Der Mueggelsee hat 1988 eine Wende zu einer P-Quelle vollzogen. Er speichert nun nicht mehr rund 15 kgP/d, sondern gibt im Mittel 18 kgP/d ab. Aus den saisonalen Betrachtungen folgt, dass nicht nur die Freisetzungsvorgaenge im Sommer an Intensitaet gewonnen haben, sondern auch die Rueckhalteprozesse negativ beeinflusst worden sind. Aktuelle Abschaetzungen zum Rueckhalt von P und Fe ergaben, dass der Verlandungsprozess langsamer als bisher angenommen ablaeuft und dass das Gewaesser noch 1500 Jahre als See existiert. Aus pelagischen Bilanzen erhielten wir mittlere herbstliche P- Entzuege von ueber 20 mgP/Quadratmeter/d. Weil die Primaerproduktion im Herbst nicht die zum Entzug solch grosser P-Mengen notwendige Groesse erreicht, muessen auch Sorptions- und Faellungsprozesse an der P-Rueckfuehrung beteiligt sein. Die Quantifizierung von Sedimentation und Resuspension ist weiterhin durch das Fehlen einer zuverlaessigen Messmethode (Sedimentfallen) verhindert. Bisherige Quantifizierungsversuche zeigten, dass die Resuspension weder durch Messungen am Ufer, noch allein im zentralen Bereich zu erfassen ist, da es sich um recht kurzfristige Ereignisse handelt, die nur Teile des Sees stark beeinflussen.
Derzeit wird diskutiert, ob Massenentwicklungen von potenziell gesundheitsgefährdenden Cyanobakterien allein durch verringerte Phosphoreinträge verhindert werden können. Viele Gewässer sind eher Stickstoff-limitiert, aber die kostspielige Reduktion der N-Einträge macht nur Sinn, wenn sie nicht durch die Fixierung von Luft-Stickstoff (N2) durch Cyanobakterien (Nostocales) mit speziellen Zellen (Heterocysten) ausgeglichen wird. Verringerte N-Einträge sollten diese Cyanobakterien dann sogar bevorteilen. Eine Langzeitstudie des IGB am Berliner Müggelsee zeigt bei reduzierten N-Einträgen aber eine Verringerung des Anteils der Nostocales am gesamten Phytoplankton und eine Verschiebung von Aphanizomenon- zu Anabaena-Arten. Wir wollen folgende Hypothesen testen: 1) Die energieaufwendige N2-Fixierung lohnt sich nur bei sehr geringem Angebot an Nitrat und Ammonium (=DIN). 2) Durch den Klimawandel nehmen Dauer und Häufigkeit thermischer Schichtung von Flachseen zu, dadurch werden pulsartig gelöstes P und N aus dem Sediment freigesetzt. Die stammspezifischen Strategien der Nostocales bei der Ausbildung von Heterocysten und beim Anschalten der N2-Fixierung hängen von Höhe und Dynamik des DIN-Angebots ab. 3) Diese stammspezifischen Traits erklären die im See beobachtete Wirkung verringerter N-Einträge und des Klimawandels auf die Planktongemeinschaft. Zur Testung dieser Hypothesen werden Labor- und Freilandexperimente, die Analyse von Langzeitdaten und Modellierung verbunden. Im Labor werden Wachstumsraten und N2-Fixierung verschiedener Aphanizomenon- und Anabaena-Stämme in Abhängigkeit von der DIN-Konzentration verglichen, wobei letztere konstant oder gepulst ist. In Konkurrenzversuchen wird festgestellt, welcher Stamm sich bei welcher DIN-Konzentration durchsetzt. Analoge Versuche werden im Müggelsee mit natürlichen Planktongemeinschaften durchgeführt. N2-Fixierung durch Nostocales und N-Einträge durch die Spree werden verglichen. Ein vorhandenes Anabaena-Modell wird um aktuelle Literaturdaten und die Erkenntnisse aus den beschriebenen Experimenten ergänzt und auf Aphanizomenon erweitert. Dieses Modell wird dann in ein biogeochemisches Modell integriert, das einen Modellsee erst eindimensional, für höhere zeitliche Auflösung auch dreidimensional beschreibt. Das Modell wird anhand von Langzeitdaten des Müggelsees kalibriert und validiert. Mit ihm werden dann Szenarien mit verschiedenen DIN-Konzentrationen und den untersuchten Stämmen für relevante Bereiche von externen P- und N-Frachten, Wassertemperaturen und Schichtungsbedingungen simuliert. Zudem soll ein Nostocales-Modul entwickelt werden, das in vorhandene Wassergütemodelle integriert werden kann. Dieses neue Wissen soll für ein effektiveres und nachhaltigeres Gewässermanagement genutzt werden, wobei die zu entwickelnden Modelle bei der Prognose der Cyanobakterien-Entwicklung und der entsprechenden Festlegung qualifizierter Eintrags-Grenzwerte auch unter veränderten klimatischen Bedingungen helfen.
Die Messstelle dient der Überwachung des Oberflächengewässers Großer Müggelsee in Berlin. Der Status der Messstelle ist nicht näher angegeben.
Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um den Bebauungsplan „DR 119 5. Änderung "Müggelsee u. Teich zw. "Am Müggelsee" u. "Herbert-Quandt-Str.""“ der Stadt Hildesheim.
Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um den Bebauungsplan „DR 119 "Gebiet zw.Müggelsee, Güldenfeld u. Scharlake"“ der Stadt Hildesheim.
Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um den Bebauungsplan „DR 119 7. Änderung "Gebiet zw.Müggelsee, Güldenfeld u. Scharlake"“ der Stadt Hildesheim.
Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um den Bebauungsplan „DR 119 2. Änderung "Gebiet zw.Müggelsee, Güldenfeld u. Scharlake"“ der Stadt Hildesheim.
WFS-Dienst des Bebauungsplans „DR 229 "Am Müggelsee"“ der Stadt Hildesheim aus XPlanung 5.2. Beschreibung: Am Müggelsee.
WMS-Dienst des Bebauungsplans „DR 229 "Am Müggelsee"“ der Stadt Hildesheim aus XPlanung 5.2. Beschreibung: Am Müggelsee.
WFS-Dienst des Bebauungsplans „DR 119 "Gebiet zw.Müggelsee, Güldenfeld u. Scharlake"“ der Stadt Hildesheim aus XPlanung 5.2. Beschreibung: Gebiet zw.Müggelsee, Güldenfeld u. Scharlake.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 35 |
| Land | 102 |
| Weitere | 38 |
| Wissenschaft | 17 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 4 |
| Förderprogramm | 28 |
| Kartendienst | 1 |
| Text | 104 |
| WRRL-Maßnahme | 7 |
| unbekannt | 31 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 28 |
| offen | 147 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 174 |
| Englisch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Bild | 2 |
| Datei | 5 |
| Dokument | 25 |
| Keine | 62 |
| Webdienst | 30 |
| Webseite | 74 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 110 |
| Lebewesen und Lebensräume | 175 |
| Luft | 84 |
| Mensch und Umwelt | 170 |
| Wasser | 117 |
| Weitere | 168 |