Zur Unterstützung der Umsetzung des nationalen Programms für nachhaltigen Konsum ist Im Sommer 2021 die Denkwerkstatt Konsum online gegangen. Die Denkwerkstatt ergänzt die UBA Angebote - CO2 Rechner (persönliche Bilanz) und die Umwelttipps im Alltag (produktbezogene Tipps). Zielstellung der Denkwerkstatt ist die Unterstützung von Multiplikator*innen im Bildungsbereich dabei, das Thema des nachhaltigen Konsums als gesellschaftliche Aufgabe zu stärken, Hintergründe zu vertiefen, Zielkonflikte aufzulösen und direkte Handlungsempfehlungen zu vermitteln. Besonders die Querschnittsthemen und gesellschaftliche Dimension des nachhaltigen Konsums werden vertieft. Die Denkwerkstatt wurde seit Veröffentlichung mit Praxisakteuren (Lehrer, NGOs und außerschulische Bildungseinrichtungen) getestet und soll nun auf dieser Basis weiterentwickelt werden. Es soll das bisherige Material auf Aktualisierungsbedarfe untersucht und ggf. neue Themen auf Basis der Rückmeldungen und aktueller Entwicklungen ausgearbeitet und ergänzt werden. Neben der Webseite wurde 2020 auch ein konkretes Lehrmaterial zum Klimaschutz für Schulen entwickelt, welches gut angenommen wurde. Daher soll neben einer allgemeinen Aktualisierung der Webseite und einer themenspezifischen Weiterentwicklung auch weiteres konkretes Lehrmaterial zu den Themenfeldern entwickelt werden. Eine didaktische Einbettung auch der Webinhalte wird als sinnvoll angesehen, um die Aufnahme besonders durch Lehrende weiter zu verbessern. Hierbei sind downloadbare Hintergrundtexte oder Übungen sowie auch konkrete Unterrichtspläne und weiteres Material denkbar.
Das von der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführte Teilprojekt hat zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Zeit und Konsum im Kontext Schule zu erforschen. Konkret wurde ein Lehrangebot im Gesamtumfang von rund 30 Stunden konzipiert, dessen primäres Ziel die Förderung von Zeitkompetenz bei Schülerinnen und Schülern darstellt. Im Sinne des erfahrungsbasierten und forschenden Lernens sollen die Schüler/innen darin lernen ihre Zeitkompetenz zu steigern, indem sie durch (Selbst-)beobachtungen eigene Gewohnheiten und Muster im Umgang mit ihrer Zeit und in Bezug auf ihr Konsumverhalten aufdecken und kritisch reflektieren. Auf dieser Grundlage sollen sie befähigt werden, ein Bewusstsein für ihren persönlichen Umgang mit Zeit zu erlangen, eigene Bedürfnisse und angewandte Befriedigungsstrategien zu verstehen sowie gegebenenfalls selbst gewählte, alternative Strategien zu erproben und zu etablieren. Das Lehrangebot wird in den regulären Fachunterricht integriert und wird begleitend evaluiert. Die Evaluierung erfolgt analog zur Durchführung in zwei Durchgängen, einmal im 1. Halbjahr 2019/20 und, mit angepassten Erhebungsinstrumenten, im 2. Halbjahr 2019/20. Die Ergebnisse sollen dokumentiert und über Fachnetzwerke aus den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Schulentwicklung verbreitet werden.
ZIEL Es soll ein Paradigmenwechsel weg von der reaktiven Gefahrenabwehr und Wiederherstellung hin zu einer Risikokultur eingeleitet werden. In dieser Kultur sollen Naturgefahren als normaler Bestandteil der Betriebsführung aufgefasst und Risikomanagement ein integraler Bestandteil der Arbeitsprozesse werden. Es soll WISSEN bereitgestellt, BEWUSSTSEIN geweckt und eine COMMUNITY OF PRACTICE als institutionenübergreifendes Netzwerk etabliert werden. Damit sollen auch Voraussetzungen geschaffen werden (bei Realisierung einer Europäischen 'Forest Risk Facility') eine dann erforderliche nationale Initiative zur Transformation der Ergebnisse für die praktische Anwendung anbieten zu können. WISSEN - Aktualisierung bereits bestehender Informationen zum Thema Krisenmanagement - Erarbeitung weiterer Themenfelder durch nutzergerechte Aufarbeitung von Wissen - Erweiterung des Angebots konkreter Handreichungen - Aufbau von Kompetenzen zum Thema Risikomanagement BEWUSSTSEIN - Einleitung eines Kulturwandels hin zu einer Risikokultur - Sensibilisierung von Entscheidungsträgern für die Notwendigkeit der Einleitung von Adaptionsmaßnahmen - Thematisierung und damit Minderung der Adaptionshemmnisse COMMUNITY OF PRACTICE - Etablierung einer CoP Klimawandel und Transformation im Wald - Nutzung des Konzepts des sozialen Lernens zur Erhöhung der Umsetzungsbereitschaft - Einsatz der CoP-Mitglieder als Multiplikatoren und Experten im Falle naturaler Störungen - Durchführung von Schulungen - Mitwirkung bei der Durchführung von forstlichen Lehrangeboten - Durchführung von Kampagnen zum Bewusstseinswandel - Mitwirkung bei der Umsetzung von Medienkampagnen - Organisation und Durchführung der überregionalen Dialog- und Workshop-Veranstaltungen - Politikberatung und Beratung von Entscheidungsträgern Eine detaillierte Beschreibung der Produkte und Dienstleistungen inkl. Erfolgs- und Leistungsindikatoren findet sich in der detaillierten Vorhabensbeschreibung.
Human activities continue to cause a rise in Global Greenhouse Gas (GHG) emissions despite the implementation of various climate protection measures. Currently, an estimated four out of nine planetary boundaries have now been crossed as a result of human activity, which would drive the Earth System into a much less hospitable state. The current tragedy is that improvement or turnaround in the global trends is not in sight. On the contrary, every year it gets more dramatic. Urgent action is needed to ensure that humanity preserves the life-giving functions of our natural environment. An ambitious study was conducted into the Resource-Efficient Pathways towards Greenhouse-Gas Neutrality (RESCUE). In the RESCUE study, a combination of five models was used, together with various sector-specific data, to carry out quantitative assessments of GHG emissions and raw materials requirements in six scenarios between 2010 and 2050. The RESCUE study produced scenarios which are archetypes of sustainable development and can serve as blueprints for the â€ÌGreat Transformationâ€Ì. The GreenSupreme is a scenario that will speed up the global achievement of sustainability goals. Not surprisingly, it would mean zero growth of the gross national product in the industrialised countries in the medium term. Without limiting our lifestyles we will not achieve the goals and global injustices will become increasingly severe. People today have recognised that quick action is necessary. More and more sectors, levels, parts of society, movements, countries, cities are beginning to take a different path. Quelle: https://www.taylorfrancis.com
Transformatives Lernen durch Engagement. Das Projekt Transformatives Lernen durch Engagement Soziale Innovationen als Impulsgeber für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung will junge Menschen für ein Engagement für Nachhaltigkeit begeistern. Dazu entwickelt es gemeinsam mit vier Schulen Lernwerkstätten im Modus des Service Learning und verbindet darin fachliches Lernen mit außerschulischem gesellschaftlichen Engagement. In das Design der Lernwerkstätten werden in einem partizipativen Prozess sowohl die Schüler*innen und Lehrkräfte eingebunden als auch die außerschulischen Partner. Aus der wissenschaftlichen Begleitung und responsiven Evaluation der Lernwerkstätten soll ein Handbuch zur weiteren Aufbereitung entstehen.
Der Tourismus ist eine bedeutende Wachstumsbranche, die weltweit mit über 10 Prozent zum Bruttosozialprodukt beiträgt und über 100 Millionen Menschen beschäftigt. Allein in Deutschland erwirtschaftet die Tourismusbranche 8 Prozent des Bruttosozialproduktes mit über 2,8 Millionen Beschäftigten. Der internationale Tourismus hat jährlich seit den 50er Jahren eine durchschnittliche Wachstumsrate von 7 Prozent mit einem geschätztem Zuwachs von durchschnittlich 4,3 Prozent bis zum Jahr 2020. Der Trend geht verstärkt zu immer kürzeren und häufigeren Reisen zu immer entfernteren Zielen. Neben den mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Tourismusbranche verbundenen Beschäftigungseffekten rücken die durch den Tourismus verursachten Umweltbelastungen immer stärker ins Blickfeld. Diese Umweltbelastungen hängen u.a. von den gewählten Verkehrsmitteln bei der An- und Abreise sowie der Mobilität vor Ort, der Anzahl der Reisen und Wahl der Ziele ab. Nach Schätzungen des IPPC, trägt allein der internationale Flugverkehr mit 3,5 Prozent zur globalen Erwärmung bei. Nach Prognosen der WTO wird der Anteil des touristischen Flugverkehrs am Modal-Split insbesondere bei Fernreisen weiter zunehmen. Neben dem internationalen Tourismus rücken aber auch die mit dem Freizeitverkehr verbundenen Umweltbelastungen stärker ins Blickfeld der Umweltpolitik. Freizeitreisen sind häufig Tages- oder mehrtägige Kurzreisen über mittlere Entfernungen, die überwiegend mit dem Auto zurückgelegt werden. Beim Pkw-Verkehr werden rund zwei Drittel der touristisch bedingten CO2-Emmisionen in Deutschland- ohne den grenzüberschreitenden Luftverkehr - durch die An- und Abreise sowie die Mobilität vor Ort verursacht. Daraus resultiert erhebliche Folgeprobleme für Mensch und Umwelt, wie Flächeninanspruchnahme, Lärm- und Luftschadstoffbelastungen, Emissionen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid, Unfallrisiken und Beeinträchtigungen der Aufenthalts- und Lebensqualität in den Städten. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklung im touristischen Freizeit- und Urlaubsverkehr hat sich der Workshop mit folgenden Fragestellungen und Zielen beschäftigt: -Steigerung des Bewusstseins in den OECD Mitgliedstaaten für die mit touristischem Freizeit- und Urlaubsverkehr verbundenen Umweltauswirkungen. -Wo liegen die spezifischen Umweltprobleme im Zusammenhang mit Freizeit- und Urlaubsverkehr und welche Trends sind in den in den OECD-Mitgliedstaaten zu erkennen. -Förderung des Austausches über die Ursachen der Zunahme des Freizeit- Urlausverkehrs in den OECD-Staaten sowie der zu empfehlenden Instrumente und Maßnahmen zur Beeinflussung und Veränderung des Reiseverhaltens in Richtung nachhaltige Mobilität. -Wie definieren die OECD-Staaten nachhaltigen Freizeit- und Urlaubsverkehr? -Präsentation und Diskussion von guten Fallbeispielen zur Minderung der Freizeit- und Urlaubsverkehr auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität.
Im Auftrag des Umweltministeriums des Landes Baden-Württemberg führt das ZEW eine quantitative ökonomische Bewertung ausgewählter Maßnahmen zur Reduktion von Klimagasemissionen durch. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche Auswirkungen einzelne Maßnahmen (z.B. landesweite Förderprogramme) auf makroökonomische Indikatoren wie beispielsweise das Bruttosozialprodukt oder die Netto-Beschäftigung haben. Die Quantifizierung ausgewählter und im Rahmen des Klimaschutzkonzepts 2010 umgesetzter regionaler Klimaschutzmaßnahmen wird mit Hilfe eines statischen Input-Output-Modells für Baden-Württemberg durchgeführt. Dieses Modell erfasst neben direkten und indirekten Produktions- und Beschäftigungswirkungen auch negative Verdrängungseffekte im Bereich der fossilen Energieerzeugung sowie Einkommens- und Budgeteffekte.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 39 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 7 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 35 |
| Text | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 36 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 38 |
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| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 1 |
| Keine | 27 |
| Webseite | 12 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 32 |
| Lebewesen und Lebensräume | 34 |
| Luft | 29 |
| Mensch und Umwelt | 39 |
| Wasser | 26 |
| Weitere | 36 |