Die praktische Anwendung von Kompensationsloesungen und Lizenzloesungen wurde bisher aufgrund vermeintlich fehlender oekologischer und rechtlicher Anwendungsvoraussetzungen zu wenig in Betracht gezogen. Unter geeigneten Rahmenbedingungen koennen jedoch diese Instrumente die Erreichung umweltpolitischer Ziele erleichtern. Fuer bestimmte Bereiche der Umweltpolitik, z.B. fuer Teilbereiche der Abfallwirtschaft, Gefahrstoffvermeidung, grenzueberschreitende und insbesondere globale Problembereiche sowie bezueglich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen einer EG-Umweltpolitik sind diese Instrumente umfassend zu analysieren. In einer ersten Vorhabenphase sollen moegliche derartige Loesungen evaluiert und die unter den Rahmenbedingungen am ehesten in Frage kommenden Einsatzmoeglichkeiten in Absprache mit dem Auftraggeber ausgewaehlt werden. In einer zweiten Phase sollen an zwei-vier Beispielen solche Loesungen auf ihre oekologische Wirksamkeit, administrativ-rechtliche Machbarkeit, oekonomische Effizienz und politische Realisierbarkeit untersucht und zur moeglichen Einsatzreife gebracht werden.
Mit dem Forschungsvorhaben sollen die von der Biomasseverordnung (BiomasseV) fuer die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes ausgehenden Wirkungen wissenschaftlich untersucht werden. Ausgehend von den mit der BiomasseV auf Basis EEG verfolgten Zielen soll analysiert werden inwieweit die mit BiomasseV/EEG geschaffenen Rahmenbedingungen in der erwarteten Weise eine verstaerkte Ausbaudynamik bei Anlagen zur Stromerzeugung aus Biomasse induzieren. Bestehende Hemmnisse und moegliche Fehlentwicklungen sind zu identifizieren und zu analysieren. Vorschlaege fuer die Fortentwicklung der BiomasseV sind zu entwickeln. Hinsichtlich der Wirkung der BiomasseV sind insbesondere zu untersuchen: - Moeglichkeiten und Probleme bei der energetischen Altholzverwertung zur Stromerzeugung nach den Regelungen der BiomasseV. - Lenkungswirkungen der BiomasseV auf Altholz- und Bioabfallstroeme, - Wirkung der BiomasseV auf die Stromerzeugung aus Biogas, - Entwicklung des Standes der Technik fuer besonders umweltfreundliche Verfahren der Stromerzeugung aus Altholz und moegliche Konsequenzen fuer die Fortentwicklung der BiomasseV, - Entwicklung des Standes der Technik fuer besonders umweltfreundliche Verfahren der Stromerzeugung aus Pflanzenoelen und moegliche Konsequenzen fuer die Fortentwicklung der BiomasseV, - Moeglichkeiten und Probleme fuer die Stromerzeugung aus verschiedenen Biomassen und Untersuchungen zu Kosten. Darueber hinaus sollen von Biomasse/EEG ausgehende Wirkungen, insbesondere hinsichtlich vermiedener Emissionen klimarelevanter Spurengase quantifiziert werden. Neben der bisherigen Entwicklung ist auch eine Abschaetzung fuer die Jahre 2005/2010/2020 vorzunehmen. Dazu ist auch eine einfache, fortschreibbare Methodik zu entwickeln. Erste Ergebnisse sind in einem Zwischenbericht bis Maerz 2002 vorzulegen. Diese Ergebnisse sollen in den bis zum 30. Juni dem Deutschen Bundestag vorzulegenden Erfahrungsbericht zum EEG einfliessen. Das Forschungsvorhaben ist politiknah konzipiert und soll der wissenschaftlichen Beratung fuer die 2002/2003 erwartete Novellierung der BiomasseV dienen.
In Artikel 6 der Europaeischen Verpackungsrichtlinie 94/62/EG werden u.a. Verwertungsquoten fuer Verpackungen festgelegt, die von allen Mitgliedstaaten eingehalten werden muessen. Zur Ueberpruefung dieser Quoten muessen jaehrlich die Verbrauchs- und Verwertungsmengen an Verpackungen, aufgeschluesselt nach Materialart und Verwertungsverfahren, erhoben werden. Einzelheiten hierzu regelt die Entscheidung der Kommission vom 03. Februar 1997 (97/138/EG) zur Festlegung der Tabellenformate fuer die Datenbank gemaess der EU-Verpackungsrichtlinie. Im Rahmen des geplanten Vorhabens sollen die entsprechenden Daten fuer das Jahr 2000 ermittelt werden.
Ziel des Vorhabens ist die Bewertung von Emissionsminderungsmassnahmen einzelner Luftschadstoffe unter dem Aspekt oekologisch langfristig wirkender Effekte dieser Schadstoffe. Das hier beschriebene Vorhaben ist ein Folgevorhaben zu dem 1999 begonnenen Vorhaben 29984214 'Stickstoffueberschuesse und Versauerungsstatus in Waldboeden mittels dynamischer Modellierung'. Das dynamische Modell SAFE soll fuer Deutschland in auszuwaehlenden sensitiven Oekosystemen eingesetzt werden. Die eutrophierende Wirkung von Stickstoffeintraegen und die wichtigsten Schwermetalle (Cd, Pb, Hg) sollen Gegenstand der Betrachtung sein. Auf der Basis verschiedener Prognoseszenarien, die im Zusammenhang mit den Emissionsminderungsszenarien der UN/ECE- und EU- Verhandlungen stehen, ist der zukuenftige Belastungszustand der zu betrachtenden Oekosysteme unter verschiedenen Eintragsbedingungen auszuweisen. Daraus abgeleitet sind Aussagen zur Regenerierungsfaehigkeit empfindlicher, schutzbeduerftiger Oekosysteme Deutschlands unter dem langzeitigen Einfluss von versauernden und eutrophierenden Luftschadstoffeintraegen sowie Schwermetallen im Vergleich zum unbelasteten frueheren Zustand zu treffen. Abschliessend soll bewertet werden, mit welcher Regelungstiefe ein Gleichgewichtszustand der Oekosysteme im Hinblick auf die zu betrachtenden Schadstoffe gewaehrleistet werden kann.
Zur Druchsetzung des Standes der Technik im Rahmen des BImSchG ist es notwendig, Emissionsdaten von Anlagen zu erheben und Planern, Betreibern und Vollzugsbehoerden zur Verfuegung zu stellen. Im Vorhaben sollen die Emissionen (Schalleistungspegel) von Anlagen, die erfahrungsgemaess erhebliche schalltechnische Probleme hervorrufen, moeglichst repraesentativ bestimmt und der Stand der Laermminderungstechnik ermittelt werden. Kosten fuer den zusaetzlichen Schallschutz sind abzuschaetzen. Weiterhin sollen die Arbeiten zur Erstellung einer Emissionsdatensammlung gefoerdert werden, auf die in der neuen TA Laerm Bezug genommen werden soll. Aufbauend auf den Erfahrungen bei der Anwendung TA Laerm sowie neueren Entwicklungen in der Messtechnik und bei Prognoseverfahren muessen Grundlagen fuer Verwaltungshilfen zur einheitlichen Durchfuehrung der TA Laerm erarbeitet werden. Hierbei handelt es sich u.a. um folgende zu untersuchende Teilaspekte: Weiterentwicklung der Beurteilungsverfahren fuer auffaellige Geraeusche und Geraeusche von mehreren Laermquellen. Fuer Geraeuschdaten von Anlagen soll ein einheitliches Beschreibungsverfahren entwickkelt werden.
Zur Durchsetzung des Standes der Technik im Rahmen des BImSchG ist es notwendig, Emissionsdaten von Anlagen zu erheben und Planern, Betreibern und Vollzugsbehoerden zur Verfuegung zu stellen. Im Vorhaben sollen in Fortfuehrung frueherer Vorhaben fuer weitere Anlagen die Emissionen (Schalleistungspegel), die erfahrungsgemaess erhebliche schalltechnische Probleme hervorrufen bzw. deren technischer Laermminderungsstand sich in letzter Zeit deutlich veraendert hat, moeglichst repraesentativ bestimmt und der Stand der Laermminderungstechnik ermittelt werden. Die Daten sollen in die im Rahmen der neuen TA Laerm zu erstellenden Emissionsdatensammlung eingebracht werden und darueber hinaus bei der Erstellung von 'Bestverfuegbare Technologie (BVT)-Noten' umgesetzt werden. Aufbauend auf den Erfahrungen bei der Anwendung der TA Laerm sowie neueren Entwicklungen in der Messtechnik und bei Prognoseverfahren muessen Grundlagen fuer Verwaltungshilfen zur einheitlichen Durchfuehrung der TA Laerm erarbeitet werden. Hierbei handelt es sich u.a. um folgende zu untersuchende Teilaspekte: Weiterentwicklung der Beurteilungsverfahren bei Geraeuschen von mehreren Laermquellen. Konkretisierung der Prognoseverfahren bei Geraeuschabstrahlung von Industriefassaden.
Im Gegensatz zur beruflichen Situation liegen nur sehr wenige Informationen zu Kontaktallergien durch Chemikalien im privaten Bereich (bes. Stoffe, die in Haushalts- und Heimwerkerprodukten eingesetzt werden) vor. Dadurch ist eine Praevention, die bei Allergien immer in der individuellen Vermeidung des Stoffes liegt, nicht moeglich. Bei Patienten mit Kontaktekzemen, die in einem Grossteil der deutschen Hautkliniken vorstellig werden, sollen mit diesem Vorhaben die ursaechlichen Allergene (Stoffe bzw. Produkte) identifiziert werden. Dabei sollen bei der Aufnahme der Krankengeschichte durch Abfrage zunaechst Verdachtssubstanzen bzw. -produkte ermittelt werden. Routinemaessig werden auch die Indikatoren erfasst, die auf eine individuell erhoehte Disposition (z.B. ein familiaer gehaeuftes Auftreten von Allergien oder andere bereits bekannte Allergien bei den Patienten) schliessen lassen. Wenn bei der nachfolgenden Allergietestung eine Hautreaktion auftritt, ist der getestete Stoff oder die Stoffmischung, die das Ekzem verursacht, eindeutig identifiziert. Mit der anschliessenden statistischen Auswertung und entsprechender Qualitaetskontrolle sowie wissenschaftlicher Interpretation koennen eindeutige Aussagen zu den Stoffen oder Stoffgruppen bzw. den Produkten hinsichtlich ihrer allergenen Eigenschaften gemacht werden. Die Orientierung an den tatsaechlich auftretenden Kontaktekzemen ist aus statistischen Gruenden die zielfuehrende methodische Vorgehensweise. Eine Versuchsplanung, die epidemiologischen Studien oder dem Vorgehen beim Umweltsurvey vergleichbar waere, ist in diesem Fall nicht angemessen, da fuer diese Ansaetze die fraglichen Stoffe festgelegt sind und nach Wirkungen dieser Stoffe gesucht wird. Das vorliegende Vorhaben zielt aber auf ein 'Stoffscreening' zu allergenen Wirkungen ab. In einem zweijaehrigen Vorlaeufer-Vorhaben mit identischer Zielstellung und Vorgehensweise konnte gezeigt werden, dass das Allergieproblem kein statisches, sondern ein sich staendig aenderndes Bild abgibt. Verursacht wird dies teilweise auch durch Produktmodifikationen. Besonders deutlich wurde in der vorliegenden Untersuchung eine potentielle Gesundheitsgefaehrdung durch den Ersatz von Leimfarben (pulverfoermig zum Anruehren) durch Dispersionsfarben, der zur Bewahrung vor mikrobieller Kontamination durch den Einsatz von Topfkonservierern (Bioziden) begleitet wurde. Es wurde der dringende Verdacht geaeussert, dass diese Biozide in zu hohen, mikrobiologisch nicht notwendigen Konzentrationen eingesetzt werden und die dadurch bedingte hoehere Exposition Ursache der im Zusammenhang mit Konservierungsmitteln ermittelten Faelle sein koennte. Auch lieferte das Vorhaben deutliche Hinweise auf eine zunehmende Gefaehrdung durch Terpentinoel und die 'natuerlichen' Loesemittel Terpen und Limonen. Die Aussagen dieses Vorlaeufer-Vorhabens sind aufgrund der geringen Fallzahlen nur eingeschraenkt belastbar. Nur ....
Das aktuelle FuE-Vorhaben 'Entwicklung von Grundlagen fuer eine einheitliche Umweltkennzeichnung im Deutschlandtourismus' (FKZ 20094127)' hat, wie in der entsprechenden Leistungsbeschreibung gefordert, als einen wichtigen Baustein ein Organisationsmodell zur Einfuehrung der Umweltdachmarke entwickelt. Dieses konsensfaehige Konstrukt soll nun moeglichst zeitnah in die Praxis umgesetzt und auf seine Funktionsfaehigkeit hinsichtlich der zu leistenden operativen und strategischen Aufgaben getestet werden. Es ist deshalb vorgesehen, dass die beteiligten Verbaende der Umweltdachmarkengruppe einen Verein gruenden, dessen Vorstand die Geschaeftsfuehrung einer zu gruendenden Vermarktungsgesellschaft steuert. Zugleich kommt dem Verein quasi die Funktion eines Aufsichtsorgans ueber das Dachmarkenprojekt zu. Fuer das operative Geschaeft, d.h. fuer die Gewinnung von Markenpartnern, Werbung, PR, Aufbau und Betrieb einer Internetplattform fuer die Marke, die Qualitaetskontrolle und das Beschwerdemanagement sowie die Gewinnung von starken Werbepartnern (z.B. DB AG, ADAC, grosse Reiseveranstalter), wird eine GmbH zunaechst mit privatem Kapital gegruendet. Es besteht Einvernehmen, dass nach und nach die beteiligten Verbaende Anteile an der GmbH uebernehmen und diese dann nach der Pilotphase in deren Eigentum uebergeht. Die Einigung auf dieses Modell erfuellt die Bedingung des BMU, dass die Vergabe der Marke keine staatliche Aufgabe sein kann, sondern privatwirtschaftlich geregelt werden muss. Fuer die entsprechende Umsetzung der Pilotphase wurde im Rahmen der Entscheidung zum UFOPLAN 2001 eine Aufstockung des o.g. Hauptvorhabens um DM 500000,- beschlossen.
In dem Vorhaben sollen Regelungen und Verfahren zur Ausgestaltung der internationalen Berichtspflichten des Umweltbundesamtes gemaess Antarktis-Umweltschutzprotokoll-Ausfuehrungsgesetz (AUG) am Beispiel der Erstellung des Verzeichnisses der Orte frueherer Taetigkeiten in der Antarktis dargestellt werden. Ziel des Vorhabens ist es, mit der Erarbeitung des 'Verzeichnisses der Orte frueherer Taetigkeiten' in der Antarktis gemaess Paragraph 28 Abs. 4 AUG den gesetzlichen Anforderungen durch das AUG nachzukommen und gemaess den internationalen Berichtspflichten auf den jaehrlich stattfindenden internationalen Konsultativtagungen der Antarktisvertragsstaaten (ATCM) einzureichen. Neben den spezifischen Berichtspflichten zu diesem Punkt sollen die Ergebnisse des Vorhabens das Umweltbundesamt bei seiner Vollzugsarbeit unterstuetzen (Genehmigungsverfahren, Monitoringprogramm). In dem Vorhaben sind Informationen zu einem Verzeichnis der Orte frueherer Taetigkeiten, das Durchquerungswege, Brennstoffdepots, Feldbasen, Luftfahrzeugtruemmer und aehnliches enthaelt, zu sammeln sowie diese Informationen in ein fuer das Umweltbundesamt beim Vollzug des AUG verwendbaren, praktikablen Form aufzubereiten. Beruecksichtigt werden sollten dabei sowohl Fortbewegungsarten zu Lande, zu Wasser als auch durch die Luft.
Die Studie soll die Bereiche, d.h. die Geraete, Anwendungsfaelle usw. bestimmen, die bedeutende Minderungspotentiale aufweisen. Die dabei erfolgenden Schaetzungen und Berechnungen sollen nicht nur qualitative, sondern auch quantitative Aussagen erbringen, die belastbare Daten liefern (d.h. Daten, deren Ermittlung nachvollziehbar ist). Es sollen Grundlagen geschaffen werden fuer die Identifizierung von Massnahmen, die fuer die Ausschoepfung des hier ermittelten Minderungspotentials geeignet sind. Das Vorhaben soll die folgenden Bereiche umfassen: - Haushalte und Kleinverbrauch sowie Bueros (nicht nur Bueros im Kleinverbrauch), - alle elektrischen Geraete und Anlagen (ausser Heizungsanlagen) sowie Beleuchtung, - alle Betriebszustaende dieser Geraete und Anlagen (Normalbetrieb und Leerlauf). Sachstand: 1. Zusammenfassung bisheriger Untersuchungen. 2. Erfassung der in bisherigen Untersuchungen nicht betrachteten Geraetegruppen und Anlagentypen und Ermittlung ihrer Energieverbraeuche. 3. Erstellung eines Ueberblickes, Bewertung der Geraete- und Anlagentypen (der Punkte 1 und 2) auf ihre Bedeutung bzgl. Energieverbrauch. Projektionen: 4. Darstellung der Dynamik der derzeitigen Entwicklung (z.B. Zunahme des Ausstattungsgrades) und des dadurch zu erwartenden Anstiegs des Stromverbrauches und damit des CO2-Ausstosses. CO2-Minderungspotentiale: 5. Darstellung der technischen Moeglichkeiten und Berechnung des Potentials der Minderung von Stromverbrauch und CO2-Ausstoss.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1612 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 4 |
| Land | 8 |
| Wissenschaft | 232 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 1612 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 1612 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1612 |
| Englisch | 25 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 1214 |
| Webseite | 398 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1056 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1384 |
| Luft | 1007 |
| Mensch und Umwelt | 1603 |
| Wasser | 1008 |
| Weitere | 1612 |