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9. Landesnetzwerktreffen: "Effizienz mit Einspargarantie: Energieeinspar-Contracting in der Kommune" Vorträge zum Download Impressionen vom 9. Landesnetzwerktreffen:

30. November 2017 Über 40 Teilnehmer diskutierten am 30. November auf dem 9. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" im Salzlandtheater in Staßfurt zum Thema "Effizienz mit Einspargarantie: Energieeinspar-Contracting in der Kommune" und tauschten ihre Erfahrungen hierzu aus. Schon in seinem Grußwort stellte der Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt, Sven Wagner vor den Teilnehmern aus allen Regionen Sachsen-Anhalts klar: auch Staßfurt will zukünftig in Sachen Klimaschutz und Energieeinsparen so einiges bewegen, deshalb habe man den Tagungsort für das 9. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" genau richtig gewählt. Noch vor Weihnachten sollen substantielle Gespräche mit den Fachleuten der Landesenergieagentur (LENA) hierzu geführt werden, so Wagner zur Begrüßung. Welche verschiedenen Contracting-Modelle gibt es und wie grenzt sich das Einspar-Contracting (ESC) von anderen Modellen ab? Wie ist der Ablauf eines ESC-Projekts, was ist bei dem Vergabeverfahren zu beachten und welche Bestandteile sollten im Vertrag nicht fehlen? Diesen und vielen weiteren Fragen ging Achim Neuhäuser als Hauptreferent im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (dena) auf dem Grund. Neben Grundlagen und Fachwissen zum Energieeinspar-Contracting brachte er aber auch einige Praxisbeispiele aus Berlin mit nach Staßfurt. So konnten dort seit 1996 bei 1.400 öffentlichen Gebäuden sowie 500 Liegenschaften durchschnittlich Kosten in Höhe von 11,7 Millionen Euro pro Jahr durch Einspar-Contracting reduziert werden. "Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist Contracting eine Win-Win-Strategie", so Achim Neuhäuser. "Die Umsetzung von Sanierungs- oder Optimierungsmaßnahmen ist ohne oder mit wenig Eigenkapital möglich. Dabei sichert die Prüfung mehrerer Angebote die höchste Wirtschaftlichkeit. Zudem ermöglicht das Know-how eines spezialisierten Dienstleisters die Aktivierung vorhandener Energieeinsparpotenziale", fasst Neuhäuser zusammen. Peter Steinfurth, Fachbereichsleiter Öffentlicher Sektor, stellte einen Leitfaden für das kommunale Energiemanagement (KEM) vor. "Kommunales Energiemanagement lohnt sich!", betont Steinfurth. "Erfahrungsgemäß sind durch organisatorische und geringinvestive Maßnahmen Einsparungen bis zu 20 Prozent möglich. Zudem erhalten Kommunen einen Überblick über die tatsächlichen Energiekosten und Einsparpotenziale sowie den technischen Gebäudezustand. Schwachstellen werden systematisch aufgespürt", erläutert der Fachbereichsleiter die Vorteile eines Kommunalen Energiemanagements. Die LENA unterstützt Kommunen beim Aufbau eines systematischen KEM und hat hierfür einen Leitfaden entwickelt, der als Praxishilfe für den Einführungsprozess dienen soll. Ulrike Nestmann, Fachbereichsleiterin Verbraucher, informierte die Teilnehmer des Landesnetzwerktreffens über den Auszeichnungswettbewerb "Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt". Zudem stellte Sebastian Knabe von der Investitionsbank den interessierten Gästen die beiden Förderprogramme "Sachsen-Anhalt ENERGIE" sowie "Sachsen-Anhalt MODERN" vor und erläuterte deren Unterschiede und Förderbedingungen. Download "KEM-Leitfaden" Programm

Vorträge und Präsentationen der Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 19. Landesnetzwerktreffen "Energie und Kommune" 2025 in Halberstadt 18. Landesnetzwerktreffen "Energie und Kommune" 2024 in Stendal 17. Landesnetzwerktreffen "Energie und Kommune" 2023 in Hundisburg 16. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2022 in Halle (Saale) 15. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2021 in Magdeburg 14. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2021 - digital 13. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2021 - erstmals digital 12. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2020 in Wernigerode 11. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2019 in Magdeburg 10. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2018 in Burg 9. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2017 in Staßfurt 8. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2017 in der Lutherstadt Wittenberg 7. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2016 in Merseburg 6. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2016 Schönebeck (Elbe) 5. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2015 in Dessau-Roßlau 4. Landesnetzwerktreffen "Energie &Kommune" 2015 in Magdeburg 3. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2014 in Wernigerode 2. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2014 in Halle (Saale) 1. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" 2014 Magdeburg

„Auf dem 19. Treffen des Landesnetzwerks „Energie und Kommune“ am 19. November in Halberstadt drehte sich alles um die Frage „Wie können Kommunen Energie und Kosten sparen?“. Von aktuellen gesetzlichen Regelungen, über das Unterstützungsangebot der Landesenergieagentur bis hin zu nachahmenswerten Praxisbespielen, konnten die ca. 80 Teilnehmer neue Eindrücke gewinnen und mit den Referenten ins Gespräch kommen.“ Die Präsentationen der Referentinnen und Referenten stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung: Rund 70 Bürgermeister, Amtsleiter, Vertreter von Energieversorgungsunternehmen, Klimaschutz und Energiemanager folgten am 13. November 2024 der Einladung der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) in die Hansestadt Stendal zum 18. Treffen des Landesnetzwerkes „Energie und Kommune“. Anlass für die diesjährige Themensetzung war die Novellierung des Kommunalverfassungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt, welche zum 1. Juli 2024 in Kraft trat. Die Präsentationen der Referentinnen und Referenten stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung: Am 23. November 2023 fand auf Schloss Hundisburg das 17. Treffen des Landesnetzwerks „Energie und Kommune“ der LENA statt. Themenschwerpunkt war die Frage, welche Herausforderungen und Aufgaben hinsichtlich einiger gesetzlicher Neuerungen zukünftig auf die Kommunen im Land zukommen. Rund 130 Bürgermeister, Bauamtsleiter, Klimaschutzmanager, Verwaltungsmitarbeiter sowie Vertreterinnen und Vertreter aus kommunalen Unternehmen, Stadtwerken und der Wohnungs­wirtschaft diskutierten in diesem Zusammenhang gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der LENA, wie die vom Bund beschlossene kommu­nale Wärmeplanung in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Die Präsentationen der Referentinnen und Referenten stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung: Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten am Mittwoch, den 9. November 2022, das mittlerweile 16. von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) organisierte Treffen des Landesnetzwerks „Energie & Kommune“. Die hohe Anzahl an Akteuren aus dem kommunalen Umfeld, die gestern nach Halle (Saale) gekommen sind, verdeutlicht einmal mehr den großen Informationsbedarf zur kommunalen Wärmeplanung. Denn genau dieses Thema stand an diesem Tag im Mittelpunkt des Geschehens. Die Vorträge der Referentinnen und Referenten bieten wir Ihnen hier zum Download an: Am 16. November 2021 kamen rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Unternehmen im kommunalen Umfeld sowie aus der öffentlichen Verwaltung zum 15. Treffen des Landesnetzwerks "Energie & Kommune" in Magdeburg zusammen. Unter dem Titel "ENERGIEWENDE IST MEHR(WERT)" stand die kommunale Partizipation an Energieprojekten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Vorträge der Referentinnen und Referenten bieten wir Ihnen hier zum Download an: Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) nutzte das nunmehr 14. Treffen des Landesnetzwerks "Energie und Kommune" am 27. Mai 2021, um Kommunen auf die Chancen und Stolpersteine kommunaler Energieausschreibungen aufmerksam zu machen, die im Zuge der anstehenden Mehrbelastungen durch die CO 2 -Bepreisung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Sachsen-Anhalts Kommunen haben das Angebot gern angenommen, sich aktiv in die Diskussion eingebracht und die Ausführungen der Referenten mit großem Interesse verfolgt. Als Hauptreferentin der Online-Veranstaltung erläuterte Katrin Anders von der KUBUS Kommunalberatung und Service GmbH, einem Unternehmen der kommunalen Spitzenverbände und Kooperationspartner des Städte- und Gemeindebundes, den Ablauf von kommunalen Energievergaben in einzelne Schritten, häufig auftretende Fehler sowie aktuelle Entwicklungen und Veränderungen der geltenden Regelungen. Den Vortrag der Referentin bieten wir Ihnen hier zum Download an: Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten am 17. März 2021 mit großer Spannung den Vortrag von Rechtsanwalt Christoph Engel, Kanzlei Schweizer Legal. Im Mittelpunkt der Ausführungen stand die Frage, ob und wie Kommunen im Land Erneuerbare Energien stärker selbst nutzen können. Grundlage dafür bildete eine von der LENA in Auftrag gegebene anwaltliche Stellungnahme, die zur Klärung der für Kommunen geltenden juristischen Fragestellungen beitragen soll. Inwieweit lassen sich z.B. Dachflächenpotentiale der kommunalen Liegenschaften für die Errichtung von PV-Anlagen nutzen und der damit erzeugte Strom beispielsweise im eigenen Rathaus verbrauchen? Die wichtigsten Ergebnisse aus der Stellungnahme und den anschließenden Fragen der Teilnehmenden bieten wir Ihnen hier zum Download an: Am 8. Oktober 2020 fand das 12. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" mit dem Thema "Aus drei wird eins - Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)" in Wernigerode statt. Mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, der Landesverwaltung, den kommunalen Unternehmen sowie aus Politik und Wissenschaft aus ganz Sachsen-Anhalt informierten sich zum aktuellen Stand der neuen gesetzlichen Regelungen. Darüber hinaus wurde das GEG auch aus dem Blickwinkel der kommunalen Unternehmen, des kommunalen Wohnungsbaus und der Fachingenieure beleuchtet. Die Vorträge der Referentinnen und Referenten bieten wir Ihnen hier zum Download an: Am 14. November 2019 fand das 11. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" unter dem Thema "Klar zur (Wärme-)Wende? - Kommunen auf dem Weg zur nachhaltigen Wärmeversorgung" in Magdeburg statt. Zusammen mit unserem Kooperationspartner, dem Verband kommunaler Unternehmen Sachsen-Anhalt (VKU), konnten wir 75 Gästen und Netzwerkpartnern ein abwechslungsreiches Programm bieten Die Präsentationen der Referenten bieten wir Ihnen hier zum Download an: Am 31. Mai 2018 fand in Burg (bei Magdeburg) das 10. Landesnetzwerktreffen "Energie und Komme" mit den Schwerpunktthemen "Straßenbeleuchtung, E-​Mobility und kommunale Abwasserwirtschaft: Aktionsfelder für eine erfolgreiche Kommune" statt. Präsentationen zum Download: Über 40 Teilnehmer diskutierten am 30. November 2017 auf dem 9. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" im Salzlandtheater in Staßfurt zum Thema "Effizienz mit Einspargarantie: Energieeinspar-​Contracting in der Kommune" und tauschten ihre Erfahrungen hierzu aus. Vorträge zum Download: Das 8. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" fand am 27. April 2017 unter dem Motto "Klimaschutz = Kostensenkung" in den Räumen der LEUCOREA in der Lutherstadt Wittenberg statt. Vorträge der Referenten zum Download: Mehr als 50 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland entfallen auf Wärme. Das bedeutet: Die Energiewende entscheidet sich im Wärmebereich. Kommunen sind dabei Schlüsselakteure. Wo sie auf dem Weg zur Wärmewende stehen, was sie hemmt und antreibt, war Thema des 7. Landesnetzwerktreffens "Energie & Kommune" am 20. Oktober 2016 im Schlossgartensalon zu Merseburg. Die Vorträge der Fachreferenten können Sie hier herunterladen: Wie kommunales Energiemanagement eingesetzt werden kann, um Energieeffizienz- und Kosteneinsparpotenziale in Verwaltungen und kommunalen Einrichtungen zu erschließen, war Thema des 6. Landesnetzwerktreffens "Energie & Kommune" am 21. April 2016 in Schönebeck (Elbe). Die Vorträge der Fachreferenten bieten wir Ihnen hier kostenfrei zum Download an: Unter dem Motto "Energieeinsparcontracting - Eine Chance für knappe Kassen?!" fand das 5. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" am 19. November 2015 Im Kornhaus Dessau statt. Die Vorträge der Fachreferenten können Sie hier herunterladen: Das 4. Landesnetzwerktreffen "Energie &Kommune" fand am 28. Mai 2015 im Katharinenturm in Magdeburg statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) mit dem Fokus auf kommunale Gebäude und die Verantwortung der Kommunen im Prozess der Umsetzung. Die Vorträge der Fachreferenten können Sie hier herunterladen: Das 3. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" fand am 3. Dezember 2014 im Rathaus Wernigerode  zum Thema "Energieeffiziente Betriebsführung von Heizungs-​ und Lüftungsanlagen" statt. Hier erhelten Sie die Vorträge der Referenten zum Download: Das 2. Landesnetzwerktreffen "Energie & Kommune" fand am 8. Juli 2014 in Halle (Saale) statt. Ziel der Veranstaltung war es Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen aus ganz Sachsen-Anhalt dafür zu sensibilisieren, jede Neuanschaffung im Gesamtpaket zu betrachten. Die Vorträge der Referenten können hier heruntergeladen werden: Die Auftaktveranstaltung des Landesnetzwerks "Energie & Kommune" fand am 21. Mai 2014 zum Thema "Energieeffiziente Straßen- und Gebäudebeleuchtung in Kommunen" im Haus des Handwerks in Magdeburg statt. Die Vorträge stehen hier zum Download bereit:

Vorbildrolle öffentliche Hand

Städten kommt bei der Erfüllung internationaler Klimaschutzziele eine besonders große Bedeutung zu, da sie perspektivisch einen immer höheren Anteil am weltweiten Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgasemissionen haben werden. Berlin möchte seiner Verantwortung nachkommen und hat sich mit dem Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz (EWG Bln) das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2045 gesetzt. Auch wenn dieses Ziel nur mit entsprechenden Anstrengungen der gesamten Stadtgesellschaft zu erreichen ist, kommt der öffentlichen Hand eine besondere Rolle zu. Aus diesem Grund ist im EWG Bln die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand verankert, womit u. a. in erheblichem Umfang CO 2 -Emissionen im eigenen Organisationsbereich eingespart werden sollen. Die öffentliche Hand wird sich somit in den nächsten Jahren in besonderer Weise und mit gezielten Anstrengungen und Projekten als Vorreiter des Prozesses zur Erreichung der Klimaschutzziele engagieren, um so – neben der Erzielung direkter Einsparungen – auch die anderen Akteure der Stadtgesellschaft zur Mitarbeit zu motivieren. Bild: SenMVKU Sanierungsfahrplan öffentliche Gebäude Im EWG Bln ist vorgesehen, dass für alle Gebäude der Haupt- und Bezirksverwaltungen Sanierungsfahrpläne aufzustellen sind, da Berlin eine umfassende energetische Sanierung der öffentlichen Gebäude bis 2045 anstrebt. Weitere Informationen CO₂-neutrale Verwaltung Das Land Berlin verfolgt eine ambitionierte Energie- und Klimaschutzpolitik mit dem Ziel bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu werden. Klimaschädliche Emissionen sollen trotz Wachstum von Bevölkerung und Wirtschaft reduziert werden. Weitere Informationen Bild: Michael Danner Energieverbrauchsdaten öffentlicher Gebäude des Landes Berlin Das Land Berlin betreibt sowohl auf Landes- als auch auf Bezirksebene unterschiedliche Gebäude, die einen nicht unerheblichen Energieverbrauch verursachen. Im Rahmen des Energiemanagements wird dieser Energieverbrauch regelmäßig überwacht und gemäß EWG Bln veröffentlicht. Weitere Informationen Bild: SenUVK Klimaschutzvereinbarungen des Landes Berlin Nachhaltiger Klimaschutz ist nur mit Hilfe von Innovationen, neuen Technologien und High-Tech-Lösungen möglich. Investitionsentscheidungen und Wirtschaftstätigkeiten sind daher ökologisch und klimaverträglich auszurichten. Weitere Informationen Von Vorbildern der Energiewende lernen: Kampagne „Berlin spart Energie“ Die Kampagne „Berlin spart Energie“ ist seit 2020 Bestandteil der Maßnahme „Energieeffizienzkampagne Berlin“ des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) und informiert ganzjährig rund um die Themen Energiewende, Klimaschutz und Energieeinsparung. Weitere Informationen Bild: stetsik/Depositphotos.com Die Berliner Energiesparpartnerschaft (ESP) Eine Partnerschaft zwischen Einrichtungen des Landes Berlin und Energiedienstleistern zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen (Energiespar-Contracting) Weitere Informationen

Fintech-Plattformlösung für das Intracting und Contracting von nachhaltigen Energiesystemen zur Förderung von Energieeinsparungen und erneuerbaren Energien, TVB SEnerCon: Digitales Crowdinvesting und EA-basiertes Energiecontracting für Deutschland-Spezifikation, Pilot, Verwertungsplan

Das Ziel des Projekts ist über die Optimierung des Energiecontractingprozesses mittels durchgängiger Digitalisierung eine wesentlich höhere Sanierungsrate und mehr Dekarbonisierungsprojekten bei Gebäuden zu ermöglichen. Dies betrifft die Einrichtung von Energieanlagencontracting und Energieeinsparcontracting und des äquivalenten Prozesses für öffentliche Einrichtungen und größere Unternehmen. Die Erstellung von Energiecontracting-Projekten über die Nutzung bereits vorhandener Daten aus Gebäudeausweisen und Energieaudits, ein gamifizierter Crowd- Investitionsprozess, Diversifizierungsoptionen in einem Anleger-Dashboard, intelligente Verträge, ein digital verschlüsseltes zählerbasiertes Rückzahlungsverfahren und eine auf maschinellem Lernen basierende Fehlererkennung während des Betriebs werden über Plattformmodule angeboten. Ein Beratungstool ermöglicht es potenziellen Portalentwicklern, ihre Projekte in die richtige Richtung zu lenken. Die Kompetenzen und die Vielfalt der Partner aus vier EU-Ländern und Indien umfassen Fähigkeiten zum Aufbau von Energiedienstleistungen, auch maschinelles Lernen und Kryptotechnologie, intelligente Messsysteme, Rechtsinformatik für Energieverträge und Sozialforschung für eine grüne Energiewende.

Die Berliner Energiesparpartnerschaft (ESP)

Eine Partnerschaft zwischen Einrichtungen des Landes Berlin und Energiedienstleistern zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen (Energiespar-Contracting) Die Energiesparpartnerschaft wurde Mitte der 90er Jahre in Berlin entwickelt, um auch bei knapper Haushaltslage klima- und energiepolitische Ziele zu erreichen und Energiekosten einzusparen. Heute wird dieses Berliner Modell des Energiespar-Contractings bundesweit und international auch auf andere Kommunen und Landeseinrichtungen übertragen. Das Grundprinzip ist einfach: Ein privates Energiedienstleistungsunternehmen, der so genannte Contractor oder Energiesparpartner, bringt sein Know-how und die nötigen finanziellen Mittel ein. Er sorgt dafür, dass in die Gebäude des Auftraggebers investiert und damit – garantiert – Energie eingespart wird. Die Kostenersparnis teilen sich beide Partner. So profitieren Auftraggeber und Contractor gleichermaßen – und nicht zuletzt auch die Umwelt. Eine Energiesparpartnerschaft verläuft wie folgt: Das Land Berlin unterhält eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude, zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten oder Bürogebäude. Um Energie und damit Kosten und schädliche Kohlendioxid-Emissionen einzusparen, überträgt das Land Berlin (bzw. Stadtbezirke oder sonstige Einrichtungen des Landes) im Rahmen einer Ausschreibung einem Contractor die Finanzierung, Planung, Umsetzung und Betreuung von Energiesparmaßnahmen in ausgewählten Gebäuden. Bei einer Energiesparpartnerschaft muss es sich nicht immer um eine größere Liegenschaft handeln. In Berlin wird bewusst auf das “Poolmodell” gesetzt. Die Zusammenfassung von Gebäuden zu sogenannten “Gebäudepools”, die in Nutzungsstruktur, Bausubstanz und Ausstattung unterschiedlich sind, ermöglicht eine rentable Mischkalkulation. Per Vertrag garantiert der Contractor dem Land Berlin die Umsetzung entsprechender Energiesparmaßnahmen und eine damit verbundene Mindesthöhe an Einsparungen. Aus diesen Energiekosteneinsparungen werden die vom Contractor getätigten Investitionen refinanziert. Jedoch nur wenn die vertraglich festgelegten Einsparungen erreicht werden, erhält der Contractor die volle Vergütung für seine Leistungen. Das Land Berlin wird bereits während der Vertragslaufzeit an den erzielten Einsparungen beteiligt, nach Vertragsende kommt dem Land die volle Einsparung zugute. Seit Beginn der Energiesparpartnerschaft im Jahre 1996 wurden inzwischen 27 Projekte umgesetzt. Die Gesamtsumme der eingesparten Endenergie über alle Projekte beträgt ca. 219 GWh/a. Die Evaluation der erzielten Einsparung ist fester Bestandteil der Energiesparpartnerschaften, da sie als jährliche Erfolgskontrolle der vereinbarten energetischen und finanziellen Einsparungen dient. Das Land Berlin schafft über die gesamte Vertragslaufzeit Kalkulationssicherheit für den Contractor, indem die einmal erfassten jährlichen Energiekosten (die so genannte Baseline) hinsichtlich Veränderungen in der Nutzung, der Energiepreise und der Witterung bereinigt werden. Intensiviert sich z.B. die Nutzung der Gebäude, wird der Contractor von dem etwaigen Anstieg des Energieverbrauchs entlastet. Setzt das Land Berlin hingegen während der Vertragslaufzeit weitere Einsparmaßnahmen um (z.B. eine Gebäudesanierung), verbleiben die hierdurch erzielten zusätzlichen Einsparungen beim Land Berlin und werden nicht dem ESP-Ergebnis zugerechnet. Berliner Energieagentur GmbH Leitfaden “Energiespar-Contracting in öffentlichen Liegenschaften” des Bundeslandes Hessen

Der LENA-Antragsservice: Kostenfreie Förderberatung und Hilfestellung bei der Erstellung von Förderanträgen Antragsservice am Beispiel der Beantragung des Klimaschutzmanagements

Für die Realisierung von strategischen und investiven Klimaschutz- und Energieeinsparprojekten stehen auch im kommunalen Bereich vielfältige Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Trotz einer hohen Notwendigkeit diese auszuschöpfen, um kommunale Projekte realisieren zu können, fehlen häufig die Kapazitäten und Erfahrungen, diese Förderungen in Anspruch zu nehmen. Abhilfe soll der 2021 gestartete Antragsservice der LENA schaffen, der neben der Förderberatung Kommunen intensiv auch beim Antragsverfahren unterstützt. Das Angebot fokussiert sich dabei vor allem auf die „Kommunalrichtlinie“, welche bereits seit 2008 diverse strategische und investive Maßnahmen für kommunale und gemeinnützige Akteure bereitstellt. Mit der aktuellen Novellierung dieser Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), die im November 2022 in Kraft getreten ist, wurden neue Förderschwerpunkte hinzugefügt sowie Förderquoten angepasst. Für strategische Schwerpunkte wie das Klimaschutz- oder Energiemanagement können so z.B. ohne vorherigen Projektplanungsaufwand Anträge entwickelt werden, die auf Templates und Beispielkalkulationen der LENA beruhen. Gerade in diesem Bereich sind auch die Förderquoten mit bis zu 90 Prozent besonders attraktiv für kommunale Antragsteller. Die Landesenergieagentur bietet Kommunen eine kostenfreie Unterstützung bei der Beantragung von strategischen Schwerpunkten aus der Kommunalrichtlinie an. Diese umfasst die Vermittlung der wichtigsten Inhalte zum Vorhaben, die Zusammenstellung der Antragsunterlagen sowie die Bereitstellung von Kostenkalkulationen und Dokumenten wie Beschlussvorlagen und Stellenbeschreibungen. Damit übernimmt die LENA einen Großteil des Arbeitsaufwands und bringt die eigenen Erfahrungen aus bisher begleiteten Projekten ein, welche zum Beispiel für die Kostenabschätzung unerlässlich sind. Der Prozess der Antragserstellung dauert gewöhnlich 1 bis 2 Monate. Mehr als 100 Kommunen in Sachsen-Anhalt haben bereits mit der Hilfestellung der LENA Anträge formuliert. Neben einem strategischen Einstieg in das Klimaschutz- und Energiemanagement sind häufig konkrete Projekte vorhanden, die aufgrund fehlender Finanzmittel oft nicht realisiert werden können. Hier unterstützt die LENA ebenfalls mit einer individuellen Beratung, z.B. bei der Suche nach bestehenden Fördertöpfen oder anderen Finanzierungsmodellen wie dem Energieeinsparcontracting . Für alle Fragen rund um den Antragsservice stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Empirische Untersuchung des Markts für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere Energieeffizienzmaßnahmen

Funktionierende Märkte für Energiedienstleistungen (EDL) und Energieeffizienz sind eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende und die Erreichung ambitionierter Klimaschutzziele. Dabei unterliegen die Energiedienstleistungen selbst sowie die Nachfrage und das Umfeld einer stetigen Weiterentwicklung. Die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) ist laut § 9 Absatz 2 Nummer 5 EDL-G unter anderem dafür zuständig, den Markt für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere Energieeffizienzmaßnahmen zu beobachten und Vorschläge zu ihrer weiteren Entwicklung zu erarbeiten. Die vorliegende Studie untersucht zum zweiten Mal in Folge die Märkte mit besonderem Fokus auf die Produktsegmente Energieberatung, Energie-Contracting, Energiemanagement und Energieeffizienzinformationen. Die vorhergehenden Marktstudien bestätigen, dass es in Deutschland bereits einen weit entwickelten Markt für Energiedienstleistungen gibt. Die Produktpalette ist heterogen und z. T. begrifflich nicht eindeutig abgrenzbar. Die Leistungen variieren von einfachen kostenlosen Online-Checks zur Information bis hin zu komplexen Bündel-Produkten mit Abdeckung weitreichender technischer und kaufmännischer Risiken (z. B. Energiespar-Contracting). Diese Untersuchung des EDL-Marktes der BfEE verstetigt den systematischen Blick auf die Märkte und zeigt aktuelle Entwicklungen auf. Dabei konnten Strukturen auf Angebots- und Nachfrageseite transparent gemacht werden, und belastbare Schätzungen zu Preisen, Kosten und Verfügbarkeit des EDL Angebots erstellt werden. Nicht zuletzt werden Markthemmnisse und Motive für die Inanspruchnahme von EDL aufgezeigt. Mit der aktuellen Marktstudie wurde das Erhebungskonzept, welches im Wesentlichen auf umfangreichen Befragungen sowohl der Angebots- wie auch der Nachfrageseite basiert, optimiert und verfeinert. Wesentliche Verbesserungen betreffen dabei die konsistente und einheitliche Formulierung der Fragenkataloge, unabhängig davon, ob die Fragen online oder telefonisch gestellt werden. Ferner wurden auf der Anbieterseite ausgewählte Gruppen wie Handwerker und Multiplikatoren stärker adressiert. Im Vergleich zu den vorhergehenden Marktstudien hat sich der Markt für Energiedienstleistungen weiterentwickelt. Die Anzahl der Anbieter ist in nahezu allen Teilmärkten gestiegen und auch die Anzahl der durchgeführten Dienstleistungen hat überwiegend zugenommen. Dennoch zeigen sich bei näherer Betrachtung der einzelnen Dienstleistungen deutliche Unterschiede hinsichtlich ihrer Inanspruchnahme und Verbreitung.

MoNa: Nahwärmenetze auf dem Prüfstand - Monitoring von Nahwärmenetzen

Hintergrund und Inhalt des Projekts: Ausgangspunkt des Projektes war die Erkenntnis, dass Nahwärmenetze meist unzureichend in ihrem Betrieb überwacht und dadurch wesentliche Potenziale zur Effizienzsteigerung nicht erkannt werden. Im Projekt MoNa werden bestehende Netze unterschiedlichster Versorgungsstrukturen im Raum Südostbayern analysiert. Diese haben Erzeugertechnologien wie BHKWs mit Biogas, Erdgas und Palmöl, Biomassekessel für Landschaftspflegematerial und Hackschnitzel, Power-to-Heat-Module und solarthermische Anlagen mit dezentralen Wärmepumpen im sommerlichen Kaltnetz. So werden nahezu alle Technologien, die in der Praxis Anwendung finden, abgedeckt. Der Status quo der Anlagen und des Anlagenbetriebs wird detailliert erfasst. Im häufigen Kontakt mit den Anlagenbetreibern werden die praxisrelevanten Punkte rund um die Nahwärmesysteme formuliert. So kann auf die jahrelange Erfahrung der Projektpartner zurückgegriffen und Ihr Know-How in das Projekt einbezogen werden. Das Monitoring des Betriebes der Anlagen über den Zeitraum eines Jahres soll Aufschluss über das Verhalten liefern und Defizite und Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen. Neben Optimierungen im System sollen auch die einzelnen Komponenten in ihrem Bilanzkreis betrachtet und ausgewertet werden, um so Aufschluss über deren Qualität zu erhalten. Die Netze werden im Anschluss nach bestimmten Kriterien bewertet, um in den einzelnen Kategorien Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen. Der hierfür entwickelte Kriterienkatalog umfasst Aspekte wie Primärenergieeffizienz, Energieeffizienz des Netzes, CO2- und andere Emissionen, sowie Regionalität der eingesetzten Energieträger. Die Ergebnisse des Projektes können bei der Optimierung von Nahwärmenetzen, beispielsweise bei der Implementierung und Überwachung von Einsparcontracting eingesetzt werden. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse auch Netzbetreibern zur Verfügung gestellt werden, um diese auch in Zukunft für die klassischen Probleme von Nahwärmesystemen zu sensibilisieren. Durch die Wahl geeigneter Technik und Prävention durch Monitoring können Betriebskosten und Primärenergieeinsatz reduziert werden. Projektziele: Die Ziele im Projekt sind: - Bewertung lokaler Nahwärmenetze nach Kriterien der Effizienz, Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit - Entwicklung einer Methode zur Erstellung einer Baseline für ein Energieeinsparcontracting - Identifizierung von Optimierungspotenzialen - Entwicklung einer kostengünstigen Methode zum Monitoring und zur Effizienzsteigerung von Nahwärmenetzen. Die Herausforderungen im Projekt: Die Herausforderung besteht in der Implementierung eines Monitoring-Systems in gewachsene Nahwärmenetze (Bestandsnetze) und in der Entwicklung - von Messmindestanforderungen für das Monitoring von Nahwärmenetzen, - eines Kriterienkataloges zur Bewertung von Nahwärmenetzen, - einer kostengünstigen Methode als Standard für das Monitoring von Nahwärmenetzen.

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Energieeffizientes und klimagerechtes Bauen', Monetäre Bewertung der Risikoübernahme durch private Energiedienstleister im Energiespar-Contracting

Zur Erreichung der gesetzten, ambitionierten Einsparziele sind entsprechend hohe Sanierungsfallzahlen erforderlich. Contracting kann einen relevanten Beitrag leisten, da die Investitionskraft der Auftraggeber durch das eigene Budget und Personalkapazität beschränkt ist. Bei Wirtschaftlichkeitsvergleichen mit der Eigenrealisierung wurde der Aspekt der Risikoübernahme bisher noch nicht mit einbezogen. Der Vergleich von Contracting-Angeboten mit Kalkulationen von Eigenrealisierungen wird regelmäßig kontrovers diskutiert, vor allem in Bezug auf die Höhe der erreichbaren Einsparmengen beim Energiespar-Contracting (ESC) sowie eine vergleichende, monetäre Bewertung. Ein zentraler Aspekt ist, dass die Risikoübernahmen bei der Gegenüberstellung der Wirtschaftlichkeit beider Lösungsoptionen derzeit noch nicht enthalten sind. Deshalb waren die Ziele dieses Projekts, - bereits vorliegenden Datengrundlagen und Erkenntnisse aus dem Leitfaden Energiespar-Contracting der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem dazugehörigen Berechnungstool sowie weiteren Datenquellen zu analysieren und zusammenzufassen, - alle monetären und nichtmonetären Risiken, die vom Contractor übernommen werden, zu identifizieren und zu benennen, - einen rechnerischen Ansatz zu entwickeln, der geeignet ist, die Risikoübernahme als monetäres Bewertungskriterium in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Contracting-Angeboten nach der Kapitalwertmethode einzubeziehen, - auf den Ergebnissen aufbauend Vorschläge für eine Ergänzung des Berechnungstools zu entwickeln und die resultierenden Effekte zu bewerten.

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Energieeffizientes und klimagerechtes Bauen', Vergleichende Untersuchung zum Erfolg der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen in Contracting-Vorhaben und bei Eigenrealisierung

Die Betreiber von Gebäuden im Bundes-, Landes- und Kommunalbesitz stehen vor der Herausforderung, die Gebäude energetisch zu sanieren, wobei eine Senkung der Energiekosten, die Reduzierung der Umweltbelastung und die politisch gewollte Erhöhung der Energieeffizienz und des Anteils der erneuerbaren Energien im Vordergrund stehen. Dabei stellt sich die Frage nach den möglichen Vorteilen von Contracting-Modellen. Mit der Methode des Contracting lassen sich die Sanierungsziele für die Betreiber ohne oder mit nur sehr geringem eigenem Investitionsaufwand umsetzen. Der mögliche Mehrwert eines Contracting-Projektes im Vergleich zur Umsetzung in Eigenregie wird jedoch regelmäßig kontrovers diskutiert. Ziel des Vorhabens war es deshalb, eine Bewertung des Erfolges von Energiespar-Contracting (ESC) im Vergleich zu einer Realisierung in Eigenregie vorzunehmen. In diesem Projekt wurde verglichen, - inwieweit die in den Energiespar-Contracting-Verträgen garantierten Daten mit den tatsächlich erreichten Daten übereinstimmen, - inwieweit dies bei der Eigenregie der Fall ist (bezogen auf Energiekonzept/Vorplanung), - welche Energieverbrauchs- bzw. Energiekostenreduzierungen tatsächlich realisiert wurden, - inwieweit sich verschiedene Parameter unterscheiden, wenn die energetische Sanierung entweder in Eigenregie oder mit der Methode des Energiespar-Contractings verwirklicht wird und welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen. Der Vergleich zwischen den beiden Umsetzungsvarianten erfolgte auf der Basis bereits umgesetzter Projekte. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden Vorschläge zur Verbesserung von Verfahrensweisen unterbreitet.

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