The aim of this Specific Support Action (SSA) is to enhance the participation of research organizations and SMEs from new Members States and Candidate Countries in FP6 and 6.3. Thematic Priority. The proposed activities will: - actively promote the research competencies on environment in ACC (at least 200 research organisations from ACC will be promoted); - train research and SMEs representative on issues related to FP6 and 'Global Changes and Ecosystems' (11 training sessions organized and up to 240 researchers trained); - allow to promote FP6/Global Changes and Ecosystems to research community and SMEs (2,750 brochures, 5,000 leaflets, 2,750 CDs, one web page, monthly E- newsletters, one European Conference); - allow to support researchers/SMEs in proposals elaboration and submission (up to 20 proposals with ACC partners); - allow to establish partnerships between organizations from Member States and ACC (one big Brokerage Event will be organized in Romania). ERA-ENV mobilises the skills and competencies of relevant organisations from 7 European Countries, of which 2 are Member States (Austriaand Germany), 2 are new Member States (Hungary and Slovakia) and 3 are Candidates Countries (Romania, Bulgaria and Turkey). Prime Contractor: Fiman Development Services S.A.a; Bucurestii 2; Romania.
In Südamerika sind Millionen von Menschen von Wasserressourcen abhängig, die in der hoch gelegenen Paramo Graslandschaft sowie den tropischen Bergwäldern der Anden und an der Atlantikküste gebildet werden. Diese Wasserressourcen stehen unter zunehmenden Druck, hervorgerufen durch Landnutzungsänderungen und Klimawandel. Investitionen in wasserbezogene Dienstleistungen in Wassereinzugsgebieten (Investments in Watershed Services, IWS) sind starke, wenn auch bislang nicht ausgeschöpfte Maßnahmen, die eine einmalige Gelegenheit bieten, die Auswirkungen von Landnutzungsänderungen und Klimawandel auf Wasserressourcen in diesen sensiblen Bergregionen zu bewerten. ClimateWIse will den Erfolg der jetzigen Investitionen in wasserbezogene Dienstleistungen überprüfen und ihre Wirksamkeit unter Klimaänderung bewerten. Auf diese Weise werden Forschungsergebnisse erlangt, die die weitgefassten Fragen hinsichtlich der hydrologischen Auswirkungen durch Landnutzungs- und Klimaänderungen in den tropischen Bergwäldern Südamerikas adressieren. Zunächst werden wir untersuchen, ob Investitionen in wasserbezogene Dienstleistungen gegenwärtig die Situation der Wasserressourcen in den Einzugsgebieten verbessern. Dazu werden wir 1.1) die von den IWS Interessengruppen erwarteten Ergebnisse evaluieren; 1.2) neue Daten zur IWS-Überwachung erheben und 1.3) vorhandene Simulationsmodelle zu Ausarbeitung und Bewertung von IWS-Maßnahmen verbessern. Um aber die Anpassungsfähigkeit von IWS-Maßnahmen an zukünftige Klimaveränderungen zu ermitteln, werden wir 2.1) die Berücksichtigung von Klimaaspekten in IWS Planungen überprüfen; 2.2) die Prognosen der Auswirkungen von Klimawandel und weiteren Veränderungen verbessern, sowie 2.3) die Möglichkeiten prüfen, Angaben zu Klimaänderungen in IWS zu integrieren, was zu einer Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von IWS-Maßnahmen führt und darüber hinaus auch zur Anpassung an den Klimawandel beiträgt. ClimateWIse baut auf die Forschungsarbeiten beteiligter Projektpartner auf: diese reichen von Forschungsaktivitäten im Bereich hydrologische Konnektivität in den tropischen Bergregionen Südamerikas im Allgemeinen, bis hin zur Beurteilung von IWS-Maßnahmen im Speziellen. Diese Expertise wird erstmalig in diesem Projektantrag zusammengebracht. In diesem Zusammenhang werden wir auch die existierenden Beziehungen zum Latin American Water Funds Partnership und Brazilian Water Producer Program nutzen. ClimateWIse will die Bewirtschaftung der Wasserressourcen verbessern, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Auswirkungen von Landnutzungs- und Klimaänderungen auf den hydrologischen Kreislauf in tropischen Bergregionen erweitern, die wissenschaftlichen Grundlagen im Bereich ökosystemorientierter Bewirtschaftung ausbauen sowie Ergebnisse für die Wassernutzer in der gesamten Region fördern. Die mit ClimateWIse erzielten Erkenntnisse werden für die Wasserwirtschaft innerhalb Südamerikas aber auch über den Kontinent hinaus von direktem Nutzen sein.
Umweltfreundlich und ohne eigenes Auto mobil zu sein: das ist in ländlichen Räumen oftmals besonders schwierig. Die Gründe dafür liegen im demographischen Wandel, in knappen öffentlichen Kassen und in einer unzureichenden Zusammenarbeit relevanter Institutionen. Das Interreg-Projekt Peripheral Access - 'Transnational cooperation and partnership for better public transport in peripheral and cross-border regions' - will daher die Mobilität in ländlichen Räumen, im Hinterland von Ballungsräumen und in Grenzregionen verbessern. Es sollen mehr Menschen davon überzeugt werden, ihr Auto stehen zu lassen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Um das zu erreichen, setzt das Projekt auf neue Mobilitätsstrategien. So zum Beispiel auf Busse, die auch Fahrräder befördern, oder auf Rufbusse, die die Passagiere per Smartphone bestellen können.
Die urbane und peri-urbane Landwirtschaft (UPL) gewinnt insbesondere in den Großstädten Afrikas zunehmend an Bedeutung. Sie stellt Nahrungsmittel und andere Güter für die oft doppelt so rasch wie die Gesamtbevölkerung des Landes wachsende Stadtbevölkerung zur Verfügung. Ein hoher Input von Düngemitteln, Agrarchemikalien, die Verwendung von städtischen Abfällen und Abwasser zur Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte birgt jedoch standortspezifisch unterschiedliche Risiken der Belastung von Erzeugnissen und Umwelt. Die beantragte Institutspartnerschaft beabsichtigt über eine zielgerichtete Kombination von Ausbildungs- und Forschungskomponenten (Nähr- )Stoffflüsse in der UPL und ihre negativen Nebenwirkungen am Beispiel der sudanesischen Hauptstadt Khartum zu erfassen. Darüber hinaus sollen diese Untersuchungen zur Entwicklung von Vorschlägen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Abschätzung der Belastungen von Böden und gärtnerischen Erzeugnissen mit Pestiziden, Schwermetallen und Fäkalkeimen beitragen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt vier repräsentative Betriebe ausgewählt. Im zweiten Schritt werden in den ausgewählten Beispielbetrieben die horizontalen Ein- und Austräge von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) an der Schnittstelle Boden-Pflanze-Tier im Jahresverlauf erfasst. Zu repräsentativen Zeitpunkten sollen atmosphärische Emissionen (Denitrifikations- und Ammoniakverlust) mit einem mobilen photoakustischen Multigasmonitor ermittelt und sickerungsbedingte Nährstoffverluste (N, P und K) durch den Einbau von Si-Carbid-Saugplatten gemessen werden. Darüber hinaus werden ausgewählte gärtnerische Erzeugnisse auf ihre Belastung mit Pestiziden, Schwermetallen und Fäkalkeimen untersucht.
In den ariden Ländern des nordafrikanischen Raums ist der Wasserbedarf und damit der Abwasseranfall von Kommunen und Industrie dem globalen Trend folgend im Steigen begriffen. Gleichzeitig wird die Qualität natürlicher Wasservorkommen aufgrund des größer werdenden anthropogenen Einflusses immer stärker beeinträchtigt. Die daraus resultierende Verknappung hochwertiger Wasserressourcen führt zusehends zu Konflikten. Verfahrenskonzepte, die das Wiederverwenden von Abwässern ermöglichen und damit der Ausbeutung natürlicher Wasservorkommen entgegenwirken, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam mit Partnerinstituten in Deutschland, Algerien und Tunesien, neue Recyclingverfahren für Abwässer aus der Textilveredelungsindustrie zu entwickeln. Die Textilindustrie ist einer der wichtigsten Exportzweige des nordafrikanischen Raumes. Gleichzeitig ist sie aber gekennzeichnet durch Ihren hohen Wasserbedarf bzw. Abwasseranfall und durch die hohen Schadstofffrachten. Auf Basis des Membranbelebungsverfahrens, das zu den leistungsfähigsten Verfahren zur Behandlung organisch belasteter Abwässer zählt wurde unterschiedliche Verfahrenskombinationenn untersucht. Unter anderem oxidative Prozessschritte, wie Behandlung mit Ozon und H2O2 aber auch zusätzliche Membranfiltrationsverfahren wie Nanofiltration. Wie die Untersuchungen bewiesen kann durch die Kombination von modernen Verfahrensschritten das erzeugt Abwasser bis zur Brauchwasserqualität aufbereitet werden. Ebenso wurden in Zusammenarbeit mit einem heimischen Textilbetrieb prozessintegrierte Wassereinsparungsmaßnahmen auf Basis von Membrantrennverfahren untersucht. Zusätzlich wurden im Rahmen des Projektes diverse Schulungsmassnahmen zum Knowhow-Transfer an die beteiligten nordafrikanischen Institute durchgeführt, um das derzeit noch geringe Wissen um die Membrantechnologie zu verbessern und stärken.
Background: As Albanian agriculture began returning to the private sector in the late 1990s, it was evident that the infrastructure was weak, resulting in low production standards and inefficient use of resources. Despite efforts in the last two decades to restructure and strengthen the agriculture sector, it still remains underdeveloped, characterised by inadequate research, development, transfer of knowledge and modernisation. Farmers still rely on outdated, inefficient pesticide application equipment and often use highly toxic pesticides that are banned in the rest of Europe. Within the agricultural schools and universities, there is a weak capacity for agricultural research and knowledge transfer stemming from several infrastructure-related shortcomings, such as lack of resources and contact with the global scientific community. This constrains the international competitiveness of researchers as well as the training of students in modern pest management approaches. The limited capacity for technology transfer hinders the generation of science-based solutions for local agricultural problems and an ineffective advisory service means that farmers remain disconnected from agricultural research and technology development. Aim: This project aims to build the capacity of relevant institutions in research and knowledge transfer in integrated pest management (IPM); a sustainable pest management approach that reduces overreliance on chemical pesticides and alleviates the negative impacts of agriculture on human health and the environment. The project also aims to strengthen the infrastructure required to improve the quality of agricultural production and enable self-reliance in developing and implementing sustainable IPM solutions. Significance: Through the integration of effective theoretical and practical IPM training into higher education, this project will better prepare students for future employment in an agricultural profession and increase the overall IPM knowledge base within the agricultural sector. The provision of relevant resources and training will enhance capacity for conducting IPM-related research as well as foster integration into the international scientific community. Finally, strengthening the link between research and farmers will provide an effective channel through which to disseminate practical IPM solutions to farmers. In taking an institutional partnership approach, this project will consolidate the linkages between all key IPM stakeholders and create the infrastructure required to promote awareness, communication and institutionalisation of IPM along the whole chain of agricultural research, education, policy and practice.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 38 |
| Europa | 1 |
| Wissenschaft | 16 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 38 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 38 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 11 |
| Englisch | 32 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 31 |
| Webseite | 7 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 26 |
| Lebewesen und Lebensräume | 35 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 38 |
| Wasser | 22 |
| Weitere | 38 |