegenen Fassadenkosten gegen gerechnet werden. Die dritte Fallstudie beschäftigt sich mit dem erstgereihten Wettbewerbsentwurf für die neue Hauptverwaltung der europäischen Zentralbank in Frankfurt. Eine zweite Gebäudehülle in Kombination mit einer energetisch optimierten Gebäudeform erlaubt während des gesamten Jahres die natürliche Lüftung des Hochhauses. Zusätzlich zur Ersparnis in den laufenden Betriebsenergiekosten wird ein enormes Einsparpotential bezüglich Investitionskosten (Wegfall des mechanischen Lüftungssystems und Anlagentechnik) geschaffen sowie die Maximierung nutzbarer Fläche (Wegfall/Verringerung der Versorgungsschächte) ermöglicht. Die Fallstudien zeigen deutlich, dass höchst effiziente Doppelfassaden nicht nur das energetische Gebäudeverhalten verbessern können, sondern genauso die Investitionskosten signifikant senken können. Deshalb ist die Wirtschaftlichkeit einer solchen Maßnahme nicht nur bezüglich ihrem Potential zur Senkung von Energiekosten zu bewerten, sondern immer im Zusammenhang mit einer möglichen Reduktion der Investitionskosten für HLK-Systeme im Gebäude zu sehen. Eine bloße Reduktion der Größe dieser Systeme führt oft zu keinen bemerkenswerten Einsparungen.

Agrarsysteme der Zukunft: Innovative Nutzung des Grünlands für eine nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft im Landschaftsmaßstab, Teilprojekt E

Übergreifende rechtliche Fragestellungen zur nuklearen Ver- und Entsorgung, einschl. Finanzierung, Kosten- und Beitragsrecht sowie weitere im Zusammenhang mit der nuklearen Ver- und Entsorgung zu bearbeitenden Rechtsgebiete

Optimierung eines schwimmenden Turbinensystems zur Nutzung von Gezeitenströmungsenergie - OsT, Teilprojekt: Optimierung des Triebstrangs und Test der Rotorblätter

Die kosteneffiziente Nutzbarmachung der Energie aus Gezeitenströmungen bietet ein großes Potenzial, zur klimafreundlichen Grundlastenergiegewinnung beizutragen. Dieses Potenzial kann allerdings aufgrund der zu überwindenden großen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen heute noch nicht erschlossen werden. Weltweit werden verschiedene technische Konzepte zur Gewinnung von Energie aus Gezeitenströmungen von unterschiedlichen Anbietern im Prototypstadium getestet und optimiert. Bislang steht eine Überführung der verschiedenen Technologien in den Markt noch aus - hohe Investitionskosten bei noch schwer kalkulierbaren Renditen und mangelnder Langzeiterfahrung beim Betrieb der komplexen Anlagen erschweren dies deutlich. Der zu erschließende Markt kann in zwei Anwendungsbereiche gegliedert werden - große Anwendungen der Multi-MW-Klasse zur Unterstützung der Versorgungsnetze und kleine Anwendungen für mehr oder weniger isolierte Netze wie sie z.B. bei der Versorgung von kleinen, geografisch isolierten Inselnetzen häufig erforderlich sind (Microgrids). Das hier vorgestellte Projekt basiert auf einem bestehenden, innovativen Turbinenkonzept. Dieses soll durch die kooperative Innovationstätigkeit der beteiligten Partner mit besonderem Augenmerk auf den Einsatz in Inselnetzen über das Stadium eines Funktionsmusters hinaus bis zu einem vorwettbewerblichen Prototyp entwickelt werden. Neben der Bewältigung der technischen Problemstellung und der technischen Optimierung der Energieerzeugung sind die Senkung der Kapitalkosten und der Wartungskosten kritische Zielsetzungen. Hierdurch soll erstmals ein wirtschaftlicher Einsatz der Technologie ermöglicht werden. Die Ziele sollen erreicht werden, indem das neu entwickelte Plattformkonzept (PLAT-I) mit dem SITTurbinenkonzept zu einem robusten Gesamtsystem zusammengeführt wird. Im Rahmen des Vorhabens soll ein optimiertes Turbinensystem entwickelt, realisiert und im Feldversuch mit Netzanbindung erprobt werden.

ADLER - Entwicklung eines kostenoptimierten Wind-Lidar-Instruments für die Verwendung zur Windpotenzialbestimmung, Teilvorhaben: Spezifikation und Verifikation des entwickelten Demonstrators

Eine möglichst genaue Abschätzung des Windpotenzials und die darauf aufbauende Berechnung des zu erwartenden Energieertrags ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Planung eines Windparks. Konkret hat die Unsicherheit einer Ertragsprognose für einen Windparkentwickler einen direkten und massiven Einfluss auf die Finanzierungskosten des Projekts. Bei einer reinen Modellierung der Windbedingungen nach dem aktuellen Stand der Technik werden Unsicherheiten von etwa 20-30% im langjährigen Mittel erreicht. Durch das Einbeziehen von Windmessungen am Standort kann diese Unsicherheit auf 10-12% gesenkt werden. Windmessungen werden dabei immer häufiger mit LiDAR-Geräten vorgenommen, die sich im Vergleich zu einem 140m hohen Messmast sehr einfach an einem geplanten Windenergiestandort installieren lassen und dabei die Windbedingungen vom Boden bis in eine Höhe von ca. 200m messen. Der Einsatz von LiDAR-Geräten für Windmessungen im Rahmen der Entwicklung von Windenergieprojekten ist derzeit durch zwei wesentliche Punkte begrenzt: Zum einen die Kosten für die LiDAR-Geräte selbst und zum anderen die Messunsicherheit, die aufgrund der aktuell angewandten Methodik zur Verifikation und Rückführung nicht die Messunsicherheit einer Messung mit einem Schalensternanemometer unterschreiten kann. Mit dem Vorhaben 'ADLER' wollen wir diese beiden Defizite angehen: Es soll ein kostenoptimiertes Wind-LiDAR-Gerät entwickelt werden, das explizit für die Anforderungen einer Windmessung im Rahmen einer Windpotenzialbestimmung konzipiert wird. Dadurch soll sichergestellt werden, dass einerseits das volle Potenzial der Technologie für diese spezifische Anwendung genutzt wird und andererseits die Kosten durch den Verzicht auf in dieser Hinsicht unnötige Funktionen niedrig gehalten bzw. optimiert werden. Weiterhin soll bereits während der Spezifikation und Designphase nach alternativen Methoden für die Verifikation des Geräts untersucht werden.

ELBE - Electrify Buildings for EVs, Teilvorhaben: Chargepoint

H2020-EU.3.3. - Societal Challenges - Secure, clean and efficient energy - (H2020-EU.3.3. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Sichere, saubere und effiziente Energieversorgung), Minimized water consumption in CSP plants (MinWaterCSP)

MinWaterCSP addresses the challenge of significantly reducing the water consumption of CSP plants while maintaining their overall efficiency. Its objective is to reduce evaporation losses and mirror cleaning water usage for small- and large-scale CSP plants through a holistic combination of next generation technologies in the fields of i) hybrid dry/wet cooling systems ii) wire structure heat transfer surfaces iii) axial flow fans iv) mirror cleaning techniques and v) optimized water management. MinWaterCSP will reduce water evaporation losses by 75 to 95% compared to wet cooling systems. It aims to increase the net efficiency of the steam Rankine cycle by 2%, or alternatively reduce the capital cost of a dry-cooling system by 25%, while maintaining cycle efficiency. To complement this, mirror cleaning water consumption will be reduced by 25% through an improved mirror cleaning process for parabolic trough collectors, the development of a cleaning robot for linear Fresnel collectors and a reduced number of cleaning cycles enabled by an enhanced monitoring of the reflectance of the mirrors. Also, comprehensive water management plans for CSP plants in various locations will be developed and combined with plant performance simulations to maximize the impact of the achieved design improvements in a complete system context. Zero liquid discharge and the option of making use of solar energy or low grade waste heat for water treatment will be considered. MinWaterCSP will improve the cost-competitiveness of CSP. This will make CSP more attractive for investment purposes and drives growth in the CSP plant business as well as job creation at European companies which provide technologically advanced CSP plant components. In addition, by making CSP technology more attractive MinWaterCSP contributes to solve the global climate challenge by reducing carbon-dioxide emissions and increasing energy generation from renewable resources.

INFINITE: Innovative Finanzierungsmodelle für nachhaltige urbane Energiesysteme

Die zunehmende Urbanisierung in Österreich und international erfordert die Entwicklung zahlreicher neuer Stadterweiterungsgebiete. Gleichzeitig definieren mehr und mehr Städte politische Rahmenstrategien zu Nachhaltigkeit und zur Entwicklung von 'Smart Cities'. Ein wesentlicher Baustein für nachhaltige Stadtteile bzw. Stadtentwicklungsgebiete sind nachhaltige urbane Energiesysteme. Diese produzieren erneuerbare Energie in einer lokalen Versorgungseinheit vor Ort. Die dabei gewonnene Energie wird gebäudeübergreifend geliefert. Allerdings sind Projekte im großen Maßstab aufgrund der hohen Komplexität und fehlender Finanzierungslösungen bislang schwer umzusetzen. Ohne entsprechenden und gesteuerten Stakeholderprozess und die Gründung von Projektgesellschaften, die es bisher in Österreich für Projekte > 10 Mio. Euro nicht gibt, kommen gebäudeübergreifende erneuerbare Energieversorgungssysteme nicht zustande. Die Versorgung erfolgt dann wie bisher mit objektweisen Einzellösungen mit leitungsgebundenen, meist fossilen Energiesystemen. Ziel des Projekts ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, die gebäudeübergreifende Versorgung von großen Stadtentwicklungsgebieten mit erneuerbaren Energieträgern mittels lokalen Versorgungseinheiten voranzutreiben und damit den Bedarf an fossilen Energieträgern, sowie überregionaler Energieversorgungsinfrastruktur zu reduzieren. Eine Möglichkeit zur Überwindung der Hindernisse stellt die Gründung von Projektgesellschaften als Zusammenschluss diverser Stakeholder dar. Projektgesellschaften ermöglichen es, die Finanzierungskosten zu reduzieren und die anfangs hohen Investitionskosten für erneuerbare Energiesysteme zu tragen. Der innovative Aspekt bei der Gründung von Projektgesellschaften zur Realisierung von nachhaltigen urbanen Energiesystemen ist der Zusammenschluss verschiedener Marktakteure, um die gemeinsame Finanzierung des Energiebereitstellungssystems für das Stadtentwicklungsgebiet sicherzustellen. Zentrales Ergebnis des Projekts INFINITE ist die Definition und Ausarbeitung von rechtlichen und organisatorischen Grundlagen für die Errichtung von innovativen Projektgesellschaften zur Finanzierung und Umsetzung von komplexen urbanen Energiesystemen. Dies umfasst die Entwicklung eines Muster-Gesellschaftsvertrages und idealtypischen Business-Plans inkl. Klärung von rechtlichen Aspekten, sowie die Erstellung eines Governance-Prozessleitfadens für Stadtverwaltungen. Der Business Plan wird am konkreten Fall Wien Donaufeld getestet. Die notwendigen Prozesselemente werden anhand einer österreichischen Stadt analysiert, bspw. Linz, Graz oder Wien. Die Ergebnisse und abgeleiteten Empfehlungen werden auf nationaler und internationaler Ebene verbreitet. (Text gekürzt)

Entwicklung eines nachhaltig organisierten, internetbasierten Serversystems zur Bereitstellung und halbautomatischen Aktualisierung validierter energietechnischer Kostenfunktionen

Für die wirtschaftliche Analyse energietechnischer Anlagen z.B. im Rahmen einer Neuplanung oder eines Austauschs ist frühzeitig eine hinreichend genaue Kenntnis der Kosten erforderlich, um verschiedene Versorgungskonzepte relativ zueinander bewerten zu können. Aktuelle Investitions- und Betriebskosten lassen sich in der Praxis selbst für eine überschlägige Kostenabschätzung im ersten Planungsstadium nur mit großem Zeit- und Kostenaufwand ermitteln. Es gibt zwar verschiedene Ansätze, aus Preisanfragen bei Herstellern mathematisch definierte Kostenfunktionen abzuleiten, doch diese können nur eine Momentaufnahme darstellen und sind oft schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht mehr aktuell. Unser Ziel war die Entwicklung eines Kostenfunktions-Servers, der Kostenfunktionen energietechnischer Anlagen im Internet bereitstellt. Dabei wurden Betriebs- und Kapitalkosten in Abhängigkeit typischer Systemparameter über einen großen Skalenbereich beschrieben. Ingenieurbüros und Planungsabteilungen können nun als Nutzer online Preise abfragen und müssen nicht - wie bisher - Angebote unterschiedlicher Hersteller einholen. Die Aktualität der Kostenfunktionen wird durch die Mitarbeit von Anlagenherstellern erreicht, die in regelmäßigen Abständen ihre Preise und Anlagendaten zur Verfügung stellen und im Gegenzug kostengünstige und sehr zielgerichtete Werbemöglichkeiten erhalten. Dies und der Einsatz moderner Kommunikationstechniken lassen einen hohen Gebrauchswert und eine rege Nutzung des Kostenfunktions-Servers erwarten.

The Influence of Corporate Responsibility on the Cost of Capital

Corporate responsibility (CR) issues have gained importance within the financial community due to the exponential growth of specialized institutes, expansion of academic and research departments, increased launching of mutual funds allocated according to sustainability criteria, proliferation of online resources and other publications, and specialized corporate responsibility reports. A closer look at the literature concerning the relationship between CR issues and financial measures indicated three major fields for improvement in this area: (1) the development of a common understanding of CR issues; (2) the measurement of CR performance; and (3) the question of how CR issues affect the risk profile of a company. Since a common understanding of CR cannot be constructed theoretically, we based our research on the frequently used triple bottom line approach, in which CR incorporates economic, ecological and social responsibility issues. When it comes to the field of measuring CR performance, there are already plenty of methods and frameworks. In this research we developed a unique CR rating scheme based on existing frameworks and using weighting factors from analysts and investors. The question of how CR affects the risk profile of a company led to the projects objective: to analyze the impact of CR on capital market financing with a specific focus on electric utilities, assuming that the lower the company risk, the lower the cost of capital. We hypothesized that there is a relationship between CR and financial performance (H1) and that good CR performance reduces the risk to a company (H2). A clear relationship between CR and financial performance was not found, but CR and financial performance were indirectly linked throughout company risk. This research delivers evidence that CR performance is strongly linked to financial risk measures. There is also support for the assumption that CR issues are likely to be regulation-driven. Regulation seems to be a driver for CR engagement in the utility industry. It seems that a complete lack of CR engagement exposes a company to unnecessary high risk.

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