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Sonderforschungsbereich Transregio 129 (SFB TRR): Oxyflame - Entwicklung von Methoden und Modellen zur Beschreibung der Reaktion fester Brennstoffe in einer Oxyfuel-Atmosphäre, Teilprojekt A05: Kinetische Untersuchungen zum Einfluss der katalytischen Eigenschaften mineralischer Bestandteile von Kohleasche auf die Oxyfuel-Verbrennung

In Teilprojekt A5 soll geklärt werden, ob die mineralischen Bestandteile, wie Na, K, Mg, Ca, Al oder Fe, der Kohle katalytisch aktiv sind und somit Einfluss auf den Oxyfuel-Verbrennungsprozess nehmen. Neben dem Verbrennungsprozess in O2 werden die beschleunigte Einstellung des Boudouard-Gleichgewichts und die Kohlevergasung mit H2O berücksichtigt, die durch Volumenvergrößerung erheblichen Einfluss auf das Strömungsfeld in Flammen nehmen können. Es sollen reale Kohlen aber insbesondere auch synthetische Modellkohlenstoffe untersucht werden, was eine schrittweise Steigerung der Komplexität der untersuchten Systeme erlaubt.

Blasius Schuster KG in Frankfurt am Main, St. (2022 - 2024)

Bei der Haupttätigkeit der Blasius Schuster KG , Inspire-ID: https://registry.gdi-de.org/id/de.he.0945.de7.pf.eu_industrie/353535345) handelt es sich um Vergasung oder Verflüssigung von Kohle (NACE-Code: 38.21 - Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle). Es wurden keine Freisetzungen oder Verbringungen nach PRTR berichtet zu: Freisetzung in die Luft, Freisetzung in das Wasser, Freisetzung in den Boden, Verbringung von Schadstoffen mit dem Abwasser, Verbringung gefährlicher Abfälle im Inland, Verbringung gefährlicher Abfälle im Ausland, Verbringung nicht gefährlicher Abfälle.

Transsonisch-CO2 - Transsonischer Prozessverdichter axialer Bauart zur Verdichtung von Kohlendioxid

MAN Energy Solutions entwickelt in dem hier vorliegenden Projekt einen Verdichter axialer Bauweise für die Eigenschaften von CO2, also einem molekular schweren Gas. Dieser Verdichter muss hohe Volumenströme verarbeiten, wie sie insbesondere in Kraftwerksanlagen entstehen. Zu den wichtigsten Optionen bei der Vermeidung von Umweltbelastungen durch den weltweit ansteigenden CO2-Ausstoss gehört die CCS-Technologie; diese unterscheidet verschiedene Verfahren zur CO2-Abscheidung wie die Abtrennung nach Kohlevergasung (Pre-Combustion / IGCC) oder die Abscheidung nach dem Verbrennungsprozess (Post Combustion). Eines jedoch eint diese Verfahren: die Notwendigkeit von CO2-Verdichtern für den Transport des Treibhausgases vom Kraftwerk zum Speicherort und zum Verpressen der entstandenen CO2-Massen. Eine intelligente Lösung zur Förderung großer CO2-Volumina liegt in der Vorverdichtung mittels eines geeigneten Axialverdichters und der damit einhergehenden Reduktion des Volumenstroms sowie anschließender Verdichtung auf den Enddruck mittels eines Radialverdichters. Die Vorteile eines Axialverdichters für CO2 sind dabei die sehr hohen Wirkungsgrade, die Möglichkeit der Verdichtung großer Volumenströme in einem einzigen Verdichtergehäuse, die Wärmenutzung aus der Kompression in Kraftwerksprozessen und die mechanische Zuverlässigkeit des Kompressors. Die Kombination von hohen Wirkungsgraden, Zwischenkühlungen und dem Eintrag von Abwärme in den Prozess resultiert in einem geringstmöglichen Energieverbrauch für die Verdichtung. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden die Grundlagen der Axialverdichterauslegung für CO2 erarbeitet, auf deren Basis transsonische Prozessverdichter zur Förderung großer CO2-Volumina ausgelegt werden können. Da mit der CO2-Verdichtung mittels eines Axialverdichters Neuland betreten wird, ist sowohl eine Verifikation der numerischen Werkzeuge als auch eine Validierung der angewandten Modelle zwingend erforderlich. Zu diesem Zweck wird ein Versuchsverdichter entwickelt, welcher durch eine umfangreiche Instrumentierung und ein intelligentes Messprogramm alle erforderlichen Messdaten bereitstellt. Die hier weiterentwickelte Technologie zur Verdichtung schwerer Gase mittels eines großen Axialverdichters eignet sich daneben auch für den Einsatz in großskaligen Produktionsanlagen zur Kompression von Kohlenwasserstoffen, Erdgas sowie Stickoxiden oder Wasserstoff. Diese Grundstoffe sind vor dem Hintergrund eines globalen Bevölkerungswachstums ebenso essentieller Bestandteil wirtschaftlichen Wachstums und sozialen Wohlstandes wie eine stabile und ausreichend dimensionierte Energieversorgung. Für die vornehmlichen Standorte dieser Anlagen im asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Raum spielt die Verfügbarkeit der hier entwickelten Technologien also eine nicht unbedeutende Rolle bei der langfristigen Entwicklung von Schwellen- zu Industrienationen.

Entwicklung der selektiven MDEA-Waesche mit COS-Hydrolyse zur Entschwefelung von Kohlegas fuer den Kraftwerkseinsatz unter besonderer Beruecksichtigung des Teillastverhaltens

Das Ziel des Vorhabens ist die energetische und umwelttechnische Optimierung der Entschwefelung von Kohlegas fuer die Kraftwerksanwendung (PRENFLO-GuD-Prozess). Es wird eine selektive chemische Waesche (Waschmittel: MDEA-Loesung) im Gegenstrom bei Temperaturen von 35 Grad C bis 40 Grad C unter Einsatz einer neuartigen Packung bei den Bedingungen Teillast/Vollast erprobt und optimiert. Hierbei wird bei hoher H2S-Entfernung eine minimale CO2-Absorption angestrebt, um den Energieinhalt des Kohlegases in Gasturbinen voll nutzen zu koennen. Die MDEA-Waesche erfordert eine vorgeschaltete COS-Hydrolyse, um eine weitgehende Entschwefelung zu gewaehrleisten. Es soll ein neuartiger Hydrolyse-Katalysator erprobt werden, der eine hohe Aktivitaet hat, damit also nur geringe Aufheizung (Trocknung) des Kohlegases erfordert. Die Versuchseinrichtungen zur MDEA-Waesche und zur COS-Hydrolyse werden im 'by pass' der PRENFLO-Kohlevergasungsanlage in Fuerstenhausen errichtet. Der Versuchsbetrieb erfolgt im Rahmen des BMFT/EG-gefoerderten Vorhabens 'Entwicklung eines neuartigen Systems zur Abhitzenutzung im PRENFLO-Verfahren', Foerderkennzeichen: 26211F. Ein Vergleich von Entschwefelungsverfahren zeigt die besondere Eignung der selektiven MDEA-Waesche fuer den Kraftwerkseinsatz. Grosstechnische positive Erfahrungen Dritter (ua Sulzer, BASF) liegen fuer die Entschwefelung von Erdgas vor.

Weiterentwicklung der BGL-Vergasung zu einem IGCC- und Polygeneration-Vergasungsverfahren

Im Vorhaben soll die Schlackebadvergaser (British Gas Lurgi - BGL)-Vergasung auf Basis theoretischer Studien (unter anderem durch Modellierung) sowie durch experimentelle Untersuchungen im Labor und im Pilotanlagenmaßstab für hocheffiziente, emissionsarme Kohlevergasung mit CO2-Abtrennung (IGCC)-Kraftwerke und flexible Polygeneration-Anwendungen sollen optimiert werden. Dazu ist die Teer-Öl-Ausbeute für IGCC-Kraftwerkanwendungen zu minimieren (Brenngas-BGL-Konzept). Für Polygeneration-Konzepte (Polygen-BGL-Konzept) mit chemischer Synthesegasnutzung und Erzeugung eines erdöläquivalenten Teer-Öl-Gemisches (einsetzbar in der Chemieindustrie oder als speicherbarer Spitzenbrennstoff) ist sie zu maximieren.

Entschwefelung von Kraftwerkskohle (Nassverfahren bei der Aufbereitung)

Entwicklung von Verfahren zur Entschwefelung von Brennstoffen, zur Entschwefelung bei oder nach der Vergasung von Brennstoffen und zur Abgasentschwefelung, um die Emissionen von Schwefeldioxid zu vermindern. Erarbeiten wissenschaftlich-technischer Grundlagen fuer die Beurteilung des Standes der Technik und der technischen Entwicklung als Voraussetzung fuer die Begrenzung von Emissionen an Schwefeloxiden.

Heissgasentschwefelung fuer fortschrittliche Kraftwerkssysteme

Moderne Kombi-Kraftwerksprozesse mit integrierter Kohlevergasung koennen in der Verstromungstechnologie einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. In einem solchen Anlagenkonzept sind daher Verbesserungspotentiale der verschiedensten Kraftwerkskomponenten zu betrachten. Ein wesentlicher Faktor ist die Gasreinigung von Brenngasen aus der Kohlevergasung. Im Rahmen dieses Projektes wurden in Technikumsversuchen unter Zugabe verschiedener Sorbentien, die trockene Entschwefelung von Kohlegas aus einer Hochtemperatur-Winkler-Vergasung (HTW) in einem Temperaturbereich von 200 - 500 Grad C erprobt. Bei diesem Verfahren liessen sich sehr hohe Entschwefelungsgrade erzielen. Vor Einsatz dieser Technik in Grossanlagen sind allerdings weitere Entwicklungsschritte mit realem Kohlegas im Pilotmassstab erforderlich.

(Phase 2), AG-Turbo-Vorhaben 4.4.6 - Reaktormodellierung, Teilvorhaben W 4.4.6 B 'Modellierung von Mehrfachbrennersystemen'^GuD-Kraftwerk, 500 MW auf einer Welle^(Phase 2) Teilvorhaben: Prototypkraftwerk mit Kohledruckvergasung^Weiterentwicklung des CO2-armen Gas- und Dampfprozesses. Optimierung von Stroemung und Werkstoffen in Verdichter und Turbine. Optimierung einer stabilen Verbrennung. Erhoehung der Verfuegbarkeit des Gesamtkraftwerkes - Phase 0^Sekretariat für das Verbundforschungsprojekt für ein CO2-armes Kraftwerk '500 MW auf einer Welle', Phase IIa: Ingenieurtechnische, spezifische Entwicklung, Optimierung und Anpassung von Luftzerlegungsanlagen zur Integration in ein kombiniertes Gas- und Dampfturbinen Kraftwerk mit Kohlevergasung

Im Rahmen der beabsichtigten Entwicklung eines komb. Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes mit Kohlevergasung durch KWU, ist die spezifische Entwicklung einer dazu benoetigten Luftzerlegungsanlage erforderlich. Besondere Anforderungen an die vorgesehenen ingenieurtechnischen Arbeiten sind Anpassung und Integration in das Gesamtkonzept, die Entwicklung von Speichersystemen, geringster Energieaufwand und Beruecksichtigung neuester Umweltschutzbedingungen. Die bisherigen Ergebnisse der Projektdefinitionsphase (Phase 1) lassen erwarten, dass eine Luftzerlegungsanlage entsprechend den Erfordernissen der Gesamtanlage entwickelt werden kann. In der beantragten Phase 2 soll eine detaillierte Planung der Luftzerlegungsanlage bis zur Erstellung von angebotsreifen Unterlagen in zwei Abschnitten (Phase 2a und 2b) durchgefuehrt werden.

CO2-Reduktion durch innovatives Vergaserdesign - COORVED (Entwicklung innovativer Großvergaserdesigns für die Erzeugung von Brenn- und Synthesegas aus qualitativ minderwertigen Kohlen für den Einsatz in IGCC-Kraftwerken)

Herstellung von synthetischem Erdgas aus Kohle mit interner CO2-Abtrennung

Dieses Projekt ist ein Folgeprojekt des vorangegangenen CO2free SNG, welches sich auf die Erzeugung von Erdgassubstitut (SNG) aus Kohle durch Methanierung von Synthesegas aus der Kohlevergasung konzentrierte. Die derzeitigen Systeme zur Herstellung von SNG aus Kohle basieren auf großskaligen Anlagen wie Flugstromvergasern und einer aufwändigen Reinigung des Synthesegases. Dabei wird meist eine kalte Gasreinigung bei -40 bis -70 C mit Hilfe des Rectisol-Prozesses durchgeführt, die mit signifikanten Exergieverlusten und einem hohen technischen Aufwand verbunden sind. Allerdings erfordert die Einspeisung ins Gasnetz eher Anlagen im mittleren Leistungsbereich aufgrund der lokal begrenzten Einspeisemöglichkeiten. Das CO2freeSNG Projekt zielt daher auf innovative Anlagenlösungen für die SNG Herstellung aus Kohle im mittleren Leistungsbereich ab, die auf einer deutlich vereinfachten Gasreinigung bei erhöhten Temperaturen basieren. Das vorangegangene CO2free SNG Projekt hat die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen in Kombination mit einer Gasreinigung sowie CO2 Abscheidung durch eine Karbonatwäsche demonstriert. Als Fortsetzung dieses Projekts wird eine Versuchsanlage mit einer Leistung von 150 KW der kompletten Prozesskette am EVT aufgebaut, um die technologische Basis für die dann folgende Demonstration in kommerzieller Größe zu legen.

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