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Strategic Partnership on Testing of REACH

Wasserstoff weitergedacht: Dünnschichtkatalysatoren für eine nachhaltige Chemie mit erneuerbaren Energien, CatLab - Wasserstoff weitergedacht: Dünnschichtkatalysatoren für eine nachhaltige Chemie mit erneuerbaren Energien

Konzepte und Ansätze von Open Government und ihre Übertragbarkeit auf das Standortauswahlverfahren (KonStand)

Wissenschaftliche Zuarbeit zur Global Bioenergy Partnership (GBEP) 2019-2021 mit Schwerpunkt auf Indikatoren-Fortentwicklung zur Bioökonomie

Klimagerechte Investitionen in die Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten in den tropischen Bergwäldern Südamerikas

In Südamerika sind Millionen von Menschen von Wasserressourcen abhängig, die in der hoch gelegenen Paramo Graslandschaft sowie den tropischen Bergwäldern der Anden und an der Atlantikküste gebildet werden. Diese Wasserressourcen stehen unter zunehmenden Druck, hervorgerufen durch Landnutzungsänderungen und Klimawandel. Investitionen in wasserbezogene Dienstleistungen in Wassereinzugsgebieten (Investments in Watershed Services, IWS) sind starke, wenn auch bislang nicht ausgeschöpfte Maßnahmen, die eine einmalige Gelegenheit bieten, die Auswirkungen von Landnutzungsänderungen und Klimawandel auf Wasserressourcen in diesen sensiblen Bergregionen zu bewerten. ClimateWIse will den Erfolg der jetzigen Investitionen in wasserbezogene Dienstleistungen überprüfen und ihre Wirksamkeit unter Klimaänderung bewerten. Auf diese Weise werden Forschungsergebnisse erlangt, die die weitgefassten Fragen hinsichtlich der hydrologischen Auswirkungen durch Landnutzungs- und Klimaänderungen in den tropischen Bergwäldern Südamerikas adressieren. Zunächst werden wir untersuchen, ob Investitionen in wasserbezogene Dienstleistungen gegenwärtig die Situation der Wasserressourcen in den Einzugsgebieten verbessern. Dazu werden wir 1.1) die von den IWS Interessengruppen erwarteten Ergebnisse evaluieren; 1.2) neue Daten zur IWS-Überwachung erheben und 1.3) vorhandene Simulationsmodelle zu Ausarbeitung und Bewertung von IWS-Maßnahmen verbessern. Um aber die Anpassungsfähigkeit von IWS-Maßnahmen an zukünftige Klimaveränderungen zu ermitteln, werden wir 2.1) die Berücksichtigung von Klimaaspekten in IWS Planungen überprüfen; 2.2) die Prognosen der Auswirkungen von Klimawandel und weiteren Veränderungen verbessern, sowie 2.3) die Möglichkeiten prüfen, Angaben zu Klimaänderungen in IWS zu integrieren, was zu einer Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von IWS-Maßnahmen führt und darüber hinaus auch zur Anpassung an den Klimawandel beiträgt. ClimateWIse baut auf die Forschungsarbeiten beteiligter Projektpartner auf: diese reichen von Forschungsaktivitäten im Bereich hydrologische Konnektivität in den tropischen Bergregionen Südamerikas im Allgemeinen, bis hin zur Beurteilung von IWS-Maßnahmen im Speziellen. Diese Expertise wird erstmalig in diesem Projektantrag zusammengebracht. In diesem Zusammenhang werden wir auch die existierenden Beziehungen zum Latin American Water Funds Partnership und Brazilian Water Producer Program nutzen. ClimateWIse will die Bewirtschaftung der Wasserressourcen verbessern, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Auswirkungen von Landnutzungs- und Klimaänderungen auf den hydrologischen Kreislauf in tropischen Bergregionen erweitern, die wissenschaftlichen Grundlagen im Bereich ökosystemorientierter Bewirtschaftung ausbauen sowie Ergebnisse für die Wassernutzer in der gesamten Region fördern. Die mit ClimateWIse erzielten Erkenntnisse werden für die Wasserwirtschaft innerhalb Südamerikas aber auch über den Kontinent hinaus von direktem Nutzen sein.

InterregB Baltic Sea Region - Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit, Peripheral Access: Mobil und umweltfreundlich - auch in ländlichen Regionen

Umweltfreundlich und ohne eigenes Auto mobil zu sein: das ist in ländlichen Räumen oftmals besonders schwierig. Die Gründe dafür liegen im demographischen Wandel, in knappen öffentlichen Kassen und in einer unzureichenden Zusammenarbeit relevanter Institutionen. Das Interreg-Projekt Peripheral Access - 'Transnational cooperation and partnership for better public transport in peripheral and cross-border regions' - will daher die Mobilität in ländlichen Räumen, im Hinterland von Ballungsräumen und in Grenzregionen verbessern. Es sollen mehr Menschen davon überzeugt werden, ihr Auto stehen zu lassen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Um das zu erreichen, setzt das Projekt auf neue Mobilitätsstrategien. So zum Beispiel auf Busse, die auch Fahrräder befördern, oder auf Rufbusse, die die Passagiere per Smartphone bestellen können.

SolarMedAtlas - Solar-Atlas für den Mittelmeerraum

Aktuell: Das Projekt zum Mittelmeersolaratlas wird bis 2014 mit neuen Inhalten verlängert. Die Schwerpunkte der Verlängerung sind erweiterte Trainingsmaßnahmen und die Einbindung von dynamischen sozioökonomischen Länderprofilen. Für die Trainingsmaßnahmen konnte die Renewables Academy aus Berlin als Partner gewonnen werden, die reichhaltige Erfahrungen im MENA-Raum haben. Die dynamischen sozio-ökonomischen Länderpro-file sollen über Linked-Open-Data zur Verfügung gestellt werden. Hier konnte REEEP (Renewable Energy and Energy Efficiency Partnership), einer der treibenden Kräfte hinter Linked-Open-Data als Partner gewonnen werden. Hintergrund: Wo auf der Erde ist die Sonneneinstrahlung am stärksten? Welche Länder können zuverlässig auf Solarenergie setzen? Mit dem Solar-Atlas für den Mittelmeerraum erstellt das DLR gemeinsam mit seinen internationalen Projektpartnern umfangreiches Kartenmaterial, das auf Basis von Satelliten- und Erdbeobachtungsdaten verlässlich Auskunft über das Potenzial der Sonnenenergie an einem bestimmten Ort gibt. Für die Investition in Solarkraftwerke soll der Solar-Atlas ab 2012 eine wichtige Entscheidungsgrundlage liefern. Der Solar-Atlas wird in den nächsten zwei Jahren auf Basis von hoch aufgelösten, bis auf einen Kilometer Entfernung genauen, Satelliten- und Erdbeobachtungsdaten der Solarstrahlungsressourcen im Mittelmeerraum erarbeitet und mit bestehenden Bodenmessungen der Region kombiniert. Zum Einsatz kommen unter anderem die Rohdaten der europäischen geostationären Wettersatelliten Meteosat, die das DLR mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums in einem Langzeitarchiv dokumentiert hat. Sie werden über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren ausgewertet. Die Fertigstellung der Datenbank ist für das Jahr 2012 geplant. Dann soll ein einfacher Zugriff auf die Daten über ein interaktives Webportal möglich sein und den Investoren in der Zielregion eine wichtige Hilfestellung leisten.

Science and Technology Advancing Governance of Good Environmental Status (STAGES)

The Marine Strategy Framework Directive is designed to deliver Good Environmental Status (GES) in EU marine waters by 2020. This Directive requires that Member States (MS) with marine territories put in place measures to achieve and maintain GES within a defined timeframe and according to eleven key descriptors of environmental status. However, there is a significant knowledge deficit which may hinder full implementation of the MSFD and the achievement of GES in EU waters.STAGES (Science and Technology Advancing Governance on Good Environmental Status) project is designed to directly address this knowledge deficit. The project has to overarching goals: i) to synthezise per major MSFD themes the information from research projects and ii) to develop a platform to ensure that the knowledge generated through European science and technology can be channeled to a broad range of relevant end users, to inform and facilitate implementation of the MSFD and the achievement of GES. To achieve this, STAGES will target a number of critical gaps in the knowledge transfer process. Firstly, STAGES will identify and synthesize relevant existing EU research results and make them available in a usable format for decision and policy making authorities. Through comprehensive scientific foresight targeted at MSFD knowledge gaps, STAGES will identify needs for futher research. STAGES will also develop innovative solutions to achieve an effective collaboration between the broad range of stakeholders necessary to support MSDF implementation, including policy and governance, science, industry and civil society. Moreover, the role and input of MSFD stakeholders will be central to the activities of the project and to the proposals for a science policy interface which will be delivered by the project. The partnership has been constructed to include a combination of EU/international organizations which can represent a broad constituency of MSFD stakeholders, and national organizations with responsibility to support research and provide advice on MSFD implementation at MS level.

Stoffflüsse und Ressourceneffizienzen der urbanen und peri-urbanen Landwirtschaft in der Hauptstadt Khartum, Sudan

Die urbane und peri-urbane Landwirtschaft (UPL) gewinnt insbesondere in den Großstädten Afrikas zunehmend an Bedeutung. Sie stellt Nahrungsmittel und andere Güter für die oft doppelt so rasch wie die Gesamtbevölkerung des Landes wachsende Stadtbevölkerung zur Verfügung. Ein hoher Input von Düngemitteln, Agrarchemikalien, die Verwendung von städtischen Abfällen und Abwasser zur Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte birgt jedoch standortspezifisch unterschiedliche Risiken der Belastung von Erzeugnissen und Umwelt. Die beantragte Institutspartnerschaft beabsichtigt über eine zielgerichtete Kombination von Ausbildungs- und Forschungskomponenten (Nähr- )Stoffflüsse in der UPL und ihre negativen Nebenwirkungen am Beispiel der sudanesischen Hauptstadt Khartum zu erfassen. Darüber hinaus sollen diese Untersuchungen zur Entwicklung von Vorschlägen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Abschätzung der Belastungen von Böden und gärtnerischen Erzeugnissen mit Pestiziden, Schwermetallen und Fäkalkeimen beitragen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt vier repräsentative Betriebe ausgewählt. Im zweiten Schritt werden in den ausgewählten Beispielbetrieben die horizontalen Ein- und Austräge von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) an der Schnittstelle Boden-Pflanze-Tier im Jahresverlauf erfasst. Zu repräsentativen Zeitpunkten sollen atmosphärische Emissionen (Denitrifikations- und Ammoniakverlust) mit einem mobilen photoakustischen Multigasmonitor ermittelt und sickerungsbedingte Nährstoffverluste (N, P und K) durch den Einbau von Si-Carbid-Saugplatten gemessen werden. Darüber hinaus werden ausgewählte gärtnerische Erzeugnisse auf ihre Belastung mit Pestiziden, Schwermetallen und Fäkalkeimen untersucht.

Wiederverwendung von Abwasser als Brauchwasser mittels Membranbioreaktoren (MBR-Recycling)

In den ariden Ländern des nordafrikanischen Raums ist der Wasserbedarf und damit der Abwasseranfall von Kommunen und Industrie dem globalen Trend folgend im Steigen begriffen. Gleichzeitig wird die Qualität natürlicher Wasservorkommen aufgrund des größer werdenden anthropogenen Einflusses immer stärker beeinträchtigt. Die daraus resultierende Verknappung hochwertiger Wasserressourcen führt zusehends zu Konflikten. Verfahrenskonzepte, die das Wiederverwenden von Abwässern ermöglichen und damit der Ausbeutung natürlicher Wasservorkommen entgegenwirken, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam mit Partnerinstituten in Deutschland, Algerien und Tunesien, neue Recyclingverfahren für Abwässer aus der Textilveredelungsindustrie zu entwickeln. Die Textilindustrie ist einer der wichtigsten Exportzweige des nordafrikanischen Raumes. Gleichzeitig ist sie aber gekennzeichnet durch Ihren hohen Wasserbedarf bzw. Abwasseranfall und durch die hohen Schadstofffrachten. Auf Basis des Membranbelebungsverfahrens, das zu den leistungsfähigsten Verfahren zur Behandlung organisch belasteter Abwässer zählt wurde unterschiedliche Verfahrenskombinationenn untersucht. Unter anderem oxidative Prozessschritte, wie Behandlung mit Ozon und H2O2 aber auch zusätzliche Membranfiltrationsverfahren wie Nanofiltration. Wie die Untersuchungen bewiesen kann durch die Kombination von modernen Verfahrensschritten das erzeugt Abwasser bis zur Brauchwasserqualität aufbereitet werden. Ebenso wurden in Zusammenarbeit mit einem heimischen Textilbetrieb prozessintegrierte Wassereinsparungsmaßnahmen auf Basis von Membrantrennverfahren untersucht. Zusätzlich wurden im Rahmen des Projektes diverse Schulungsmassnahmen zum Knowhow-Transfer an die beteiligten nordafrikanischen Institute durchgeführt, um das derzeit noch geringe Wissen um die Membrantechnologie zu verbessern und stärken.

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