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Found 14 results.

Vielfalt und Resilienz - Dynamik und Entwicklungspfade sozial-ökologischer Systeme, dargestellt anhand des Biosphärenparks Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge

Die Bedeutung der Vielfalt, als Ressource für eine nachhaltige und resiliente Entwicklung in alpinen Regionen wird bislang häufig unterschätzt. Insbesondere die Erforschung des lokalen und regionalen Institutionengefüges sowie der AkteurInnen-Netzwerke und ihre Bedeutung für die regionalen Strategien und Zukunftsvisionen wurden bislang in diesem Kontext nicht erforscht. Der Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge stellt eine gute Möglichkeit dar, die Voraussetzungen und die Fähigkeit einer Region für eine resiliente Entwicklung in einer umfassenden Weise darzustellen. Diese Zielsetzung der nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen, der räumlichen Differenzierung und der Bedeutung des Konzeptes für die Entwicklung der Berggebiete sowie die Einbindung der Gemeinden in diesen Prozess, bezieht sich auf Kernanforderungen der Sevilla-Strategie (UNESCO 1995) für die Gestaltung von Biosphärenparks.

Bodenbedarf für die Ernährungssicherung in Österreich (BEAT)

Nach wie vor fehlt ein Richtwert, mit dem beurteilt werden kann, wie viel an Boden in Österreich für die landwirtschaftliche Produktion zu sichern ist, um die Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit Lebensmitteln garantieren zu können und vom Import weitgehend unabhängig zu sein. Das Ziel dieses Projektes ist es, einen solchen Richtwert zu erarbeiten, der für die Raumordnung ein Lenkungs- und Argumentationsinstrument für den Schutz landwirtschaftlicher Böden bietet und es ermöglicht, den Verbrauch landwirtschaftlicher Böden (z.B. in UVP-Verfahren) fundiert zu bewerten. Ein weiteres Ziel ist die Identifizierung der fruchtbarsten Böden Österreichs, deren Vorkommen räumlich dargestellt wird und deren Erhalt für die Ernährungssicherung eine wesentliche Rolle spielt. Es wird ein Vorschlag bezüglich derjenigen Flächen erarbeitet, die nicht aus der landwirtschaftlichen Produktion genommen werden sollten. Dabei sollen auch die Entwicklungswünsche der Bioregionen berücksichtigt werden (ERA-Net CORE Organic II-Projekt 'Healthy growth: From niche to volume with integrity and trust, DaFNE-Nr. 100896) Derzeit verfügen lediglich Fachleute über ein Wissen hinsichtlich der Verbreitung der hochwertigsten Böden, wenn auch meist nur im regionalen Kontext. Die gesamtösterreichische Situation ist für den Einzelnen nicht erfassbar. Dadurch fehlt aktuell eine gesamtösterreichische Darstellung des Vorkommens dieser im hohen Maße erhaltenswerten Böden.

Ex ante Evaluierung der Priorität 1 'Innovation und Wissenstransfer' des Ländlichen Entwicklungsprogramms 2014-2020

Im Rahmen des Projektes soll für die ex ante Bewertung des Ländlichen Entwicklungsprogramms 2014-2020 die Priorität 1 'Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten' nach den Vorgaben und Empfehlungen der Europäischen Kommission betrachtet werden. Ziel der ex ante Bewertung ist es, die Maßnahmen des Ländlichen Entwicklungsprogramms in Hinblick auf den ländlichen Raum Österreichs sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb Österreichs zu bewerten, die Konsistenz des Ländlichen Entwicklungsprogramms mit anderen Fördermaßnahmen und Strategien zu betrachten und ein Bewertungssystem für die kommenden Bewertungen des Programms zu erstellen. Zielsetzung der Priorität 1 ist die Förderung von Innovation und Wissensgrundlagen in ländlichen Gebieten, die Verstärkung der Beziehungen zwischen Land- und Forstwirtschaft und Forschung und Innovation sowie die Förderung lebenslangen Lernens und Berufsförderung im land- und forstwirtschaftlichen Sektor. Bei der Priorität 1 handelt es sich um ein Querschnittsthema, das auch in allen weiteren Prioritäten durch Artikel 15 und 16 vorgesehen ist.

Lebensqualität der land- und forstwirtschaftlichen Bevölkerung in Österreich - aufbauend auf dem 'Monitoring Nachhaltiger Entwicklung in Österreich' des BMLFUW

Einkommen, Agrarstrukturen und Förderungen der österreichischen Landwirtschaft werden jährlich in Form des Grünen Berichtes publiziert. Diese Themenbereiche bilden jedoch nur einen Teil der Lebenswirklichkeit der land- und forstwirtschaftlichen Bevölkerung ab. Objektive Lebensbedingungen und subjektives Wohlbefinden werden im Rahmen der vorgestellten Studie unter dem Begriff Lebensqualität zusammengefasst. Da die Umweltqualität ebenso eine wichtige Bedeutung für die Lebensqualität hat, werden auch ausgesuchte Aspekte der Umweltqualität analysiert und ihre Bedeutung für ländliche und urbane Räume bewertet. Es gibt verschiedene Modelle und Ansätze, Lebensqualität mittels Indikatoren darzustellen. Der hier gewählte Weg ist die Verwendung des Sets an Indikatoren für das Monitoring Nachhaltiger Entwicklung in Österreich (MONE-Indikatoren). Die MONE-Indikatoren betrachten einerseits die Sphäre Mensch/Gesellschaft und andererseits die Sphäre Umwelt. Da die Darstellungsebenen der Indikatoren für die beiden Sphären unterschiedlich sind, wurden diese in zwei Teilprojekten bearbeitet. Das erste Teilprojekt 'Lebensqualität der land- und forstwirtschaftlichen Bevölkerung' (im Weiteren abgekürzt als Teilprojekt 'Lebensqualität') vergleicht mit Hilfe ausgewählter Indikatoren der Sphäre Mensch/Gesellschaft die Ergebnisse für die zwei betrachteten Gruppen land- und forstwirtschaftliche Bevölkerung und übrige Bevölkerung. Das zweite Teilprojekt 'Umweltqualität in urbanen und ländlichen Regionen Österreichs - ihr Einfluss auf die Lebensqualität' (im Weiteren abgekürzt als Teilprojekt 'Umweltqualität') analysiert anhand von ausgewählten MONE-Indikatoren und Indikatoren für Biodiversität die Umweltqualität und stellt die Ergebnisse für urbane und ländliche Räume einander gegenüber. Im Teilprojekt 'Lebensqualität' werden die ausgewählten MONE-Indikatoren der Sphäre Mensch/Gesellschaft mittels bereits vorhandener Befragungen der Statistik Austria ausgewertet. Die Abgrenzung der beiden betrachteten Gruppen land- und forstwirtschaftliche Bevölkerung bzw. übrige Bevölkerung erfolgt über die Erwerbstätigkeit bzw. die Zugehörigkeit zum Haushalt. Im zweiten Teilprojekt 'Umweltqualität' werden Biodiversitätsindikatoren und ausgewählte MONE-Indikatoren der Sphäre Umwelt in Bezug auf die Einteilung des ländlichen und urbanen Raumes nach dem 'Grad der Urbanisierung' der europäischen Kommission analysiert und bewertet. Die Analysen erfolgen räumlich, mit Hilfe von Geo-Informationssystemen. Im Hinblick auf die Sphäre Mensch/Gesellschaft (Teilprojekt 'Lebensqualität') weisen die Indikatoren unterschiedliche Ergebnisse auf. Bei einigen (Kriminalität, Gewalt oder Vandalismus in der Wohngegend, Rauchverhalten, körperliche Aktivität insgesamt und den meisten Bereichen des Engagements in der Freiwilligenarbeit) sind die Ergebnisse für die land- und forstwirtschaftliche Bevölkerung im Vergleich besser als für die übrige Bevölkerung. (Text gekürzt)

Dachbegrünung Inneralpin - Extensive Dachbegrünung mit Saatgut inneralpiner Herkünfte (GrünDach)

Im Zusammenhang mit Flächenverbrauch und Bodenversiegelung und dem damit verbundenen Verlust an naturnahen Lebensräumen rückt das Extensivdach als einer der möglichen Ersatzlebensräume auch im ländlichen Bereich ins Blickfeld. Derzeit erfolgt die Begrünung von Extensivdächern mit einem Gemisch von Sedumsprossen und Kräutern aus unterschiedlichen Herkünften auf standardisierten Substraten aus Vulkantuff, Ziegelsplitt und ähnlichem. Die Verwendung von einheimischen und teilweise unter Schutz stehenden Arten der Halbtrockenrasen des inneralpinen Raumes auf entsprechenden Substraten aus der Region bedeutet eine Stärkung der heimischen Flora und Fauna in den städtischen und auch ländlichen Bereichen. Im Projekt wurde das Ausbringen von Saatgut untersucht, das auf bestehenden Halbtrockenrasenflächen in Österreich gewonnen wurde. Hierbei ist die Ansaat im Frühjahr anzuraten. An der HBLFA Raumberg-Gumpenstein hat die Dachbegrünungsmischung für den inneralpinen Raum, verglichen mit den anderen Varianten, mit 55% die höchste Deckung erreicht. 2 Jahre nach Anlage konnten sich auf einer Fläche von 9 m2 65% der eingesäten Arten etabilieren. Es sind ökologisch wertvolle Flächen entstanden, die auch eine deutliche Reduktion des Wasserabflusses (20 bis 50% des Niederschlages) aufweisen.

WT-GleisBegrünung - standortgerechte Begrünung von Straßenbahngleisen mit Saatgut regionaler Herkunft

Im Zusammenhang mit Flächenverbrauch und Bodenversiegelung rücken begrünbare Straßengleise im städtischen Bereich immer mehr ins Blickfeld. Die Verwendung von heimischen/lokalen Pflanzenarten mit geringer Biomasseproduktion und hoher Salzresistenz auf entsprechendem Substrat aus der Region bedeutet auch eine Stärkung der heimischen Flora. Durch die Ansaat standortgerechter Gräser und Kräuter regionaler Herkunft hat sich auf den Versuchsparzellen eine ausreichend stabile, ausdauernde Vegetation entwickelt. Zwischen den Gleisen der Linie 62 in Wien ist so eine pflegearme Rasengesellschaft mit Kräutern entstanden.

ERA-NET Wood Wisdom: Verbesserung der Dauerhaftigkeit und der physikalischer Eigenschaften von Holz durch innovative ökologische Behandlungen (Biocopol)

Unter anderem ist die WISSENSCHAFTLICHE ZIELSETZUNG des Projektes unterschiedliche Formulierungen basierend auf den nachhaltigen Chemikalien (Tannin, PLA und glykole) herzustellen. Jede dieser Formulierungen sollte für einen bestimmten vorgesehenen Einsatzbereich und deren Anforderungen entwickelt werden. Als Beispiele können die biologische Wirksamkeit gegen holzzerstörende Organismen oder die Wiederstandsfähigkeit gegen den Auswaschungsprozess durch das Wasser genannt werden. Diese Anforderungen an die Eigenschaften der Formulierungen sind für Fassaden oder Möbel im Außenbereich unterschiedlich und gegenüber die Anforderungen bei Holzschwellen für Gleisanlagen mit extremer langfristiger Leistungsfähigkeit und der entsprechenden elektrischen Leitfähigkeit differenziert zu betrachten. Durch die ersten Ergebnisse der Materialprüfungen von den entwickelten Formulierungen der Holzschutzsysteme und des behandelten Holzes werden im Anschluss weitere Optimierungsschritte durchgeführt. Des Weiteren wird das TECHNOLOGISCHE ZIEL, die Verbesserung der Behandlungsprozesse (etwa Imprägnierungsprozess) vorangetrieben. Dies wird in Kooperation mit den industriellen Partnern durchgeführt, um die Möglichkeiten der tatsächlichen Großanlagen auszuschöpfen. Derzeit werden meist unterschiedliche Vakuum-/Druckprozesse für die Imprägnierung von Holz verwendet. Für die neuen Formulierungen im Rahmen des Biocopol Projektes müssen diese Prozesse sorgfältig bewertet werden, um die spezifischen Anforderungen zu erfüllen und gegebenenfalls müssen diese Verfahren für die Imprägnierung weiterentwickelt werden. Diese entwickelten Holzschutzsystemen im Biocopol Projektes auf Grundlage von biobasierten Rohstoffen werden zukünftig aus wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Materialien extrahiert und sind eine Antwort auf die steigende Nachfrage der Industrie.

ERA-NET RURAGRI: Ländliche Synergien und Trade-offs zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Dienstleistungen von Ökosystemen (TRUSTEE)

Population and production locations, commodities, and flow of people are critical components of the relationship between economic development and ecosystem services. Such a relationship has three major unresolved questions: - Does an optimal spatial organisation of activities, leading to rural economic development while ensuring the provision of ecosystem services, exist? - How does one combine market mechanisms and policies to reach sustainable spatial allocation of activities? - Under which conditions do ecosystem services constitute opportunities for rural development? The trade-off/synergy dilemma between economic development and ecosystem services is one of the major issues of sustainable rural development. The main research objective of TRUSTEE is to disentangle the complex relationships between economic development and ecosystem services at different spatial scales. We will use an interdisciplinary approach that will involve economists, geographers, agronomists, and ecologists. At every step of the research process, we will involve scientists, experts, and stakeholders. In doing so, this research will also strengthen the capacity of a range of stakeholders to design sustainable strategies for rural areas. The sub-objectives are: - Analyse the multi-scaled determinants of economic development and ecosystem services on a large European gradient of rural and rural/urban areas. - Increase our understanding of how to achieve mutual benefits for economic development in rural areas and ecosystem services. - Identify and assess the governance mechanisms and policy instruments that enhance sustainable rural vitality in very diverse contexts. - Produce synergies among international researchers of varied disciplines and between researchers and various stakeholders at different governance scales. The key hypotheses are: H1- The dichotomy between rural and urban areas includes a wide range of diverse situations. The relative position of an area within an urban system, its form, and the intensity of its exchanges all impact its economic development. H2- Drivers of land use change, among agricultural, developed, and preserved areas, combine urban-rural interactions with global factors (e.g., new diets, trade), which, in turn, affect ecosystem services. H3- Characteristics of available ecosystem services can influence area development, particularly in the periphery. H4- Socio-economic drivers should be used to project future trends of ecosystem services. H5- We will consider, as much as possible, phenomena at multiple spatial scales, from local to global, and we will also consider interactions between various levels. H6- Market mechanisms, public policies, and governance tools are the central drivers. Rather than choose an a priori position on the relative efficiency of sector-based, place-based, and place-tailored policies, we will contribute to the debate by observing different policy designs and providing policy recommendations. (abgridged text)

ERA-WoodWisdom: Hybrid Cross Laminated Timber Plates (HCLTP)

Begleitende Evaluierung von Teilbereichen des Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020

Ziel des Projektes ist es, die Arbeiten des BMLFUW zur begleitenden Bewertung des Programms für die ländliche Entwicklung 2014-2020 entsprechend den Vorgaben und Empfehlungen der Europäischen Kommission in Teilen inhaltlich zu unterstützen und für einzelne Maßnahmengruppen nach noch festzulegenden Anforderungen in Absprache mit dem BMLFUW auch durchzuführen. Der Schwerpunkt wird dabei auf den Prioritäten 1 (Wissenstransfer und Innovation), 2 (Wettbewerbsfähigkeit), 3 (Organisation der Nahrungsmittelkette und Risikomanagement) und 4 (Ökosysteme) liegen.

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