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Weiterbildung zur Klimaanpassung für Siedlungsgemeinschaften

SÖF: Förderung von Vielfalt, Inklusion und sozialem Zusammenhalt durch Praktiken des Teilens im Kontext von Wohnen und Öffentlichem Raum, Teilvorhaben B: ProSHARE Labs - Ermöglichung und Analyse von Sharing-Praktiken auf lokaler Ebene durch DIY basierten digitalen Tools

Kommunen Innovativ: Ortsinnenentwicklung - Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung in der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen, Teilprojekt 2

Einflussfaktoren der Neuinanspruchnahme von Flächen

Die Umwandlung von Freiflächen in bebaute Flächen bewegt sich in Deutschland seit Jahrzehnten auf hohem Niveau. Empirisch gesicherte Kenntnisse über die Ursachen gibt es hingegen kaum. Diese sind aber zentral, wenn es um die Verminderung der Flächeninanspruchnahme geht, wie etwa Bundesregierung und kommunale Spitzenverbände jüngst gemeinsam forderten. In dem Forschungsvorhaben wurden Erklärungsvariablen der Flächeninanspruchnahme für verschiedene räumliche Ebenen ermittelt: - international - regional - und lokal. Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens zeigen insgesamt, dass die regionale Varianz der Flächeninanspruchnahme durch ein komplexes Bündel von demographischen, ökonomischen, raum- und infrastrukturellen sowie naturräumlichen Variablen erklärt werden kann. Gründe für die Inanspruchnahme von Flächen sind etwa verbesserte Erreichbarkeiten, der Zuzug junger Familien auf der Suche nach einem preisgünstigen Eigenheim und die wirtschaftliche Entwicklung. Hohe Bodenpreise, Verdichtung, aber auch landesplanerische Regulierung durch Raumordnung bremsen diese hingegen. Eine restriktivere Siedlungspolitik hat nicht zwangsläufig negative ökonomische und soziale Implikationen. Die Untersuchung belegt, dass die Angebotsplanung, d.h. die Baulandausweisung durch die Kommunen das Hauptproblem ist.

Forschungsprogramm Stadtverkehr (FoPS), Wirkungen fiskalischer Steuerungsinstrumente auf Siedlungsstrukturen und Personenverkehr vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung

Das Forschungsvorhaben untersucht empirisch die Wirkungen der Eigenheimzulage und Entfernungspauschale sowie weiterer fiskalischer Instrumente im Hinblick auf Verkehrs-, Siedlungs- und Umweltwirkungen. Es werden sowohl ökonomische als auch ökologische Größen auf der Ebene der Bundesrepublik sowie räumlich differenziert untersucht und somit auch indirekte Wirkungen der Instrumente analysiert. Auf dieser Basis werden Strategien für fiskalische Maßnahmen zur Erreichung der Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung erarbeitet.

Teilprojekt: FamiliensacheN - Das Haus und seine Ausstattung im historischen Vergleich, Teilprojekt: Ein Haus für uns bauen: Eine Ethnographie tradierter Familienideale im Wandel

Das Verbundprojekt untersucht die (Wieder-)Verwendung von Dingen am Beispiel von gebrauchten sowie neuen Einfamilienhäusern und Teilen des darin befindlichen Inventars. Die dabei praktizierte kultur- und materialanalytische Herangehensweise nimmt Hausbau bzw. -erwerb und Familiengründung als eine historisch wirkmächtige Form der Objekt-Nutzungs-Beziehung mit aktueller gesellschaftlicher Relevanz in den Blick. Teilprojekt A erforscht dabei den Neubau von Einfamilienhäusern, deren Ausstattung und die beabsichtigten Nutzungsformen. Hierbei werden Methoden der kulturanthropologisch-volkskundlichen Bau- bzw. Hausforschung mit Perspektiven der material culture studies und den Beiträgen der anderen Teilprojekte kombiniert. Das Erkenntnisinteresse gilt den Beweggründen und Folgen des Familienlebens im neu gebauten Einfamilienhaus (in demographischer wie alltagskultureller Hinsicht). Die ethnographische Datenerhebung findet in suburbanen Wohngebieten, kleinstadtnahen Zonen und dörflichen Zentren statt. Mit dieser in Nordwestdeutschland situierten Fallstudie ist ein empirisch fundierter Forschungsbeitrag zu jenen Lebens- und Wohnformen intendiert, die in der Architektur, in der Stadt- und Raumplanung, in der Ressourcenwirtschaft sowie angesichts des demographischen Wandels und veränderter Lebensweisen gesellschaftlich und politisch intensiv diskutiert werden. Auf Grundlage von Literaturrecherche und Festlegung des Forschungsdesigns folgt in Teilprojekt A die ethnographische Datenerhebung zu Neubauten in Abstimmung mit den anderen Teilprojekten in Form von qualitativen Interviews, Baustellenbegehungen sowie Bau- und Objektdokumentation. Nach der Datenauswertung werden die Ergebnisse auf den Veranstaltungen des Verbundes (Workshop und Konferenz) präsentiert und in die geplante abschließende Ausstellung (Teilprojekt Museumsdorf Cloppenburg) eingebracht. Publikationen in englischer und deutscher Sprache in Zeitschriften sowie eine Monographie (Dissertation) sind vorgesehen.

Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität: eQuartier Hamburg

Die spezifischen Ziele des Projekts sind u.a.: - 1.) Verknüpfung erneuerbarer Energien mit E-Mobilität in Verbindung mit zukunftsweisender Schnelllade-Infrastruktur - 2.) Ermittlung von Potentialen für den Einsatz von E-Fahrzeugen in Verbindung mit Energie-Plus-Häusern - 3.) Praktische Umsetzung eines Mobilitätskonzepts in einer Eigentümergemeinschaft (geschlossene Benutzergruppe) - 4.) Praktikable Betreibermodelle in Wohnungsquartieren für die Einbeziehung von E-Mobilität und E-Carsharing aufzeigen - 5.) Konzepte zur Elektromobilität bereits in der Phase der Gebäudeplanung einzubeziehen - 6.) Durch Elektromobilität bewirkte Reduzierung von Schallimmissionen durch entsprechende bauplanerische Vorgaben optimieren - 7.) Validierung der Auswirkungen des integrierten Mobilitätskonzepts auf die Kaufentscheidung von Wohneigentum in der Praxis - 8.) Ermittlung der Auswirkungen des spez. Elektromobilitätskonzepts auf die Kosten des Bauträgers Folgende Schritte sind geplant: 1.) Schaffung der erforderlichen projektinternen Grundlagen 2.) Entwicklung des Gebäude- und Mobilitätskonzept ('individuelle Einzelnutzung für private Quartiersbewohner mit integriertem Energiekonzept') 3.) Umsetzung des Konzepts (Infrastrukturaufbau, Fahrzeugeinsatz und -betreuung, die Interoperabilität der Schnittstelle zwischen Gebäude- und Fahrzeugtechnik, laufende Monitoring- und Wartungsleistungen bei der Ladeinfrastruktur sowie die operative Betreuung und ggf. erforderliches 'Nachsteuern'.

Klimaneutraler Gebäudebestand 2050: Techniken, Konzepte, Kosten und Nutzen - Ergänzung

Das geplante Vorhaben soll das bis Ende 2015 abzuschließende Vorhaben 'Klimaneutraler Gebäudebestand 2050' um weitere Gebäudetypen und weitere mögliche Sanierungspfade ergänzen. Die Analyse soll die Gebäudetypen untersuchen und möglichst robuste Schlussfolgerungen für den gesamten Gebäudebestand in Deutschland ableiten. Damit würde der 'Sanierungsfahrplan', den BMWi im Rahmen des Energiekonzeptes entwickelt, an Beispielen veranschaulicht. Der weitere Bedarf an Forschung und Entwicklung ist darzustellen. Zudem sollen Praxisbeispiele von Sanierungen und Neubauten für die Öffentlichkeitsarbeit in geeigneter Weise aufbereitet werden. Die aus klimaneutralen Sanierungen und Neubauten resultierende finanzielle Belastung oder Entlastung bestimmt maßgeblich die Akzeptanz des Ziels durch die betroffenen Akteure. Deshalb sind Energiekosten- und Treibhausgaseinsparungen sowie die Kostenbelastung für unterschiedliche Ausgangssituationen aus Sicht der Akteure (selbstgenutztes Wohneigentum, Mieter, Vermieter) zu ermitteln, sowohl für einzelne Fallbeispiele als auch für den gesamten Gebäudebestand bis 2050.

KomMA-P, Komplementäre Nutzung verschiedener Energieversorgungskonzepte als Motor gesellschaftlicher Akzeptanz und individueller Partizipation zur Transformation eines robusten Energiesystems - Entwicklung eines integrierten Versorgungsszenarios integrierten Versorgungsszenarios (KomMA-P)

Ziele: Ziel von 'KomMA-P' ist es, die gesellschaftlichen und technisch-ökonomischen Bedingungen der Energiewende in ihrer Interaktion zu untersuchen. Das Ziel von ZIRIUS im Rahmen des Projektes KomMA-P besteht in der Analyse der Wahrnehmung und Bewertung der Energiewende in der deutschen Öffentlichkeit. Hierbei geht es zum einen um kollektive Vorstellungen in typischen Zielgruppen zu Perspektiven und Auswirkungen des Energiesystemumbaus. Zum anderen stehen die Akzeptanz der mit dem Umbau des Energiesystems verbundenen Kosten sowie des notwendigen Infrastrukturumbaus im Fokus. Arbeiten: Die Aufgabe von ZIRIUS in diesem Teilvorhaben besteht zum einen in der Durchführung von ca. acht qualitative Fokusgruppen, um Erwartungen, Einstellungen, Wissen sowie Befürchtungen der Bevölkerung zum Thema Energiewende zu erheben. Dabei soll ein besonderer Fokus auf typischen Zielgruppen, wie z. B. marginalisierte (d. h. durch Energiearmut bedrohte) Haushalte, Familien, Singles, Rentner, Mieter und Eigenheimbesitzer etc. liegen. Zum anderen wird eine deutschlandweite Repräsentativbefragung von ca. 2.000 bis 3.000 Personen (ab 18 Jahre) zur Akzeptanz der in verschiedenen Szenarien zum Umbau des Energiesystems enthaltenen Charakteristika (Kosten, negative Konsequenzen, Anforderungen an den Endnutzer etc.) sowie zur Akzeptanz verschiedener Partizipationsoptionen durchgeführt. Dabei werden sowohl verschiedene Partizipationsformen berücksichtigt als auch die die Bereitschaft zu Verhaltensänderungen in Betracht gezogen.

Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität: eQuartier Hamburg

Das SpardaPassivhausPlus gilt als ein Vorzeigeprojekt der IBA und ist für das DENA-Qualitätssiegel vorgesehen. Das Projekt verfolgt insbesondere die Verknüpfung erneuerbarer Energien mit E-Mobilität. Dabei wird die Einbeziehung der E-Mobilität bereits bei der Gebäudeplanung mit einbezogen. Durch das Carsharing-Model kann eine Reduzierung der KfZ-Stellplätze erfolgen und die praktische Umsetzung in einer Eigentümergemeinschaft (geschlossene Benutzergruppe) getestet werden. Die Bewohner können die E-Mobilität mit innovativer Schnellladetechnik ausprobieren und die Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Es sind folgende Schritte geplant: Der Bauträger kalkuliert, berechnet und erstellt das Wohngebäude ohne E-Mobilität. Die Sparda Immobilien GmbH trägt als Investor das Konzeptrisiko. Während der Planungs- und Projektphase wird sie durch einen externen Berater bezüglich Marktsondierung für E-Fahrzeuge und Schnellladeinfrastruktur unterstützt. Bei der weiteren Projektrealisierung werden zwei 'E-Parkplätze' inkl. Sichtschutzwand direkt am Gebäude erstellt. Darüber hinaus wird die Sparda Immo zwei E-Fahrzeuge und die Schnellladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. Für die Buchung/Abrechnung und den kompletten Fahrzeugservice wird ein professioneller Dienstleister beauftragt.

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