Das Projekt "Optimierung der biologischen Sicherheit transgener Pflanzen - Sequenzspezifische Integration und Eliminierung von Transgen-Sequenzen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es wird/wurde ausgeführt durch: Universität Karlsruhe (TH), Botanisches Institut und Botanischer Garten, Lehrstuhl 2, Molekularbiologie und Biochemie der Pflanzen.Ziel ist die Etablierung eines effizienten sequenz-spezifischen Integrationssystems ins Pflanzengenom, das kultursortenunabhängig allgemeine Anwendung finden sollte. Wir konnten bereits zeigen, dass man mittels der Megaendonuclease I-Scel effizient Sequenzen aus dem Pflanzengenom herausscheiden kann. Die freigesetzten linearen Molekülen sollen nun zur sequenzspezifischen Integration verwendet werden. Homologe Rekombination (HR) und Exision werden durch die Restauration unterschiedlicher Markergene nachgewiesen. Die Expression von I-Scel soll in einem für HR kompetenten Gewebe erfolgen, hierzu werden in Tabak und in Arabidopsis in germinalen Geweben aktive Promotoren verwendet. Neben der sequenz-spezifischen Integration kann so die Endonuclease-vermittelte Markereliminierung, ein weiterer Schwerpunkt der Ausschreibung, optimiert werden. Die Etablierung dieser Technik ist für die pflanzliche Biotechnologie von großer Bedeutung, lässt weitreichende Anwendungen erwarten und ist damit auch kommerziell äußerst interessant.
Das Projekt "Bayern II; Entwicklung eines Konzeptes fuer die Untersuchung des Einflusses von GVP auf die Zusammensetzung der Pflanzengemeinschaft in Nichtzieloekosystemen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Umweltbundesamt (UBA). Es wird/wurde ausgeführt durch: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz.Ziel dieses Modellprojektes war die Entwicklung eines Konzeptes für die Untersuchung des Einflusses von GVP auf die Zusammensetzung von Pflanzengemeinschaften. Dazu wurden Methoden für die Anlage von Dauerbeobachtungsflächen für Pflanzensoziologische Aufnahmen unter Berücksichtigung der Erfassung prägender Bodenparameter erprobt.
Das Projekt "Verbesserung der Grundlagen fuer die Risikobewertung bei der Freisetzung gentechnisch veraenderter Gehoelzpflanzen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Umweltbundesamt (UBA). Es wird/wurde ausgeführt durch: Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten Schleswig-Holstein.Durch Genfluss von transgenen Gehoelzen auf Wildverwandte koennen natuerliche Oekosysteme gefaehrdet werden. Fuer eine Risikobewertung muss Umfang und Frequenz dieser Auskreuzung ermittelt werden. Hierzu liegen noch sehr wenig Erfahrungen vor. Eine Sicherheitsmassnahme, um das Auskreuzen transgener Gehoelze zu verhindern, ist die Produktion steriler Pflanzen. Ein noch ungeloestes Problem stellt hierbei die dauerhaft stabile Auspraegung des Merkmals Sterilitaet dar. Diesbezueglich sind folgende vordringliche Fragestellungen zu untersuchen: 1. Untersuchungen zur Stabilitaet von Genen (Studie); 2. experimentelle Arbeiten zur Stabilitaet und zum Einfluss von Promotoren; 3. Modellierung des Genflusses; 4. experimentelle Genflussanalyse. 1. Die Literaturstudie soll die bisher auf dem Gebiet der Genstabilitaet bei Gehoelzpflanzen gewonnene Ergebnisse zusammentragen und die Basis fuer die folgenden experimentellen Untersuchungen bilden. 2. Der experimentelle Teil soll den Einfluss von Promotoren bei Laub- und Nadelgehoelzen (Aspe, Laerche), die fuer eine konstitutive und/oder gewebespezifische Expression in Frage kommen, untersuchen. Gleichzeitig sollen erste Ergebnisse zum Transfer, der Integration und Expression von Sterilitaetsgenen erhalten werden. Mit Hilfe bereits vorhandener Transgene sollen grundlegende Daten zur Stabilitaet von Genen bei Gehoelzen (Rosen) unter veraenderlichen Bedingungen (unterschiedliche Pflanzenteile, verschiedene Umweltbedingungen, mehrere Generationen) gewonnen werden. 3. Genflussmodelle fuer transgene Baeume werden gebraucht, um auf Grundlage der Kenntnis von den Ausbreitungsmoeglichkeiten entsprechende Sicherheitsmassnahmen abzuleiten. In diesem Fall sollen bekannte Simulationsmodelle unter Beruecksichtigung von oekologischen und genetischen Faktoren, die fuer Baumarten im Oekosystem Wald bedeutsam sind, modifiziert werden. 4. In einem Modellversuch soll ueberprueft werden, wie gross die Wahrscheinlichkeit des Auskreuzens von Transgenen unter Freilandbedingungen bei Gehoelzen wirklich ist. Am Beispiel von Rhododendron soll die Auskreuzungsfrequenz mit Hilfe der Mikrosatellitenmethode erfasst und bewertet werden.
Das Projekt "Begleitforschung an der Freisetzung gentechnisch veraenderter Pflanzen in Sachsen" wird/wurde gefördert durch: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Es wird/wurde ausgeführt durch: Universität Leipzig, Institut für Botanik.1. Untersuchung der Auskreuzungsrate von transgenem Raps auf die eigene Art und nahe verwandte Arten (Ruebsen, Hederich) in Abhaengigkeit von der Entfernung vom Versuchsfeld (0-400 Meter). 2. Bedeutung wildlebender Insekten fuer die Auskreuzung transgenen Rapses.
Das Projekt "Modellprojekt zum Monitoring von gentechnisch veraenderten Pflanzen als erster Schritt einer anwendungsbezogenen Umsetzung eines Monitoringkonzeptes - Teilprojekt Bayern" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Umweltbundesamt (UBA). Es wird/wurde ausgeführt durch: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz.Ziel des Vorhabens war es Methoden zu entwickeln und zu erproben, die im Rahmen des GVO-Monitoring mögliche Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch verändertem HR-Raps auf die einheimische Flora zu ermitteln. Dazu wurden anhand eines repräsentativen Landschaftsausschnittes in der Region Kehlheim einkreuzungsrelevante Kreuzblütlerarten kartiert und die Schwankungsbreiten in ihrem Auftreten dargestellt. Es wurden Nachweismethoden für Fremdgene in Blattproben der Kreuzblütlerarten und in Honig erprobt.
Das Projekt "Bewertung des Einsatzes der Gentechnik in der Zuechtung krankheits- und schaedlingsresistenter Pflanzen" wird/wurde ausgeführt durch: Universität Hamburg, Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt.Anhand von Literatur- und Datenbankrecherchen sowie Umfragen bei deutschen Pflanzenzuechtern (schriftliche Umfrage bei allen im BDP eingetragenen Zuechtern; Leitfadeninterviews bei einem Teil der Zuechter) sollen moeglichen Nutzern und moegliche Probleme des Einsatzes der Gentechnik in der Zuechtung von Krankheits- und schaedlingsresistenter Pflanzen dargestellt werden. Als Referenzrahmen dient die konventionelle Zuechtung. Als moegliche Problemfelder werden gesondert diskutiert: - Toxizitaet, Allergenizitaet (bezogen auf Lebensmittelsicherheit und nur bei Krankheits- und Schaedlingsresistenz); - Stabilitaet der Resistenz, Resistenzmanagement transgener Pflanzen am Beispiel Bt; - Stabilitaet des Transgens.
Das Projekt "Modellprojekt zum Monitoring von gentechnisch veraenderten Pflanzen als erster Schritt einer anwendungsbezogenen Umsetzung eines Monitoringkonzeptes - Teilprojekt Nordrhein-Westfalen" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Umweltbundesamt (UBA). Es wird/wurde ausgeführt durch: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.Gegenstand des Projektes war die Evaluierung und Weiterentwicklung von Monitoring-Konzepten zum Umweltverhalten von Raps. Eine Problematik beim Ausbringen von Raps (Brassica napus) in die Umwelt ist die Einkreuzung ggf. technisch veränderter Erb-Sequenzen in potenzielle Kreuzungspartner aus der Familie der Brassicaceen. Im Rahmen des Projektes wurden daher Untersuchungen zu Vorkommen und Verbreitung (Durchwuchs, Überdauerung, Verwilderung) von Raps, Kreuzungspartnern und Hybriden durchgeführt. Neben der Ermittlung des floristischen Status und der Vergesellschaftung von Raps wurde das phänologische Verhalten (Blühfenster) vieler Brassicaceen dargestellt.
Das Projekt "Entwicklung eines standardisierbaren Monitoringverfahrens auf der Basis von technischen und biologischen Pollenakkumulatoren und Genscreening fuer eine erste Stufe eines GVP Monitoring im Hinblick auf eine flaechendeckende, raum-zeitliche Dokumentation" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Umweltbundesamt (UBA) / Senator für Umweltschutz und Stadtentwicklung Bremen. Es wird/wurde ausgeführt durch: Bremer Innovations-Agentur.Das Monitoring von Umweltwirkungen gentechnisch veraenderter Pflanzen (GVP) gewinnt vor dem Hintergrund einer wachsenden Anzahl an EU-weiten Marktzulassungen zunehmend an Bedeutung. UBA erarbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit den Bundeslaendern ein Konzept zum Monitoring von Umweltwirkungen von gentechnisch veraenderten Pflanzen (GVP). Eine konkrete Umsetzung ist derzeit nur in Form von Modellprojekten sinnvoll. Die Gestaltung der Modellprojekte erfolgte gemeinsam mit interessierten Laendern bei anteiliger Finanzierung von Bund und Laendern. Es sollen Methoden fuer langfristige Untersuchungen von potentiellen Auswirkungen der GVP auf die Oekosysteme entwickelt und evaluiert werden. Im Rahmen des Projektes des Landes Bremen sind folgende Arbeiten geplant: Auf der Basis von technischen und biologischen Pollenakkumulatoren soll ein standardisierbares Monitoringverfahren entwickelt werden. Als Pollensammler dienen der Sigma-2 Passivsammler (technisches Verfahren) und die Honigbiene (biologisches Verfahren, Matrix Honig oder Bienenbrot). Weiterhin soll ein molekularbiologisches Screeningverfahren als Grobnachweis von gentechnisch veraenderten Genkonstrukten entwickelt werden, das anzeigen soll, ob es einen Eintrag an Transgenen auf der jeweiligen Untersuchungsflaeche gibt und wie hoch dieser ggf. ist. Falls ein Eintrag nachgewiesen wird, ist dann in einem weiteren Schritt eine genaue Analyse der transgenen Sequenzen erforderlich. Dieses kombinierte Monitoringverfahren soll in einem weiteren Schritt auf Repraesentanz, Erfassungsmengen, Nachweisgrenzen und Aussagesicherheit ueberprueft werden.
Das Projekt "Modellierung von Genfluss und Verwilderung bei transgenen Zuckerrueben (Beta vulgaris convar. altissima DOELL) mit Hilfe eines zellulaeren Automaten" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es wird/wurde ausgeführt durch: Universität Gießen, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung II, Professur für Biometrie und Populationsgenetik.Beim Anbau transgener Zuckerrueben stellt sich die Frage, ob Transgene entsprechender Sorten aus den jeweiligen Produktionsflaechen entweichen koennen. Fuer Zuckerrueben muessen zwei Moeglichkeiten in Betracht gezogen werden: die introgressive Hybridisierung sowie die Verwilderung von Zuckerruebenpopulationen. Die Beurteilung dieser Ausbreitungsprozesse in Raum und Zeit bedarf der Modellierung, die auf vorhandenen Kenntnissen ueber die zugrunde liegenden biologischen Prozesse bei Zuckerrueben aufbaut und Ergebnisse aus Freilanduntersuchungen mit transgenen Pflanzen einbeziehen soll. Die raeumlich-zeitliche Simulation geschieht mit Hilfe eines zellulaeren Automaten. Das Modell sollte neben der Ueberpruefung der Effizienz von Begrenzungsmassnahmen eine Einschaetzung der Risiken bei kommerziellem Anbau transgener Zuckerrueben leisten. Eine Uebertragung auf andere transgene Kulturpflanzen ist vorgesehen.
Das Projekt "Modellprojekt Brandenburg: Evaluierung von Kriterien für das Monitoring transgener Kartoffelpflanzen mit Änderungen im Grundstoffwechsel; Entwicklung von 'Zeigerparametern' fuer moegliche Effekte des Anbaus gentechnisch veraenderter Kartoffeln - Untersuchung der Begleitfauna, Begleitmikroflora und Begleitmakroflora sowie des Bodens" wird/wurde gefördert durch: Bundesamt für Naturschutz / Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Umweltbundesamt (UBA). Es wird/wurde ausgeführt durch: Landesumweltamt Brandenburg.Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde für das Monitoring transgener Kartoffeln die Schwankungsbreite ökologischer Parameter erhoben. Schwerpunkt war dabei die Untersuchung der boden- und pflanzenassoziierten Mikroflora und der Begleitfauna und -flora. Besondere Beachtung verdienen die Daten zum Überdauerungs- und Durchwuchspotenzial der Kartoffel.
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