<p></p><p><p>Ein Projekt mit dem Ziel der nachhaltigen Wertholzproduktion. Im Jahr 2023 wurde mit der Pflanzung von ca. 2.600 Paulownia Bäumen auf einer Fläche von rund 4 ha begonnen. Der Paulownia-Anbau – insbesondere mit seiner schnellen Wuchsleistung, der hohen CO₂-Bindung und seinen hochwertiges Holz – leistet einen wertvollen Beitrag zur klimaangepassten Landnutzung. Gleichzeitig bestehen große Unsicherheiten und offene Fragen, etwa im Hinblick auf die Bewertung dieser Baumart (z. B. Listung als potenziell invasiv), die Art des Anbaus (Dauerkultur, KUP), die Standorteignung, Biodiversitätsaspekte oder sinnvolle Flächennutzungskonzepte im Zwischen- oder Unterwuchs oder bei der Integration in Agrarförderstrukturen. Deshalb möchte ich mein Projekt gern einer Universität oder Forschungseinrichtung zur wissenschaftlichen Begleitung anbieten. Ich lade Sie herzlich ein, mein Projekt kennenzulernen. Gern sende ich Ihnen ein Projektprofil mit weiteren Informationen und Fotos. Über Ihr Interesse und die Möglichkeit eines Gesprächs würde ich mich sehr freuen.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>verbesserte Vermarktung</li></ul></p><p>Hemmnisse / Hinderungsgründe: <ul><li>Rechtlicher Rahmen</li><li>Fehlende bzw. unzureichende Förderung</li><li>Fehlende Erfahrung/ Informationen/ Beratungsmöglichkeiten</li></ul></p>
<p></p><p><p>Beim Gänsepeter in Rommerskirchen wurde im Mai 2025 auf einer rund 2 Hektar großen Fläche ein silvopastorales Agroforstsystem mit Hybrid-Pappeln und Wertholzbäumen etabliert. Ziel ist es, die Auslaufflächen für Weidegeflügel (insbesondere Gänse und Hühner) strukturell und funktional aufzuwerten. Neben der optischen Aufwertung der Fläche steht vor allem die Beschattung der Auslaufflächen im Vordergrund, um das Tierwohl bei sommerlicher Hitzebelastung zu verbessern. Gepflanzt wurden 625 Pappelruten in vier doppelreihigen Gehölzstreifen. Die Ruten (150–180 cm, geliefert von Lignovis) wurden maschinell direkt hinter einem Tiefenmeißel etwa 50-60 cm tief in den Boden gesteckt. Die Pflanzabstände variieren zwischen 1,5 und 2 Metern. Zwischen den Baumreihen befinden sich jeweils 20,5 Meter breite Ackerstreifen - normalerweise wird hier Mais für die Gänse eingesät - das wird sich künftig ändern. Die Hackschnitzel werden perspektivisch in einer geplanten hofeigenen Hackschnitzelheizung verwertet. Ergänzt wird ein Streifen im Herbst 2025 durch etwa 33 Wertholzbäume wie Elsbeeren, Traubeneichen und Bergahorne. </p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,08</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 40,865</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 01.05.2025</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Mais</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>
<p></p><p><p>Der Biolandhof Braun wird seit 1988 nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes ökologisch bewirtschaftet. 2018 wurde eine Hofgemeinschaft, bestehend aus drei Familien, gegründet, die den Betrieb gemeinsam führt. Betriebsschwerpunkte sind Milchviehhaltung und Hofkäserei, Ackerbau und Saatguterzeugung, Legehennenhaltung, Hähnchen- und Schweinemast, Agroforst und Imkerei. Im Ackerbau setzt die Gemeinschaft auf leichte Maschinen, eine 7-gliedrige Fruchtfolge, Mischfruchtanbau und eine ganzjährige Bodenbedeckung. Sie verzichtet auf eine bodenwendende Bearbeitung. 2009 wurde im Rahmen eines Projektes auf dem Betrieb ein Agroforstsystem zur Energieholzerzeugung entwickelt und erprobt. Das Holz liefert über die eigene Holzgasanlage Wärme und Strom (BHKW). Die behornten Milchkühe stehen in einem Tretmiststall, einer gut durchdachten Altbaulösung, und erhalten ausschließlich Grundfutter. Im Sommer können sie zwischen Heu im Stall und Gras auf der Weide wählen. Das Heu wird schonend und energieeffizient getrocknet. Seit 2019 wird das System der muttergebundenen Kälberaufzucht umgesetzt. 2016 sind Legehennen in zwei neue Ställe eingezogen und ebenfalls Hähnchen in mobilen Ställen aufgestallt worden. Der Betrieb setzt auf Zweinutzungsrassen. Die Produkte werden ab Hof, im eigenen Laden in München und über regionale Wiederverkäufer vermarktet. Ein Großteil wird im eigenen Catering-Betrieb und in der Hofkäserei veredelt. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 54</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 9,5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2004</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>"Die 3,2 ha große Fläche im Eigentum des Landes wurde dem LTZ im Jahr 2008 zur Nutzung übertragen. Ein Großteil der Fläche bestand vorher aus einem überalterten, nahezu unbewirtschafteten, halbstämmigen Obstbaumbestand einer ehemaligen Gemeinschaftsobstanlage. Auf der Fläche entstanden im Jahr 2009 zwei verschiedene Agroforstsysteme: Ein Teil der Fläche wurde gerodet und ein silvoarables Agroforstsystem mit Ackerbau in Kombination mit Wertholz- und Kurzumtriebsstreifen etabliert. Die Wertholzstreifen und die Pappeln werden vom LTZ bewirtschaftet. Die ackerbauliche Nutzung führt ein Landwirt durch, der auch die Nachbarfläche bewirtschaftet. Dadurch ist ein Vergleich von Ackerflächen mit und ohne Baumbestand möglich. Auf einer anderen Teilfläche wird der Versuch unternommen, ein traditionelles AFS (Streuobstwiese) durch sukzessiven Ersatz von abgängigen Bäumen durch Wild- und Mostobstbäume zur Wertholzproduktion in ein modernes System zu überführen. Um den Flächencharakter einer Obstwiese zu erhalten, werden vorwiegend Wildobstbäume wie Speierling, Wildbirne oder Elsbeere und auch einige starkwüchsige Streuobstsorten gepflanzt. Die Beweidung dieser Fläche erfolgt durch Schafe eines ortsansässigen Schafhalters. Die Anpflanzung von hochstämmigen Obstbäumen alter regionaler Sorten auf Teilfläche C wurde aufgrund eines Totalausfalls der Bäume bedingt durch Stauwasser wieder aufgegeben. Auf einer weiteren Teilfläche wurden die ehemals stark verbuschten und eingewachsenen Obstbäume freigestellt. Um den Charakter einer Streuobstwiese zu erhalten, werden auf diesem Teil der Fläche zunächst keine neuen Bäume gepflanzt und der Unterbewuchs zweimal im Jahr gemulcht. Um exakte Daten zu den klimatischen Verhältnissen auf der Versuchsfläche zu erhalten, wurde im Jahr 2010 eine Wetterstation mit der Möglichkeit der Fernabfrage installiert. Hiermit können stundengenaue Daten zu Lufttemperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und Strahlungsintensität abgerufen werden</p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,15</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 50,159</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2007</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Schafe (sowie Ziegen)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Vielfältigere Produktpalette</li></ul></p><p>Hemmnisse / Hinderungsgründe: <ul><li>Rechtlicher Rahmen</li><li>Fehlende bzw. unzureichende Förderung</li><li>Fehlende Erfahrung/ Informationen/ Beratungsmöglichkeiten</li><li>Mangelnde Wirtschaftlichkeit</li></ul></p>
<p></p><p><p>Wir sind eine Familiengeführte Imkerei mit knapp 4ha Land. Darauf haben wir bereits 2010 begonnen eine Streuobstwiese anzulegen und haben bisher ca. 120 Obstbäume. Bald möchte die neue Generation mit einsteigen und brennt für Agroforst, Permakultur und alles, was damit zu tun hat!</p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li><li>verbesserte Vermarktung</li></ul></p><p>Hemmnisse / Hinderungsgründe: <ul></ul></p>
<p></p><p><p>Naturefund hat zusammen mit der Staudengärtnerei Plantamé verschiedene Bäume in deren Gärtnerei gepflanzt. Ziel ist es, dadurch den Anbau nachhaltiger und klimaresilienter zu geschalten und vor allem Schutz vor Erosion zu schaffen, Humus aufzubauen, die Biodiversität und den Ertrag zu steigern und Wasser im Boden besser zu speichern. Vier Gehölzstreifen, darunter eine Doppelreihe wurden auf verschiedenen Flächen der Gärtnerei angelegt. Die Fläche war anderweitig schwer nutzbar, da sie am Hang liegt. Es gibt einen Naturlehrpfad zu DAF, ein Hühnermobil und ein Schafgehege um die Fläche sinnvoll zu nutzen. Naturefund finanziert Agroforstprojekte und hat auch zahlreiche andere Projekte zum Schutz der Natur.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 14.11.2023</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Hainbuche (<i>Carpinus betulus</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Schafe (sowie Ziegen)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>
<p></p><p><p>Eine ehemalige Wiesenfläche im Ortskern wird sukzessive in Agroforst umgewandelt. Herr Söffker möchte ein System entwickeln, welches ein möglichst hohen und nachhaltigen Ertrag hervorbringt. Es sollen keine Nährstoffe zugekauft werden. Der Boden soll verbessert werden (Humusaufbau, gutes Bodenleben, Problemlösung durch Diversität). Der Betrieb wirtschaftetet seit 2002 ökologisch und hat sich dem Naturlandverband angeschlossen.</p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,11</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 19,905</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2013</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Heidelbeeren/ Preiselbeeren/ Europ. Blaubeere/ Madeira-Heidelbeeren (<i>Vaccinium spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Schlehdorn / Schwarzdorn (<i>Prunus spinosa</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: evtl. Waldgarten</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Auf zwei hofnahen Flächen entsteht seit dem Winter 2023 ein vielfältiges Agroforstsystem in jeweils 5 Reihen pro Schlag. Zwei Reihen wurden jeweils mit veredelten Walnussbäumen (insgesamt 170 Stück) bepflanzt, zwei weitere im Winter 2024 mit hochstämmigen Birnbäumen (Hauptnutzung als Mostbirnen, insgesamt 80 Bäume) und eine fünfte Reihe mit unterschiedlichen Wildgehölzen, diese vsl. dann wiederum ein Jahr später. Zwischen Walnüssen & Birnen werden zudem vielfältige Pioniergehölze gepflanzt, die dann zukünftig sukzessive den Hauptertragsbäumen weichen oder ggf. als Wertholz genutzt werden können. Die Wildgehölze sollen (neben Biodiversitätsförderung) perspektivisch als Schattenspender für die angrenzenden Weideflächen dienen und ggf. auch direkt zur Beweidung durch Rinder oder Hühner im Mobilstall. </p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 11</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 9,091</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 30.11.2023</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gerste</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li><li>verbesserte Vermarktung</li></ul></p>
<p></p><p><p>Auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar wurde ein Agroforstsystem mit 34 Walnussbäumen und 175 schnellwachsenden Pappeln angelegt. Ein Teil der Fläche wird bereits heute als Auslauffläche für die mobile Freilandhaltung von Geflügel genutzt. In der Auslauffläche wurde ein Gehölzstreifen mit 10 Walnussbäumen und ein Gehölzstreifen mit 175 Pappeln, die in einer Doppelreihe gepflanzt wurden, angelegt. Die Pappeln dienen den Legehennen, als Schutz vor Greifvögeln und spenden im Sommer Schatten. Auf der übrigen Fläche, die bisher noch für den Ackerbau genutzt wird, sind zwei Gehölzstreifen mit jeweils 12 Walnussbäumen angelegt worden. Perspektivisch soll diese Fläche ebenfalls als Auslauffläche für Geflügel genutzt werden. Die Bäume sollen dann zur Beschattung dienen. Mit unserem Agroforstsystem verfolgen wir im Wesentlichen zwei Ziele. Die Bäume sollen im Sommer der Beschattung der Auslaufflächen fürs Geflügel dienen. Darüber hinaus wollen wir die Walnüsse über unsere Direktvermarktung vertrieben und die Pappeln als Energieholz nutzen. Im Ergebnis werden die Auslaufflächen damit einer Doppelnutzung zugeführt. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 8</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 19.01.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
| Origin | Count |
|---|---|
| Zivilgesellschaft | 45 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 45 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 45 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 45 |
| Englisch | 45 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 45 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
| Lebewesen und Lebensräume | 40 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 45 |
| Wasser | 25 |
| Weitere | 45 |