Optimierung der Trocknung und Kuehlung von Koernerfruechten hinsichtlich Verfahrensleistung, Energiebedarf, Umweltbelastung und Qualitaet der Koerner.
Die Metall-Biolaugung oder biologische Laugung stellt eine umweltfreundliche Biotechnologie zur Metallgewinnung aus Roh- und Reststoffen dar (Biomining). Die Metalle Nickel und Kobalt, die zu 100 % nach Deutschland importiert werden müssen, werden heutzutage überwiegend aus sulfidischen Lagerstätten gewonnen. Diese Metalle müssen zukünftig zunehmend aus anderen Lagerstätten gewonnen werden. Die Aufbereitung der Laterite erfolgt heute eingeschränkt und mit Umweltproblemen behaftet. Im Falle eines erfolgreichen Verlaufes der Arbeiten besteht die Chance, ein neues Aufbereitungsverfahren zu entwickeln, das von der deutschen Wirtschaft genutzt und zur Sicherung der Rohstoffversorgung Deutschland beitragen kann und einen nachhaltigen Bergbau in Kuba ermöglicht. (I) Aerobe Biolaugung mit dem acidophilen Schwefeloxidierer Acidithiobacillus thiooxidans. Aerobe Biolaugungsexperimente werden mit Acidithiobacillus thiooxidans Stämmen der BGR Stammsammlung und Lateriten der Mine Moa, Kuba durchgeführt. (II) Anaerobe, reduktive Biolaugung mit den acidophilen Schwefeloxidierern und Eisen (III) reduzierern Acidithiobacillus ferrooxidans und Sulfobacillus sp. (III) Biolaugung in zwei Schritten mit neutrophilen Eisen (III) reduzierern (Geobacter, Shewanella, neuen Anreicherungen aus Kuba) in Schritt 1 und Acidithiobacillus thiooxidans in Schritt 2. (IV) Upscaling im 2 L Bioreaktor. Im Falle eines erfolgreichen Verlaufes der Arbeiten besteht die Chance, ein neues Aufbereitungsverfahren zu entwickeln, das von der deutschen Wirtschaft genutzt und zur Sicherung der Rohstoffversorgung Deutschlands beitragen kann. Für Kuba kann die Etablierung eines geobiotechnischen Verfahrens zur Aufbereitung von Lateriten in der Mine Moa zu einer erheblichen Verringerung der Umweltbelastung führen und einen nachhaltigen Bergbau ermöglichen, was langfristig für das Land wirtschaftlich bedeutungsvoll ist.
Das Vorhaben dient der Erarbeitung der fachlichen Grundlagen für die Erstellung eines deutschen Aktionsplans für Öko-Innovation als deutscher Beitrag zum Eco-Innovation Action Plan (EcoAP) der Europäischen Union. Es soll im Rahmen von zwei Arbeitspaketen bearbeitet werden. In Arbeitspaket 1 soll der Sachstand erfasst werden, in dem die fachlichen Grundlagen für einen Bericht der Bundesregierung zum Deutschen Öko-Innovationsplan und zum Masterplan Umwelttechnologien erarbeitet werden. Ergebnis soll ein Berichtsentwurf für die Bundesregierung sein.In Arbeitspaket 2 soll auf der Grundlage einer kritischen wissenschaftlichen Bewertung von Rahmenbedingungen, von Stärken und Schwächen der deutschen Instrumente und Maßnahmen Umweltinnovationen voranzutreiben, die Fragestellung erörtert werden, ob wir eine neue ökologische Innovationspolitik in Deutschland benötigen und welche Ansatzpunkte, Instrumente, Maßnahmen dafür erforderlich sind ('Roadmap Umweltinnovationen'). Dabei soll eine realistische Perspektive der möglichen Umsetzung eingenommen werden.
Die Abwässer der Textilindustrie stellen durch ihren Gehalt an Farbstoffen und anderen Chemikalien eine hohe Umweltbelastung dar. Von der türkischen Textilindustrie, dem 'locomotive sector' der türkischen Wirtschaft, werden sie großenteils unbehandelt in Flüsse und ins Meer geleitet. Daher zielt das Projekt zunächst darauf ab, die in Deutschland angewendeten Verfahren zur Abwasserreinigung und internen Wiederverwendung gereinigten Wassers auf die besonderen klimatischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Türkei zu übertragen. Dazu ist zunächst eine Bestandsaufnahme zu den dortigen Gegebenheiten in der Textilindustrie geplant, Darüber hinaus soll die deutsche Forschergruppe spezielle türkische Abwasserproben analysieren und Verfahren zur Abwasseroxidation fortentwickeln. In naturwissenschaftlicher Hinsicht sollen so Voraussetzungen für eine Schadstoff- und Abfallreduzierung in beiden Ländern geschaffen werden. In dem von türkischer Seite getragenen wirtschaftswissenschaftlichem Teilprojekt sollen Möglichkeiten untersucht werden, die verschiedenen Abwasserreinigungsverfahren in türkischen Textilunternehmen einzuführen, ohne deren Wettbewerbsposition durch übermäßige Kostenbelastung zu gefährden. Ein umfangreicher Abschlussbericht liegt vor.
Der Einsatz halogenierter Kohlenwasserstoffe stellt ein heute nicht mehr vertretbares Umweltrisiko dar. Zusammen mit verschiedenen Partnern aus der Industrie, untersucht der TUeV Suedwest eV die Moeglichkeiten der Substitution dieser Stoffe in der Metall-Reinigung. Angestrebt werden Reinigungsverfahren, die eine vergleichbare bzw verbesserte Reinigungsqualitaet bei verminderter Umweltbelastung und erhoehter Flexibilitaet der Anlagen erbringen. Dazu werden neue Reinigungs-Medien, -Verfahren und -Anlagen entwickelt und im praktischen Einsatz erprobt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden durch den TUeV Suedwest ausgewertet und so aufbereitet, dass sie fuer eine breite Umsetzung auf Anwendungsfaelle in kleineren und mittleren Unternehmen geeignet sind. Die dadurch erreichte Streuung der Ergebnisse traegt erheblich zur Reduktion der eingesetzten halogenierten Kohlenwasserstoffe bei.
Im Rahmen des Vorhabens soll ein Fertigungsverfahren zum emissionsarmen Feinstschleifen von Keramikwerkstoffen entwickelt werden. Bei der bisherigen Bearbeitung dieser Werkstoffe fallen Laepp- und Poliersuspensionen an, die nicht in den Prozess zurueckgefuehrt werden koennen. Bei diesem Projekt sollen die Emission von Fertigungshilfsstoffen durch eine Rueckfuehrung in den Prozess vermieden werden. Als alternatives Verfahren zur bisherigen Feinstbearbeitung soll das Schleifen mit Laeppkinematik eingesetzt werden. Die Firma Cerasiv wird in dem Vorhaben Werkstoffe zur Verfuegung stellen, die die Funktionspruefung der bearbeiteten Bauteile uebernehmen und Vergleichsuntersuchungen durchfuehren. Als potentieller Anwender einer solchen emissionsarmen Technologie wird Cerasiv sicherstellen, dass das neue Verfahren die Anforderungen der industriellen Praxis an die Bauteilqualitaet und Wirtschaftlichkeit erfuellt.
Unter der Beruecksichtigung bisheriger und gegenwaertiger Schwierigkeiten in Deutschland, grosstechnische Anlagen und neue Techniken mit moeglicherweise groesseren Umweltauswirkungen zu genehmigen und zu implementieren, sollen diesbezueglich Erfahrungen mit alternativen (verhandlungs- und konsensbezogenen) Konfliktregelungsverfahren im Ausland und in Deutschland von ausgewiesenen in- und auslaendischen Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen dargestellt und bewertet werden sowie bezueglich ihrer Vorraussetzungen und Probleme fuer einen breiteren Einsatz in Deutschland aus der Sicht von Wissenschaftlern, Politik, Wirtschaft, Recht und Umweltorganisationen kritisch diskutiert werden. Zentral ist hierbei die Frage, inwiefern alternative Konfliktregelungsverfahren moegliche Ansaetze zu einer umweltpolitischen Modernisierung von Staat und Wirtschaft in Deutschland bieten, durch die wirtschaftliche Innovationsdynamik und gesellschaftlicher Grundkonsens in einen staerkeren Einklang, moeglicherweise in eine positive Wechselwirkung gebracht werden, als auch Optionen fuer die zukuenftige sozialwissenschaftliche Forschungspolitik zum Bereich Abbau von Entscheidungs- und Handlungsblockaden bei der Realisierung grosstechnischer Projekte entwickelt werden.
Gegenstand des Vorhabens ist es, die Ursachen für die Kollision von Greifvögeln mit Windenergieanlagen zu untersuchen und Methoden zu entwickeln und zu erproben, die Verluste von Greifvögeln an Windkraftanlagen verringern. Die Ergebnisse sollen in einer Handlungsanweisung für die Planung von Windkraftanlagen in Brutgebieten empfindlicher Greifvogelarten dargelegt werden. Die Untersuchungen finden schwerpunktmäßig an drei Greifvogelarten statt. Rotmilane und Seeadler zählen zu den häufigsten Opfern von Windkraftanlagen. Wiesenweihen kommen in Deutschland nur in sehr offenen, im Allgemeinen auch für die Windkraft gut geeigneten Gebieten vor. An den genannten Arten wurden boden- und satellitentelemetrische Methoden angewendet, unterstützt von Sichtbeobachtungen, um die Raumnutzung und Habitatwahl im Bezug auf Windparks zu untersuchen. Anhand der Beobachtungen sollen Präferenzen in der Habitatnutzung aufgezeichnet und die Möglichkeit erkundet werden, die Vögel durch gezieltes Flächenmanagement aus dem Gefahrenbereich der Windkraftanlagen fortzulocken. In weiteren Teilprojekten wurden die Kollisionsumstände der Greifvögel (Register der Totfunde von Vögeln an WKA der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg), der Einfluss der Windenergieentwicklung auf die Brutbestände der Greifvögel in Deutschland (Monitoring Greifvogel und Eulen) und die Kollisionswahrscheinlichkeit für bestimmte Modellsituationen (Band-Modelle) analysiert. Hierbei war die Risikoabschätzung für Individuen, der Gefährdungsgrad der Greifvogelpopulationen und Einflüsse externer Faktoren auf die Mortalität an Windkraftanlagen die Hauptgegenstände der Untersuchungen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 42 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 11 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 42 |
| License | Count |
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| Offen | 42 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 42 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 34 |
| Webseite | 8 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 38 |
| Lebewesen und Lebensräume | 39 |
| Luft | 37 |
| Mensch und Umwelt | 42 |
| Wasser | 35 |
| Weitere | 42 |