Ensuring local support for protected areas is increasingly viewed as an important element of biodiversity conservation. This is often predicted on the provision of benefits from protected areas, and a common means of providing such benefits is ecotourism development. Ecotourism as defined by Blangy and Wood (1993) is 'responsible travel to natural areas that conserve the environment and sustains the well-being of local people'. The concept of ecotourism has received much attention in recent years due to its link with sustainable development initiatives, protected area conservation efforts, and regional and community development strategies, particularly in developing countries(Ceballos-Lascurain 1993). In many African countries, the rationale for ecotourism development is primarily economic, from both macro (national) and micro (local) levels. At the macro level, tourism is expected to promote economic growth by generating foreign exchange and increase government revenue while at the micro level, it is expected to facilitate job creation, income and revenue distribution and a balanced regional development which ultimately should improve quality of life of local residents (Sirakaya et. al., 2002). In addition, it is to provide revenue for the creation and maintenance of protected areas (Boo, 1990). Likewise since the late 1980s, tourism (ecotourism) has received considerable promotion in the economic development strategy of Ghana (Sirakaya et. al, 2002) as a response to recent adverse developments in its economy. The rationale is to diversify the economy to reduce its dependence on traditional exports of unprocessed mineral, agricultural and forest products (Teye, 2000) and to facilitate its sustainable development process.In many African countries, the rationale for ecotourism development is primarily economic, from both macro (national) and micro (local) levels. At the macro level, tourism is expected to promote economic growth by generating foreign exchange and increase government revenue while at the micro level, it is expected to facilitate job creation, income and revenue distribution and a balanced regional development which ultimately should improve quality of life of local residents (Sirakaya et. al., 2002). In addition, it is to provide revenue for the creation and maintenance of protected areas (Boo, 1990)...
Diese Studie im Auftrag von Eurima, dem europäischen Verband der Dämmstoffhersteller, analysiert und vergleicht mögliche Szenarien für die Sanierung des europäischen Gebäudebestands. Die unterschiedlichen Sanierungspfade werden dabei nicht nur in Hinblick auf ihre Leistungen in Energieeffizienz und CO2-Effizienz verglichen, sondern auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten oder Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein sogenannter oberflächlichen Sanierungspfad, d.h. eine hohe Frequenz an Renovierungsarbeiten, die jedoch nur ein Mindestmaß an Energieeffizienz umsetzen, keinesfalls ausreichen, um das EU-Ziel eines nahezu CO2-neutralen Gebäudebestands bis 2050 zu verwirklichen. Laut Studie würde eine solche Lösung nicht genügend Energie einsparen und darüberhinaus keine substantiellen wirtschaftlichen Vorteile bieten. Würden hingegen umfassende Effizienzverbesserungen mit einer erweiterten Nutzung von Erneuerbaren Energien kombiniert ( deep renovation track), ließen sich nicht nur die geplanten Mengen an CO2 einsparen. Ein solches Maßnahmenpaket erreicht im Vergleich außerdem den niedrigsten Energieverbrauch und zeigt das größte Potenzial für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Klare Leitlinien und geeignete Politikinstrumente für einen solchen umfassenden Sanierungspfad zu entwickeln, ist daher für die EU von vitaler Bedeutung, um ihre langfristigen Klimaziele für den Gebäudesektor zu erreichen.
Die Städtebauförderung erzielt beachtliche volkswirtschaftliche Wachstums- und Beschäftigungseffekte. Diese beruhen auf der Bündelung von öffentlichen Mitteln und dem Anstoß privaten Kapitals, das die Programme der Städtebauförderung mobilisieren. Welche direkten und indirekten Effekte haben die Programme auf die städtische und regionale Wirtschaft bzw. Beschäftigung? Welche regionale Reichweite haben diese Effekte? So lauten zwei wesentliche Fragen, welche die Forschungsarbeit beantworten soll. Anlass und Ziel: Die Programme der Städtebauförderung wurden bereits anhand von 50 Fallbeispielen analysiert und zwar hinsichtlich ihrer Anstoß- und Bündelungseffekte, der Wachstums- und Beschäftigungseffekte sowie ihrer Wirkungen auf das Steueraufkommen und die Sozialversicherungen (BUW/DIW 2011). Die Bündelungseffekte umfassen jene Mittel der öffentlichen Hand, die neben der Städtebauförderung verausgabt wurden. Die Anstoßeffekte betreffen private Investitionen, die mit der Städtebauförderung zusammenhängen. Die Ergebnisse der Fallstudien machen deutlich, wie groß die Bündelungs- und Anstoßeffekte in den untersuchten Gebieten sind. Die Maßnahmen und Projekte haben eine enorme Bedeutung für die lokale und regionale Ökonomie. Die Reichweite der ökonomischen Effekte der Städtebauförderung in einer räumlichen Staffelung ist allerdings bislang nicht dezidiert untersucht worden. Ziel des Forschungsprojektes ist es daher, vertiefende Kenntnisse über die räumliche Verteilung der ökonomischen Wirkungen zu erlangen. Diese sind insofern von Belang für die Städtebauförderung, als dass hierdurch Rückschlüsse auf die 'Wirkungswege' der Fördermittel erlangt werden können. Neben den eingangs formulierten Fragen geht es im Forschungsprojekt um die folgenden: - Welche direkten und indirekten Effekte hat die Städtebauförderung auf die städtische und regionale Wirtschaft bzw. Beschäftigung? - Welche Unternehmen bzw. Wirtschaftszweige profitieren vornehmlich von der Städtebauförderung? - In welchem Umfang profitieren lokale Unternehmen der geförderten Städte und Gemeinden von der Förderung oder sind die Effekte eher überregionaler zu verzeichnen? - Wo und in welchem Umfang finden das Wachstum und die Beschäftigung, die im Zusammenhang mit der Städtebauförderung entstehen, letztlich statt? - Welche Bruttowertschöpfung entsteht aus den Effekten? Welche kommunalen Steuereinnahmen lassen sich aufgrund der Investitionen verzeichnen? - Wie hoch ist der Anteil der Städtebaufördermittel, die im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen, an Private weitergereicht werden?
Die Übertragung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU auf die beitretenden Länder Mitteleuropas und die daraus resultierende Finanzierung der Agrarpolitik durch die EU wird eine der gravierendsten Veränderungen in diesen Ländern sein. Aufgrund der großen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Agrarsektoren der beitretenden Länder lassen sich bei einer Einführung der EU-Agrarpolitik signifikante gesamtwirtschaftliche Folgen erwarten. Daher erscheint bei der Untersuchung der agrarwirtschaftlichen Implikationen des EU-Beitritts der mitteleuropäischen Länder die Anwendung eines Allgemeinen Gleichgewichtsmodells (CGE-Modell) notwendig. In der Dissertation des Antragstellers wurde für Ungarn ein CGE-Modell entwickelt, mit dessen Hilfe zum einen die Auswirkungen der Transformation von einer zentralverwalteten zu einer marktwirtschaftlich orientierten Volkswirtschaft analysiert wurde. Zum anderen waren aber auch die Auswirkungen der Assoziierung mit der EU bzw. die EU-Vollmitgliedschaft Themen anderer Arbeiten des Antragstellers. So wurden vom Antragsteller bereits CGE-Modelle für die Länder Polen, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn entwickelt. Diese Modelle, die bereits einen Eindruck von den gesamtwirtschaftlichen Folgen einer Übertragung der GAP auf die beitretenden Ländern vermitteln, sollen im Rahmen des beantragten Forschungsstipendiums während eines Aufenthaltes an der University of Western Ontario weiterentwickelt und ergänzt werden.
Die sozio-ökonomische Folgenabschätzung des Projektionsberichts 2024 vergleicht das Mit-weiteren-Maßnahmen-Szenario (MWMS) mit dem Mit-Maßnahmen-Szenario (MMS) hinsichtlich Investitionsbedarf, Kosteneinsparungen und gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen. Analysiert werden Veränderungen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr, ergänzt durch die Abschätzung von Arbeitsmarkteffekten sowie durch die Verteilungsanalyse der Instrumentenwirkungen auf verschiedene Haushaltsgruppen in den Sektoren Gebäude und Verkehr. Die Studie zeigt, dass im MWMS zusätzliche Investitionen in Gebäudehüllen, erneuerbare Heiztechnologien, Energiespeicher und elektrische Fahrzeuge erforderlich sind. Diese Investitionen bieten positive gesamtwirtschaftliche Effekte und stärken das BIP, während sie zugleich eine höhere Nachfrage nach Arbeitskräften, insbesondere in der Gebäudesanierung und Elektromobilität, schaffen. Die Verteilungsanalyse weist darauf hin, dass gerade im Bereich der Sanierung die bestehenden Förderprogramme oft noch nicht ausreichen, damit diese sich, insbesondere für einkommensschwache Haushalte, lohnen. Veröffentlicht in Treibhausgas-Projektionen für Deutschland.
<p> <p>Für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen werden Fachkräfte mit entsprechenden Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen benötigt. Diese Fachkräfte rechtzeitig zu identifizieren, ist angesichts des herrschenden Fachkräftemangels elementar. Fehlendes Wissen und Fachkräfteengpässe in den betroffenen Branchen und deren Unternehmen können die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen gefährden.</p> </p><p>Für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen werden Fachkräfte mit entsprechenden Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen benötigt. Diese Fachkräfte rechtzeitig zu identifizieren, ist angesichts des herrschenden Fachkräftemangels elementar. Fehlendes Wissen und Fachkräfteengpässe in den betroffenen Branchen und deren Unternehmen können die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen gefährden.</p><p> <p>Im Rahmen der Studie wurden diejenigen Berufe identifiziert, in denen Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels einerseits zu einem zusätzlichen Bedarf an Fachkräften führen und in denen andererseits davon ausgegangen werden kann, dass sich auch die Qualifikationsanforderungen in den Berufen verändern.</p> <p>Die zugrundeliegenden Modellrechnungen basieren auf dem Modellsystem des QuBe-Projektes, das die volkswirtschaftlichen Wirkungen von potenziellen Anpassungsmaßnahmen, die in der Regel mit Investitionskosten einhergehen, auf Branchen und Berufe ermittelt.</p> <p>Die Festlegung der Annahmen zu den umzusetzenden Klimaanpassungsmaßnahmen orientiert sich an den Klimawirkungen mit dringendem Handlungsbedarf gemäß der Klimawirkungs- und Risikoanalyse für Deutschland (Kahlenborn et al. 2021). Es wurden vier Handlungsfelder modelliert:</p> <ol> <li>Die Klimaanpassung in urbanen Räumen wird durch die Zunahme der Dach- und Fassadenbegrünung dargestellt. Darüber hinaus wird von einer Zunahme der Baumpflanzungen und einem verstärkten Fokus auf Regenwassermanagement in Städten ausgegangen.</li> <li>Klimaanpassung in der Arbeitswelt wird durch hitzebedingte Arbeitsausfälle, durch Weiterbildung in besonders anpassungsrelevanten Bereichen sowie durch den Aufbau von Klimaanpassungsexpertise in der öffentlichen Verwaltung abgebildet.</li> <li>Klimaanpassung in der Primärproduktion wird durch den erhöhten Bewässerungsbedarf in der Landwirtschaft mit entsprechenden Ausrüstungsinvestitionen und durch den Umbau der Forstwirtschaft abgebildet.</li> <li>Klimaanpassung in der Vorsorge und Gesundheit wird im Modell durch eine Zunahme von Vorsorgeleistungen und Gebäudesanierungen in öffentlichen Einrichtungen berücksichtigt.</li> </ol> <p>Die Annahmen zu diesen Klimaanpassungsmaßnahmen wurden durch eine Literaturrecherche und -auswertung und durch Interviews mit Expertinnen und Experten weiter konkretisiert.</p> <p>Es zeigt sich, dass bestimmte Berufsgruppen durch die prioritären Anpassungsmaßnahmen besonders gefordert sind. Von den insgesamt 144 Berufsgruppen der Klassifikation der Berufe (KldB) konnten 21 als die relevantesten Berufsgruppen im sogenannten Klimaanpassungsszenario identifiziert werden, die sich wiederum insgesamt sechs Berufssegmenten zuordnen lassen. Neben den „Händen“, die die Anpassung in die Tat umsetzen, werden auch Dienstleistungen benötigt, die die Tätigkeit begleiten. Darüber hinaus werden entsprechende Qualifizierungen, Schulungen und Beratungen für Beschäftigte und Bevölkerung benötigt.</p> <p>Die für das Klimaanpassungsszenario relevantesten Berufsgruppen sind vor allem den Berufssegmenten zuzuordnen:</p> <ul> <li>„Land-, Tier- und Forstwirtschaftsberufe“</li> <li>„Bau- und Ausbauberufe“</li> <li>„IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe“</li> <li>„soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe“</li> <li>„unternehmensbezogene Dienstleistungsberufe“</li> <li>„medizinische und nicht-medizinische Gesundheitsberufe“</li> </ul> <p>Fachkräfteengpässe sind vor allem in den „Bau- und Ausbauberufen“ zu erwarten. Innerhalb der genannten Berufssegmente ist in den Berufsgruppen „Bauplanung und -überwachung, Architektur“, „Hochbau“, „Tiefbau“ sowie „Aus-, Trockenbau, Isolierung, Zimmer-, Glas- und Rollladenbau“ das Risiko, eine offene Stelle im Jahr 2040 nicht besetzen zu können, höher als die Aussicht auf eine Neubesetzung. Gleiches gilt für die Berufsgruppen „Gartenbau“ und „Gesundheits-, Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe“.</p> <p>In den verschiedenen Branchen und Berufen variiert sowohl die Betroffenheit von den Folgen des Klimawandels als auch der konkrete Bedarf an neuen Kompetenzen, die für die Umsetzung von Maßnahmen erforderlich sind. Diese Klimaanpassungskompetenzen müssen für relevante Berufe identifiziert werden. Darüber hinaus müssen Wege gefunden werden, wie Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Bildung integriert werden können. Dabei sollte an verschiedenen Stellen angesetzt werden, z.B. bei der Neuordnung von Ausbildungsberufen, aber auch bei der Nachqualifizierung durch Fort- und Weiterbildung. Das Forschungsprojekt wird hierzu im weiteren Verlauf Wege aufzeigen.</p> <p> </p> <p><em>Die Studie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/auswirkungen-von-klimaanpassung-auf-den">Auswirkungen von Klimaanpassung auf den Arbeitsmarkt</a> wurde im Rahmen eines Forschungsvorhabens im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und des Umweltbundesamtes vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt.</em><br><em>Erste Forschungsergebnisse hat das Projektteam auf dem Online-Fachworkshop "<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/online-fachworkshop-klimaanpassung-in-der">Klimaanpassung in der beruflichen Bildung: Kompetenzen, Bedarfe und Praxiserfahrungen</a>" vorgestellt und mit Akteuren aus der Forschung und Praxis diskutiert. Die Dokumentation eines zweiten Fachworkshops, der im Februar 2024 in Dessau-Roßlau stattfand, werden demnächst veröffentlicht.</em></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Neben dem Klimaschutz stellen auch andere Bereiche, wie beispielsweise die Trinkwasserversorgung oder Abwasserbehandlung, Luftreinhaltung, Lärmminderung oder Abfallbeseitigung in vielen Regionen der Welt ein Problem dar und führen zu verstärkten Investitionen in den Umwelt- und Klimaschutz. Dadurch steigt weltweit der Bedarf an Umwelt- und Klimaschutztechnologien sowie an Produkten, die umweltfreundlich und ressourcenschonend sind. Umso wichtiger werden Umwelt- und Klimaschutz auch für die Wirtschaft. Die Analysen der vergangenen Jahre belegen diese zunehmende Bedeutung des Umweltschutzes für Wirtschaft und Beschäftigung. Sie zeigen auch, dass Deutschland eine starke Rolle bei der Entwicklung und Vermarktung von Umwelttechnologien hat. Diese gute Wettbewerbsposition eröffnet große Chancen für die deutsche Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, verlässliche und zeitnahe Informationen zu den Beschäftigungswirkungen des Umwelt- und Klimaschutzes zu gewinnen und die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Umweltschutzindustrie regelmäßig anhand von Indikatoren zu analysieren. Entsprechende Daten werden von der offiziellen Statistik oder anderen Quellen jedoch nicht zur Verfügung gestellt und können nur im Rahmen von Forschungsprojekten geschätzt werden. In dem Vorhaben sollen wichtige Kenngrößen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Umweltschutzes aktualisiert werden. Zu diesen Kenngrößen gehören u.a. Umweltschutzbeschäftigte, Welthandelsanteile im Umweltschutz, Produktionsvolumen an Umweltschutzgütern und Patente für Umwelttechnologien. Einen Schwerpunkt bildet die wirtschaftliche Bedeutung des Klimaschutzes. Dieser Schwerpunkt soll weiter ausgebaut werden, um entsprechende Daten in die nationale und internationale Debatte einspeisen zu können. Auch die durch Effizienzmaßnahmen ausgelösten wirtschaftlichen Impulse sollen in diesem Projekt aktualisiert werden. Das Projekt soll außerdem ermöglichen, auf aktuelle politische Entwicklungen einzugehen und den sich hieraus ergebenden Bedarf an Daten und wirtschaftlichen Kenngrößen zu decken. Die Methodik der Vorgängeruntersuchungen soll verwendet und weiterentwickelt werden. Letzteres ist erforderlich, um den Aktualisierungen der Datenbasis und der Klassifikationen durch das Statistische Bundesamt bzw. das europäische Patentamt Rechnung tragen zu können. Darüber hinaus sind methodische Weiterentwicklungen erforderlich, um weitere wichtige Themenfelder abdecken zu können. Die Aktualisierung der meisten Daten erfolgt alle zwei Jahre. Somit erfolgen im Projekt zwei Aktualisierungen, die jeweils zeitnah veröffentlicht werden. Eine Ausnahme bilden die Indikatoren zur ökonomischen Bedeutung von Energieeffizienzmaßnahmen. Hier erfolgt die Aktualisierung jährlich. Neben der Erhebung der Daten spielt die öffentlichkeitswirksame Aufbereitung eine wichtige Rolle.
<p> <p>Deutschland besitzt außer Kohle keine bedeutenden weiteren konventionellen Energieressourcen. Knapp 70 Prozent des Energieaufkommens wird deshalb durch Importe diverser Energieträger gedeckt. Um die Versorgung auch zukünftig zu sichern, sollte die Importabhängigkeit verringert und die Vielfalt an Lieferländern und Transportstrukturen erhöht werden.</p> </p><p>Deutschland besitzt außer Kohle keine bedeutenden weiteren konventionellen Energieressourcen. Knapp 70 Prozent des Energieaufkommens wird deshalb durch Importe diverser Energieträger gedeckt. Um die Versorgung auch zukünftig zu sichern, sollte die Importabhängigkeit verringert und die Vielfalt an Lieferländern und Transportstrukturen erhöht werden.</p><p> Entwicklung der Primärenergiegewinnung <p>Seit dem Jahr 1990 ging die Gewinnung von konventionellen fossilen Energierohstoffen in Deutschland um mehr als drei Viertel zurück und konnte auch durch einen Zuwachs bei den erneuerbaren Energien nicht kompensiert werden. Im Jahr 2024 wurden etwa 3.350 Petajoule (PJ) inländisch gewonnen (siehe Abb. „Primärenergiegewinnung in Deutschland“). Das entspricht etwa 32 % des gesamten Primärenergieverbrauchs dieses Jahres. Der Anteil der inländischen Gewinnung am <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/primaerenergieverbrauch">Primärenergieverbrauch</a> schwankt seit Mitte der 2000er Jahre zwischen 28 und 32 %.</p> <p>Heute sind die wichtigsten im Inland gewonnenen Energieträger die <em>erneuerbaren Energien</em> wie Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biomasse">Biomasse</a>. Sie machen inzwischen etwa 63% der im Inland gewonnenen Energie aus. Von diesen 63% entfallen gut die Hälfte auf Biomasse und erneuerbaren Abfall. Biomasse und erneuerbarer Abfall tragen damit zu etwa einem Drittel zur inländischen Primärenergiegewinnung bei.</p> <p>Neben den erneuerbaren Energien ist noch immer die<em> Braunkohle</em> der bedeutendste inländische Energieträger und machte im Jahr 2024 25 % der im Inland gewonnenen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/primaerenergie">Primärenergie</a> aus. Dabei wird seit dem Jahr 2003 in Deutschland regelmäßig etwas mehr Braunkohle gefördert, als im Inland verbraucht wird. Darüber hinaus stammten 2024 etwa 5 % des in Deutschland verbrauchten <em>Erdgases</em> und etwa 2 % des Inlandsverbrauchs an <em>Mineralöl</em> aus deutschen Quellen. Die Förderung von <em>Steinkohle</em> wurde in Deutschland 2019 eingestellt.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_abb_primaerenergiegewinnung_2025-12-18.png"> </a> <strong> Primärenergiegewinnung in Deutschland </strong> Quelle: Umweltbundesamt auf Basis Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_primaerenergiegewinnung_2025-12-18.pdf">Diagramm als PDF (48,57 kB)</a></li> </ul> </p><p> Importabhängigkeit verringern <p>Importiert werden somit vor allem die fossilen Energieträger Mineralöl, Gas und Steinkohle. Bis zur Stilllegung der letzten Atomkraftwerke wurden zudem 100 % des benötigten Urans eingeführt (siehe Tab. „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/primaerenergie">Primärenergie</a>-Nettoimporte“). In den kommenden Jahren wird Deutschland weiterhin auch bei Erdöl und Erdgas auf Importe angewiesen sein. Die Risiken dieser hohen Importabhängigkeit wurden im Jahr 2022 im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine sichtbar. Deutlich verringerte Einfuhren von Erdgas aus Russland führten zu stark steigenden Erdgaspreisen für Verbraucher und in der Folge zu erheblichen volkswirtschaftlichen Effekten.</p> <p>Um die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu verringern, sollten heimische erneuerbare Energien weiter ausgebaut und Lieferländer und Transportstrukturen diversifiziert werden. Auch das Einsparen von Energie hilft, die Importabhängigkeit zu verringern.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_primaerenergie-nettoimporte_2025-12-18.png"> </a> <strong> Tab: Primärenergieimporte </strong> Quelle: Umweltbundesamt auf Basis Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_primaerenergie-nettoimporte_2025-12-18.pdf">Diagramm als PDF (40,64 kB)</a></li> </ul> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Das Vorhaben untersucht Ursachen und Wirkungen des Wettbewerbs auf leistungsgebundenen Energiemärkten, vor allem Elektrizität und Gas. Analysiert werden zu dem regulatorische und energiepolitische Maßnahmen zur Belebung des Wettbewerbs, sowie deren gesamtwirtschaftliche Vor- und Nachteile.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 398 |
| Europa | 1 |
| Global | 1 |
| Kommune | 6 |
| Land | 15 |
| Wissenschaft | 122 |
| Zivilgesellschaft | 16 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 359 |
| Text | 25 |
| unbekannt | 14 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 39 |
| Offen | 359 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 388 |
| Englisch | 79 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 6 |
| Dokument | 28 |
| Keine | 261 |
| Webseite | 125 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 268 |
| Lebewesen und Lebensräume | 343 |
| Luft | 235 |
| Mensch und Umwelt | 398 |
| Wasser | 188 |
| Weitere | 389 |