Other language confidence: 0.7197491734390206
a) Kommen unter bei uns ueblichen Lagerbedingungen bei Kartoffeln, Gemuese und Obst nach Pilzbefall Toxine vor? b) Infektion von Erntegut mit bekannten Pilzen, Lagerung und chromatographische Identifizierung der Toxine. c) Lagerversuche und Studium der Bildungsbedingungen der Toxine.
Untersuchung der Wirkungsmechanismen von Ochratoxin A, Citrinin, Patalin und Penicillsaeure. Ochratoxin A, ein nephrotoxisches Mycotoxin aus Aspergrelus ochraceus hemmt die Phenylalanyl-t RNA-Synthetase von Enkarykuoten und Prokaryonten. Der Hemmungstyp ist kompetitiv. Daher kann die Hemmwirkung auf Hepatom-Gewebekulturzellen, der letale Effekt auf Maeuse und der Effekt auf Makrophagen-Migration und Immunosuppression durch Phenylalanin aufgehoben werden. Citrinin, ein nephrotoxisches Mycotoxin aus Penicillium citrinum, hemmt in vivo vor allem RNA und DNA-Synthese. Patulin und Penicillsaeure reagieren mit SH- und NH2-Gruppen und haben deshalb vielfaeltige Wirkungen. Plasmid-DNA und t-RNA reagieren mit diesen Mycotoxinen.
Patulin ist wiederholt in Apfelsaft und anderen Apfelprodukten festgestellt worden. Es gibt Hinweise, nach denen Patulin mit SO2 reagiert und hierbei abgebaut wird. Die Untersuchungen haben zum Ziel, einen moeglichen Abbaumechanismus festzustellen. In der ersten Phase wird das Verhalten eines Patulin-Wasser-SO2-Gemisches, in der zweiten Phase eines Patulin-Apfelsaft-SO2-Gemisches in Abhaengigkeit von Temperatur, Reaktionszeit und Konzentration untersucht.
Entwicklung von Analysenverfahren zur Analytik von Penicillium-roqueforti-Toxinen in Gruenmaissilage. Ueberpruefung der Anhaeufung von Patulin, Penicillinsaeure, PR-Toxin und Mycophenolsaeure durch Penicillium roqueforti und Penicillium stoloniferum in halbsynthetischem YES-Medium (Hefeextrakt/Saccharose) und Gruenmaissilage.
Based on a study of the mechanisms involved, criteria are formulated which, in spite of the overwhelming complexity of the problem, provide a guide towards achieving desired environmental quality goals. The study aims to uncover areas where further research is needed and to show possible solutions. The results are intended to enable the expedient design of policies and economic processes for establishing environmental standards, in regard of combined exposures and taking into account societal norms and perceptions.
Vorhabenziel: Entwicklung eines immunchemischen Schnelltests auf Antikörper-Basis zum Nachweis des Schimmeltpilztoxins Patulin in Apfelsäften und weiteren Lebensmitteln. Arbeitsplanung: Entwicklung geeigneter Patulin-spezifischer Antikörper als Ausgangsbasis für ein Immuntestformat, das für eine rasche Online-Prozesskontrolle eingesetzt werden kann. Der Patulin-Immuntest soll mit der HPLC-Methode validiert werden und erprobt werden. Ein Ringversuch soll für eine abschließende Evaluierung dienen. Verwertung: Als Verbundpartner wurden 4 KMUs aus verschiedenen Regionen Deutschlands gewonnen neben der Fa. Wesergold und der FA Geisenheim. Der VdF als weiterer Partner wird die Ergebnisse an seine Mitglieder verbreiten. Die Fa. Transia beteiligt sich als möglicher Anbieter des geplanten atulin-Immuntests. Partner: Transia GmbH, Wesergold GmbH, Obstbau Bodensee AG, Libehna GmbH, Lausitzer Früchte GmbH, Kelterei Heil OHG, VdF e.V., FH Wiesbaden
a) Vorkommen und Bildungsbedingungen sowie Bestimmung von Patulin und Aflatoxinen in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft. b) Oekologische Untersuchungen an toxinogenen Schimmelpilzen. c) Patulin bis Ende 76; Aflatoxine in tropischen Nuessen bis Ende 1977.
Cytogenetische Untersuchungen zum Nachweis von Chromosomenmutation fuehrten zu dem Ergebnis, dass die Myxotoxine Afltoxine B1 und G1, Patulin und Sterimatocystin mutagen wirkten, waehrend fuer Ochratoxin keine mutagenen Effekte nachgewiesen werden konnten. Die getesteten Mykotoxine induzierten dagegen keine Sister-chromatid-exchanges (SCEs). Beim Vergleich der Mytoxine ergab sich im Hinblick auf die Induktion geschaedigter Metaphasen die folgende Reihenfolge: Sterigmatocystin groesser als Patulin groesser als Aflatoxin B1 groesser als Aflatoxin G1. Es ist davon auszugehen, dass fuer Aflatoxin B1 und G1, fuer Patulin und Sterigmatocystin ein mutagenes Potential besteht, das bei der Abschaetzung der Gesundheitsgefuehrdung mit in die Ueberlegung einzubeziehen ist. Mit Ausnahme von Patulinm fuer das im Hinblick auf die carcinogene Wirkung unterschiedliche Ergebnisse vorliegen, hat sich fuer Aflatoxin B1 und G1 sowie fuer Sterigmatocystin eine positive Korrelation zur Carcinogenitaet ergeben. Im Dominant-Letal-Test (DLT) an der maennlichen Maus zeigte weder Patulin noch Aflatoxin B1 eine mutagene Aktivitaet. Aus den vorliegenden Befunden der Mutagenitaetsstudien mit Myktoxinen geht hervor, dass eine Korrelation zwischen dem DLT 8 negative Ergebnisse) und einer Vielzahl anderer Mutagenitaetsverfahren mit positivem Ausgang nicht gegeben ist. Die embrytoxikologischen Untersuchungen an Maeusen liessen fuer Aflatoxin B1 und G1 sowie fuer Patulin eine schwache teratogene Potenz mit unspezifischer Ausparaegung erkennen. Dennoch ist mit einer Beeinflussung des vorgeburtlichen Lebens nicht zu rechnen, da zwischen den im Tierversuch verwendetern Dosierungen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 15 |
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| Chemische Verbindung | 1 |
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