Das gemaess Beschluss der UMK zu errichtende Smogfruehwarnsystem soll als zentralen Baustein die Datenuebermittlung aus und die Ergebnisrueckuebertragung zu den bestehenden Immissionsmessnetzen mit dem UBA als Zentrale fuer die uebergreifende Auswertung der Daten aus festen und mobilen Messstationen am Boden und in der Luft umfassen. Auf diese Weise wird eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Ist-Situation vorgenommen, die den Ausgangspunkt fuer die Bewertung der Lage und im weiteren fuer Aktivitaeten wie Prognoserechnungen und Flugzeugmessungen darstellt. Im Rahmen des Vorhabens soll die Fernuebertragung aus den verschiedenen, hinsichtlich der EDV unterschiedlich ausgeruesteten Messnetzen technisch realisiert und bis zum Routinebetrieb entwickelt werden. Bei der Auswertung steht die Anwendung von Interpolationen, Modellrechnungen (s. F+E-Datenblatt 10402591) und die graphische Darstellung und Anfrage der Resultate im Vordergrund (Gesamtvorhaben mit 3 Ausfuehrungsteilen). Es handelt sich hier um die Fortsetzung des F+E-Vorhabens 10402593/03 .A
Es wird vom Bundesminister fuer Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit als notwendig erachtet zu pruefen, ob die Moeglichkeit zur Formulierung von Qualitaetszielen fuer Oberflaechengewaesser gegeben ist. Die Ermittlung der Qualitaetsziele stuetzt sich vornehmlich auf Wirkungswerte; die derzeitig verfuegbaren Daten fuer Stoffe - insbesondere fuer solche, die in einem oberirdischen Gewaesser nachgewiesen wurden - reichen nicht aus, um eine Risikoabschaetzung vornehmen zu koennen. Ziel ist es, Grenzwerte fuer die Konzentrationsbereiche 'voellig unbedenklich' bis 'keinesfalls hinzunehmende Belastungen' zu ermitteln. Es bietet sich an, sowohl zur Stoffpruefung als auch zur integralen Erfassung von Stoffwirkungen die oekotoxikologischen Pruefvorschriften der Stufe 1 des Chemikaliengesetzes einzusetzen, vornehmlich diejenigen, mit welchen Langzeitwirkungen nachgewiesen werden koennen. In diesem FE-Vorhaben nunmehr sollen Untersuchungen zur potentiellen Giftwirkung organischer Substanzen gegen Daphnia magna insbesondere auf deren Reproduktions- und Ueberlebensrate in der Testzeit von 21 Tagen durchgefuehrt werden. Unsere Untersuchungen zeigten, dass - stoffabhaengig - mitunter die Ergebnisse des 21-d-Daphnientestes (NOEC) annaehernd in denselben Wertbereichen lagen wie diejenigen des akuten Daphnientestes (24 h-ECO), meistens bis um einige Zehnerpotenzen geringere Konzentrationen fuer die 21 d-NOEC bestimmt wurden.
Die Veroeffentlichung des F+E Vorhabens Nr.: 101 020 58/02 hat sich aus verschiedenen Gruenden verzoegert. Inzwischen sind die Daten zur Umwelt '86/'87 veroeffentlicht worden und das Baugesetzbuch ist in Kraft getreten. Das Vorhaben soll sowohl in Bezug auf die Daten zur Umwelt als auch die Inhalte des Baugesetzbuches auf den neuesten Stand gebracht werden.
Arten und Biotope stiften nicht nur praktischen Nutzen angesichts der in ihnen individuell enthaltenen Ressourcen fuer Ernaehrung, Pharmazie, Technik usw, sondern sie besitzen fuer den Menschen auch einen Erlebniswert, Optionswert (der sich auf die zukuenftige Nutzung von Umweltguetern bezieht), Vermaechtniswert (der sich auf die Inanspruchnahme von Umweltguetern durch zukuenftige Generationen bezieht) und Existenzwert (der sich allein auf das Wissen um den Bestand von Umweltguetern bezieht: Schutz der Arten und Biotope 'um ihrer selbst willen') . Ziel des Forschungsvorhabens ist es, diese Werte auf der Basis eines mikrooekonomischen Nachfrageansatzes empirisch zu schaetzen. Darueber hinaus soll im Rahmen der Untersuchung gezeigt werden, welche oekonomische Bedeutung der Schutz von Arten und Biotopen fuer die Volkswirtschaft insgesamt besitzt.
Die 'Formulierung' biologisch wirksamer Substanzen besteht im wesentlichen aus dem Wirkstoff und geeigneten Hilfsstoffen/Traegerstoffen in etwa gleicher Groessenordnung, um sie erfolgreich einsetzen zu koennen. In den Jahren 1982/83 wurden in der Bundesrepublik Deutschland ca. 30.000 t Pflanzenbehandlungsmittel-Wirkstoffe angewendet, d.h. es wurden Formulierungshilfsstoffe, deren Wirkungsweise im Boden bisher kaum bekannt ist, flaechenhaft verteilt. Im Teilprojekt I (Literaturauswertung und Sachstandsdarstellung) wird aufgezeigt, welcher Kenntnisstand ueber Formulierungshilfsstoffe z.Zt. hinsichtlich der Abschaetzung der Mobilisierung toxischer Stoffe in Boeden sowie der Langzeitwirkungen, Auswirkungen auf die mikrobielle Aktivitaet, Mineralisationsrate und Grundwasserbelastung besteht. Auf dieser Basis soll seitens des Auftraggebers entschieden werden, ob und in welchem Umfang ein Teilprojekt II durchgefuehrt werden soll.
Die Aenderung der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (TA Luft) vom 23.2.1983 sieht in dem Abschnitt 2.2.1.3 die 'Pruefung, soweit Immissionswerte nicht festgelegt sind und Pruefung in Sonderfaellen' vor. Hierzu bedarf es einer Konkretisierung, insbesondere bezueglich des Schutzes besonders empfindlicher Pflanzen. Zusammenstellung und Bewertung der Literatur zur Wirkung von Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Ethylen, Tetrachlorkohlenstoff, Formaldehyd, Cyanwasserstoff, Chlorwasserstoff und Chlorgas, um eine Einschaetzung des Schadenrisikos fuer Pflanzen zu ermoeglichen. Fortfuehrung der Vorhaben 10402447, 10607049/01 und 02.
Die internationale zivile Luftfahrtorganisation ICAO hat das Mikrowellen-Landesystem (MLS) als neuen internationalen Standard fuer die Anflug- und Landefuehrung festgelegt. Das System soll das heutige Instrumenten-Landesystem (ILS) ersetzen und weist bessere technische und betriebliche Eigenschaften auf. Der Einsatz von MLS zur Anflugfuehrung der Luftfahrzeuge im Flughafennahbereich ermoeglicht neuartige Flugverfahren, eine flexible Gestaltung der Streckenfuehrung, eine genauere Flugnavigation und eine verbesserte Ausnutzung der Start- und Landebahnkapazitaet. Im Hinblick auf die in der Bundesrepublik Deutschland vorgesehene Einfuehrung von MLS ab dem Jahr 1990 ist zu pruefen, inwieweit sich die flugbetrieblichen Veraenderungen auf die Laermbelastung an Verkehrsflughaefen auswirken. Insbesondere sollen die betrieblichen Vorteile des MLS hinsichtlich ihres Einsatzes zur Laermminderung untersucht werden. Ausgehend von den flugbetrieblichen Vorteilen des MLS werden die Bodenschallfelder bei MLS-An- und -Abfluegen ermittelt. In die Berechnung gehen z.B. die meteorologischen Schallausbreitungsbedingungen, flugzeugtypenspezifische Geraeuschemissionscharakteristiken und Flugfuehrungsgenauigkeiten ein. Die Festlegung flugbetrieblicher Parameter erfolgt mit Hilfe von Flugzeugtypensimulatoren. Die Analyse der berechneten Bodenschallfelder gestattet es fuer die Minimierung des Laerms bei An- und Abfluegen im Flughafennahbereich planerische und betriebliche Hinweise und Anforderungen an die zukuenftige Nutzung von MLS aufzustellen.
Anfertigung von Laenderstudien unter Verwendung vorhandenen Materials, insbesondere vorliegender Botschaftsberichte, zur gegenwaertigen Umweltpolitik in Grossbritannien und Frankreich. -Beschreibung der politischen Ablaeufe unter Beruecksichtigung der Rolle von Regierung, Parteien, Beratergremien, Verbaenden und Oeffentlichkeit. -Grundzuege der Umweltpolitik (polit. Stellenwert des Umweltschutzes,polit. Strategien und die ihnen zugrundeliegenden Prinzipien). Ziel der Studien ist, durch bessere Kenntnis ueber die innenpolitische Einbindung der Umweltpolitik in GB und F ein besseres Eingehen auf die spezifische Situation dieser Laender in internationalen und bilateralen Verhandlungen zu ermoeglichen und damit die Effektivitaet der intern. Zusammenarbeit zu verbessern. Die Studie soll durch Vermittlung von Kenntnissen ueber die polit. Rahmenbedingungen die deutsche Verhandlungsfuehrung in die Lage versetzen, besser auf die andere Seite einzugehen und damit umweltpolitische Ziele durchzusetzen.
Umweltbelastungen koennen zu betraechtlichen Schaeden im Bereich der kommerziellen Fischerei, aber auch im Bereich der Sportfischerei fuehren. Es gilt als weitgehend gesichert, dass die Gewaesserverschmutzung bei der Binnen-, Kuesten- und Hochseefischerei Ertragseinbussen zur Folge hat. In der Vorphase des Forschungsvorhabens soll zunaechst der Stand des Wissens systematisch abgearbeitet und geklaert werden, fuer welche fischereiwirtschaftlichen Bereiche die Einkommensverluste quantifiziert und bewertet werden koennen. Daraufhin soll ein Ansatz entwickelt werden, mit dessen Hilfe die immissionsbedingten Wachstums- und Ertragseinbussen sowie Qualitaetsminderungen bei der Fischereiwirtschaft in monetaeren Groessen flaechendeckend fuer die Bundesrepublik Deutschland geschaetzt werden koennen. Verteilungspolitische Aspekte sind bei der Schadensanalyse zu beruecksichtigen.
Das Vorhaben soll einer einheitlichen Weiterentwicklung des Wasserrechts unter Beruecksichtigung der Aenderungsgesetze zum WHG und AbwAG dienen. Ausgangspunkt fuer das Vorhaben sollen die Grenzwerte sein, die als Ueberwachungswerte in den allgemeinen Verwaltungsvorschriften nach Paragraph 7 a Abs. 1 Satz 3 WHG un in Paragraph 4 Abs. 1 Satz 2 der Novelle zum AbwAG (BT-DRS. 10/5533) enthalten sind und deren Konkretisierung beim Vollzug des ordnungsrechtlichen Wasserrechts durch die Laender erfolgt. Als Schwerpunkt des Vorhabens ist die Verzahnung zwischen Ordnungs-, Abgabe- und Strafrecht zu untersuchen, die aus eingangs genannten Gruenden naeherer Klaerung bedarf.
| Origin | Count |
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| Bund | 191 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 191 |
| License | Count |
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| offen | 191 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 191 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 191 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 123 |
| Lebewesen und Lebensräume | 162 |
| Luft | 117 |
| Mensch und Umwelt | 191 |
| Wasser | 123 |
| Weitere | 191 |