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Bestimmung kationischer Tenside mittels HPLC

Bestimmung kationischer Tenside in Waessern, Abwaessern und Klaerschlamm im Spurenbereich. Untersuchungen und Vergleich unterschiedlicher Derivatisierungsreaktionen und chromatographischer Trennmethode.

Identifikation und quantitative Bestimmung organischer Verbindungen in der Umwelt mittels Massenspektrometrie

Sanfte Ionisationsmethoden erlauben heute das Identifizieren und Quantifizieren von polaren Verbindungen. Tenside, kationische, anionische und nichtionische koennen somit direkt, ohne Derivatisierung dem Massenspektrometer zugefuehrt werden. So lassen sich beispielsweise Produkte des biologischen Abbaus analysieren. Es lassen sich auch metallorganische Komplexe wie Fe(III)-EDTA und dessen Phototransformationsprodukte untersuchen, was wiederum mithelfen soll, das Schicksal dieses Komplexbildners in der Umwelt zu verstehen.Schlussendlich koennen mit Elektrospray direkt Enzyme untersucht werden, insbesondere deren Inhibition durch Umweltgifte, untersucht am Beispiel von META ringspaltenden Dioxygenasen. Diese sind entscheidend fuer den Abbau von Dioxinen und Dibenzofuranen.

Verbleib und Effekte von Quartären Ammoniumverbindungen im Boden - Die Rolle der Mikroaggregierung

Quartäre Alkylammuniumverbindungen (QAAC) sind kationische organische Verbindungen mit amphiphilen Eigenschaften, die in vielfältigen Anwendungen u.a. der Landwirtschaft als Desinfektionsmittel und Tensid zum Einsatz kommen. Obwohl es wenige Daten zu Konzentrationen im Boden gibt, deuten Befunde aus anderen Umweltkompartimenten wie Abwasser, Sedimente und Klärschlamm die ubiquitäre Verbreitung der QAACs und eine Anreicherung an partikulärer Substanz an. Eine vorhergesagte Umweltkonzentration entspräche in Böden 3.5 mg kg-1. In Böden sind bereits mehrfach QAAC Resistenzen nachgewiesen worden und hier könnten sie an einer Co-Selektion für Antibiotikaresistenzgene mitverantwortlich zu sein, was Risiken für Mensch und Umwelt bergen könnte. Im vorangehenden einjährigen Projekte der Nachwuchsakademie Agrarökosystemforschung postulierten wir, dass QAACs in landwirtschaftlichen Böden vor allem in den Zwischenschichten von Tonmineralen zurückgehalten werden. Hier würden sie sich dem biologischen Abbau teilweise entziehen und ihre akute Toxizität wäre gegenüber der freien wässrigen Phase gemindert. Mithilfe eines Versuches zur Wirkung von Tonmineralen auf die Minimalen Hemmkonzatrationen (MHK) von QAAC auf verschiede Bakterienarten konnte bestätigt werden, dass die Smektite die MHK nach oben verschieben, d.h. dass die akute Toxizität gepuffert wird. Sorptionsisothermen bestätigten, dass Smektite die freien Konzentrationen herabsenkten. Transmissionselektronenmikroskopische Aufnahmen zeigten eine Aufweitung der Zwischenschichten dieser Tonminerale bei Zugabe von QAAC.QAACs führten zur Flockung der eingesetzten Tonminerale und es deutete sich auch ein Einfluss auf die Stabilität von Bodenaggregaten an. Im System Boden beeinflussen Aggregate mit ihrer internen Oberfläche, ihrer Größe und ihrer Mikrostuktur die Zugänglichkeit, die Retention und Sequestration von Schadstoffen.Deshalb ist es unser Anliegen, im Rahmen des Projektes den Einfluss der Mikroaggregat(MA)-bildung das Umweltverhalten und die Toxizität von auf QAAC, und umgekehrt, die Beeinflussung der QAAC von Mikroaggregierung von Bodenpartikeln durch QAAC zu klären.

WavE - Re-Salt: Recycling von industriellen salzhaltigen Prozesswässern, Teilprojekt 5

Die Wiedergewinnung des in den Abwässern enthaltenen NaCl und seine Rückführung als Rohstoff in die NaCl-Elektrolyse (Chlor-Alkali-Elektrolyse) sowie Weiterverwertung des anfallenden Wassers würden zur Verbesserung der zwischenbetrieblichen und allgemeinen Ressourceneffizienz, Vermeidung von Stoffeinträgen in den natürlichen Wasserkreislauf und Verminderung des Primärwasserbedarfes führen. Das TZW ist in diesem Vorhaben mit Teilarbeitspaketen beteiligt: AP 1.1: Für den erfolgreichen Einsatz der Aufbereitungstechnologien ist es wichtig, durch die Anwendung von diversen analytischen Methoden alle Verbindungen zu identifizieren und zu quantifizieren. Außerdem ist die Erfolgskontrolle der im Projekt zu testenden Aufbereitungstechniken nur über eine begleitende Analytik möglich. Dabei werden genormte Methoden, adaptierte oder selbst entwickelte und validierte Methoden eingesetzt. Standardarbeitsanweisungen werden den Projektpartnern zur Verfügung gestellt. Proben aus anderen Arbeitspaketen werden in AP 1.1. analysiert. Weiterhin werden Untersuchungen zur Aufdeckung bislang unbekannter Verbindungen durchgeführt. AP 1.2: In diesem Teilvorhaben sollen Methoden zur Online-Analytik kationischer Tenside in den stark salzhaltigen Laugen entwickelt werden. Ziel ist es, kationische Tenside als Summenparameter zu erfassen. Entsprechende Arbeiten sind bereits in der Literatur z.B. zur Analytik in Oberflächenwasser vorhanden, müssen aber auf die stark salzhaltige Matrix adaptiert werden. Es werden direkte spektroskopische Methoden auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft. Weiterhin werden etablierte Labormethoden auf ihre Tauglichkeit und Online-Fähigkeit getestet. Für eine vielversprechende Methodik wird ein Funktionsmuster eines Online-Systems aufgebaut.

Tenside - Towards a better understanding of the partition behavior of cationic surfactants

Fließgewässermessstelle am Gewässer Grieboer Bach (2115057)

Dieser Datensatz beschreibt die Fließgewässermessstelle am Gewässer Grieboer Bach (2115057) in Sachsen-Anhalt. Die Probenart ist: Wasser EP. Es ist Teil des Messnetzes: Überwachung zu Ermittlungszwecken. Der Fließgewässertyp nach LAWA ist: 16.Die betrachteten Stoffgruppen umfassen: Ionen, organische Belastung, Summenparameter, vor-Ort-Parameter

Fließgewässermessstelle am Gewässer Grieboer Bach (2115059)

Dieser Datensatz beschreibt die Fließgewässermessstelle am Gewässer Grieboer Bach (2115059) in Sachsen-Anhalt. Die Probenart ist: Wasser EP. Es ist Teil des Messnetzes: Überwachung zu Ermittlungszwecken. Der Fließgewässertyp nach LAWA ist: 16.Die betrachteten Stoffgruppen umfassen: Ionen, organische Belastung, Summenparameter, vor-Ort-Parameter

Fließgewässermessstelle am Gewässer Grieboer Bach (2115060)

Dieser Datensatz beschreibt die Fließgewässermessstelle am Gewässer Grieboer Bach (2115060) in Sachsen-Anhalt. Die Probenart ist: Wasser EP. Es ist Teil des Messnetzes: Operative Überwachung. Der Fließgewässertyp nach LAWA ist: 16.Die betrachteten Stoffgruppen umfassen: Ionen, Metalle, Metalle-gelöst, organische Belastung, Organozinn, PBSM-GC, PBSM-LC, Perfluorierte Tenside, Summenparameter, vor-Ort-Parameter

Einfluss von Tensiden auf die Aufnahme und die Mobilitaet von Umweltchemikalien in Pflanzen und Boeden

Spezielle Stoffgruppen von Tensiden (anionisch, kationisch, nicht ionisch) werden mit Klaerschlaemmen und Pflanzenschutzmitteln auf landwirtschaftlich genutzte Flaechen eingetragen. Durch die Wechselwirkung mit Tensiden werden der Transfer und die Mobilitaet von 'Persistent Organic Pollutants (POP)' im Boden beeinflusst. Das veraenderte Aufnahme- und Versickerungsverhalten im Hinblick auf Pflanzenrueckstaende bzw. Grundwasserkontamination wird durch Methoden, wie HPLC, Bodendickschicht- und Bodensaeulenchromatographie, untersucht.

Tenside im Abwasser - Einfluesse auf den Betrieb von aeroben und anaeroben Abwasservorbehandlungsanlagen

Ausgangssituation: Tenside und Detergentien werden in Brauereien und Getraenkebetrieben vielfaeltig zu Reinigungs- und Desinfektionszwecken eingesetzt. Gelangen erhoehte Restmengen von ihnen ins Abwasser, kann die Leistungsfaehigkeit der betriebsinternen Abwasservorbehandlungsanlage herabgesetzt werden. Ziel ist die Abschaetzung des Schadstoffeinflusses von Tensiden im Brauereiabwasser auf die aerobe und anaerobe Abwasserbehandlung. Ergebnis war die quantitative Beschreibung des Schadstoffeinflusses von kationische und nichtionische Tenside enthaltenden Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sowie von entsprechenden Reinsubstanzen auf die aerobe und anaerobe Abwasserbehandlung. Dabei wurden spezielle Systeme im Labormassstab zum Nachweis von toxischen Einfluessen auf den aeroben und anaeroben Belebtschlamm vorgestellt.

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