Schwefelsaeure kann durch ein geeignetes Verfahren ohne Neutralisation mit Hilfe von Mikroorganismen und Abfall C-Quellen zu H2S umgesetzt werden. Dieses Produkt kann durch weitere chemisch-physikalische Schritte zu Schwefel resp. zu Schwefelsaeure weiter- und wiederverwendet werden. Damit muss der Schwefel nicht -z.B. als Gips- deponiert werden. Im Projekt werden neben mikrobiologischen Aspekten (welche S-Abfaelle als Substrate) auch verfahrenstechnische Probleme wie Bioreaktortyp, Traegermaterial untersucht.
Es wird u.a. ein wissenschaftlicher Workshop im Juni 1986 in Amsterdam (Free University) vorbereitet. Untersucht werden Umweltchemie (Bestaendigkeit, Transportprozesse, Umwandlung), analytische Chemie, Metabolismus in lebenden Organismen und biologische Wirkungen von Organophosphorverbindungen (natuerliche und anthrapogene Stoffe, u.a. Pestizide), die z.T. nur langsam vollstaendig biologisch und/oder chemisch abgebaut werden. Bei Grossverwendung solcher Produkte koennen Rueckstandsspuren mit hoher Aktivitaet in niedrigen Konzentrationen relevant sein.
Die in der Textilbranche verwendeten synthetischen Farbstoffe sind schwer abbaubar, weshalb ihre gezielte Elimination heute ueber Faellungs- und Adsorbtionsverfahren praktiziert wird. Die dadurch entstehenden Probleme der Schlammbeseitigung und Traegerregeneration sind aber noch nicht zufriedenstellend geloest. Mit der Methode der Langzeitadaption sind deshalb Mikroorganismen gewonnen worden, die bestimmte Farbstoffe abbauen koennen. Die biochemischen und genetischen Grundlagen dieser neuerworbenen Faehigkeit werden nun im Detail untersucht. Entsprechend photolytischem Abbau in der Natur. Frage nach Abbauweg und Metaboliten. Methoden: Modellverbindungen aus der Reihe der Stilbencarbonsaeuren und -sulfonsaeuren. Batchversuche und kontinuierliche Fermenter. Die-Away-Tests. Animpfung aus Wasser, Abwasser, Klaeranlagen. Isolierung von Reinkulturen mit Abbaufaehigkeit.
Viele Mikroorganismen sind bekannt fuer ihre metabolischen Faehigkeiten, intrazellulaere Reserve- oder Speicherstoffe wie zum Beispiel Polyhydroxyalkanoate (PHA) zu bilden. Diese Materialien koennen aus den Zellen extrahiert und mit Techniken der Kunststoffindustrie zu Gebrauchsartikeln verarbeitet werden. Das herausragende Merkmal dieses Materials ist zum einen seine biologische Abbaubarkeit, die fuer einen Einsatz in einem Bereich genutzt werden kann, wo die Abbaubarkeit einen selektiven Vorteil gegenueber konventionellen Kunststoffen darstellt. Zum anderen basiert die Produktion auf nachwachsenden Rohstoffen und leistet somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Many soil bacteria, particularly those of genus Pdeudomonas, are able to catabolise a wide range of natural and synthetic organic materials. We are studying the catabolism of aromatic compounds by Pseudomonas bacteria and trying to improve their catabolic ability by means of genetic engineering.
Vertiefung der Kenntnisse ueber Mikrobiologie, Biochemie und Genetik von fakultativ Methylotrophen Dichlormethan-abbauenden Bakterien. Bau und Betrieb einer Versuchsanlage fuer den mikrobiellen Abbau von Dichlormethan. Studium des noch weitgehend unerforschten anaeroben Abbaus von chlorierten Aliphaten.
During the past few decades, the rapid development of industrial activities has resulted in the introduction of enormous quantities of man-made organics into the biosphere. Some compounds, particularly halogenated ones are toxic and accumulated in the environment. Many soil bacteria, particularly those of the genus Pseudomonas, are able to catabolise a wide range of natural and synthetic organic materials. We are studying the catabolism of aromatic compounds by Pseudomonas bacteria and trying to improve their catabolic ability by means of genetic engineering.
Schwermetallgehalte in streudecken-belasteten und -unbelasteten Waeldern. Einfluss des Metallgehaltes auf die Abbaurate der Biomasse. Unterschiede zwischen verschiedenen Waldtypen. Kinetik der Metallauswaschung; Einfluss der Niederschlagszusammensetzung.
Mittels eines neu entwickelten Labortropfkoerpers (vgl. Baumann et.al., Z. Wasser-Abwasser Forsch. 23, 129-132, 1990) kann der biologische Abbau von Produkten und Stoffen untersucht werden. Die Methode erlaubt aufgrund von DOC-Analysen im Eluat einerseits und von der CO2-Analyse im Austrittsgas andererseits echten biologischen Abbau von einer Elimination zu differenzieren. Im vorliegenden Projekt werden Metaboliten aus dem biologischen Abbau von LAS (lineares Alkybenzolsulfonat) und m-Nitrobenzolsulfonat angereichert und chemisch-analytisch identifiziert. Damit kann der Summenparameter TOC resp. DOC aufgeschluesselt werden. Die Metaboliten koennen auf ihre Umweltgefaehrdung hin eingestuft werden (vgl. dazu Baumann U., Z. Wasser-Abwasser-Forsch. 24, 237-241 (1991)).
Unsere Umwelt ist einer immer groesser werdenden Belastung durch verschiedenartige Chemikalien ausgesetzt. Es besteht ein dringlicher Bedarf fuer Strategien zur Entsorgung von Rest- und Abfallschadstoffen sowie zur Reinigung von Schadstoff-kontaminierten Umweltkompartimenten. Gewisse Mikroorganismen besitzen Enzyme mit einem relativ weiten Substratspektrum und waeren theoretisch in der Lage, auf verschiedenen Schadstoffen zu wachsen, falls diese Substrate auch induzierend wirkten. Das vorliegende Projekt befasst sich mit den Vorgaengen bei der Adaption eines Organismus an ein neues Wachstumssubstrat. Pseudomonas sp. Stamm H3P1 kann auf 2-Hydroxybiphenyl wachsen, wobei 2-Hydroxybiphenyl die ersten Enzyme des Abbauweges zu induzieren vermag. 2-Propylphenol zeigt keine solche Wirkung. Nach einer Selektion (eine Woche) auf 2-Propylphenol entstand eine Mutante, welche befaehigt war, auf 2-Propylphenol zu wachsen. Diese Vorgaenge werden nun untersucht.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 59 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 59 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 59 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 47 |
| Englisch | 13 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 59 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 40 |
| Lebewesen und Lebensräume | 50 |
| Luft | 37 |
| Mensch und Umwelt | 59 |
| Wasser | 49 |
| Weitere | 59 |