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Chilothorax conspurcatus (Linnaeus, 1758) Aphodius conspurcatus (Linnaeus, 1758) Blatthornkäfer Ungefährdet

Potenziell gefährdet durch Rückstände von Antibiotika im Pferdekot, derzeit aber kein Bestandsrückgang erkennbar. Im Norden und Westen verbreitete Winterart, aber nur lokal, dort manchmal häufig. Aktuell in Westfalen ( Hannig & Kerkering 2015b), Region Hannover, Weser-Ems, Niederelbe, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ( Bleich et al. 2020). Neuerdings wird die Art auch aus Bayern gemeldet, wo sie 2015-2016 bei Erlangen in großer Anzahl festgestellt wurde ( Büttner 2018a); einer älteren Meldung aus dem Bayerischen Wald ( Apfelbacher 1993) liegt eine Fehlbestimmung zugrunde ( Rößner & Schaffrath 2020). Art der halboffenen Landschaft, bevorzugt durchlässige Sandböden, meist an Pferdekot.

Heptaulacus testudinarius (Fabricius, 1775) Blatthornkäfer Extrem selten

Gefährdung der seit jeher seltenen Art evtl. durch Veränderungen in der landwirtschaftlichen Nutzung bedingt. Art des Offenlandes und halboffener Landschaften. Früher in vielen Regionen gefunden, nach 1950 nur noch Pfalz: Mainz, Gustavsburg und Sand 1965 ( Niehuis 1987), Westfalen: Bielefeld, Senne 1993 ( Renner 2004, 2011), Weser-Ems: Garlstedt und Wulsbüttel 1955 ( Horion 1958) und Niederelbe: Höhbeck 1978 ( Gürlich et al. 2017). Aktuelle Nachweise aus Sachsen: Rothenburg/Oberlausitz, Neu-Krauscha 2018 ( Liebscher 2018), zusammen mit Geotrupes mutator ( Marsham , 1802), als dessen möglicher Brutparasit Heptaulacus testudinarius Erwähnung findet ( Horion 1958), dann Daubitz und Wossinka 2019 sowie Brandenburg: Jämlitz 2019 (Liebscher mdl. 2020).

Liothorax niger (Illiger, 1798) Aphodius niger (Panzer, 1797) Blatthornkäfer Vom Aussterben bedroht

Durch enge Bindung an zurückgehende Habitate hochgradig gefährdete Art. Aus fast allen Regionen historisch gemeldet, aber nur sporadisch und sehr lokal in feuchten Biotopen, auch Salzwiesen. In Ostdeutschland vermutlich nicht indigener Bestandteil der Fauna ( Rößner 2012). Lebensweise: Im Detritus an Gewässerufern. Nach 1950 in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Westfalen, Weser-Ems, Niederelbe, Schleswig-Holstein und Thüringen ( Rößner et al. 2016). Aktuell in Baden: Schwetzingen, Brühl 2006 (Reibnitz mdl. 2019), Hessen: Ober-Moos, Obermooser Teich 2004 (det. Höhner, Hofmann mdl. 2019), Münzenberg, Salzwiesen 2017 ( Brenner 2019), Niederelbe: Gorleben 2013 (Gürlich mdl. 2019). Eine Meldung aus Westfalen 2005 konnte nicht überprüft werden.

Anpassung an den Klimawandel - Eine Strategie für Nordrhein-Westfalen

Die Anpassungsstrategie geht auf von den Folgen des Klimawandels betroffene Bereiche - wie die menschliche Gesundheit - ein und berücksichtigt dabei die regionalen Besonderheiten Nordrhein-Westfalens. Basierend auf detaillierten Klimaprojektionen für die einzelnen Regionen des Bundeslandes wurden spezifische Anpassungsmaßnahmen erarbeitet.

Kläranlage Wassenberg des Wasserverbandes Eifel-Rur

Der Wasserverband Eifel – Rur, Eisenbahnstraße 5, 52353 Düren, hat gemäß § 57 Absatz 2 des Landeswassergesetzes für das Land Nordrhein- Westfalen (Landeswassergesetz - LWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Juni 1995 (GV. NRW. S. 926/SGV. NRW. 77), neu gefasst durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Juli 2016 (GV. NRW.S. 559 ff.) die Genehmigung nach § 57.2 LWG zur wesentliche Änderung der Kläranlage Wassenberg durch Errichtung und Betrieb einer Gasreinigungsanlage und eines BHKW auf dem Gelände der Kläranlage Wassenberg, Stadt Wassenberg beantragt. 17. Januar 2024 Seite 2 von 3 In Anlage 1 des o. a. Gesetzes ist das genannte Vorhaben unter Nr. 13.1.2 Errichtung und Betrieb einer Abwasserbehandlungsanlage, die ausgelegt ist für organisch belastetes Abwasser von 600 kg/d bis weniger als 9.000 kg/d biochemischen Sauerstoffbedarfs in fünf Tagen (roh) oder anorganisch belastetes Abwasser von 900 bis 4.500 m³ Abwasser in zwei Stunden (ausgenommen Kühlwasser), ausgewiesen. Für das Vorhaben ist eine UVP-Einzelfallprüfung erforderlich. Die Prüfung der Antragsunterlagen unter Beachtung der genannten Kriterien der Anlage 3 des UVPG hat ergeben, dass die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung entbehrlich ist, da keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen auf UVP - relevante Schutzgüter zu erwarten sind.

BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden

6-streifiger Ausbau der A 44 vom AK Dortmund/Unna (Bau-km 0-380) bis zur AS Unna-Ost (Bau-km 5+110) mit Umbau des AK Dortmund/Unna einschließlich der notwendigen Folgemaßnahmen an Verkehrswegen und Anlagen Dritter sowie der landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen auf dem Gebiet der Stadt Unna, 1. Planänderung

ID: 5533 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen, Außenstelle Hamm, beantragt die teilweise Änderung einer planfestgestellten Kompensationsmaßnahme. Für die Durchführung der Ausgleichsmaßnahme sollte ursprünglich u.a. ein Teil eines im Kreis Unna gelegenen Grundstücks für eine Aufforstung herangezogen werden. Nunmehr soll auf die Inanspruchnahme dieses Flurstücks verzichtet werden. Stattdessen soll der Teil der Kompensationsmaßnahme auf einem Grundstück im Kreis Soest stattfinden. Die Planänderung bezieht sich auf den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Arnsberg für den 6-streifigen Ausbau der A 44 vom AK Dortmund/Unna (Bau-km 0-380) bis zur AS Unna-Ost (Bau-km 5+110) mit Umbau des AK Dortmund/Unna einschließlich der notwendigen Folgemaßnahmen an Verkehrswegen und Anlagen Dritter sowie der landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen auf dem Gebiet der Stadt Unna vom 25.09.2020. Das FBA am Standort Bonn hat festgestellt, dass bei dem Vorhaben keine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht, da es keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen haben kann, die nach § 25 Abs. 2 Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) bei der Zulassungsentscheidung zu berücksichtigen wären. Abbildung/Illustration zum Vorhaben Bild: Die Autobahn GmbH des Bundes Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Art des Zulassungsverfahrens: Planänderung als Fall von unwesentlicher Bedeutung nach § 17d FStrG i. V. m. § 76 Abs. 2 VwVfG Abschlussdatum: 16.07.2026 UVP-Kategorie: Verkehrsvorhaben Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Fernstraßen-Bundesamt (Standort Bonn) Am Propsthof 51 53121 Bonn Deutschland Vorhabenträger Vorhabenträger Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen, Außenstelle Hamm Otto-Krafft-Platz 8 59065 Hamm Deutschland Dokument Dokument Bekanntgabe gemäß § 5 UVPG

Wasserleitungsnetz der Westfalen Weser Netz GmbH (WWN)

Das Versorgungsnetz umfasst Geodaten zur Sparte "Wasser" - Verteilnetz und Transportnetz innerhalb des Netzgebietes. Eingeschlossen sind die Wassernetze der Stadtwerke Lage und Stadtoldendorf, weil die Betriebsführung und Dokumentation der Netze durch die Westfalen Weser GmbH durchgeführt wird. Die Daten werden in einem Geografischen Informationssystem aktuell gehalten und bei berechtigtem Interesse als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Die Westfalen Weser Netz GmbH ist eins von vier Unternehmen, die Westfalen Weser unter sich vereint. Sie ist ein Tochterunternehmen der rein kommunalen Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG, an der verschiedene Städte und Gemeinden beteiligt sind. Weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt bei der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt. Westfalen Weser Netz betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Erdgas und Wasser und ist beispielsweise Ihr Partner in Sachen Hausanschlüsse oder Einspeisung regenerativer Energien.

Gasleitungsnetz der Westfalen Weser Netz GmbH (WWN)

Das Versorgungsnetz umfasst Geodaten zur Sparte "Gas" - Verteilnetz und Transportnetz innerhalb des Netzgebietes. Eingeschlossen sind die Gasnetze der Stadtwerke Lage und Stadtoldendorf, weil die Betriebsführung und Dokumentation der Netze durch die Westfalen Weser GmbH durchgeführt wird. Die Daten werden in einem Geografischen Informationssystem aktuell gehalten und bei berechtigtem Interesse als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Die Westfalen Weser Netz GmbH ist eins von vier Unternehmen, die Westfalen Weser unter sich vereint. Sie ist ein Tochterunternehmen der rein kommunalen Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG, an der verschiedene Städte und Gemeinden beteiligt sind. Weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt bei der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt. Westfalen Weser Netz betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Erdgas und Wasser und ist beispielsweise Ihr Partner in Sachen Hausanschlüsse oder Einspeisung regenerativer Energien.

Stromleitungsnetz der Westfalen Weser Netz GmbH (WWN)

Das Versorgungsnetz umfasst Geodaten zur Sparte "Strom" - Verteilnetz und Transportnetz innerhalb des Netzgebietes. Die Daten werden in einem Geografischen Informationssystem aktuell gehalten und bei berechtigtem Interesse als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Die Westfalen Weser Netz GmbH ist eins von vier Unternehmen, die Westfalen Weser unter sich vereint. Sie ist ein Tochterunternehmen der rein kommunalen Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG, an der verschiedene Städte und Gemeinden beteiligt sind. Weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Das operative Geschäft liegt bei der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen sind in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt. Westfalen Weser Netz betreibt regionale Verteilnetze für Strom, Erdgas und Wasser und ist beispielsweise Ihr Partner in Sachen Hausanschlüsse oder Einspeisung regenerativer Energien.

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