Der Kanalisations-Zweckverband (KZV) „Schwarzachgruppe“ plant, eine energieintelligente kommunale Energieplus-Kläranlage zu errichten. Die Kläranlage soll mindestens so viel Energie produzieren, wie für den Betrieb benötigt wird. Dies soll durch die Kombination verschiedener, auf den konkreten Standort der Kläranlage angepasster Maßnahmen erfolgen. Die Kläranlage soll hinsichtlich Effizienz der Behandlung, Energieerzeugung, Energiespeicherung und Einbindung über ein „Smart Grid“ in das regionale Stromversorgungsnetz so optimiert werden, dass sie ohne Co-Vergärung (von zum Beispiel Lebensmittelresten) ganzjährig die Energieautarkie erreicht. Das Projekt besteht aus verschiedenen Bestandteilen, die zusammen eine höchst energieeffiziente Kläranlage darstellen: Zum einen werden Energieeffizienzpotentiale weitestgehend ausgeschöpft, u.a. mittels moderner Pumpen und Gebläse sowie der Abwärmenutzung an den verschiedenen Anlageteilen. Zum anderen werden alle Möglichkeiten der Energieerzeugung und -speicherung genutzt, die auf dem Standort der Kläranlage möglich und sinnvoll sind, darunter eine Wasserkraftanlage im Kläranlagenablauf, Photovoltaik, Stromspeicherung in Batterien und entsprechend gezielte Abschaltung des Blockheizkraftwerks, Klärgasspeicher, Wärmespeicher (Warmwasserspeicher) und die Kopplung der verschiedenen Speicher zur kontinuierlichen Bereitstellung von Energie (thermisch oder elektrisch nach Bedarf). Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projektes ist die Einbindung der Kläranlage in einen netzdienlichen Betrieb, d.h. die intelligente Steuerung der Energieerzeuger zum Zweck der Netzentlastung bzw. Einspeisung bei Bedarf. Dazu bedarf es eines sog. „Smart Micro Grids“ welches ein intelligentes Energiemanagementsystem beinhaltet. Dieses ermöglicht es die Betriebsweisen an unterschiedliche Bedingungen bspw. Tag/Nacht oder Winter/Sommer anzupassen, aber auch auf aktuelle Bedarfe des Netzes oder einzelner Anlagenteile zu reagieren. Im Allgemeinen sind Abwasserbehandlungsanlagen im kommunalen Bereich mit durchschnittlich 20 Prozent anteilsmäßigem Strombedarf der größte kommunale Stromverbraucher. Angesichts des erheblichen Energiebedarfs von Abwasserentsorgungsanlagen ist die Verbesserung der Energieeffizienz ein wichtiger Ansatzpunkt für eine klimafreundliche Abwasserentsorgung in Deutschland. Das Pilotprojekt zielt darauf ab, in der Bilanz ohne externen Strombedarf auszukommen. Zusätzlich soll die Anlage netzdienlich betrieben werden, d. h. die Stromabgabe an das Netz sowie die Stromabnahme aus dem Netz werden so abgestimmt, dass sie zu einer Netzentlastung beitragen. Mit dem Vorhaben kann eine Energieeinsparung von 100 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs von 652.980 Kilowattstunden erzielt werden. Das bedeutet eine CO 2 -Einsparung in der Größenordnung von 300 Tonnen pro Jahr (basierend auf einem Energiebedarf von jährlich 652.980 Kilowattstunden). Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Kanalisations-Zweckverband „Schwarzachgruppe“ Bundesland: Bayern Laufzeit: 2018 - 2023 Status: Abgeschlossen
Die Wilken Biogasanlage GmbH & Co. KG, Hasenstraße 9, 49733 Haren, beantragt die wesentliche Änderung einer Biogasanlage durch die Errichtung einer Maschinenhalle für zwei Flex-BHKW mit einer elektr. Leistung von jw 1.000 kW und einer FWL von je 2.317 kW sowie zwei Stromerzeuger mit je 152 kW FWL, Errichtung eines Warmwasserspeichers mit 1.000 m³ Speichervolumen, Errichtung eines Technikcontainers mit Stickstofferzeugungsanlage, Errichtung eines externen Biogasspeichers mit 14.590 m³ Volumen, Stilllegung des vorhandenen Hof-BHKW mit 344 kW FWL (Gesamtanlage: 6.557 kW FWL, Gasproduktion: max. 2,3 Mio Nm³/a). Das Vorhaben befindet sich in der Gemarkung Wesuwe, Flur 28, Flurstücke 1/8, 1/10 und 1/6.
Die Firma Danpower Energie Service GmbH, Otto-Braun-Platz 1 in 14467 Potsdam beantragt die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), auf dem Grundstück 14513 Teltow, Oderstraße 25 a in der Gemarkung Teltow, Flur 18, Flurstück 204 eine BHKW-Anlage zu errichten und zu betreiben. Das Vorhaben beinhaltet im Wesentlichen die Errichtung und den Betrieb einer Energieerzeugungsanlage zur Bereitstellung von Strom und Wärme. Die Anlage besteht aus einem BHKW mit einer Feuerungswärmeleistung von 2,744 MW, einem Warmwasserspeicher, einem Container mit Peripheriegeräten sowie einer Trafostation. In dem BHKW soll mit der Verbrennung von Erdgas Strom erzeugt werden, der über die vorhandene Trafostation in das öffentliche Energienetz eingespeist wird. Die entstehende Abwärme wird über einen Wärmetauscher in das Fernwärmenetz der Stadt Teltow eingespeist. Es handelt sich dabei um eine Anlage der Nummer 1.2.3.2 V des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) sowie um ein Vorhaben nach Nummer 1.2.3.2 S der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Der Antragsteller hat freiwillig Unterlagen für eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls erstellt. Nach § 7 Absatz 1 UVPG wurde für das beantragte Vorhaben somit eine allgemeine Vorprüfung durchgeführt. Die Feststellung erfolgte nach Beginn des Genehmigungsverfahrens auf der Grundlage der vom Vorhabensträger vorgelegten Unterlagen sowie eigener Informationen. Im Ergebnis dieser Vorprüfung wurde festgestellt, dass für das oben genannte Vorhaben keine UVP-Pflicht besteht. Diese Feststellung beruht im Wesentlichen auf folgenden Kriterien: Das Vorhaben lässt nach vorliegenden Erkenntnissen über die Merkmale des Vorhabens, die örtlichen Gegebenheiten unter Berücksichtigung der vorhandenen Untersuchungsergebnisse und der beantragten Maßnahmen zur Emissions- und Immissionsminderung sowie der geplanten Ausführung keine zusätzlichen erheblich nachteiligen Auswirkungen im Sinne des UVPG auf die im Beurteilungsgebiet vorhandenen Schutzgüter erwarten. Die BHKW-Anlage wird im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 57 a „Kanalaue an der Altstadt“ der Stadt Teltow auf einer als Gewerbegebiet ausgewiesenen Fläche realisiert. Für das Vorhaben werden 476,82 Quadratmeter Boden überbaut und 163,58 Quadratmeter Verkehrsfläche befestigt. Die Anlage hat keine erheblichen Belastungen durch Geräusche und Luftschadstoffe zur Folge. Die Anforderungen an den Schallschutz werden erfüllt. An allen maßgeblichen Immissionsorten werden die Immissionsrichtwerte der TA Lärm und die im Bebauungsplan festgesetzten Schallkontingente deutlich unterschritten. Tieffrequente Lärmbelastungen sind nicht zu erwarten. Mit dem Immissionsschutzgutachten wurde der Nachweis erbracht, dass die Zusatzbelastung aller relevanten Luftschadstoffe die Irrelevanzwerte der TA Luft unterschreiten. Durch die Nachbehandlung des Abgasstroms wird gewährleistet, dass die Emissionswerte die Anforderungen der 44. BImSchV erfüllen. Durch den Anlagenbetrieb entstehen keine geruchsrelevanten Quellen. Das Landschaftsschutzgebiet „Parforceheide“, zu dem der Teltowkanal gehört, grenzt in etwa 50 m Entfernung nördlich an. In diesem Bereich sind empfindliche Pflanzen und Tierarten vorhaben. Der Schutzzweck dieser Gebiete wird von dem Vorhaben nicht gefährdet. Ein Eintrag von Schadstoffen in ein Gewässer oder den Boden ist durch bauliche und betriebsorganisatorische Maßnahmen ausgeschlossen. Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt ergeben sich durch das Vorhaben nicht. Die Prüfung ergab, dass das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen hat, die die Empfindlichkeit oder Schutzziele des Gebietes betreffen und nach § 25 Abs. 2 UVPG bei der Zulassungsentscheidung zu berücksichtigen wären.
'- Auswertung von Feldmessungen an Sonnenenergie-, Waermepumpen- und konventionellen Komfortwaermeanlagen, Weiterfuehren von Feldmessungen. - Ueberpruefung von Bruttowaermeertragsmodellen, Verhalten von Sonnenenergieanlagen unter realen Betriebsbedingungen. - Abschluss der Testmethodenentwicklung an Niedertemperaturkollektoren und Ueberpruefung. - Methode zur Bestimmung der charakteristischen Kenngroessen von NT-Kollektoren. - Herstellung von 2 Luftkollektoren variabler Abmessungen zur Welkheutrocknung. - Bereitstellung von Unterlagen; Trocknungsvermoegen als Funktion der Kollektordimension, Abdeckung, Luftdurchsatz. - Untersuchung der freien Konvektion in Warmwasserspeichern. - Verlustmechanismen aufgrund der freien Konvektion. - Impulsprogramm II Haustechnik: Untersuchung an Luft-Wasser-Waermetauschern. - Beitraege zur Messtechnik an haustechnischen Anlagen.
Die Stadtwerke Nortorf AöR, Poststraße 21, 24589 Nortorf plant die Neuanlage eines Satelliten Blockheizkraftwerkes in 24589 Nortorf, Heinkenborsteler Weg, Gemarkung Nortorf, Flur 543, Flurstücke 6, 7, 8, 9. Gegenstand des Genehmigungsantrags sind im Wesentlichen folgende Maßnahmen: • Errichtung eines Blockheizkraftwerks in einem Gebäude mit einer Feuerungswärmeleistung von 9,369 Megawatt, mit dazugehörenden Kühlaggregaten, • Errichtung eines Abgaskamins mit einer Höhe von 10,40 m, • Errichtung eines Warmwasserspeichers mit einer Höhe von 16,59 m und einem Außendurchmesser von 16,27 m, einem Volumen von 3.000 Kubikmetern, • Errichtung eines AdBlue Tanks mit einem Fassungsvermögen von 9.000 Litern.
Die Dujos Holtsee GmbH & Co. KG in 24363 Holtsee, Trömbek 2a, plant die Neuanlage eines Satelliten Blockheizkraftwerkes in 24363 Holtsee, Dorfstraße 8a, Gemarkung Holtsee, Flur 3, Flurstücke 35/30 und 72/16. Gegenstand des Genehmigungsantrags sind im Wesentlichen folgende Maßnahmen: • Errichtung eines Blockheizkraftwerkes in einem Gebäude mit einer Feuerungswärmeleistung von 5,913 Megawatt mit dazugehörenden Kühlaggregaten, • Errichtung eines Abgaskamins mit einer Höhe von 22,9 m; • Errichtung eines Warmwasserspeichers mit einer Höhe von 17,50 m und einem Außendurchmesser von 12,73 m mit einem Volumen von 2.000 Kubikmetern, • Errichtung eines AdBlue Tanks mit einem Fassungsvermögen von 4.500 Litern.
Die Biogasanlage Cord Buschmeier plant die Änderung der Anlage durch Änderung des BHKW, Errichtung eines Warmwasserspeichers und durch Errichtung eines Gasspeichers. Näheres kann den Dokumenten entnommen werden.
Das Projekt 'Windheizung 2.0: Demo' dient der Weiterentwicklung und Demonstration einer systemverträglichen Sektorenkopplung zwischen der zukünftig steigenden regenerativen Stromerzeugung und der Wärmeversorgung hoch gedämmter Gebäude. Im Vorhaben wird die gesamte Systemtechnik der Windheizung 2.0 weiterentwickelt, die Nutzer-Interaktion mit Technik und Regelung untersucht und die Nutzer-Akzeptanz des Systems erfasst. Hierzu werden 4 Gebäude mit je einer der 4 Windheizung 2.0-Speichertechnologien ausgestattet. - großer Warmwasserspeicher - Bauteilaktivierung Alt- und Neubauvariante - Hochtemperatur-Steinspeicher Im Rahmen der vorangegangenen Windheizung 2.0 Projekte wurden Simulationsmodelle für die Anlagentechnik- und Speichersysteme entwickelt, validiert und in die Software WUFI® Plus integriert. Hiermit werden im Planungsprozess die Demogebäude, deren Anlagentechnik- und Speichersysteme als Modelle abgebildet und mit den Ergebnissen die Fachplanung unterstützt. Im Arbeitsschwerpunkt Netzintegration werden die folgenden 4 wesentlichen Punkte bearbeitet: - Online-Fähigkeit Bereitstellung prognosebasierter Schaltempfehlungen - Marktdienlichkeit Schaltempfehlungen - Netzdienlichkeit Schaltempfehlungen - Energiewirtschaftliche und -politische Aspekte der Preisgestaltung für WH 2.0 Gebäude Der gegenwärtige Stand des HTTS wird konstruktiv und werkstoffseitig weiterentwickelt und optimiert. Ziel ist die Erhöhung der Speicherkapazität unter Beibehaltung der Abmessungen. Die Luftführung wird vereinfacht. Der Vorfertigungsgrad des Speichers soll erhöht werden. Der optimierte HTTS wird im Musterhaus aufgebaut und betrieben. Weiterhin soll für den HTTS eine Variante entwickelt werden, welche für eine Aufstellung außerhalb des Gebäudes geeignet ist.
Das Projekt 'Windheizung 2.0: Demo' dient der Weiterentwicklung und Demonstration einer systemverträglichen Sektorenkopplung zwischen der zukünftig steigenden regenerativen Stromerzeugung und der Wärmeversorgung hoch gedämmter Gebäude. Im Vorhaben wird die gesamte Systemtechnik der Windheizung 2.0 weiterentwickelt, die Nutzer-Interaktion mit Technik und Regelung untersucht und die Nutzer-Akzeptanz des Systems erfasst. Hierzu werden 4 Gebäude mit je einer der 4 Windheizung 2.0-Speichertechnologien ausgestattet. - großer Warmwasserspeicher - Bauteilaktivierung Alt- und Neubauvariante - Hochtemperatur-Steinspeicher Im Rahmen der vorangegangenen Windheizung 2.0 Projekte wurden Simulationsmodelle für die Anlagentechnik- und Speichersysteme entwickelt, validiert und in die Software WUFI® Plus integriert. Hiermit werden im Planungsprozess die Demogebäude, deren Anlagentechnik- und Speichersysteme als Modelle abgebildet und mit den Ergebnissen die Fachplanung unterstützt. Im Arbeitsschwerpunkt Netzintegration werden die folgenden 4 wesentlichen Punkte bearbeitet: - Online-Fähigkeit Bereitstellung prognosebasierter Schaltempfehlungen - Marktdienlichkeit Schaltempfehlungen - Netzdienlichkeit Schaltempfehlungen - Energiewirtschaftliche und -politische Aspekte der Preisgestaltung für WH 2.0 Gebäude.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 86 |
| Land | 26 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 11 |
| Zivilgesellschaft | 21 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 77 |
| Text | 11 |
| Umweltprüfung | 22 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 30 |
| Offen | 75 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 110 |
| Englisch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Bild | 2 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 30 |
| Keine | 53 |
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| Webseite | 29 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 59 |
| Lebewesen und Lebensräume | 64 |
| Luft | 21 |
| Mensch und Umwelt | 112 |
| Wasser | 64 |
| Weitere | 108 |