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Biologische Testverfahren zur Feststellung gefaehrlichen Abwassers im Sinne des Paragraphen 7a WHG

Das Projekt "Biologische Testverfahren zur Feststellung gefaehrlichen Abwassers im Sinne des Paragraphen 7a WHG" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesgesundheitsamt, Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene durchgeführt. Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll die Zuordnung des Technikniveaus der Abwasserreinigung oder Abwasservermeidung fuer gefaehrliches Abwasser im Sinne des Paragraph 7a der 5. Novelle des WHG mittels biologischer Testverfahren untersucht werden. Dabei sollen folgende Toxizitaetstests zur Anwendung kommen: Fischtest, Daphnien-Kurzzeittest, Leuchtbakterientest und Algen-Zellvermehrungshemmtes. Neben der Testentwicklung und -erprobung ist es Ziel des Vorhabens, die dabei ermittelten Untersuchungsergebnisse der dafuer eingerichteten Bund/Laender-Biotest-AG zur Verfuegung zustellen. Da der Forschungsnehmer selbst Mitglied dieser Arbeitsgruppe ist, wird sichergestellt, dass die Forschungstaetigkeit nur zweckbezogen an die Fragestellungen der Bund/Laender-Biotest-AG angebunden ist.

Mindestanforderungen von Mischwasserentlastungen - Einflussfaktoren und Kontrollmoeglichkeiten

Das Projekt "Mindestanforderungen von Mischwasserentlastungen - Einflussfaktoren und Kontrollmoeglichkeiten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität-Gesamthochschule Essen, Fachbereich 10 Bauwesen, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft durchgeführt. Zur Planung von Entlastungsanlagen in Mischsystemen und zu deren Beurteilung fuer die Festlegung der Abwasserabgabe werden derzeit in Nordrhein-Westfalen Mindestanforderungen neu formuliert. Fuer die Bemessung und Gestaltung von Regenentlastungen in Mischwasserkanaelen lag ein Entwurf der ATV-Richtlinie A 128 im Gelbdruck vor. Bemessungskriterien des ATV-Arbeitsblattes A128 ist eine rechnerische CSB-Fracht. Vom Minister fuer Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MURL) wurde ein Entwurf fuer Anforderungen zur Schadstoffrueckhaltung bei der Niederschlagsentwaesserung im Mischverfahren am 10. Maerz 1989 vorgelegt. Grundlage dieses Entwurfes ist eine im langjaehrigen Mittel maximal zulaessige Entlastungsrate von 35 Prozent, bezogen auf den in die Kanalisation einfliessenden Niederschlag. Fuer die praktische Anwendung sollten beide Vorgaben in Einklang gebracht werden. Nach dem ATV-Arbeitsblatt A 128 bemessene Regenentlastungen sollen den Mindestanforderungen Nordrhein-Westfalens genuegen. Durch die urspruengliche Formulierung der Vorschriften war dies nicht gewaehrleistet. Im Rahmen des Vorhabens wurden Einflussfaktoren und Kontrollmoeglichkeiten der Mindestanforderungen fuer Mischwasserentlastungen untersucht und ein Vorschlag zur Modifizierung des Entwurfes erarbeitet, so dass nach dem ATV-Arbeitsblatt A 128 bemessene Regenbecken die Anforderungen zur Schadstoffrueckhaltung bei der Niederschlagsentwaesserung im 'Mischverfahren' erfuellen. Als wesentliche Einflussfaktoren auf die Entlastungsrate sind die Niederschlagshoehe, -dauer, -intensitaet, die zur Klaeranlage abgefuehrte Regenspende, der Trockenwetterabfluss und das spezifische Speichervolumen untersucht worden. Eine Annaeherung der nach den beiden Vorschriften erforderlichen Volumina laesst sich erzielen, wenn extreme Niederschlagsjahre vom Nachweis ausgeschlossen werden. Daher wurde versucht, Zusammenhaenge zwischen der Entlastungsrate und den Groessen wie Niederschlagshoehe, -dauer und -intensitaet zu finden. Es wurde mit Hilfe der Langzeitsimulation nachgewiesen, dass sich von den Niederschlagskenngroessen nicht eindeutig auf eine Entlastungsrate schliessen laesst. Dennoch konnten Kriterien fuer Gebiete mit einer mittleren Niederschlagshoehe kleiner als 830 mm/ a erarbeitet werden, mit denen extreme Niederschlagsjahre vom Nachweis nach den Mindestanforderungen an Entlastungsanlagen vom 10.03.1989 des MURL ausgeschlossen werden koennen, so dass in den meisten Faellen bei Bemessungen nach dem ATV-Arbeitsblatt A 128 die Mindestanforderungen eingehalten werden. Die Untersuchungen erfolgten auf der Grundlage von Simulationsrechnungen und Literaturauswertungen. Fuer die Simulationsrechnungen wurde ein hydrologisch-hydrodynamisches Verfahren verwendet, das im hydrologischen Teil eine weitgehende Vereinfachung der St. Venant'schen Gleichungen repraesentiert.

Teilvorhaben 8: Praktische Anwendbarkeit von Emissionsmessverfahren zur Messung besonders gefaehrdender Schadstoffe

Das Projekt "Teilvorhaben 8: Praktische Anwendbarkeit von Emissionsmessverfahren zur Messung besonders gefaehrdender Schadstoffe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Das Vorhaben ist Teil des Verbundvorhabens' Messung von polycyclischen aromatischen Schadstoffen'. Um sicherzustellen, dass die im Rahmen dieses Verbundes durchgefuehrten Entwicklungsvorhaben im Ergebnis Messverfahren beschreiben, die in der Anwendung den Praxisbedingungen bei der Ueberwachung von Anlagen genuegen, wird die Erarbeitung eines Katalogs mit Mindestanforderungen, Information und Koordination, Beratung und Pruefung des Praxisbezugs der Einzelvorhaben und Erfolgskontrolle der vorgeschlagenen Einzelvorhaben durch Vergleichsmessungen angeboten. Mit diesem Programm soll erreicht werden, dass zukuenftig messtechnische Verfahren zur Verfuegung stehen, mit denen, die Einhaltung von Grenzwerten bzw die Leistungsfaehigkeit von Emissionsminderungsmassnahmen fuer diese problematische Stoffgruppe moeglich ist. Ausweitung des Vorhabens um die zusaetzliche Betreuung derThemengebiete 'Messtechnik fuer leichtfluechtige organische Kohlenwasserstoffe' und 'Fernmessverfahren'.

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