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Dokumentation der Analytik und Entstehung von N-Nitroseverbindungen

Erstellung einer Dokumentation ueber Analytik, Vorkommen, Bildung, Chemie, Biochemie und biologische Wirkungen (insbesondere carcinogene, mutagene teratogene und andere toxische sowie chemotherapeutische Wirkungen) von N-Nitrosoverbindungen durch laufende Literaturauswertung.

Teratogenitätsprüfung mit Fischembryonen

In dem Projekt soll geprüft werden, ob sich der Embryotest mit dem Zebrabärbling (Danio rerio) als Screeningtest zur Erfassung des teratogenen Potentials von Chemikalien für Säugetiere eignet. Für die Fragestellung mußte der Embryotest, der als Ersatzmethode für den akuten Fischtest entwickelt wurde, modifiziert werden. Es wurden folgende sechs Endpunkte für teratogene Effekte festgelegt: keine Anlage der Augen, Deformation der Wirbelsäule, Deformation des Schwanzes, Deformation der Kopfanlage, keine Anlage der Otolithen und Reduktion der Schwanzlänge. Es wurden zahlreiche Substanzen untersucht. Dazu zählen Chemikalien, die beim Säuger eindeutig teratogene Effekte verursachen und nicht teratogene Substanzen. Die erzielten Ergebnisse sind vielversprechend und deuten darauf hin, daß sich dieses Modell zur Erkennung eines säugerteratogenen Potentials von Chemikalien eignet.

Teilprojekt 8^RiSKWA - TOX-BOX: Gefährdungsbasiertes Risikomanagement für anthropogene Spurenstoffe zur Sicherung der Trinkwasserversorgung^Teilprojekt 9, Teilprojekt 7

Entwicklung einer Strategie zur Reduzierung von Tierversuchen für die Teratogenitätsprüfung durch Kombination von Säugerversuchen mit dem Zebrabärblingsembryotest und in silico Modellen (ZFminus1)

Fachkonzept zur Neugestaltung des Informationssystemes Chemikaliensicherheit (ICSneu)

Die Datenbank ICS (Informationssystem Chemikaliensicherheit) ist die zentrale Vollzugsdatenbank des Umweltbundesamtes. In ihr sind umfangreiche Faktendaten enthalten, die die Grundlage für die Stoffbewertung in den Vollzügen REACH, PflSchG, BiozidG, und AMG bilden. Durch die steigenden Anforderungen an die Datenbankinhalte als auch an die Datenbankinfrastruktur wurde es notwendig, ICS neu zu konzeptionieren. Im ersten Schritt wurde das hier vorliegende Fachkonzept erstellt, dass den Rahmen für die später zu erarbeitenden Feinkonzepte und die Implementierung festlegt. Das Fachkonzept ist in mehrere Teilkonzepte mit unterschiedlichen Inhalten aufgegliedert. Es beinhaltet die Geschäftsanwendungsfälle, und daraus abgeleitet, die Systemanwendungsfälle, die die Arbeit mit ICSneu aus Nutzersicht beschreiben. Aus diesen Anwendungsfällen wurden die Rollen und Rechte abgeleitet, die vollzugsübergreifend ausgeprägt sind. Entsprechend der vollzugsübergreifenden Arbeits- und Sichtweise auf das System wurde ein neues fachliches Datenmodell erstellt, das ein vollzugsunabhängiges und erweitertes Stoff-Identitätskonzept und die Modellierung der Faktendaten beinhaltet. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Flexibilität bei der Erweiterung der Faktendaten mit entsprechenden Strukturierungsmöglichkeiten. Die Funktionalitäten des neuen Systems werden in einem Navigations-, Recherche- und Import-/Export-Konzept beschrieben. Für die interne Kommunikation werden die Anforderungen an die Schnittstellen der zu integrierenden Funktionen/Systeme aus/für eine Vorgangsbearbeitung (VBS) und ein Dokumentenmanagement (DMS) ausgeführt. Die Systemarchitektur beschreibt die Umsetzung des Fachkonzeptes in einer zukunftsorientierten und diensteorientierten Architektur mit Browser basierendem Thin-Client. Die einzelnen Dienste werden ausführlich dargestellt. Im Migrationskonzept werden die Anforderungen und das Vorgehen beim Systemwechsel von ICS auf ICSneu beschrieben. Die IT-Sicherheit wird in einem verfahrensbezogenen IT-Sicherheitskonzept behandelt, die Aspekte des Betriebs sind in einem verfahrensbezogenen Betriebskonzept dargestellt.

Joint Research Project: An integrated strategy to assess and evaluate water quality of Lake Shkodra - An integrated strategy to assess and evaluate water quality of Lake Shkodra

Lake Shkodra is located in the border area of Montenegro and Albania. It is not only an important habitat for numerous plant and animal species but also the biggest freshwater reservoir in the region and therefore an important natural resource. Water of the lake and water of springs, which are hydrologically linked with the lake, is utilized for drinking water supply and irrigation in agriculture. The lake also plays an important role as fishing area and, to an increasing degree, for bathing, water sports and tourism. Thus, the ecological status of the lake is of great importance for the population. Already since 2002, the project 'EULIMNOS (funded by the German Rectors' Conference HRK in the framework of the Stability Pact for South Eastern Europe) acquires ecological and ecotoxicological data concerning the lake. As an additional contribution to the projected comprehensive insight of the lake's status, within this See-ERA.NET project the contamination of lake sediments by teratogenic, endocrine-active and dioxin-like pollutants has now been determined by means of bioanalytical tools and chemical analysis. Existing pollution hotspots and potential pollution sources were identified. The figure below shows an overview of the conducted work.

Langzeitstudie an Labornagern mit UMTS-Signalen

Zielsetzung: In dieser Studie soll geklärt werden, ob eine Langzeitexposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks nach UMTS-Standard Vermehrungsfähigkeit und Entwicklung beeinflusst. Die Studie umfasst mehrere Generationen von Labornagern. Untersucht werden neben dem allgemeinen Gesundheitszustand der Tiere Gewicht und Wachstum, Fortpflanzungsfähigkeit, Hinweise auf Missbildungen verursachende (teratogene) Effekte sowie Entwicklungskennzeichen, z.B. Augenöffnen, Ausbildung von Reflexen etc.

Untersuchungen ueber die Bildung von Toxinen und Phytoalexinen in Kartoffeln nach Infektion mit dem Erreger der Braunfaeule, Phytophthora infestans (Mont.) De Bary

a) Es wird geprueft, ob nach der Braunfaeule-Infektion in Kartoffeln toxische oder teratogene Stoffe entstehen. b) Es wird geprueft, ob Resistenzzuechtung gegen Braunfaeule zur Bildung von toxischen oder teratogenen Substanzen in Kartoffeln fuehrt.

Vergleichende Untersuchungen ueber die Korrelation von teratogenen Wirkungen und transplacentarer Carcinogenese mit Analyse von Dosis-Wirkungsbeziehungen und moeglichen Grenzdosen am Modell von TCDD und DBCP

Bis heute ist nicht geklaert, ob die Mehrzahl der carcinogenen Stoffe auch ein teratogenes Potential besitzt und umgekehrt, ob bei teratogenen Substanzen mit carcinogenen Wirkungen gerechnet werden muss, gegebenenfalls in welchem Ausmass. Darueberhinaus koennten Missbildungen fuer die Entstehung eines Tumors praedisponieren. Dies scheint bei der transplacentaren Carcinogenese beim Menschen der Fall zu sein. Wir wollen daher untersuchen, ob einer Substanz, der eine klare teratogene Wirkung zukommt (TCDD), auch eine carcinogene Wirkung zugeordnet werden kann, zum anderen, ob eine Substanz, die dringend im Verdacht steht, carcinogen zu wirken (DBCP), teratogen wirkt. Die Entscheidung dieser Frage ist bezueglich TCDD (Seveso usw.) von erheblicher Bedeutung, aehnlich schaetzen wir das als Nematizid in der Agrikultur verwandte DBCP ein.

Untersuchungen der Schadwirkungen chemischer Stoffe in oekologischen Systemen

1. Nach unseren bislang vorliegenden Ergebnissen muss das No-Effect-Level fuer teratogene ZNS-Schaeden als unterhalb 25 ug-Prozent (Blutbleigehalt) liegend angenommen werden. Mit der Fortfuehrung der Untersuchung soll diese Aussage dadurch praezisiert werden, dass mit der bewaehrten Methodik teratogene ZNS-Schaeden bei einem Blutbleispiegel um 20 ug-Prozent untersucht werden sollen. 2. Bislang ist ungeklaert, ob und in welchem Masse die bei niedrigen Blutbleigehalten objektivierten verhaltenstoxischen Effekte reversibel sind oder nicht. Mit der Fortfuehrung unserer Untersuchungen soll hierzu eine erste Antwort gegeben werden.

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