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Geflügelauslauf mit Pappeln und Wertholzbäumen

<p></p><p><p>Beim Gänsepeter in Rommerskirchen wurde im Mai 2025 auf einer rund 2 Hektar großen Fläche ein silvopastorales Agroforstsystem mit Hybrid-Pappeln und Wertholzbäumen etabliert. Ziel ist es, die Auslaufflächen für Weidegeflügel (insbesondere Gänse und Hühner) strukturell und funktional aufzuwerten. Neben der optischen Aufwertung der Fläche steht vor allem die Beschattung der Auslaufflächen im Vordergrund, um das Tierwohl bei sommerlicher Hitzebelastung zu verbessern. Gepflanzt wurden 625 Pappelruten in vier doppelreihigen Gehölzstreifen. Die Ruten (150–180 cm, geliefert von Lignovis) wurden maschinell direkt hinter einem Tiefenmeißel etwa 50-60 cm tief in den Boden gesteckt. Die Pflanzabstände variieren zwischen 1,5 und 2 Metern. Zwischen den Baumreihen befinden sich jeweils 20,5 Meter breite Ackerstreifen - normalerweise wird hier Mais für die Gänse eingesät - das wird sich künftig ändern. Die Hackschnitzel werden perspektivisch in einer geplanten hofeigenen Hackschnitzelheizung verwertet. Ergänzt wird ein Streifen im Herbst 2025 durch etwa 33 Wertholzbäume wie Elsbeeren, Traubeneichen und Bergahorne. </p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,08</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 40,865</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 01.05.2025</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Mais</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Natürlich - Nachhaltige Landwirtschaft am Ammersee

<p></p><p><p>Mostobstplantage, Johannisbeerkulturen und mit Holunder bestandene Flächen sollen zu einem Permakultur-System umgebaut werden. </p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 15,9</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 100</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 28.02.1985</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Schafe (sowie Ziegen)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>

Löwenberger Land

<p></p><p><p>Im Löwenberger Land (Brandenburg) wurde auf einer Fläche von zirka fünf Hektar im Wintersemester 2017/18 ein Agroforstmodellprojekt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) angelegt und seitdem kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. Mit dem Modul Agroforstsysteme wurde eine Innovative Lehr- und Lernform (ILL) ins Leben gerufen, bei der unterschiedliche Fachbereiche interdisziplinär zusammenarbeiten. Das Projekt wird durch die Hochschule, den Eigentümer und den Pächter der Fläche finanziell und ideell unterstützt. Primär erforscht wird die Fläche durch HNEE-Studierende aller Fachbereiche. Auf ihrer Fläche legten die Forschenden der HNEE Baumreihen im Abstand von 38 Metern und eine Windschutzhecke an. Sie errichteten Greifvogelstangen und pflanzten gleich mehrere Blühstreifen. Zuletzt wurden Klimastationen installiert, um das Mikroklima auf der Fläche zu erfassen. So wird untersucht, welchen Einfluss das Agroforstsystem zum Beispiel auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf der Fläche hat und wie dadurch das Wachstum der landwirtschaftlichen Feldfrüchte beeinflusst wird.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 50</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2016</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Erosionsschutz</li></ul></p>

Silvoarables Wertholzsystem mit Pappelstreifen auf Gut Marienhof

<p></p><p><p>In Hückelhoven wurden im März 2025 ein mehrere Reihen junger Werthölzer auf einer sechs Hektar großen Hangfläche etabliert. Dabei wurden insgesamt rund 350 Baume gepflanzt - darunter Baumhasel, Hybridnuss, Spitzahorn, Wildkirsche und Mostbirne. Die Baume wurden in Dreiergruppen gesetzt und werden in den kommenden Jahren selektiv vereinzelt, um das Wachstum zu optimieren. Die Geholze sind auf fünf parallel verlaufende Streifen mit einer Gesamtgeholzfläche von 0,9 Hektar verteilt. Vor zwei Jahren wurde bereits ein erster Pappelstreifen (0,15 ha) gepflanzt. Zwischen den Gehölzstreifen wird Ackerbau betrieben. Eine Herausforderung auf dem Betrieb stellt die Hanglage dar: Starkes Regenwasser führt hier zu Bodenerosion. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, wurden Gehölzstreifen quer zum Hang angelegt. Diese sollen das Regenwasser effizient in den Boden leiten und langfristig fruchtbare Ackerboden bewahren. Das Projekt wird von der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien und der Eva Mayr-Stihl Stiftung gefördert. Ein zentrales Ziel ist die Erforschung zukunftsfähiger Agroforstwirtschaft und der wirtschaftlichen Potenziale von Werthölzern.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 15</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 13.03.2025</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Energieerzeugung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Reinhardswaldbeeren

<p></p><p><p>Fläche liegt in einer Bachaue im Oberlauf, Wiesennutzung, Frostgefahr </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 0,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 20</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2017</p><p>Betriebszweige: <ul></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Brombeere (<i>Rubus fruticosus</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Rinder</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Flechtweiden</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Essbare Gehölzlandschaft Weißenbronn

<p></p><p><p>In Weißenbronn ensteht ein mehrschichtiges (syntropisches) Agroforstsystem mit hochstämmigen Obstgehölzen und Beerensträuchern als primäre Zielkulturen. Dazu sind diverse früh- und spätsukzessionelle Gehölze sowie Krautpflanzen im System integriert, welches aus 5 Schichten besteht (Krautschicht, Unterbau, Mittelbau, oberer Mittelbau, Oberbau, Überbau). </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 23,077</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 22.11.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Neben den Kulturbaum- und straucharten sind im System diverse früh- und spätsukzessionelle Gehölze integriert. Vertikal besteht das System aus 5 Ebenen (KrautschichtUnterbauMittelbauoberer MittelbauOberbauÜberbau).</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Hof Sickenberg Walnussplantage

<p></p><p><p>Kleine Walnussplantage mit 30 Bäumen, verschieden Sorten, sind auf einer Grünlandfläche gepflanzt worden. Die Grünlandfläche soll später von einen Hühnerrmoblie genutzt werden. Hof Sickenberg ist eine unter Denkmalschutz stehende Hofanlage mit Hofcafé, Pension und Bioland Landwirtschaft und bietet auch viele Veranstaltungen rund um die Landwirtschaft und die Selbstversorgung an. einmal im Jahr gibt es einen Walnusstag, auf dem die Vielfalt der Walnuss präsentiert wird.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 0,3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 70</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 19.11.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Baumgestütze Bienenweide

<p></p><p><p>Auf eine Fläche von 1,8 ha in Förste wurde ein Agroforstsystem mit 80 Bäumen 2020 angelegt. Auf der Fläche mit 56 bis 77 Bodenpunkten wurden 7 Streifen mit 12 unterschiedlichen Baumarten angepflanzt. Zwischen den Baumstreifen wird aktuell eine Blühfläche angelegt.</p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 12,5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 06.11.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Echte Mehlbeere (<i>Sorbus aria / Aria edulis</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Fokus bei der Anlage der Fläche war meinen Bienen und anderen Insekten über das ganze Jahr eine Nahrungsquelle zur Verfügung zu stellen.</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Silvoarable Agroforstfläche der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

<p></p><p><p>Zu Lehr-, Forschungs- und Demonstrationszwecken für die HSWT wird 2023 eine Agroforstfläche auf einer hochschuleigenen Fläche nahe Freising angelegt. Gepflanzt wird im Rahmen des Verbundprojektes REKLINEU (Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen). Bei der Pflanzung und Bewirtschaftung der Gehölzstreifen beteiligen sich die Fakultät Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme und die Fakultät Wald und Forstwirtschaft. Im Frühjahr 2023 wurden 480 Pappeln gesteckt, sowie eine Staudenpflanzung mit Herzgespann, Geißbart, Sonnenhut, Malven und Silphie angelegt. Im Herbst kommen auf zwei weiteren Streifen Werthölzer wie Elsbeere, Wildkirsche, Walnuss und Bergahorn, teilweise kombiniert mit den Pappeln im Kurzumtrieb, hinzu. Angepflanzt werden zudem heimische, schnell wachsende Gehölze wie Grauerle oder Flatterulme im mittleren Umtrieb. Ziel der neuen Fläche ist der Einsatz in der Lehre und Forschung zu zahlreichen Fragestellungen. Untersuchungsinhalte sind insbesondere die dauerhafte Anreicherung von CO2 aus der Atmosphäre in Boden und Biomasse sowie die Veränderung des Mikroklimas. Weiter beobachtet werden Biodiversität, Erosionsminderung und Wasserrückhalt. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 8</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 04.05.2023</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Agroforstsystem mit Wildobst und Walnussbäumen

<p></p><p><p>In einen Ortsteil der Gemeinde Greding im Landkreis Roth wurde im Jahr 2018 auf zwei Ackerschlägen mit insgesamt 3 Hektar ein Agroforstsystem angelegt. Am Standort fallen im Jahr circa 700 Millimeter Niederschlag bei einer Durchschnittstemperatur in den letzten Jahren von 10°C. Der vorherrschende sandige Lehm des Bodens entstand durch die Lösung von Jurakalkbänken und ist unterschiedlich mächtig. In den fünf Baumreihen mit insgesamt 58 Bäumen wurden ausschließlich Obstgehölzen (Elsbeere, Speierling, Walnuss, Baumhasel, Birne) im Abstand von 15 Meter gepflanzt. Dazwischen kann auf einer Breite von 30 Metern weiterhin Ackerbau betrieben werden. Die Bäume werden dazu in den nächsten Jahren schrittweise auf eine Höhe von 4 – 5 Meter geastet. Neben den Baureihen wurden zwei Hecken angelegt, mit denen der Wind gebremst und die Fläche ökologisch aufgewertet wird. 75 Prozent der Kosten zur Anlage des AFS wurde durch die bayerischen Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR) und Fördergelder des Bezirks Mittelfranken übernommen. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,25</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10,769</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2017</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

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