Introduction: Children and adolescents play an exceptional role in our society especially when it comes to safeguarding their health and given their higher susceptibility to environmental risk factors and ongoing physical development. Method: We used data from the population-representative cross-sectional German Environmental Survey for Children and Adolescents (GerES V) and assessed the feasibility of applying the environmental burden of disease method for estimating the burden of environmental risks for children and adolescents in Germany. In this context, we highlight the challenges and discuss potential strategies how to deal with them. Results: In a four steps approach encompassing exposure assessment, systematic literature search, input data search and environmental burden of disease quantification, we aimed to estimate the impact of 17 risk factors on the health of children and adolescents. Following exposure assessment, eight risk factors were excluded. For the remaining risk factors systematic literature searches were conducted, which yielded exposure-response functions for five risk factors. The subsequent burden of disease estimations for benzene, bisphenol A, particulate matter, secondhand smoke and traffic noise were not fully standardized, allowing only limited comparability. Discussion: In the end, the burden of disease calculations performed varied widely for each risk factor. This variance can be attributed to diverse factors along the calculation processes, including, e.g., the absence of exposure-response functions tailored to children, insufficient exposure data, and gaps in other input data. © 2026 Tobollik, Kienzler, Wintermeyer and Plass.
Im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramm der EU wurde die konkrete Planung einer Studie für ein EU-weites Human-Biomonitoring (HBM) beantragt (COPHES). Das UBA ist wieder Work-Package-Leader. In 17 EU-Ländern wird jeweils ein HBM-Pilotstudie (DEMOCOPHES) durchgeführt. Die chemische Analytik dieser Pilotstudie umfasst neben der Analyse der Gehalte an Cotinin und Phthalatmetaboliten im Urin und der Bestimmung von Quecksilber in Kopfhaaren auch die Bestimmung von Cadmium und Creatinin im Urin. (120 Mutter-Kind-Paare). Eine parallele Bestimmung von Cadmium im Urin von Frauen und deren Kindern ist bisher noch nicht erfolgt. Die chemische Analytik soll in Absprache mit dem UBA entsprechend der in COPHES zu entwickelnden Vorgaben und Guidelines erfolgen. Wesentliches Ergebnis wird ein Erfahrungsbericht sein, der vom UBA in die internationale Arbeit eingespeist wird.
In der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit, GerES 2014-2017, welche am Umweltbundesamt (UBA) durchgeführt wird, werden die Umweltbelastungen von Kindern und Jugendlichen untersucht. Im Rahmen dieser Studie analysiert das Fraunhofer IVV im Auftrag des UBA 650 Hausstäube, die aus Haushalten der Studienteilnehmer stammen und vom UBA zur Verfügung gestellt werden. 34 Zielanalyten aus den Substanzklassen der Phthalate, Ersatzstoffe für Phthalate (zum Beispiel Adipate), phosphorhaltige Flammschutzmittel (wie Tributylphosphat, Triphenylphosphat) und polyzyklischen Moschusduftstoffen (wie Moschus-Xylol, Moschus-Keton, Tonalid) werden hierbei mittels GC- und LC-MS quantifiziert. Die Erhebung dieser Daten soll es ermöglichen, Gesundheit und Entwicklung von Kindern mit eventuell vorliegender Schadstoffbelastung zu korrelieren. In einem zweiten Arbeitspaket werden 100 dieser Hausstaubproben mittels hochauflösendem LC-MS screening auf weitere Stoffe wie Biozide, makrozyklische Moschusverbindungen, phthalatfreie Weichmacher und andere Substanzen untersucht. Sollten diese Zusatzparameter regelmäßig in Hausstäuben nachweisbar sein, ist deren Gesundheitsrelevanz in weiteren Studien genauer zu prüfen.
Im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramm der EU wurde die konkrete Planung einer Studie für ein EU-weites Human-Biomonitoring (HBM) beantragt (COPHES). Das UBA ist wieder Work-Package-Leader. In 17 EU-Ländern wird jeweils eine HBM-Pilotstudie (DEMOCOPHES) durchgeführt. Die Feldarbeit für den deutschen Teil von DEMOCOPHES umfasst die Rekrutierung, Befragung und Beprobung von 120 Mutter-Kind-Paaren aus einem städtischen und einem ländlichen Umfeld. Die chemische Analytik umfasst neben der Analyse der Gehalte an Cadmium, Cotinin und Phthalatmetaboliten und Creatinin im Urin auch die Bestimmung von Quecksilber in Kopfhaaren. Eine parallele Bestimmung von Quecksilber im Kopfhaar von Frauen und deren Kindern ist bisher noch nicht erfolgt. Die chemische Analytik soll in Absprache mit dem UBA entsprechend der in COPHES zu entwickelnden Vorgaben und Guidelines erfolgen. Wesentliches Ergebnis wird ein Erfahrungsbericht sein, der vom UBA in die internationale Arbeit eingespeist wird.
Ende 2014 startete die Hauptphase der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, GerES V, in Kooperation mit dem RKI. Am 21. Januar 2015 begann die Feldphase von GerES V (FKZ 3714622001). Im Rahmen von GerES V werden Blut- und Urinproben von 3-17 jährigen Kindern und Jugendlichen, die bevölkerungsrepräsentativ in 167 Orten ausgewählt wurden, analysiert. Zusammen mit den Ergebnissen der Befragung der Eltern bzw. Kinder und Jugendlichen liefern die Analysen der Blut- und Urinproben wesentliche Informationen zur Belastung mit zahlreichen Substanzen. In diesem Teilvorhaben 2015/1 HBM-Metallanalytik-I sollen die Blut- und Urinproben auf verschiedene Schwermetalle und Metalle analysiert werden. Bei einigen (Schwer-)Metallen (Arsen, Blei, Cadmium, Nickel und Quecksilber) ist 10 Jahre nach dem Kinder-Umwelt-Survey eine aktuelle Bestandsaufnahme notwendig, bzw. für die 15-17 Jährigen eine erstmalige Querschnittanalyse in Deutschland. Für andere (Schwer-)Metalle (Antimon, Chrom) erfolgt für alle untersuchten Altersgruppen eine erstmalige repräsentative Analyse für Deutschland.
In Umweltsurveys (US) werden seit mehreren Jahrzehnten repräsentative Daten zur Belastung der Bevölkerung mit Schadstoffen erhoben. Die letzte Datenerhebung endete 2006. Jetzt gilt es den nächsten Survey in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) vorzubereiten, d.h. eine Pilotphase zur Testung der methodischen Aspekte durchzuführen. Durch das geplante Teilvorhaben (6) sollen in den Haushalten der Probandinnen und Probanden mikrobiologische Innenraumuntersuchungen durchgeführt werden. Dazu sind Hausstaub-, Matratzenstaub-, und diverse Innenraumluftproben zu gewinnen. In den Proben sind zu bestimmen: Myko- und Endotoxine, Schimmelpilze und Aktinobakterien sowie Milbenallergene.
In Umweltsurveys (US) werden seit mehreren Jahrzehnten repräsentative Daten zur Belastung der Bevölkerung mit Schadstoffen erhoben. Die letzte Datenerhebung endete 2006. Jetzt gilt es den nächsten Survey in Kooperation mit dem RKI vorzubereiten, d.h. eine Pilotphase zur Testung der methodischen Aspekte durchzuführen und erste Einblicke in die Verteilung der Belastungen der Bevölkerung mit chemischen, biologischen und physikalischen Noxen zu erhalten. Durch das geplante Teilvorhaben (1) sollen in der Pilotphase die Machbarkeit und Akzeptanz der umweltmedizinischen /-hygienischen Untersuchungsinstrumente und -verfahren im Feld getestet werden. Hierzu sind ein Studienhandbuch, die Erhebungsunterlagen, Informationsmaterialien, ein Studienlogo, ein Probanden-Verwaltungssystem zu entwickeln, im Feld zu testen und für die Hauptphase entsprechend der Erfahrungen der Feldphase zu aktualisieren.
Ende 2014 startete die Hauptphase der nächsten Umweltstudie, die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, GerES 2014-2017, in Kooperation mit dem RKI. Am 21. Januar 2015 begann die Feldphase von GerES V (FKZ 3714622001). Im Rahmen von GerES V werden Blut- und Urinproben von 3-17 jährigen Kindern und Jugendlichen, die bevölkerungsrepräsentativ in 167 Orten ausgewählt wurden, analysiert. Zusammen mit den Ergebnissen der Befragung der Eltern bzw. Kinder und Jugendlichen liefern die Analysen der Blut- und Urinproben wesentliche Informationen zur Belastung mit zahlreichen Substanzen. In diesem Teilvorhaben sollen Urinproben auf weitere Umweltchemikalien untersucht werden, die teils die HBM-Kommission bereits in 2014 als wesentliche Substanzen identifiziert hatte (u. a. Glyphosat, Benzol), die aufgrund finanzieller Restriktionen aber nicht sofort realisiert werden konnten. Urine von Kindern und Jugendlichen wurden bisher bevölkerungsrepräsentativ in Deutschland noch gar nicht auf diese Stoffe untersucht.
Ende 2014 startete die Hauptphase der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, GerES 2014-2017, in Kooperation mit dem RKI. Am 21. Januar 2015 begann die Feldphase von GerES V (FKZ 3714622001). Im Rahmen von GerES V werden Blut- und Urinproben von 3-17 jährigen Kindern und Jugendlichen, die bevölkerungsrepräsentativ in 167 Orten ausgewählt wurden, analysiert. Zusammen mit den Ergebnissen der Befragung der Eltern bzw. Kinder und Jugendlichen liefern die Analysen der Blut- und Urinproben wesentliche Informationen zur Belastung mit zahlreichen Substanzen. In diesem Teilvorhaben sollen in Vorbereitung auf die o.g. bevölkerungsrepräsentative Umweltstudie Blutplasma-Proben der Umweltprobenbank bzgl. HBCDD analysiert werden. Es soll für einen Standort der zeitliche Trend der Belastung über die Jahre 1988 bis 2016 ermittelt werden, wobei pro Zeitpunkt je 30 Proben von männlichen und 30 Proben von weiblichen Probanden analysiert werden sollen (insgesamt 480 Proben).
Der Auftragnehmer analysiert 100 Probenahmeröhrchen vom Typ Perkin Elmer/Markes (Sorbens Tenax-TA) mittels Thermodesorption (TD) und Gaschromatographie (GC). Die mit Raumluft beprobten Passivsammler werden dem Auftragnehmer vom UBA zur Verfügung gestellt. Von den 80 vorgegebenen Targetsubstanzen aus dem Spektrum der VOCs sind mindestens 70 immer gleiche Analyten für jedes Probenahmeröhrchen quantitativ zu bestimmen. Die Targetsubstanzen entsprechen den in der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit (GerES) - Phase V zu quantifizierenden VOCs. Die Datenlieferung besteht aus der Menge der aus jedem Röhrchen freigesetzten Substanzmengen. Das Vorhaben dient der Qualitätssicherung der UBA-eigenen Messungen durch einen Vergleich mit einem externen Labor.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 33 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 30 |
| Text | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 31 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 30 |
| Englisch | 8 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 20 |
| Webseite | 13 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 31 |
| Lebewesen und Lebensräume | 31 |
| Luft | 30 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 31 |
| Weitere | 33 |