Feststellung der Verteilung von Schwermetallen (insbesondere Pb, Cd, Hg, Cu, Zn) in Lebensmitteln tierischer Herkunft im Hinblick auf die Repraesentanz der Stichprobennahme. Zugleich ein Beitrag ueber die Schwermetallbelastung von Lebensmitteln tierischer Herkunft.
Wirkung von Schwermetallen auf die Entwicklung von Algen. Akkumulation in der Algenzelle.
In fuenf ausgewaehlten Raeumen des Landes Nordrhein-Westfalen werden die Lebern und Nieren von Reh und Hase fortlaufend auf Schwermetalle (vornehmlich Blei und Cadmium) und chlorierte Kohlenwasserstoffe untersucht.
Es wurde eine neue Klasse von Naturstoffen in hoeheren Pflanzen entdeckt, die fuer die Schwermetallentgiftung verantwortlich sind und auch im Oekosystem nach diesen Mechanismen toxische Metalle inaktivieren. Die Substanzen wurden aufgeklaert und als (Gamma-Glu-Cys)n Gly (Phytochelatine) bzw. (Gamma-Glu-Cys)n Beta-ala (homo-Phytochelatine) beschrieben. Dieser Entgiftungsmechanismus wurde in mehr als 300 untersuchten Pflanzenarten gefunden und duerfte somit Allgemeingueltigkeit fuer niedere (Algen) und hoehere Pflanzen haben. Dieser Mechanismus macht es den Pflanzen in schwermetallbelasteten Boeden moeglich, zu ueberleben und duerfte ein wichtiges Zielsystem fuer die Pflanzenzuechtung werden, um zu verhindern, dass toxische Schwermetalle in die pflanzliche Nahrungskette gelangen.
Faunistische Untersuchungen in zwei unterschiedlich belasteten Gebieten, Bestimmung von Individuendichte und Artenspektrum, quantitative Charakterisierung der Verteilung von Blei, Zink und Cadmium mittels AAS, Dokumentation der Dekomposition und Laboruntersuchungen zur Quantifizierung mikrobieller Aktivitaet und deren Beeinflussung durch Schwermetalle mittels Mikrokalorimetrie und Sapromatmessungen. Ultrastrukturelle Untersuchungen von Zielzellen in Bodentieren, Lokalisation und Quantifizierung der Schwermetalle im Tierkoerper, Untersuchungen zu Nahrungswahl, Konsumption, Assimilation und energetischer Nahrungsverwertung, Kultur von Biotopausschnitten und Erfassung der Dekomposition im Labor, mathematische Simulation des Einflusses von Einzelparametern.
In dem praxisnahen langfristig angelegten Düngungsversuch wird die Düngewirkung von Biokomposten und andere positive Wirkungen einer Kompostdüngung wie z.B. die verbesserte Bodenstruktur untersucht. Ab 2004 wird zusätzlich die Nachhaltigkeit hoher Kompostgaben auf die N-Versorgung ermittelt. Gleichzeitig soll die Schwermetallbelastung der Ernteprodukte überprüft werden. Schwerpunkt der Untersuchungen bilden Fragen zu N-Dynamik und Humushaushalt, wobei eine Modellierung dieser Prozesse und deren Validierung anhand von Versuchsergebnissen geplant sind. In 2008 soll eine 'Inventur des Versuches im Rahmen einer Masterarbeit erfolgen.
An 49 von insgesamt 119 nichtrastergebundenen Standorten, die im Rahmen der Bodenschutzprogrammverordnung 1987 neben anderen Parametern auch auf Schwermetalle untersucht worden sind, treten Grenzwertueberschreitungen im Sinne der Klaerschlammverordnung 1987 auf. Anhand der geologischen, mineralogischen und geochemischen Literatur werden die Grenzwertueberschreitungen fuer die Elemente Zn, Cu, Cr, Pb, Co, Hg und As interpretiert mit dem Ziel, eine Unterscheidung zwischen geogener Herkunft der Schwermetalle oder durch eine anthropogene Kontamination bedingt, zu treffen.
Selbst 40 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl sind die Folgen hierzulande noch messbar: Das Fleisch von Wildschweinen und Pilze aus dem Wald können in Rheinland-Pfalz weiterhin radioaktiv belastet sein. Allerdings nimmt die Belastung langsam ab. Das zeigen Auswertungen des Landesuntersuchungsamtes (LUA). Die Überprüfung von über 24.000 Datensätzen aus den Jahren 2011 bis 2024 zu erlegten Wildschweinen in Rheinland-Pfalz ergab, dass selbst der reichliche Konsum von Wildschweinfleisch im Hinblick auf die radioaktive Belastung inzwischen unbedenklich ist. Wenn sie das Fleisch erlegter Tiere vermarkten, müssen die Jägerinnen und Jäger außerdem durch Eigenkontrolluntersuchungen gewährleisten, dass sie an die Verbraucherinnen und Verbraucher ausschließlich sicheres Wildschweinfleisch abgeben. Ihre Produkte müssen die geltenden lebensmittelrechtlichen Vorgaben erfüllen. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert darüber hinaus stichprobenartig Schwarzwildfleisch aus dem Handel, aus Gastronomiebetrieben oder spezialisierten Metzgereien. In den vergangenen zwei Jahren hat das LUA 105 Proben Schwarzwildfleisch aus Rheinland-Pfalz untersucht; dabei kam es zu keiner Überschreitung des gesetzlichen Höchstwerts von 600 Becquerel pro Kilogramm. Auch Wildpilze können bedenkenlos gegessen werden Wild gewachsene und gesammelte Pilze dürfen in Deutschland nicht gewerblich vermarktet werden. Sie werden deshalb in der Regel auch nicht von der amtlichen Lebensmittelüberwachung beprobt. Das LUA hat dennoch in den Jahren 2022 bis 2025 insgesamt 70 wild gesammelte Speisepilze aus Rheinland-Pfalz auf radioaktive Belastung untersucht. Die gute Nachricht: Auch hier lagen alle Messwerte deutlich unter dem Wert von 600 Becquerel pro Kilogramm. Wild wachsende Speisepilze können in Maßen also bedenkenlos verzehrt werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) empfiehlt aufgrund der möglichen Belastung mit Cäsium-137 – aber auch mit den Schwermetallen Quecksilber und Cadmium – nicht mehr als 200 bis 250 Gramm frische Wildpilze pro Woche zu essen. Kinder sollten entsprechend ihres Körpergewichtes weniger essen. Hintergrund Die radioaktive Wolke, die ab dem 26. April 1986 über Europa zog, hat die Flächen der Bundesrepublik Deutschland unterschiedlich stark belastet - je nachdem, wie viel Niederschlag in den Tagen nach dem Unfall niederging. Von den damals niedergeregneten radioaktiven Isotopen ist heute nur noch das Cäsium-137 mit seiner Halbwertszeit von rund 30 Jahren relevant. Das heißt einerseits: Etwa 60 Prozent des Cäsium-137 sind bereits zerfallen; gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die Auswirkungen des Reaktorunglücks in Jahrzehnten noch messbar sein werden. Besonders deutlich sind die Spätfolgen im Fleisch von Wildschweinen und bei gesammelten Pilzen zu sehen. In sauren Waldböden ist radioaktives Cäsium-137 gebunden; Pilze können es von dort aufnehmen und anschließend eine Belastung aufweisen. Wildschweine wiederum wühlen als Allesfresser einen erheblichen Teil ihrer Nahrung aus dem Boden und fressen dabei neben anderen Pilzen auch die für den Menschen ungenießbaren Hirschtrüffel. Dieser unterirdisch wachsende Pilz reichert Cäsium besonders gut an. Dadurch ist die radioaktive Belastung ihres Fleisches im Gegensatz zu dem Fleisch anderer Wildtiere in einigen Regionen in Rheinland-Pfalz immer noch erhöht.
In diesem Fachthema werden Flächen mit unterschiedlichen Bodenbelastungen (Schwermetallbelastungen) dargestellt. Die Schadstoffeinträge in die Böden sind darauf zurückzuführen, dass im Harz über Jahrhunderte Erze abgebaut und verarbeitet wurden. Dabei gelangten anorganische Schadstoffe wie Blei, Cadmium, Zink und Arsen in die Flüsse, die im Harz entspringen, und über den Wasserpfad auch in die Böden der historischen Flussauen. Räumlich betroffen sind vor allem: • der Harz selbst (Landkreise Goslar und Göttingen) • die Innerste-Aue (Landkreise Hildesheim und Wolfenbüttel, Städte Hildesheim und Salzgitter) • die Oker-Aue (Landkreise Wolfenbüttel und Gifhorn, Stadt Braunschweig) • und die Allerniederung (Landkreise Celle, Gifhorn und Soltau-Fallingbostel, Stadt Celle). Die Nutzung der betroffenen Flächen erfordert eine besondere Aufmerksamkeit, damit die Schadstoffe nicht zu Risiken für die menschliche Gesundheit führen oder eine Beeinträchtigung weiterer Böden bewirken. Dies gilt insbesondere für folgende Nutzungsarten: • Aufenthalt im Wohnumfeld (Hausgärten), • Freizeitaktivitäten, insb. auf Kinderspielflächen, • Landwirtschaft und Gartenbau, • Baumaßnahmen und Gewässerunterhaltung, durch die Bodenmaterial und Baggergut anfallen. In den belasteten Gebieten werden zahlreiche Menschen und Institutionen von der Problematik berührt: Haus- und Grundbesitzer, Landwirte, planende Gemeinden, Bauunternehmen, Abfallbehörden, Träger der Gewässerunterhaltung u.a.. Die Karte bietet eine räumliche Übersicht über die Erkenntnisse, für die die zuständigen Bodenschutzbehörden bereits verbindliche Regelungen zu den Bodenbelastungen erarbeitet und in Bodenplanungsgebietsverordnungen gefasst haben. Auf den Internetseiten der Behörden (Städte Hildesheim, Salzgitter, Braunschweig und Landkreise Hildesheim und Goslar) finden Sie weitere Einzelheiten über die geltenden Vorschriften. Für andere Gebiete sind 'Erwartungsflächen für Bodenbelastungen‘ dargestellt, auf denen nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand vor dem Hintergrund geowissenschaftlicher Erkenntnisse mit erhöhten Schadstoffgehalten im Boden zu rechnen ist. Bei diesen Gebietsdarstellungen handelt es sich zwangsläufig um vergröbernde Abschätzungen. Bei einer detaillierten Untersuchung einzelner Punkte oder Flächen können sich in den betreffenden Gebieten erhebliche Unterschiede im Schadstoffgehalt ergeben. Einige Flächen können auch unerhebliche Belastungen aufweisen.
Das Dezernat 400 ist eine Organisationseinheit der Abteilung Gemeinschaftslabor für Umweltanalytik im LUNG. Hier werden chemische Untersuchungen von Wasserproben in Fließgewässer, Seen, Grundwasser und Abwasser auf bis zu 33 verschiedene Inhaltsstoffe folgender Kriteriengruppen: - Sauerstoffhaushalt und organisatorische Belastung - Pflanznährstoffe - Versalzung - Schwermetalle - Halogenorganika (Summe) vorgenommen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1199 |
| Europa | 33 |
| Kommune | 30 |
| Land | 175 |
| Weitere | 5 |
| Wirtschaft | 5 |
| Wissenschaft | 454 |
| Zivilgesellschaft | 23 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 1147 |
| Gesetzestext | 2 |
| Text | 51 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 56 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 61 |
| Offen | 1187 |
| Unbekannt | 9 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1209 |
| Englisch | 80 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 15 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 33 |
| Keine | 1069 |
| Unbekannt | 3 |
| Webdienst | 24 |
| Webseite | 168 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1257 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1257 |
| Luft | 1257 |
| Mensch und Umwelt | 1251 |
| Wasser | 1257 |
| Weitere | 1237 |