A) Problemstellung: Sowohl die EG Richtlinie 2000/14/EG als auch 32. BImSchV sind seit geraumer Zeit in Kraft. Sie bestimmen die im Freien betriebenen Maschinen und Geräte; die entweder (nur) mit ihrem Emissionswert zu kennzeichnen sind oder die einen gerätespezifischen Emissionswert einhalten müssen. Seit einiger Zeit wird bereits an einer Fortschreibung der 2000/14 /EG gearbeitet. Ziel dieser Arbeiten in der EG-Kommission ist es, Probleme bei den jeweiligen Messverfahren in praktischer aber auch in messtechnischer Hinsicht im Rahmen der Richtlinie zu beseitigen. Daneben sollen aber auch die Vorschriften um bislang nicht einbezogene mobile Geräte und Maschinen erweitert werden. Auch wird in Erwägung gezogen, verschiedene Geräte nun nach Artikel 12 der 2000/14/EG mit einem Lärmemissionsgrenzwert zu versehen. B) Handlungsbedarf: Zur Ausfüllung und Fortschreibung der Richtlinie 2000/14/EG und der 32. BImSchV müssen die Umsetzung der rechtlichen Regelung, die Möglichkeiten der Fortschreibung (Grenzwertverschärfung, Grenzwertsetzung) und die Verbesserung der Anforderungen (besser angepasste Messverfahren) erarbeitet werden. Die Bundesregierung muss national und europäisch stichhaltige Ergebnisse vorlegen, um die Rechtsetzung weiter zu verbessern. C) Ziel des Vorhabens: Für die 32. BImSchV soll das Vorhaben Aufschluss darüber geben, inwieweit die Geräte ordnungsgemäß gekennzeichnet und der auf den Geräten zu deklarierende garantierte Schalleistungspegel der Realität entspricht; die Ergebnisse sollen im Rahmen der Marktüberwachung verwendet werden. Des weiteren sollen Möglichkeiten im Vorhaben erarbeitet werden, mit denen der Aspekt von 'Nutzervorteilen für lärmarme Geräte' besser zum Greifen kommt. Die erarbeiteten Ergebnisse und Lösungen sollen als Grundlage für eine Fortschreibung der Richtlinie 2000/14/EG und der 32. BImSchV dienen.
Die betriebliche Entsorgungspraxis der Betriebe des SHK-Handwerks soll analysiert werden, um durch Neuorganisation der Entsorgungswege die Vermeidungs- und Verwertungspotentiale besser als bisher ausschoepfen zu koennen. In der 1. Projektphase vorgesehen sind Betriebsanalysen und Datenermittlungen durch direkte Befragungen in den Betrieben und die statistische Auswertung der Daten zur Erstellung eines Abfallmengen- und -arten-Rasters, das als Basis fuer die Optimierung der betrieblichen Entsorgung dienen kann. Anschliessend sollen die Projektergebnisse von den Mitgliedsbetrieben der Innung in die Praxis umgesetzt werden. Diese Umsetzung soll in der 2. Projektphase von der Innung fachlich und verwaltungstechnisch betreut werden und von der Hochschule Bremerhaven wissenschaftlich begleitet werden.
Unter dem Titel 'MOBILIST - Mobilität im Ballungsraum Stuttgart' wird ein Forschungsprojekt beantragt, dass für die Verkehrsprobleme in der Region Stuttgart Lösungen mit einem Verbundansatz anstrebt. Der Ansatz kombiniert neue Mobilitätsdienstleistungen mit der Optimierung und Anbindung des ÖV, schließt neue Vorgehensweisen für die Realisierung von Verkehrssubstitution ein und zielt mit einem integrierten Demonstratoren- und Akzeptanzpaket auf eine schnelle unternehmerische Umsetzung. Der Antragsteller arbeitet im Teilprojekt Regionales Parkraummanagement mit. Dabei werden im Stadtgebiet die erforderlichen Grundlagen ermittelt, die eingehen in eine Analyse und gemeinschaftliche Diskussion von PRM-Maßnahmen, mit dem Ziel der Entwicklung von Leitlinien für ein regionales PRM-Konzept. Dieses Konzept soll im Rahmen eines Demonstrationsvorhabens auf elektronischen Medien und im Stadtgebiet selbst umgesetzt sowie bei künftigen PRM-Entscheidungen berücksichtigt werden.
Charakterisierung rationaler Biodiversitaetspolitik (Messung von Biodiversitaet, Bewertung von Biodiversitaet, raeumliche Verteilung von Biodiversitaet); Bestimmung optimaler Biodiversitaet; Bedingungen einer rationalen, nationalen Biodiversitaetspolitik; Einbeziehung internationaler Aspekte (Aufgabenabgrenzung zur EU, optimale institutionelle Rahmenbedingungen). Vorgehensweise: Wirtschaftstheorie; Institutionenoekonomik.
Das vorliegende Gesuch ist eingebettet in ein Forschungsvorhaben des BUWAL und des ARE. Diese beiden Aemter haben zwei umfassende Vorprojekte finanzeit, die durch eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Auftraggeber, des ASTRA, des BAV, der SBB und WSL begleitet und beraten wurde. Beide Aemter werden weitere Fr. 440'000.00 Damit lassen sich die Externen Kosten im Bereich Natur und Landschaft grob abschaetzten. Gegenstand des vorliegenden Gesuches ist es, die Ergebnisse des bereits gesicherten Minimalprojektes zu verdichten und zu optimieren. Dabei spielt der Strassenverkehr eine zentrale Rolle. Einerseits sollen die Ergebnisse fuer sechs Strassenkategorien gemaess Landeskarten, naemlich Autobahnen, Autostrassen, 1.-Klass-Strassen, 2.-Klass-Strassen, 3.-Klass- Strassen und 4.-Klass-Strassen verdichtet werden. Andererseits soll eine Qualitaetskontrolle fuer die UVB auf die Leistungen der Strasse zugunsten von Natur und Landschaft ausgewirkt haben. Das Projekt soll dazu fuehren, dass das Projekt von BUWAL und ARE im Bereich des Strassenverkehrs verdichtet und optimiert wird. Generell sollen die Kosten- /Nutztenueberlegungen um das Element von Natur und Landschaft ergaenzt werden. Von den Resultaten der Studie erwarten die Autoren positive Auswirkungen auf die Planungsverfahren. Die Resultate der Studie sollen breit kommuniziert werden.