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Found 23 results.

Life cycle approach and human risk impact assessment, product stewardship and stakeholder risk/benefit communication of nanomaterials (LICARA)

Entwicklung eines automatischen Bewässerungs- und Düngesystems (OPTIFERT)

Heutzutage müssen sich Landwirte schnell an sich verändernde Umstände wie Marktpreise, unbeständige Niederschlagsmengen oder neue Umweltgesetzte anpassen. Gerade die aktuellen und bevorstehenden Veränderungen verschiedener europäischer Klimamuster steigern den Bedarf nach einer zuverlässigen und nachhaltigen Bewässerungs- und Düngetechnologie in vielen europäischen Ländern. Lange Trockenperioden vergrößern das Risiko einer schlechten Ernte. Deshalb wächst der Markt für Bewässerungssysteme in Europa rasant. Mehr als 9 Mio Landwirte in Europa bewässern eine Fläche, die größer ist als 188.000km2 - das sind rund 4,5 % des gesamten EU-Gebiets. Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg die Nutzung von Bewässerungssystemen jährlich um 9.5%. Es wird erwartet, dass dieser Trend anhält. Gemäß EUROSTAT wird vermutet, dass in den nächsten zehn mehr als 700.000 Sprinkleranlagen und 1.200.000 Anlagen für Tröpfchenbewässerung in Europa verkauft werden. Die meisten dieser Bewässerungssysteme sind jedoch unzureichend und nicht bedarfsgerecht. Darüber hinaus basiert keines der Systeme auf ein Feedback-System. Dies hat zur Folge, dass wertvolle Wasser-Ressourcen verschwendet und Düngemittel ausgewaschen werden, wodurch die Kosteneffizienz von Pflanzenanbau herabgesetzt wird und es zu Umweltschäden wie Eutrophierung kommt. Um diese Situation zu beheben, greifen die antragstellenden KMUs auf einen proaktiven und ganzheitlichen Lösungsansatz zurück. Die große Menge an Wasser und Dünger, welche pro Hektar benötigt wird, kann reduziert werden. So wird eine effizientere, wettbewerbsfähige und nachhaltige Agrarproduktion in Europa möglich. Das Hauptziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung und Implementierung eines bedarfsgerechten, vollautomatischen und kombinierten Bewässerungs- und Düngesystems, das Landwirten die Überwachung und Kontrolle ihres Wasser- und Düngemittelverbrauchs ermöglicht. Das in OPTIFERT entwickelte System wird eine direkte, maßgeschneiderte Wasser- und Düngemittel-Versorgung ermöglichen - für jede Anbaupflanze spezifisch. Je nach Bedarf der Nutzpflanze versorgt das System sie in Echtzeit mit Wasser und Nährstoffen. Die Wasser- und Düngemenge wird, basierend auf unterschiedlichen Daten, gemessen und kalkuliert. Die bearbeiteten Daten umfassen Werte eines innovativen Bodensensor-Systems (pH, Feuchtigkeit, Salzgehalt, Düngemittel-Konzentration), meteorologische Werte, Informationen über die Pflanzenphysiologie und Marktdaten. Das OPTIFERT System besteht aus 3 Hauptkomponenten: dem Bodensensor, dem Düngemischmodul inklusive Dosiersystem und der Steuerung. Mit diesen Elementen kann das System die Zielstellung der bedarfsgerechten Düngung und Bewässerung erfüllen. Indem es die Bewässerung mit einer just-in-time-Düngung kombiniert, hat das zu entwickelnde System zahlreiche Vorteile für den Anwender. Eine effiziente Bewässerungs- und Düngemitteltechnologie hilft europäischen Landwirten, auf kommende Veränderungen in Klima und Wirtschaft zu reagieren.

FP7-SME, Ansatz für eine integrierte und nachhaltige Wein-Produktion in Europa (SUSTAVINO) - Wasser, Wein Abfallwasser

Das Projekt unterstützt europäische Weinproduzenten dabei, den steigenden Anforderungen der Umweltgesetze gerecht zu werden und auf planvoll verbesserte Nachhaltigkeit mit einem Gütesiegel zu kommunizieren. Diese Zertifizierung soll eine Imagesteigerung von Wein aus europäischen Anbaugebieten erzielen, die sich positiv auf den Absatz auswirkt. Der seit einigen Jahren spürbaren Tendenz zum sinkenden Verbrauch, dem Abbau von Überproduktion und dem Vorzug von Weinen aus der 'Neuen Welt' soll damit begegnet werden. Besonders kleinen und mittelständischen Familienunternehmen und Genossenschaften kommt diese Vermarktungsstrategie zu Gute. Die Wirtschaftskraft traditionell wichtiger Anbaugebiete in Europa wird gestärkt, gewachsene Strukturen erhalten und die Wettbewerbsfähigkeit für den Weltmarkt erhöht. Über 60 Prozent der weltweiten Weinproduktion erfolgt durch europäische Produzenten. Bei der Weinproduktion fallen große Abwassermengen an, die teilweise noch hohe Mengen an festen organischen Substanzen enthalten. Da die Produktionsabläufe zu festen Zeiten im Jahr ablaufen, können in Hochzeiten Schock-Belastungen der kommunalen Abwasserbehandlungssysteme auftreten. Ist das Weinanbaugebiet nicht an die Kanalisation angeschlossen, können nachhaltige Beeinträchtigungen von Seen und Flüssen die Folge sein. Daher fokussieren Umweltgesetze besonders die Behandlung von festen und flüssigen Reststoffen aus der Weinproduktion. Allerdings ist bisher kein spezifisches Verfahren bekannt, um feste Reststoffe aus dem Abwasserstrom herauszufiltern. Daher enden sie momentan meistens als Kompost oder Dünger in den Weinbergen. Diese Ablagerung hat jedoch für Anwohner und Touristen unangenehme Nebenwirkungen: Geruchsbelästigungen entstehen und das Grundwasser wird verunreinigt. Damit verfehlen Weinproduzenten jedoch nicht nur geltende Umwelt-Auflagen, wie z.B. Abfallverordnungen und Sicherheitsbestimmungen, sonder ignorieren auch das Potenzial hochwertiger und biologisch aktiver Reststoffe, die im Abwasser enthalten sind. Diese Stoffe können durch Aufwertungsprozesse veredelt werden und eine attraktive Wertsteigerung erfahren. Das Projekt SUSTAVINO zeigt Produzenten in Europa einen Weg auf, um der allgemeinen Tendenz zur Verschärfung von Umweltgesetzten, Rohstoffeffizienz und Qualitätsanforderungen gerecht zu werden.

Anpassung der erneubarer Energie Technologien für die Olivenölindustrie (Resolive)

Die Europäische Union hat ambitionierte Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien für die nächsten Jahre gesetzt (20% Gesamtanstieg in der Nutzung von erneuerbarem Treibstoff bis 2020). Es wird erwartet, dass Bioenergien im Jahre 2010 hiervon 8,5% des gesamten Energieverbrauchs decken. Obwohl einige Länder in der EU in diesem Bereich bereits sehr aktiv sind, ist die Nutzung von Bioenergien in den meisten europäischen Ländern noch nicht weit fortgeschritten. Forschungsaktivitäten sind wenig koordiniert und der Transfer von Ergebnisse zum Anwender spärlich. Das Projekt RESOLIVE greift ein Thema auf, das insbesondere für die großen internationalen Institutionen im Bereich der Olivenölproduktion, wie das IOOC (International Olive Oil Council), von großem Interesse ist. Ziel des Projektes ist eine Lösung für die Nutzung erneuerbarer Energien, die einfach umsetzbar und umweltverträglich ist und dem Hersteller einen wirtschaftlichen Vorteil bietet. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien im industriellen Sektor soll damit in Europa gefördert werden. Das verfügbare Wissen über erneuerbare Energien wird durch das Projekt erweitert und für die Betreiber von Olivenmühlen und ihre Verbände verfügbar gemacht. Anwendungsrelevantes Know-how zur Gewinnung von Energie und Wärme aus Reststoffen der Olivenölproduktion wird durch den Einsatz eines Prototypen generiert. In der Projektlaufzeit wird ermittelt, ob ein solches System zur Energiegewinnung einen ganzjährigen Betrieb der Produktionsgemeinschaften ermöglichen kann. Durch die Nutzung von Reststoffen aus anderen Branchen, die zeitlich versetzte Erntephasen haben. Eine Alternative stellen mobile Verwertungseinheiten dar, die von Olivenmühlen mit unterschiedlichen Erntezeitpunkten genutzt werden können. Projektziele: - Definition der maßgeblichen Bedingungen für die Einführung von erneuerbaren Energien speziell in der Olivenölbranche - Unabhängigkeit der Produzenten und ihrer Verbände von zentralisierten Energieversorgungssystemen erzielen - Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Olivenölbranche durch Zugang zu modernsten Technologien - Bau eines Prototypen für ein Vergasungssystem mit einer 30 kW starken Mikroturbinenproduktion zu Demonstrationszwecken - Durchführung von Labortestreihen zum Aufschluss unter anaeroben Bedingungen, um bestehende Methoden der Biogasproduktion zu optimieren - Informationssammlung (Best-Practise Fälle, Anwendungsmöglichkeiten) über Lösungsansätze für die Industrie - Reaktion auf den derzeitigen Bedarf, die Nachhaltigkeit im europäischen Landwirtschaftssektor zu steigern - Senkung der Herstellungskosten in der Olivenölbranche - Zusammenfassung des derzeitigen Wissensstand über die Wertsteigerung von Reststoffen der Ölproduktion und Wissenstransfer an die Endnutzer - Erarbeitung eines umfangreichen Leitfadens für den Einsatz erneuerbarer Energien - Erschließung eines neuen Marktsegments (Stromherstellung) für europäische Olivenölproduzenten (Text gekürzt)

NanoAir, development of an automated instrument for real-time, on-site qualitative analysis of full-range breathable airborne particles, including nanoparticles, using XRD technology (NANOAIR)

Objective: There is a need for better measurement instruments for analysis of airborne particles, in particular nanoparticles. Use of powders, nanomaterials/ceramics, and nanoparticles is rising fast. Occupational health problems are present at a wide range of different work places due to airborne particulates. Toxic particles such as asbestos and silica are responsible for the majority of particle related illnesses. The overall impacts of the NanoAir project are to reduce number of deaths and illnesses caused by workplace related exposure to particles. The air pollution detection market is growing fast, as new concerns are identified especially for indoor air pollution. The market is under pressure from USA from many new high-tech solutions, and progression regarding air pollution legislation and NP industries. Thus the concept of the project is to develop a new method to analyse airborne particles, onsite, real-time and with a high quality readout. The method can identify the particle types together with the size distribution. In the project we have a new idea for the development of an improved particle sampling system, which will allow collecting particles with a high efficiency and a wide range of particle sizes, including the nano-size regime. This will allow much improved analysis results and sensitivity for a wide range of particle types and sizes. This sampling system together with a mobile X-ray diffraction analysis technique opens up for new possibilities within air quality detection, especially within the capability to analyse nanoparticles. Detection and analysis of nanoparticles may be a very crucial field in the future air quality analysis, due to a rapidly increase in use of nanomaterials and nanoparticles in building materials, paintings, cleaning products, cosmetics, etc. At the same time, new research have indicated very large potential risks for man-made nanoparticles, due to a very deep deposition in the lungs and high chemical reactivity.

New technological applications for wet biomass waste stream products (NEWAPP)

The existing treatment methods for wet biomass waste streams are mainly incineration or landfilling: 67% of the waste is disposed of in these ways. A small amount is composted, digested anaerobically or used as animal fodder. However, the most extended methods are not the most appropiate. NEWAPP aims at developing an alternative cost- and resource-efficient and environmentally sound way of dealing with wet biomass waste through HTC technology. The concept behind NEWAPP is that wet biomass can be a resource more than a waste, and does not need to be disposed of in the costly and inefficient way it is nowadays. The alternative, which NEWAPP introduces, is to create a continuous system which will allow to recover carbon in an energy efficient HTC (Hydrothermal carbonization) process, producing tailor made products. HTC consists in applying high temperatures and pressures to biomass in the presence of water, which results in two main products: a coal-like product (hydrochar) and water-soluble products. This process allows converting different biomass streams, such as waste, into fuels and other products of industrial interest (catalysers, soil remediation products, adsorbents). NEWAPP will focus on green waste, agricultural waste, municipal solid waste, waste from food processing industry and waste from markets. NEWAPP aims to increase the amount of bio-waste diverted from landfill and incineration into high value products that can be used as fuel, activated carbons for water treatment, soil remediation, carbon sequestration schemes and other applications. To achieve this, NEWAPP will focus on (1) Developing a new technical utilisation pathway for turning biowaste into high value products; (2) Exploring what different products can be obtained from the selected waste streams after the HTC process; (3) Standardisation (development of quality and safety standards); (4) Techniques for added value of HTC products.

Safety and quality assurance measures along the pellets supply chain (SAFEPELLETS)

Isolated incidents due to increased, toxic emissions in pellet storages have aroused great relevance and urgency on operational and customer safety in wood pellet supply chains. Reportedly two cases of death have occurred in large size vessels for ocean transportation and in harbour facilities. Another three incidents were reported in end-users storage rooms, the last of which resulted in the death of a German engineer. Furthermore, measurements in pellet storages show significantly increased CO concentrations for a relevant number of storages. Until now a definitive cause for increased CO concentration could not be found. Within this project the different approaches and results on safety in pellet supply chains are linked with each other and integrated to a supranational scope. This is of great importance as pellet markets are no longer isolated, but increasingly grow to international resource flows. In this regard, decisive parameters like the amount of off-gasses and the potential for self-heating related to the time from pellet production to end use as well as the raw material composition of pellets resulting from their origin have to be investigated within international scope. The proposed project aims to answer the question, where and under which conditions off-gassing and self-heating from biomass pellets occurs and what measures can be undertaken to reduce these risks. In turn, this project will end out into a draft for setting an international standard on safety measures and inspection methods along the whole pellets supply chain (e.g. by developing Material Safety Data Sheets for wood pellets). This safety issue is decisive for the further extension of pellets markets and thereby reflects high relevance for all enterprises in the pellet utilisation chain.

Selective tribological optimisation of fluid kinetics and efficiency by laser surface structuring (STOKES)

Economic losings caused by wear and friction are still tremendous, just in Germany the losings are amounted to 100 bn € p.a., for Europe the losses exceed 400 bn €. Recent investigations have shown that laser manufactured structures can exert considerable influence on the tribological behaviour of surfaces. Besides hydrodynamic effects, which can improve friction, the ability of the structures to store lubricant lead to the maintenance of a lubrication film. As the state of the art techniques for laser surface structuring, particularly for tribological applications are mainly on an a R&D level, the production technology is in need of adequate manufacturing techniques. Main topics in this field of research are the inevitable pre- and post-treatment steps of current laser surface structuring techniques as well as the high process durations. The overall goal of this project is to solve both of those tasks by the development and realisation of a process technology, which enables the process chain integrated laser surface structuring of hydraulic parts. The project aims to cover a defined segment of a growing market and the technological achievements will offer the participating SMEs promising options of upgrading their product values. In addition to the direct improvement of single systems by the investigations on demonstration parts within the project, the high transferability of the technique to further products will enable the value enhancement of whole product classes. This offers the possibility of a strong enhancement of the total product output. A consortium has been established, which covers the laser supply and technique as well as the surface preparation technology. Manufacturers of hydraulic parts are members of the consortium in order to close the technological range. Two powerful RTD performers could be gained, which are specialised on the laser processing on the one hand and on tribology on the other hand.

The development of a deammonification treatment to remove nitrogen from recirculated water used in aquaculture (DeamRecirc)

Bedingt durch den weltweiten Rückgang der natürlichen Fischbestände hat sich die Aquakultur zum am schnellsten wachsenden Sektor der Lebensmittelproduktion entwickelt - mit einem 60fachen Wachstum in den letzten 50 Jahr. Konventionelle Zuchtanlagen erfordern bedingt durch die Akkumulation von Futterüberschuss und Stoffwechselprodukten im Wasser eine hohe Austauschrate und sind daher durch einen hohen Wasserverbrauch sowie eine hohe Nährstoffbelastung des Wassers gekennzeichnet. Um sowohl die Wasserqualität als auch die Gesundheit der Fischkulturen zu schützen, kommt nun insbesondere für Aquakulturanlagen im Binnenland ein Konzept zur Wasserrezirkulation (RAS) zum Einsatz. Um hohe Rezirkulationsraten zu erzielen, ist eine weitgehende Elimination des toxischen Stoffwechselproduktes Ammoniak von wesentlicher Bedeutung. Bisher erfolgte die Behandlung des Wassers im Wesentlichen in nitrifizierenden Biofiltern, die das Ammoniak zu Nitrat umwandeln. Dieses zeigt eine deutlich geringe Fischtoxizität. In einem weitgehend geschlossenen System ist es jedoch erforderlich, auch die Nitratkonzentration zu begrenzen und somit eine weitgehende Stickstoffelimination durchzuführen. Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist es daher, ein Konzept zur Einbindung des Deammonifikationsprozesses in RAS zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Untersuchung der Eignung bekannter Verfahren aus der kommunalen Abwasserreinigung unter dem Gesichtspunkt der Übertragbarkeit auf die Randbedingungen in RAS. Basierend auf Literaturstudien, Laborversuchen und umfangreichen Messungen in verschiedenen Aquakulturanlagen wird ein Verfahrenskonzept erarbeitet, das anschließend im Pilot-Maßstab erprobt wird. Die Einbindung von Industriepartnern ermöglicht die spätere Umsetzung und Verbreitung im großtechnischen Maßstab. Im Einzelnen werden am ISAH folgende Gesichtspunkte bearbeitet: - Identifikation maßgebender Randbedingungen und spezifischer Biozönosemerkmale für die Deammonifikation in naturnahen Ökösystemen - Untersuchung zur Anpassungsfähigkeit deammonifizierender Biomasse an RAS-typische Randbedingungen, insbesondere: Temperaturen kleiner als 20 Grad Celsius, hoher Salzgehalt, niedrige N-Konzentration, hohes C/N-Verhältnis - Identifikation und Charakterisierung möglicher Impfschlämme für den Deammonifikationsprozess - Beratung bei Konzeption, Inbetriebnahme und Betrieb der Pilotanlage, begleitende Aktivitätstests.

Entwicklung und Anwendung einer innovativen Technologie zur Reinigung von Rundbecken zur Zucht von Fischlarven in Kreislaufanlagen (CLEANHATCH)

CLEANHATCH ist ein zweijähriges EU-Projekt, das im Rahmen des Programms 'Forschung zugunsten von KMU' mit Mitteln der Europäischen Union teilfinanziert wird. Ziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Anwendung einer innovativen Reinigungstechnologie für Rundbecken in Kreislaufanlagen zur Zucht von Fischlarven. Die schnelle Entwicklung des Aquakultursektors macht auch die Produktion von Fischlarven in großem Maßstab notwendig. In sog. Fischbrutanstalten werden die Fische vom Ei zur Larve aufgezogen, um anschließend in einer Fischzuchtanlage bis zur Marktgröße weiterzuwachsen. Die Kreislauftechnologie ermöglicht diese Aufzucht mit verhältnismäßig wenig Wasser, da es durch weitgehend geschlossene Kreislaufführung und stetige Aufbereitung durch verschiedene technische und biologische Vorrichtungen immer wieder nutzbar gemacht wird. Dennoch entwickelt sich stetig ein mikrobieller Bewuchs mit hoher Keimzahl auf allen Oberflächen in den Becken und gefährdet so die Produktion der gegenüber Wasserqualität sehr anspruchsvollen Fischbrut. Die Sterblichkeitsraten während des Larvenstadium sind u. a. aus diesem Grund wesentlich höher als in jeder anderen Phase der Fischzucht. Die derzeitigen Reinigungsmethoden, wie das Säubern von Hand oder das Absaugen des Bewuchses, sind bislang nicht zielführend. Im Rahmen von CLEANHATCH wird deshalb eine neue Reinigungsmethode entwickelt, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und eine nachhaltige Produktion von Fischlarven in großem Maßstab zu ermöglichen. Die Entwicklung dieser Innovation wird die teilnehmenden KMU an die Spitze des Markts für Aquakulturtechnologien bringen.

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