Die gegenwaertige Anbindung des Wuermtales an den Grossraum Muenchen laesst viele Wuensche offen, eine Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Raum wird vor allem von den betroffenen Gemeinden seit Jahren gefordert. Der Regionalverband 'Aeusserer Wirtschaftsraum Muenchen' will - zusammen mit dem Land Bayern sowie dem Bund - eine UVP nach dem Muster der EG-Richtlinie zur UVP fuer das gesamte Verkehrsnetz der Region erstellen lassen. Verbesserungen bei den einzelnen Verkehrstraegern und -wegen sollen nach Massgabe dieser UVP weiterverfolgt werden. Das Projekt wurde nicht mehr weiter verfolgt. Eine regionsweite UVP für das Verkehrsnetz wurde nicht erstellt.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Zuarbeit und der Einarbeitung von Materialien fuer den abfallwirtschaftlichen Bericht der Bundesregierung ist die Erstellung eines Kurzgutachtens zu obengenannter Fragestellung beabsichtigt. Prof. Moeller hat auf Bitten des Umweltbundesamtes ein Angebot vorgelegt, das sich auf Erhebungen in den Staedten Bochum und Bielefeld stuetzt.
In Bodennaehe entstehende Emissionen koennen in Quellennaehe erhebliche Immissionen verursachen, selbst dann, wenn die emittierte Schadstoffmenge vergleichsweise klein ist. Die meisten der sog. diffusen, d.h. nichtgerichteten Emissionen entstehen in Bodennaehe. Beispiele 'bodennaher Quellen' sind Schuettgutlager, Transportmittel fuer Schuettgueter und Treibstoffe oder Gewerbebetriebe, in denen org. Loesungsmittel eingesetzt werden. Die Ermittlung diffuser Staubemissionen ist ein methodisch besonders schwieriges Problem. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichtet, in einem ECE-Gremium mitzuarbeiten, das sich mit der Problematik bodennaher Quellen befasst. Im Rahmen des Vorhabens sollen der Wissensstand ueber die bodennahen Emissionen und der Anwendungsstand von Emissionsminderungsmassnahmen dargestellt werden.
In einer Literaturstudie soll der derzeitige Stand des Wissens ueber Herkunft, Wege und Verbleib des Stickstoffs und die Einflussfaktoren zusammengetragen und ausgewertet werden. Als Quellen sollen vor allem die punktfoermigen Abwassereinleitungen aus Haushalten, Industrie und Landwirtschaft, die punktfoermigen Niederschlagswassereinleitungen aus Siedlungen und die diffusen Naehrstoffquellen aus Grund- und Draenwasser, Erosion und Pflanzenstreu untersucht werden. Die anorganischen und organischen Bindungen des Stickstoffs in den Oberflaechengewaessern sind zu verfolgen. Hinsichtlich des Verbleibs ist herauszuarbeiten, inwieweit und in welchen Groessenordnungen mit Festlegungen am Boden und im Sediment, mit Uebergang in die Atmosphaere und Abtransport ueber die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland bzw in die Meere zu rechnen ist.
Im Rahmen des Genfer Luftreinhalteabkommens wurde ein NOx-Protokoll beschlossen, das hinsichtlich der Minderungsmassnahmen noch nicht voll den Vorstellungen der Bundesregierung entspricht. Die Bundesrepublik ist wichtiges NOx-Emissionsland. Es ist im Interesse der Bundesregierung, auch im Ausland Minderungsmassnahmen durchzusetzen und in den hiermit verbundenen Aufgaben fuehrend und draengend zu wirken. Eine Grundlage hierfuer ist die Schaffung international akzeptierter, vergleichbarer Immissionsdaten fuer NO2, HNO2, HNO3, NH3, NH4 im Rahmen von EMEP. Dies geschieht mittels Auswertung von Messdaten, Durchfuehrung von Vergleichsmessungen und Beratung der Ergenisse unter den beteiligten wissenschaftlichen Instituten. Die Ergebnisse aus dem F+E-Vorhaben werden von Beginn an durch die deutsche Delegation in die Verhandlungen in Genf eingebracht werden.
Phthalate werden in grossem Massstabe als Weichmacher fuer Kunststoffe eingesetzt. Aufgrund ihrer Persistenz stellt ihre Verwendung eine moegliche Umweltgefaehrdung dar, zumal im emittentennahen Bereich erhebliche Phthalatgehalte in Pflanzenproben festgestellt wurden (F+E 10607064). Bodenbelastungen koennen auch durch landwirtschaftliche Verwendung von Klaerschlamm entstehen (F+E 10701003). Zur Verifizierung dieser Befunde sollen systematische Untersuchungen ueber den Transfer Luft/Pflanze und Boden/Pflanze im Einflussbereich von Emittenten und auf Klaerschlamm- und Spuelflaechen erfolgen. Die Ergebnisse sollen eine Beurteilung er lauben, ob die Anforderungen der TA-Luft an phthalatverarbeitende Betriebe ausreichen, Nahrungs- und Futterpflanzen vor Kontaminationen zu schuetzen. Darueber hinaus soll geklaert werden, ob fuer Phthalate in Klaerschlaemmen Grenzwerte erforderlich sind.
Paragraph 4 des Abfallgesetzes vom 27/08 1986 sieht den Erlass von allgemeinen Verwaltungsvorschriften fuer die Abfallentsorgung vor. Die Verwaltungsvorschriften werden in Gruppen erarbeitet. Das Vorhaben dient dazu, den Arbeitsgruppen die fuer die jeweiligen Aufgabenstellung erforderlichen Materialien aufzubereiten und zur Verfuegung zu stellen. Hierzu sind insbesondere die Ergebnisse von F+E-Vorhaben im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung heranzuziehen. BMU und UBA sind bei der Wahrnehmung der Arbeiten an der TA-Abfall fachlich-wissenschaftlich zu unterstuetzen. Die Ergebnisse der Arbeiten in den Arbeitsgruppen sind wissenschaftlich aufzuarbeiten.
Ziel der Studie ist es, eine genaue Erfassung der Lackabfaelle nach Art, Zustand, Menge und Verteilung durchzufuehren. Nur eine solche Istzustand-Erfassung erlaubt eine effektive Planung und Entwicklung von Verwertungstechniken, welche die Vielfalt der Lackabfaelle beruecksichtigen muessen. Ferner wird durch eine solche Erfassung des Rohstoffpotentials der Lackabfaelle die Entscheidungssicherheit fuer Foerderungen von Verwertungstechniken verbessert. Bei der Planung und Durchfuehrung solcher Entwicklungen ist diese Erfassung eine wichtige Orientierungs- und Koordinierungshilfe.
Im Bundesgebiet ist offensichtlich die Errichtung einer groesseren Zahl von Freizeit-Grossanlagen (Center Parcs u.a.) vorgesehen. Daraus ergeben sich Umweltprobleme, wie z.B. Beeintraechtigungen von Biotopen, Wasser und Boden sowie des Landschaftsbildes und der 'Betretbarkeit' der Landschaft. Zu erstellen ist zunaechst eine Uebersicht ueber bestehende und zu erwartende Planungen dieser Art sowie eine Bewertung unter Aspekten des Flaechenverbrauchs und der obengenannten Umweltwirkungen. Einzubeziehen sind auch Folgewirkungen ueber den engeren Standort hinaus, z.B. Entstehung neuer Wohn- und Verkehrsflaechen, Entsorgungs- und Laermprobleme, Landschaftsschaeden in der Umgebung durch spezielle landschaftsorientierte Freizeitnutzungen. Zu pruefen sind ferner indirekte Umweltwirkungen aufgrund von Beeintraechtigungen der Wirtschafts- und Sozialstruktur der Orte und Gebiete, insbesondere auch des bestehenden Fremdenverkehrs, z.B. bei Aufgabe von Beherbergungsstaetten unter Zuruecklassung von Bauruinen und versiegelten Flaechen.
Die durch den Kraftfahrzeugverkehr bedingten Umweltbelastungen lassen sich nicht nur durch technische Massnahmen vermindern, sondern koennen in ganz erheblichem Masse auch durch umweltbewusstes Verhalten im Umgang mit Kraftfahrzeugen guenstig beeinflusst werden. Es ist daher wichtig, Fahranfaengern und Fahranfaengerinnen das noetige Wissen ueber den Problemkreis Auto/Umwelt zu vermitteln und ihnen ab Beginn ihrer Ausbildung die nach neuestem Kenntnisstand umweltschonendste Fahrweise anzutrainieren. In einer interdisziplinaeren Arbeitsgruppe mit Experten aus Industrie und Wissenschaft wurde ein dem aktuellen ingenieurwissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechendes 'Sollprofil einer umweltschonenden Fahrweise' definiert. An der Forschungsfahrschule der Technischen Universitaet wurde ein in die Fahrausbildung integrierbares Theorie- und Praxiscurriculum entwickelt und erprobt. Fahranfaenger/innen, die an der TU-Fahrschule nach dem 'Umwelt-Curriculum' ausgebildet worden waren, wurden unmittelbar nach der Fahrausbildung mit herkoemmlich ausgebildeten Fahranfaengern/innen verglichen. Testfahrten belegten einen eindeutig positiven Effekt der Ausbildung zu umweltschondem Fahren. Entwicklung und Erprobung des Curriculums waren Ausgangspunkt fuer die Konzipierung eines praxisnahen Fortbildungskonzeptes fuer Fahrlehrer/innen. Die Foerderung des Projektes durch das Umweltbundesamt endet am 31/12/91.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 405 |
| Global | 1 |
| Kommune | 2 |
| Land | 6 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 56 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 405 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 405 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 405 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 402 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 235 |
| Lebewesen und Lebensräume | 368 |
| Luft | 229 |
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| Wasser | 233 |
| Weitere | 405 |