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Artenfundpunkt (MaP)

Artnachweise von FFH-Arten des Anhangs II oder der Vogelschutzrichtlinie in Bezug auf ihre Lebensstätten-Erfassungseinheit. Alle Artnachweise werden als Punktinformation dargestellt.

Erhaltungszielfläche (MaP)

Als eine Zielfäche bezeichnet man im Rahmen der Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete eine oder mehrere Flächen für die Zielformulierungen für LRT oder Arten hinterlegt sind. Ziele werden unterschieden in die Zieltypen Erhaltungsziele und Entwicklungsziele. Dabei werden Erhaltungsziele formuliert, um zu erreichen, dass es zu keinem Verlust der im Standarddatenbogen des Natura2000-Gebiets gemeldeten Lebensraumtypen (LRT) oder Arten kommt, und die Größe und Qualität der gemeldeten Vorkommen erhalten bleiben. Entwicklungsziele sind alle Ziele, die über die Erhaltungsziele hinausgehen. Soweit Ziele einen konkreten Flächenbezug besitzen werden sie einer Zielfläche zugeordnet. Eine Zielfläche kann eine oder mehrere Zielformulierungen für LRT oder Arten beinhalten, wobei sich auch unterschiedliche Zielflächen überlagern können.

Industrielle Abwasseranlage

Erhebung aller industriellen Direkteinleiter mit den entsprechenden Pflichtdaten. Erhebung der Indirekteinleiter mit den entsprechenden Pflichtdaten für alle in den Anhängen der AbwV aufgeführten Branchen bzw. Betriebe, außer den Anhängen 2, 3, 10, 15-17, 20, 24, 26, 49 oder 50. Die Ausnahmen gelten nicht für Indirekteinleitungen, deren Abwasser aus einer Tätigkeit nach Anhang I der IE-RL stammt.

Erfassungseinheit Lebensstätte einer Art (MaP)

Lebensstätten (LSA) von FFH-Arten des Anhangs II oder relevanter Arten der Vogelschutzrichtlinie sind Flächen, die von dieser Art sicher oder mit hoher Wahrscheinlichkeit genutzt und in Form von Erfassungseinheiten (EE) erhoben werden. Die einzelnen Erfassungseinheiten werden bewertet und Informationen, u.a. zu der darin vorkommenden Population, deren Habitat und den auftretenden Beeinträchtigungen dokumentiert.

Erhaltungs-Maßnahmenfläche (MaP)

Als eine Maßnahmenfläche bezeichnet man im Rahmen der Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete eine oder mehrere Flächen mit der gleichen Maßnahme oder Maßnahmenkombination, also z.B. alle Flächen, auf denen eine Mahd stattfinden und entbuscht werden soll. Die Maßnahmenflächen werden im Zusammenhang mit dem Erhalt von FFH-Lebensraumtypen, FFH-Arten und Arten der Vogelschutzrichtlinie angelegt. Zu jeder Maßnahmenfläche werden die durchzuführenden Maßnahmen beschrieben und u.a. der beste Zeitpunkt und die Dringlichkeit die Maßnahmen dokumentiert, außerdem für welche Art(en)und LRT dies geschieht, in den meisten Fällen auch in welcher Erfassungseinheit. Maßnahmenflächen können in seltenen, fachlich begründeten Ausnahmefällen auch außerhalb eines Natura2000-Gebiets liegen, wenn es zum Schutz der Art oder des LRT im Gebiet erforderlich ist. In diesem Fall sind die entsprechenden Maßnahmen mit einem entsprechenden Kenner ('Maßnahmenfläche außerhalb') versehen. Bei Maßnahmen wird unterschieden zwischen Erhaltungsmaßnahmen und Entwicklungsmaßnahmen. Erhaltungsmaßnahmen sind Maßnahmen, die dazu führen, dass in einem Natura 2000-Gebiet die im Standarddatenbogen gemeldeten Lebensraumtypen und Arten in ihrer Größe und Qualität erhalten bleiben. Entwicklungsmaßnahmen dienen dazu, Vorkommen neu zu schaffen oder den Erhaltungszustand von Vorkommen zu verbessern. Maßnahmen weisen in aller Regel einen konkreten Flächenbezug auf.

Entwicklungszielfläche (MaP)

Als eine Zielfäche bezeichnet man im Rahmen der Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete eine oder mehrere Flächen für die Zielformulierungen für LRT oder Arten hinterlegt sind. Ziele werden unterschieden in die Zieltypen Erhaltungsziele und Entwicklungsziele. Dabei werden Erhaltungsziele formuliert, um zu erreichen, dass es zu keinem Verlust der im Standarddatenbogen des Natura2000-Gebiets gemeldeten Lebensraumtypen (LRT) oder Arten kommt, und die Größe und Qualität der gemeldeten Vorkommen erhalten bleiben. Entwicklungsziele sind alle Ziele, die über die Erhaltungsziele hinausgehen. Soweit Ziele einen konkreten Flächenbezug besitzen werden sie einer Zielfläche zugeordnet. Eine Zielfläche kann eine oder mehrere Zielformulierungen für LRT oder Arten beinhalten, wobei sich auch unterschiedliche Zielflächen überlagern können.

Entwicklungs-Maßnahmenfläche (MaP)

Als eine Maßnahmenfläche bezeichnet man im Rahmen der Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete eine oder mehrere Flächen mit der gleichen Maßnahme oder Maßnahmenkombination, also z.B. alle Flächen, auf denen eine Mahd stattfinden und entbuscht werden soll. Die Maßnahmenflächen werden im Zusammenhang mit dem Erhalt von FFH-Lebensraumtypen, FFH-Arten und Arten der Vogelschutzrichtlinie angelegt. Zu jeder Maßnahmenfläche werden die durchzuführenden Maßnahmen beschrieben und u.a. der beste Zeitpunkt und die Dringlichkeit die Maßnahmen dokumentiert, außerdem für welche Art(en)und LRT dies geschieht, in den meisten Fällen auch in welcher Erfassungseinheit. Maßnahmenflächen können in seltenen, fachlich begründeten Ausnahmefällen auch außerhalb eines Natura2000-Gebiets liegen, wenn es zum Schutz der Art oder des LRT im Gebiet erforderlich ist. In diesem Fall sind die entsprechenden Maßnahmen mit einem entsprechenden Kenner ('Maßnahmenfläche außerhalb') versehen. Bei Maßnahmen wird unterschieden zwischen Erhaltungsmaßnahmen und Entwicklungsmaßnahmen. Erhaltungsmaßnahmen sind Maßnahmen, die dazu führen, dass in einem Natura 2000-Gebiet die im Standarddatenbogen gemeldeten Lebensraumtypen und Arten in ihrer Größe und Qualität erhalten bleiben. Entwicklungsmaßnahmen dienen dazu, Vorkommen neu zu schaffen oder den Erhaltungszustand von Vorkommen zu verbessern. Maßnahmen weisen in aller Regel einen konkreten Flächenbezug auf.

Erfassungseinheit Lebensraumtyp (MaP)

Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie (Anhang I) in Baden-Württemberg Natürliche Lebensraumtypen (LRT) von gemeinschaftlichem Interesse sind in Anhang I der Richtlinie aufgelistet. Für ihre Bewahrung oder Wiederherstellung in einem günstigen Erhaltungszustand müssen besondere Schutzgebiete ausgewiesen und Naturschutzmaßnahmen ergriffen werden. Baden-Württemberg ist Teil der kontinentalen biogeografischen Region und verfügt über eine reiche Naturausstattung. Von den 91 in Deutschland vorkommenden Lebensraumtypen, gibt es 53 (davon 14 prioritäre) in Baden-Württemberg. Sämtliche Lebensräume in Baden-Württemberg sind geprägt durch ihre Standortbedingungen sowie Jahrhunderte langes Einwirken des Menschen. Unter ihnen gibt es Lebensräume, die noch als naturnah oder weitgehend natürlich anzusehen sind wie z.B. naturnahe und natürliche Hochmoore. Sie kommen in Baden-Württemberg schwerpunktmäßig im Alpenvorland und im Schwarzwald vor. Andere LRT sind erst durch traditionelle Wirtschaftweisen des Menschen wie Mahd oder extensive Beweidung entstanden und prägen heute das Landschaftsbild vieler Regionen. Zu diesen Lebensräumen zählen beispielsweise artenreiche Borstgrasrasen, die in Baden-Württemberg vor allem im Schwarzwald, im Schwäbisch-Fränkischen Wald und im Odenwald verbreitet sind. Für einige LRT trägt Baden-Württemberg eine besondere Verantwortung, wie für die Mageren Flachlandmähwiesen oder für die Wacholderheiden mit dem Verbreitungsschwerpunkt auf der Schwäbischen Alb. Diese unterschiedlichen Lebensräume beherbergen eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine Veränderung ihrer Standortbedingungen bewirkt eine Veränderung in der Artenzusammensetzung. Die Lebensräume spielen damit eine entscheidende Rolle für die Erhaltung und Entwicklung der biologischen und damit auch der genetischen Vielfalt unserer Natur und Kulturlandschaft.

Management-Plan (Natura 2000)

Managementpläne zu den Natura 2000-Gebieten. Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sieht vor, dass für die Natura 2000-Schutzgebiete Maßnahmen festgelegt werden, die zur Erhaltung der dort vorkommenden FFH-Arten und FFH-Lebensräume erforderlich sind. In Baden-Württemberg wurden die Vogelschutzgebiete mit der Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von europäischen Vogelschutzgebieten vom 5.2.2010 rechtlich gesichert. Die Schutzgüter in den FFH- und Vogelschutzgebieten sollen vorrangig durch Vereinbarungen mit den Landnutzern in einem günstigen Erhaltungszustand erhalten bzw. - wenn erforderlich - dieser wiederhergestellt werden. Hierfür ist die Erstellung von Managementplänen eine wichtige Grundlage, da in diesen die Vorkommen der Lebensraumtypen und der Lebensstätten der Arten dokumentiert sowie die Erhaltungs- und wünschenswerten Entwicklungsmaßnahmen dargestellt werden. Darüber hinaus bilden die Pläne eine wesentliche Grundlage für die Berichterstattung über die durchgeführten Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten.

Schummerungskarte 30 Meter

Schummerungskarte von Baden-Württemberg im georeferenzierten Rasterdatenformat TIFF. Die Karte dient zur Veranschaulichung des Reliefs bzw. der Höhenverhältnisse in Baden-Württemberg. Insgesamt werden 7 Höhenstufen unterschieden: 1000.

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