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Eckpunkte des Umweltressorts in einer sich wandelnden internationalen Sicherheitspolitik

Die aktuelle politische Lage erfordert eine Überprüfung und eventuelle (Neu-) Justierung der Politik. Im Juni 2023 hat die deutsche Bundesregierung zudem erstmals eine nationale Sicherheitsstrategie vorgestellt. Der darin integrierte breite Sicherheitsbegriff umfasst den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen als einen elementaren Pfeiler. Die Aktivitäten, Maßnahmen und Ziele des Umweltressorts sind, auch mit und neben anderen Akteuren, im Ressortkreis wie auch auf europäischer/internationaler Ebene somit relevant für die Sicherheit und die Umsetzung der Strategie. Hieraus ergibt sich Forschungsbedarf, um z.B. eine umweltgerechtere, nachhaltige Sicherheitspolitik bzw. eine krisenpräventivere Umwelt- und Entwicklungspolitik zu gestalten und konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung der Ziele der nationalen Sicherheitsstrategie und des immanenten breiten Sicherheitsbegriffes durch die Umweltpolitik in Deutschland aufzuzeigen. Die Analyse von drei noch auszuwählenden Themenfeldern wird abklären, in welchen konkreten Bereichen welche nationalen politischen Maßnahmen in Hinblick vor allem auf die Zuständigkeiten des BMUV auf internationaler Ebene am effektivsten verhindern können, dass 1) Konflikte zu Umweltzerstörung beitragen, 2) Umweltzerstörung zu Konflikten beiträgt und 3) Umweltschutzmaßnahmen zu Konflikten beitragen. Die Erkenntnisse und Herausforderungen sollen mit den Akteuren reflektiert und deren Austausch ermöglicht werden, um eine kohärente Politikgestaltung im Hinblick auf die Ziele zu fördern. Dabei sollen auch gute und schlechte Praxisbeispiele erfasst werden und in die Prozesse einfließen.

Establishment of Teak plantations for high-value timber production in Ghana

Background and Objectives: The project area is located in the Ashanti Region of Ghana / West Africa in the transition zone of the moist semideciduous forest and tropical savannah zone. Main land use in this region is subsistence agriculture with large fallow areas. As an alternative land-use, forest plantations are under development by the Ghanaian wood processing company DuPaul Wood Treatment Ltd. Labourers from the surrounding villages are employed as permanent or casual plantation workers. Within three forest plantation projects of approximately 6,000 ha, DuPaul offers an area of 164 ha (referred to as Papasi Plantation) - which is mainly planted with Teak (Tectona grandis) - for research purposes. In return, the company expects consultations to improve the management for sustainable timber and pole production with exotic and native tree species. Results: In a first research approach, the Papasi Plantation was assessed in terms of vegetation classification, timber resources (in qualitative and quantitative terms) and soil and site conditions. A permanent sampling plot system was established to enable long-term monitoring of stand dynamics including observation of stand response to silvicultural treatments. Site conditions are ideally suited for Teak and some stands show exceptionally good growth performances. However, poor weed management and a lack of fire control and silvicultural management led to high mortality and poor growth performance of some stands, resulting in relative low overall growth averages. In a second step, a social baseline study was carried out in the surrounding villages and identified landowner conflicts between some villagers and DuPaul, which could be one reason for the fire damages. However, the study also revealed a general interest for collaboration in agroforestry on DuPaul land on both sides. Thirdly, a silvicultural management concept was elaborated and an improved integration of the rural population into DuPaul's forest plantation projects is already initiated. If landowner conflicts can be solved, the development of forest plantations can contribute significantly to the economic income of rural households while environmental benefits provide long-term opportunities for sustainable development of the region. Funding: GTZ supported PPP-Measure, Foundation

Stellenwert und Wetehaltung der Gesellschaft gegenüber Flussbaulichen Eingriffen in der Vergangenheit und in der Gegenwart an ausgewählten Fliessgewässern unter Berücksichtigung der im Jahre 2004 umgesetzten EU-Wasserrahmenrichtlinie - Dissertation

Fliessgewässer unterstehen dauernden Veränderungen. Diese können natürlich oder anthropogen bedingt sein. Der Mensch 'korrigiert seine Flüsse und Bäche schon seit Jahrhunderten. Seit der Industrialisierung wurden die Eingriffe jedoch zunehmend stärker und umfangreicher. Ganze Flusssysteme wurden begradigt, Wasserkraftwerke stauen Flüsse über hunderte Kilometer an und Schleusen machen Fliessgewässer wiederum schiffbar. Heutzutage hat sich die Denkweise umgekehrt. Weniger Eingriffe, Rückbau von flussbaulichen Einrichtungen und die Forderung nach mehr Naturnähe bestimmen mittlerweile die Gedanken der Wasserwirtschaft. Erst recht durch die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die im Allgemeinen eine Verbesserung der Gewässer fordert. Laut dieser Forderung müssten einige stark veränderten Fliessgewässer von den Verbauungen 'befreit werden. Die Arbeit soll versuchen aufzuzeigen, wieso es auch wünschenswert wäre alte Eingriffe in die Flüsse zu schützen, weil sie besonders und einmalig sind und sie nach eingehender Überprüfung als kulturhistorische Denkmäler auszuweisen. Deshalb soll geklärt werden wie sich solche flussbauliche Konstruktionen zu kulturhistorischen Bauwerken entwickeln konnten . Infolgedessen soll besonders Wert auf die Identifikation der Bevölkerung und der Erbauer mit den jeweiligen Objekten gelegt werden. Welche Wünsche und Erwartungen hegten die Menschen bei der Erstellung der flussbaulichen Bauwerke? Welche Konflikte traten zutage? Wie hat sich der Stellenwert der Bauwerke über die Zeit bis heute verändert? Um die heutige kulturhistorische Bedeutung von Fließgewässern zu verstehen, ist die Kenntnis über die frühere Beziehung des Menschen, besonders der Flussanwohner, zu ihren Flüssen von besonderer Relevanz. Nur so kann geklärt werden wieso man heute das Interesse besitzt verbaute Flüsse zu erhalten, obwohl Möglichkeiten bestünden sie aus ihrem 'Korsett zu befreien. Diese Fragestellungen sollen am Beispiel des Hochrheins und dem schweizerischen Linthwerk untersucht werden. Als Untersuchungsmethode dienen das Studium und die Analyse diverser schriftlicher Quellen.

Conflict Resolution, Management and Problem Solving for Sustainable Resource Utilization (COMPROMISE)

Renewable natural resources (e.g. fish stocks and forests) are threatened worldwide due to non-sustainable exploitation and global environmental change, making depending industries and regions vulnerable. Over-exploitation is typically characterized by over-capitalization and destructive competition between small-scale and regionally/globally acting enterprises. In COMPROMISE the complex interactions between natural, social and institutional systems related to this will be investigated with an integrative approach. It is a key feature of such system that they characterised by low levels of knowledge. This holds for the dynamics of stocks, the economic characteristics of firms, strategies of the fishing industry, as well as for the impact of policy frameworks. Thus, in order to provide further knowledge qualitative methods are needed. The encompassing analysis starts with case studies of some fisheries in developing countries under stakeholder involvement. Typical factors and agents, patterns and conflicts will be characterized by drawing from expertise from system analysts, social and natural scientists, combined with modern modelling methods. The aim is to identify success factors for a sustainable management of renewable resources.

Begleitforschung Landschaftsraum Kronsberg

Ziel der Arbeit ist es, die Akzeptanz des im Zuge der EXPO neugeschaffenen Landschaftsraumes Kronsberg zu untersuchen. Von wem wird die Landschaft genutzt? Welche Rolle spielt das 'Naturerleben' im Kontext des Verhaltens in der Landschaft? Treten Konflikte auf zwischen Naherholung, Landwirtschaft und Naturschutz? Vorgehensweise: Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreihe.

Entwicklungsidikatoren und Umweltprobleme der Dritten Welt

Dieser Forschungsbereich beschaeftigt sich mit den Zusammenhaengen zwischen Bevoelkerung, Umwelt und Entwicklung mit besonderem Schwerpunkt auf kulturellen Faktoren als Hemmnis bzw. Voraussetzung im Entwicklungsprozess in Laendern der 3. Welt. Vorgehensweise: Ausgehend von der These, dass herkoemmliche Entwicklungstheorien den Weg der Dritten Welt immer weniger exakt beschreiben koennen, soll ein neuer Ansatz auf der Grundlage der Kulturkonflikttheorie verfolgt werden. Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreihe.

Integratives nachhaltiges Wildtier-management im Biosphärenpark Wienerwald

Wildtiere (Arten, Populationen, Individuen, Lebensräume, genetische Vielfalt) werden neben der Jagd von vielen anderen Landnutzungsaktivitäten beeinflusst, die sich im Wildlebensraum vielfach überlagern und oftmals miteinander konkurrieren. Insbesondere in Mehrfachnutzungs-Kulturlandschaften, wie dem Biosphärenpark Wienerwald, können die resultierenden Wechselwirkungen zwischen den Lebensraumansprüchen von Wildtieren, jagdlichen Nutzungsinteressen und anderen Landnutzungsansprüchen oftmals zu Konflikten führen, die der nachhaltigen Erhaltung heimischer Wildtierarten und ihrer Lebensräume, der Nachhaltigkeit der beteiligten Landnutzungen und einer nachhaltigen regionalen Entwicklung insgesamt abträglich sein können. Sektorale Nachhaltigkeitsansätze alleine sind unzureichend und können sogar unbeabsichtigte negative Auswirkungen auf andere Landnutzungen und auf das betreffende Ökosystem haben. Der nachhaltige Umgang mit Wildtieren kann letztlich nur gelingen, wenn alle im Wildlebensraum agierenden Nutzergruppen sich der Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf die Ressource 'Wildtier' sowie auf die jeweils anderen Nutzergruppen bewusst sind. Am Beispiel von 'Wildtieren und Jagd' wurden daher im Biosphärenpark Wienerwald modellhaft Konzepte, Inhalte und Instrumente für eine integrative, d. h. sektorübergreifend abgestimmte Nachhaltigkeitsbeurteilung mehrerer Landnutzergruppen entwickelt. Mittels angewandter und partizipativer Forschungsmethoden (Experteninterviews, breite Nutzerbefragungen, projektbegleitende Partizipation) wurden zentrale Schnittstellen (Antagonismen, Synergiepotenziale) zwischen Wildtieren, Jagd und weiteren regionalen Landnutzungen identifiziert, analysiert und bewertet. Als zentrales Ergebnis liegen sektorübergreifend abgestimmte Sets von Prinzipien, Kriterien und Indikatoren für ein integratives nachhaltiges Wildtiermanagement im Biosphärenpark Wienerwald vor. Die Bewertungssets dienen der Selbstbewertung wesentlicher regionaler Nutzergruppen (Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Jagd, Freizeit- und Erholungsmanagement) und ermöglichen es diesen, jeweils eigene Einflussmöglichkeiten auf die nachhaltige Erhaltung von Wildtierarten, deren Lebensräumen und eine nachhaltige Jagd selbst zu überprüfen. Nachhaltigkeitsanforderungen anderer Nutzergruppen wurden dabei jeweils berücksichtigt. Somit wurde am Beispiel der stark vernetzten Thematik 'Umgang mit Wildtieren' erstmals der Schritt von der rein sektorbezogenen hin zu einer sektorübergreifend abgestimmten Erfassung der Nachhaltigkeit vollzogen. Weiters wurden Empfehlungen für ein integratives nachhaltiges Wildtiermanagement sowie für ein diesbezügliches Monitoring ausgearbeitet. Die Projektergebnisse sollen dazu beitragen, Wildtiere und deren Management möglichst konfliktfrei in eine nachhaltige Landnutzung im Biosphärenpark Wienerwald zu integrieren. Die Vollversion des Endberichtes samt Anhängen ist als Download-Publikation auf der Homepage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Gerechtigkeitspsychologische Analyse und Mediation von Konflikten: ein interkultureller Vergleich am Beispiel lokaler Umweltkonflikte (Projekt DFG-SPP 'Globale Umweltveraenderungen: sozial und verhaltenswissenschaftliche Dimensionen)

Das Forschungsprogramm dient der gerechtigkeitspsychologischen Rekonstruktion konkurrierender Standpunkte und Handlungsbereitschaften in lokalen Umweltkonflikten, um auf dieser Basis gemeindebezogene Massnahmen zur Mediation der Konflikte abzuleiten und zu evaluieren. Das Modell kontrastiert universelle und kontextuelle Verteilungs-, Verfahrens- und Interaktionsgerechtigkeiten mit dispositionalen und kontextspezifischen Interessenvariablen zur Erklaerung a) der Gesamtfairness der konkurrierenden politischen Entscheidungen und Massnahmen, b) der Handlungsbereitschaften zur Foerderung dieser und c) zur konstruktiven Konfliktloesung. Die zentrale Hypothese lautet, dass - im Gegensatz zu den Aussagen von Rational-choice-Modellen - Handeln in lokalen Umweltkonflikten nicht nur interessen- sondern ebenso gerechtigkeitsmotiviert ist. Das experimentell variierte Feedback ueber diese Ergebnisse an die Gemeinde (Informationsbroschuere, Workshop) sollte zu veraenderten Gerechtigkeitsperzeptionen, zu einer Zurueckstellung von Eigeninteressen sowie zu einer hoeheren Bereitschaft zur konstruktiven Konfliktloesung fuehren. Ein Vergleich mit den Ergebnissen einer parallelen australischen Studie von Dr. Geoff Syme (CSIRO, Perth) dient der Aufdeckung kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede und wird durch guenstige Rahmenbedingungen ermoeglicht. Vorgehensweise: Fragebogen; qualitative Interviews. Untersuchungsdesign: Querschnitt.

Nomades entre marginalisation, entrepreneuriat et conflits. Strategies des eteveurs mobiles du sud du Maroc face aux bouleversements du contexte pastoral et aux imperatifs d'un pastoralisme durable (FRA)

Die Umsetzung von Technologiefolgenabschaetzung in Verwaltungsverfahren - Normbildungsprozesse und Risikoentscheidungen in rechtlichen und gesellschaftlichen Kommunikationen ueber Hochtechnologie

In diesem Kooperationsprojekt des Wissenschaftszentrums Berlin fuer Sozialforschung (WZB) und des Instituts zur Soziologie - FB Philosophie und Sozialwissenschaften - der Freien Universitaet Berlin wird die Oeffentlichkeitsbeteiligung in gentechnikrechtlichen Genehmigungsverfahren untersucht. Die empirische Analyse solcher Verwaltungsverfahren soll zur Klaerung der Frage beitragen, inwieweit das Rechtssystem mit der Bearbeitung von Risiken ueberfordert ist und welche Effekte hierbei eine breite Oeffentlichkeitsbeteiligung hervorruft. Dazu wird die rechtliche Kommunikation innerhalb solcher Genehmigungsverfahren daraufhin untersucht, ob sie die Problemwahrnehmungen, Strategien und Erwartungen aufnehmen und verarbeiten kann, die von den verschiedenen am Verfahren beteiligten gesellschaftlichen Diskursen repraesentiert werden. Deren Positionen werden als Ensembles impliziter Kommunikationsregeln beschrieben. De lege ferenda sollen sich aus den empirischen Befunden und mit Blick auf die gesamtgesellschaftlichen und systematischen Funktionen des Rechts Kriterien fuer die Formulierung rechtspolitischer Konsequenzen ergeben, die insbesondere das prekaere Verhaeltnis von Rechtsentscheidung und Jedermann-Beteiligung beruecksichtigen. Die zentralen Fragestellungen des Forschungsprojekts sind: 1. Werden in einem gesetzlich vorgeschriebenen Anhoerungsverfahren zur Entscheidung ueber neue Technologien die rechtlichen intendierten Funktionen erfuellt? 2. Worauf lassen sich gegebenenfalls beschreibbare Defizite der Oeffentlichkeitsbeteiligung zurueckfuehren? 3. Kann demnach die Oeffentlichkeitsbeteiligung in der Form des Eroerterungstermins die rechtlichen Funktionen ueberhaupt erfuellen? 4. Welche empirischen Hinweise ergeben sich aus der Perspektive des Verwaltungsverfahrens auf alternative oder ergaenzende Moeglichkeiten zur Verwirklichung der intendierten Funktionen? Gegenstand der Untersuchung sind Genehmigungsverfahren, in denen ueber die Freisetzung gentechnisch veraenderter Organismen zu entscheiden war, sowie moegliche 'Schnittstellen' solcher Verfahren zu ausserrechtlichen Foren der Konfliktregelung und Normbildung, und zwar in diesem Falle zu einem Prozess der Technikfolgenabschaetzung und -bewertung.

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