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Dynamischer Wiesenbau

Zielsetzung - Ausarbeitung eines EU-rechtskonformen Bewirtschaftungskonzeptes im Natura 2000- Gebiet 'Wiesengebiet im Mühlviertel' mit einer 'dynamischen' Bewirtschaftung der FFH Lebensraumtypen Bergmähwiesen (6520), Glatthaferwiesen (6510) und Borstgrasrasen (6230). - Beantwortung folgender Fragestellungen: 1. Wie wirken sich Umbruch, Kalkung, Vorverlegung des Schnittzeitpunktes und/oder Erhöhung der jährlichen Schnittzahl auf die Pflanzenartenvielfalt, Pflanzenartenzusammensetzung, Ertrag und Futterqualität in FFH-Wiesenlebensraumtypen aus? 2. Wie können durch traditionelle und moderne Bewirtschaftungsmethoden FFH-Wiesenlebensraumtypen erhalten werden? 3. Ist aus naturschutzfachlicher Sicht eine Verbesserung hinsichtlich Pflanzenartenvielfalt möglich und welche Zeiträume sind hierfür notwendig? - Das für das Natura 2000-Gebiet 'Wiesengebiete im Mühlviertel' ausgearbeitete Bewirtschaftungskonzept soll als Modell für andere Natura 2000-Gebiete dienen. - Information der entsprechenden Gremien der EU Kommission über die Forschungsergebnisse. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Mit diesem Projekt soll die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz in Natura 2000-Gebieten verbessert werden. Das beantragte Forschungsprojekt wird daher vom Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, von der Landwirtschaftskammer Österreich und Oberösterreich sowie von der Bezirksbauernkammer Freistadt unterstützt.

Revitalisierung des Steinerbaches im Unterlauf (Mondsee)

Problem- /Aufgabenstellung: Der Steinerbach stellt nach Verlegung seines untersten Abschnittes einen abgedeckten Kanal dar, dessen Sohle teils gepflastert und teils mit Platten ausgelegt ist und der in den untersten Zeller Ache-Abschnitt muendet. Die unguenstige Bettausgestaltung bewirkt, dass dieser Abschnitt insbesondere fuer groessere Fische unpassierbar ist und Laichwanderungen der Fische nun nicht mehr moeglich sind. Bisher hatte sich diese Situation nicht so gravierend ausgewirkt, da auch der flussabwaertige Abschnitt der Zeller Ache nur schwer passierbar war. Seit dem Sommer 1994 hat sich die Situation durch Restrukturierungsmassnahmen im unteren Bereich der Zeller Ache insofern bedeutend gebessert, als nunmehr Laichwanderungen vom Mondsee bis zur Muendung des Steinerbaches wieder leichter moeglich sind. Um die oekologische Funktionsfaehigkeit des Steinerbaches zu gewaehrleisten, sind die geplanten Revitalisierungsmassnahmen am Steinerbach-Unterlauf unbedingt notwendig. Da die WLV Gebietsbauleitung Seewalchen, welche diese Massnahmen durchfuehren wird, eine Bestaetigung der Sinnhaftigkeit der Restrukturierung benoetigt, wurde vom ho. Institut der Vorschlag unterbreitet, eine begleitende fischereiliche Untersuchung durchzufuehren. Vorgesehene Arbeiten fuer 1996: Bachbettaufnahmen, Stroemungsmessungen, Benthosprobenentnahmen und Befischungen sind fortzusetzen (Fruehjahrsuntersuchung). Weiters ist je eine Untersuchung im Sommer, Herbst und Winter des Jahres 1996 vorgesehen. - Die fuer 1996 vorgesehenen Untersuchungen wurden bereits weitgehend durchgefuehrt.

Algenaufwuchs und Gewaesserguete in Fliessgewaessern

Der Algenaufwuchs in Fliessgewaessern wird mit qualitativen und semiquantitativen Methoden untersucht. Grundlage dafuer stellt eine genaue Aufsammlung im Feld verschiedener Substrate in schnellfliessenden Gewaessern aber insbesondere von steinigen Substraten dar. Grundlage fuer alle weiteren oekologischen Untersuchungen stellt dabei die genaue Bestimmung dar, die fuer die meisten Algengruppen (Blaualgen, Gruenalgen, Chrysophyceen) moeglichst in lebendem Zustand erfolgt. Kieselalgen werden aus gereinigten Dauerpraeparaten bearbeitet. Hinsichtlich Gewaesserguetebeurteilung von Bild der Aufwuchsalgen wird eine gesamtbiozoenotische Betrachtungsweise (und insbesondere der Veraenderungen der Biozoenosen) der bisher meist ueblichen Indikator-Arten-Methode vorgezogen. Gleichzeitig werden physikalische und chemische Parameter duch die Abteilung fuer Limnologie am Institut fuer Zoologie der Universitaet Innsbruck erfasst.

Dokumentation und Untersuchung von Quelltuffen in Österreich

Es sollen für die NATURA2000 relevante, jedoch kaum bearbeitete Quelltuffe (rezent und fossil) erfasst, dokumentiert und wissenschaftlich bearbeitet werden. Schwerpunkte sind derzeit Nieder- und Oberösterreich.

Limnologische Untersuchungen zu den Eutrophierungsvorgaengen an verschiedenen Seen des oberoesterreichischen Salzkammergutes und des Salzburger Flachbaues

Ziel: Bestimmung des Trophiezustandes im jeweiligen Untersuchsjahr und daraus Ableitung des Eutrophierungsverlaufes ueber mehrere Jahre. Aufgabe: Beratung von Fischerei und Behoerdenvorgehen: Befahrung der diversen Seen in regelmaessigen Abstaenden (moeglichst Monatlich, zumindest 3-4 mal jaehrlich), Probenentnahme zumindest an der tiefsten Atelle, bei manchen Seen auch an anderen wichtigen Punkten. Methoden: Probenentnahmen mit Ruttner-, Schindler- und Schroeder-Sampler (je nach Bedarf). Parameter: Sichttiefe, Temperatur, Sauerstoff, pH-Wert, Alkalinitaet, Gesamt-P, Partikulaerer-P, Nitrat-N, Ammonium-N, Eisen, Silizium, Chlorid, elektr. Leitfaehigkeit. Phytoplankton-Biomasse, Zooplankton - individuelle Zahl.

Verbesserung der Saatgutvermehrung im biologischen Landbau

Die EU-Verordnung 2092/91 schreibt fuer den biologischen Landbau die Verwendung von Saatgut aus biologischer Landwirtschaft verpflichtend vor. Dieses Projekt unterstuetzt die Etablierung einer biologischen Saatgutvermehrung in Oesterreich. Aktivitaeten: Evaluierung geeigneter Regionen fuer die Saatgutvermehrung, Erfassung von Problemen der biologischen Saatgutvermehrung, Analyse von Qualitaet und Kosten von biologisch erzeugtem Saatgut, Erfahrungsaustausch zwischen Zuechtern, Vermehrerorganisationen, Landwirtschaftskammern und den Projekttraegern.

Cribraria filiformis Nowotny & H. Neubert Schleimpilze Daten unzureichend

Beschrieben aus Oberösterreich, Funde durch Gottschalk bei Görlitz (Neubert et al. 1993: 77).

Cymbella reinhardtii Grunow Süßwasser-Kieselalgen Kein etablierter Nachweis

Der heute gültige Name ist Cymbopleura reinhardtii (grunow) Krammer. Sicher nachgewiesen bisher nur an der Typuslokalität, dem Stienitzsee in Oberösterreich (Krammer 2003). Die Zuordnungen der aus Deutschland gemeldeten Funde zu ähnlichen Arten bedürfen der Überprüfung.

Aphodius coniugatus (Panzer, 1795) Blatthornkäfer Ausgestorben oder verschollen

West- und südeuropäische Art bis zum Kaukasus, disjunktes Verbreitungsmuster. Erstbeschreibung jedoch von Panzer (1795), derselbe bildet die Art „Scarabaeus coniugatus Mihi“ im Jahr darauf auch exakt ab ( Panzer 1796) mit der Bemerkung: „Habitat in Germaniae stercore“, aber ohne genaueren Fundort. Nach Horion (1958) nur ein alter Beleg aus „Ingolstadt“ ca. 1900 in der Zoologischen Staatssammlung München, eine Fundortangabe, die jedoch aufgrund der Unzuverlässigkeit des Sammlers angezweifelt wird ( Jungwirth 2005). Weitere Belege aus Deutschland sind bisher unbekannt. Ein (ehemaliges) Vorkommen erscheint aber nach dem Verbreitungsmuster bei Horion (1958) sowie der historischen Meldung aus Oberösterreich ( Duftschmid 1805) dennoch glaubhaft. In Frankreich ist die Art derzeit offenbar in Ausbreitung ( Costessèque 2005).

Eurygaster fokkeri Puton, 1892 Wanzen Gefährdung unbekannten Ausmaßes

Endemit der nordöstlichen Alpen. Nur aus Österreich (Tirol und Oberösterreich) und Deutschland gemeldet. In Deutschland sind die Vorkommen im Allgäu, dem Bayerischen Oberland und in den Bayerischen Alpen und Voralpen lokalisiert. Aufgrund des Anteiles am Gesamtbestand ist eine besonders hohe Verantwortlichkeit festzustellen. Alpenendemit.

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