Südchina, insbes. die Provinz Guandong, ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde. Positive Konsequenz dieser Ballung ist eine äußerst dynamische Wirtschaftsentwicklung, aber gerade diese von subtropischem Monsunklima geprägte Region ist auch immer wieder Ausgangspunkt für sich schnell und zunehmend global ausbreitende epidemische Krankheiten wie zuletzt SARS. Mit der globalen Erwärmung einhergehende Klimaveränderungen könnten sich für diese Region insbesondere durch Veränderungen der Häufigkeit und Intensität tropischer Wirbelstürme, aber auch Änderungen der Niederschlagsmenge- und Intensität bemerkbar machen. Im Gegensatz zu den schon recht umfangreichen Datensätzen aus der Südchinesischen See (SCS) gibt es bisher jedoch nur sehr wenige terrestrische Paläoklimaarchive aus der Region, die Klimaveränderungen während des Holozäns, des Spätglazials oder Glazials hochauflösend dokumentieren. Wir haben deshalb einen an der nördlichen Küste der SCS gelegenen Maarsee ausgewählt, um über die Analyse von Proxydaten aus Seesedimenten solche Paläo-Klimavariationen zu untersuchen. Aus dem Sediment des Huguang-Maarsees wurden mittels Usinger-Präzisionsstechtechnik von einem Floss aus insgesamt 7 Sedimentsequenzen gewonnen, von denen die tiefste bis 57 m unter den Seeboden reicht. Die zeitliche Einstufung der Profile wurde mit Hilfe von 17 Radiokohlenstoff-Datierungen vorgenommen und ergab ein extrapoliertes Maximalalter von ca. 78.000 Jahren. Ein breites Spektrum aus sedimentologischen, geochemischen, paläo- und gesteinsmagnetischen sowie palynologischen Methoden kam sodann zum Einsatz, um die Paläo-Umweltbedingungen, die natürlich immer das entsprechende Klima widerspiegeln, während dieses Zeitraumes zu rekonstruieren. Überraschenderweise ergab sich ein von vielen bekannten Klimaprofilen der Nordhemisphäre (insbes. des Atlantikraumes, aber auch mariner Kerne aus dem Indik und Südostasien) abweichendes Muster. Im Gegensatz zu dem bekannten Grundmuster eines vergleichsweise stabilen Klimas während des Holozäns und stärkerer Schwankungen während des letzten Glazials weisen die Daten aus dem Huguang-Maarsee für das letzte Glazial im Zeitraum zwischen 15.000 und 40.000 Jahren auf relativ stabile Umweltbedingungen hin. Die älteren Bereiche zwischen 40.000 und ca. 78.000 Jahren haben durch Eintrag von umgelagertem Torf eine eher lokale Komponente und sind somit für den regionalen und globalen Vergleich ungeeignet. Das Holozän hingegen zeichnet sich durch hohe Schwankungsamplituden vieler Proxydaten (Karbonatgehalt, magnetische Suszeptibilität, organischer Kohlenstoff, Trockendichte, gesteinsmagnetische Parameter, Redox-Verhältnisse) aus, die auf ein recht variables Klima hinweisen. Besonders interessant ist die Übergangsphase vom Glazial zum Holozän, die bei etwa 15.000 Jahren vor heute in etwa zeitgleich mit dem beobachteten stärksten Meeresspiegelanstieg der Südchinesischen See einsetzt und eine abrupte Intensitätszunahme des Sommermonsuns anzeigt
Ziel dieses Projektes ist die Beschreibung von Strömungsmustern über ästuarinen Bodenformen anhand von Rinnenexperimenten und numerischen Simulationen. Bodenformen (Riffel und Dünen) sind weitverbreitete Bestandteile von Flüssen, Ästuaren, Küstengewässern- und Tiefseegebieten. Bodenformen liefern Hinweise auf Richtung und Stärke von Sedimenttransportprozessen, haben einen starken Einfluss auf die über ihnen liegende Strömung und sind zudem von großer sozioökonomischer Bedeutung, z. B. hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Schiffbarkeit der Gewässer. In vielen Ästuaren bilden sich aufgrund der starken Hydrodynamik und der hohen Verfügbarkeit von sandigen Sedimenten große Bodenformfelder. Die Strömung über diesen Bodenformfeldern unterscheidet sich grundlegend von der Strömung über den bekannten, dreieckigen Bodenformen mit einem Neigungswinkel von 30°, die bisher im Fokus von Labor- und numerischen Modellierungsstudien standen. Ästuarine Bodenformen sind hauptsächlich flachgeböschte Dünen mit mittleren Luvwinkeln von 5 bis 20°. Die Strömungseigenschaften über derartigen, flachen Winkeln sind derzeit nicht genau bekannt. So ist zum Beispiel der Zusammenhang zwischen der Neigung der Leeböschung und dem Vorhandensein oder Fehlen einer intermittierenden oder permanenten Strömungsablösung noch nicht ausreichend verstanden. Außerdem haben ästuarine Dünen ein relativ flaches Tal und steile Böschungen in der Nähe des Kammes, während Flussdünen einen flachen Kamm und in der Nähe des Tals steile Böschungen haben. Die Auswirkungen dieses Unterschieds in der Dünenmorphologie auf die Strömung sind derzeit noch unbekannt. Darüber hinaus wurde der Zusammenhang zwischen einer sich in der Richtung ändernden Gezeitenströmung und der natürlichen Morphologie von Dünen, einschließlich der dreidimensionalen Variationen, noch nicht im Detail untersucht.Im Rahmen der vorgeschlagenen Studie werden mehrere Versuchsreihen in einer großen Laborrinne durchgeführt, um die Strömungseigenschaften (Geschwindigkeit und Turbulenz) über an Ästuardünen angelehnten Modelldünen aus Beton zu charakterisieren. Basierend auf Feldmessungen von Bodenformen in der Weser werden drei Dünenformvarianten untersucht: Steilgeböschte asymmetrische Dünen, flachgeböschte asymmetrische Dünen und flachgeböschte symmetrische Dünen. Darüber hinaus werden hochauflösende numerische Simulationen der Strömung über dreidimensionalen Bodenformfeldern die Rinnenexperimente ergänzen. Mithilfe der Modellsimulationen ist es möglich, die Geschwindigkeitsstrukturen der Gezeitenströmung und die Turbulenzstrukturen über natürlichen, in der Weser vorkommenden Dünenfeldern zu bestimmen. Die Ergebnisse dieses Projekts tragen zu einem besseren Verständnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen ästuarinen Dünen und der Gezeitenströmung bei und erlauben eine bessere Parametrisierung der kleinräumigen Prozesse in großräumigen hydro- und morphodynamischen Modellen.
Eine Brennstoffzelle als Primärenergiequelle mit einem Doppelschichtkondensator (Supercap) als Zwischenspeicher zu kombinieren ist ein vielversprechender Ansatz für zukünftige Elektrofahrzeuge. In Kooperation mit einem Fahrzeughersteller wurden verschiedene Strategien für ein Energiemanagement für die Kombination einer Brennstoffzelle mit einem Doppelschichtkondensatormodul entworfen und verglichen. Basierend auf der aktuellen Geschwindigkeit und Beschleunigung werden verschiedene Fahrzeugzustände bezüglich kinetischer Energie und Leistungsbedarf unterschieden. In Abhängigkeit von der verfügbaren Leistung von Supercaps und Brennstoffzelle wird eine optimale Leistungsaufteilung zwischen den beiden Energiequellen ermittelt. In Bremsphasen wird durch Rekuperation Energie zurückgewonnen und in den Supercaps gespeichert. Wenn die Supercaps vollgeladen sind oder ihre maximale Ladeleistung erreicht haben, übernehmen mechanische Bremsen die übrige Ladeleistung. Da diese Situation zu einem Energieverlust führt, sollte sie möglichst vermieden werden. Um immer die notwendige Beschleunigungsleistung und gleichzeitig auch ein Maximum an Rekuperation zu garantieren, wird der Ladezustand der Supercaps kontinuierlich und dynamisch an die kinetische Energie des Fahrzeugs angepasst. Verschiedene Strategien wurden in Matlab/Simulink mit einem Stateflow-Chart zur Abbildung der Zustände implementiert. Die verfügbare Supercapleistung wird mit Hilfe eines impedanzbasierten Modells für Supercaps berechnet. Mit diesen Strategiemodellen können die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Strategien verglichen und die Einflüsse von Parametern untersucht werden. Ziel eines Energiemanagements ist es, den Wasserstoffverbrauch zu minimieren und die notwendige Leistung zu jeder Zeit sicherzustellen. Bei der Bewertung der Strategien wird der Wasserstoffverbrauch, die verlorene Bremsenergie und eine mögliche Geschwindigkeitsreduzierung verglichen. Mit einer optimalen Strategie können bis zu 23 Prozent Wasserstoff während eines definierten Fahrprofils gespart werden.
Folgende Projektziele wurden während der Arbeitssuche bearbeitet: Beurteilung von Indikatoren zur Bodenqualität, Bodenfruchtbarkeit und Ertragssituation am Beispiel aktueller Bodenprofile und der praktizierten Bewirtschaftung. Die Beurteilung der Bodenqualität erfolgte auf der Basis des 'Müncheberger Soil Quality Rating'. Das Bewertungskonzept basiert auf der Beurteilung von Basisindikatoren (z.B. Bodenstrukturkennzeichnung, Abschätzung des pflanzennutzbaren Bodenwasserspeichers nach dem Konzept der nFKWe.) und der zusätzlichen Einbeziehung von standörtlichen Begrenzungen (Hazardindikatoren, z.B. Versalzung, Trockenheit, Vernässung) für die Schaffung einer globalen Gültigkeit. Dieses Konzept wurde auf Experimentalstandorten getestet. Hydrologische Standortbewertung im Kontext zur Landschaft und zum Klima. Methodenvergleich zur Laboranalyse bodenfruchtbarkeits-relevanter chemischer und physikalischer Kennwerte. Hydraulische Kennfunktionen der Böden und deren Messung. Dazu wurden Proben an mehreren Standorten in Kasachstan, sowie in Deutschland, unter verschiedenen Klimabedingungen, genommen und analysiert. Automatisierte, bodenstrukturschonende Bewässerungstechnologien. Optimierung der Pflanzenproduktion (Anbauverfahren, Düngung, Bodenbearbeitung) und Bodenschutz unter semiariden Bedingungen. Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Agrarforschung für eine nachhaltige Entwicklung. Agrarökologisches Monitoring. Stand der Erarbeitung von Richtlinien und Kriterien für gute landwirtschaftliche Praxis.
Die klimabedingte Erwärmung hat die westliche Antarktische Halbinsel (WAP) in den letzten 50 Jahren stark beeinflusst, was zu massiven Verlusten des westantarktischen Schelfeises führte. Als Folge der schmelzenden Gletscher hat sich die Akkumulation von Schelfsedimenten, einschließlich großer Mengen an reduzierbaren Eisen (III) -oxiden, in diesem Gebiet verstärkt. Die mikrobielle Eisen (III) -Reduktion scheint für die Freisetzung von gelöstem Eisen aus Schelfsediment relevant zu sein. Sie trägt somit zum Export von Eisenverbindungen in den Südlichen Ozean bei, die als limitierend für die Primärproduktivität bekannt sind. Die Mikroorganismen, die an der Eisenreduktion in antarktischen Schelfsedimenten beteiligt sind, wurden bisher nicht untersucht.Das Ziel unseres Projekts ist die Aufklärung der Ökologie der eisenreduzierenden mikrobiellen Populationen und ihrer umweltbedingten Steuerung in antarktischen marinen Sedimenten. Wir werden uns darauf konzentrieren, (1) mikrobielle Populationen zu identifizieren, die an der Eisenreduktion beteiligt sind, sowie (2) deren Verteilung, (3) Häufigkeit und (4) Aktivität in anoxischen Küstensedimentschichten im Vergleich zu ihren anaerob-atmenden Konkurrenten, den sulfatreduzierenden Mikroorganismen, zu bestimmen. In unserem Projekt werden wir uns auf die Hot Spots der Umweltveränderungen konzentrieren, also Standorte, die aufgrund von zurückweichenden Gletschern neu exponiert wurden, mit hohen Gehalten an Eisenoxiden und gelöstem Eisen im Vergleich zu typischen sulfidogenen Standorten der Sulfatreduktion als Referenz. Dies wird es ermöglichen, geochemische Variationen und Hotspots der Eisenreduktion mit Unterschieden in der mikrobiellen Gemeinschaft zu verknüpfen; letztere sollen mittels Hochdurchsatz-Sequenzierung von 16S rRNA-Genen und der 16S rRNA physiologisch aktiver Mikroorganismen (600 Proben) bestimmt werden. Diese Analysen werden ergänzt durch die Quantifizierung der mikrobiellen Gemeinschaft in Sedimentschichten durch qPCR sowie des Most-Probable-Number-Verfahrens für eisen- und sulfatreduzierende Mikroorganismen. Funktionelle Potentiale von eisen- und sulfatreduzierenden Mikroorganismen werden mittels Inkubationen bestimmt. Das cutting-edge Verfahren, zeitlich-aufgelöstes 13C-Stable Isotope Probing von RNA, soll eingesetzt werden, um spezifische Funktionen einzelner eisenreduzierender Mikroorganismen in Mikrokosmos-Inkubationen zu bestimmen. Letztlich soll die Steuerung von antarktischen eisenreduzierenden Mikroorganismen durch Umweltfaktoren in Mikrokosmen untersucht werden, indem die Verfügbarkeit und Qualität des Elektronendonors und -akzeptors sowie die Temperatur variiert werden. Dies wird es ermöglichen, zukünftige Szenarien von Umweltveränderungen bei der Eisenfreisetzung aus antarktischen Schelfsedimenten zu bewerten.
This project is part of the Swiss Long-term Forest ecosystem Research project (LWF). Objectives: The main objectives and questions of this project are: - to study the long-term trend of the soil solution chemistry in response to atmospheric deposition of acidifying substances. Do nutrient leaching and aluminum represent a potential risk for sensitive plants? - to identify the impact of N-deposition on the chemistry of the soil solution (nitrate leaching below the root zone?). In cooperation with the others teams involved in the LWF project, to identify the potential factors regulating the nitrate production (N deposition, litter quality, soil type, climate). - to estimate the soil water availability to plants to identify potential water stress. Can climatic changes cause a change in the water availability to trees (increasing drought stress for instance during the summer)? Methods The sampling and the analytical methods used for the soil solution monitoring were selected on the basis of recommendations of expert groups from the Forest Soil Coordinating Center of the ICP Forests program (ICP Forests manuals) and experts at the WSL. Soil solution is collected fortnightly in 7 long-term monitoring plots since 1997 or later (see map). The chemistry of the soil solution is monitored by sampling soil solution below the litter layer with gravitation plates and at three lower depths (15, 50 and 80cm) with tension lysimeters (ceramic cups). Vacuum (500 hPa) is applied to the suction cups before each sampling. In each plot, soil solution is collected at 8 sampling points and then pooled in the laboratory for chemical analysis. After filtration, samples are analyzed for pH, electrical conductivity, dissolved organic carbon (DOC), dissolved organic nitrogen (DON), major cations and anions. To assess the acidification status of the soil solution and the associated ecological risks for sensitive plants, the molar ratio of base cations (sum of the molar concentrations of Ca, Mg and K) to aluminum (BC/Al) in the soil solution is calculated. The plant-available soil water has been estimated in 10 long-term monitoring plots (see map) by measuring the soil water suction with water-filled tensiometers at three or four different depths since 1998 or 2000. The tensiometers are read manually fortnightly. At a dry forest plot (Visp), the volumetric soil water content has been measured since 2002 with TDR probes at three different depths. The water balance in the studied forest ecosystems is modeled with different types of models to simulate potential and actual evapotranspiration (PET and AET), drainage and water stress (AET/PET). Measurements of the soil moisture or the soil matric potential at different soil depths are used to calibrate and validate the simulated water fluxes. The simulated water fluxes are used to estimate element fluxes through the soil.
Die Insektensammlung des DEI ist mit etwa 3.000.000 präparierten Objekten eine faktische Datensammlung, die kritisch erschlossen werden muss. Nur so können die in der Sammlung enthaltenen Primärinformationen sowohl auf dem Gebiet der Taxonomie als auch für andere biologische sowie zoogeographische Untersuchungen nutzbar gemacht werden. Die Neuordnung von Sammlungsteilen unter modernen wissenschaftlichen Gesichtspunkten zur Sicherstellung der internationalen Verfügbarkeit der Bestände und die Publikation damit zusammenhängender Kataloge sind wesentliche Projektbestandteile.
Objective: The ComEnvir project aims to narrow the gap between EU sponsored environmental research and European citizens. Water (resources, quality, pollution and biodiversity issues) has been chosen as a common theme to be addressed by the project. It will cover environmental stressors, waste treatment, health effects, biodiversity, risks and therefore the role of water quality in its different environmental locations (fresh water, marine, soil, air). The project will last 48 months. The project will communicate results and activities of EU environmental research with two specific target groups. The primary target group is teachers and students. The second target group is the general public. The overall project objectives are to: empower the European citizens to constructively engage in scientific dialogue and debate inform European consumers of the latest scientific advances in the food sector strengthen science education in classrooms and promote scientific curiosity among the youth. The ComEnvir project will achieve its set objectives through a number of innovative approaches and strategies that have already been piloted in 2006 and 2007. These approaches centre around three key elements: creation of knowledge packages on EU environmental research and will include films, film clips, FAQs, news, background reading materials, a glossary and links effective dissemination measures (broadcast media, DVDs and internet) and thorough evaluation of on-going project deliverables The nine project members, located in Denmark, France, Germany, Italy, The Netherlands, Norway and the UK possess complementary expertise that assures successful project outcome. The project will last 48 months.
Background: Within the framework of MONITRAF, work package 5 deals with road traffic related effects on the alpine space from the sustainability point of view. Public health impacts will be evaluated among other topics. Established methods to quantify public health impact from road traffic exist for large scale assessments on a national base (e.g. trinational impact assessment study for Switzerland, Austria and France). Such assessments are done by transferring the results from large scale cohort studies on the exposure situation of the region of interest. Methodologically more demanding are small-scale impact assessments along the transit axis. The application of such established large scale assessments is methodologically questionable. However, an alternative method has not been recognized as a number of scientific questions have not been solved yet. Objectives: Main goal of the public health project is to coordinate ongoing studies on health effect from transit traffic: Department for Hygiene, Microbiology and Social Medicine, Innsbruck; Dr. Lercher: Brenner Basistunnel; Institute of Social and Preventive Medicine, Basel, Dr. Hazenkamp & Dr. Rapp: Gotthard Transitverkehr; Published health impact assessment studies of air pollution and noise will be analysed and applicability of the methods in the given context will be evaluated and the data prerequisite will be clarified. Available data which is needed for an impact assessment will be evaluated. Based on data availability and methodological considerations a method to assess public health impact from transit traffic will be proposed. Work steps: - To obtain an overview of ongoing research activities in Innsbruck and Basel (e.g. to organize a joint meeting). - To summarize published results from those ongoing studies and to give an overview of future results which can be expected. - Systematic literature search of traffic related health impact assessment studies and evaluation of their methodologies with respect to applicability within MONITRAF. - Evaluation of exposure concepts or indicator measurements which may serve as base for a health impact assessment study of air pollution (e.g. different kind of pollutant, long term mean levels, short term pollution levels, distance to the road, effect of air pollution intervention studies) - Evaluation of exposure concepts or indicator measurements which may serve as base for a health impact assessment study of noise (mean dB(A), variation, distance to the road, etc.) - Coordination of the module 'noise and air quality' of work package 5 with respect to the assessment of possible useful indicator measurements from a health effect perspective as well as the availability of such data. - To clarify the data availability for suitable health impact assessment study methods. - To propose a suitable method for a health impact study of alpine road traffic and design the study.
Article 16 of the Water Framework Directive (WFD, Directive 2000/60/EC) lays down the Community Strategy for the establishment of harmonised quality standards and emission controls for the priority substances and other substances posing a significant risk to, or via, the aquatic environment. In order to achieve the protection objectives of the WFD, the Commission shall (i) submit proposals for quality standards applicable to the concentrations of the priority substances in surface water, sediment or biota, and (ii) identify the appropriate cost-effective and proportionate level and combination of product and process controls for both point and diffuse sources. Proposals for environmental quality standards and emission controls for point sources shall be submitted within 2 years of the inclusion of the substance concerned on the list of priority substances (European Parliament and Council Decision No. 2455/2001/EC), i.e. in December 2003. This study is part of the preparatory work of the Commission and its overall objectives are: - The development and description of a concept which enables the European Commission to submit proposals for quality standards applicable to the concentrations of the priority substances of the Water Framework Directive (2000/60/EC) and those substances not on the priority list but regulated in the 'daughter directives' of Directive 76/464/EEC (on pollution caused by certain dangerous substances discharged into the aquatic environment of the Community) in water, sediment and biota, as required by Articles 16(7) and 16(10) of the Water Framework Directive. - Elaboration of proposals for quality standards for the priority substances of the Water Framework Directive and recommended values for other substances of concern (see footnote 1) with regard to surface water, sediment, biota, and human health as objectives of protection. Conclusions: The elaboration of quality standards with the developed methodological framework clearly showed that the proposed approach is applicable for the derivation of specific quality standards addressing the particular objectives of protection as well as for the identification of the overall quality standard that finally may be imposed to safeguard the entire set of objectives of protection. Also, with regard to the effort required to work with the concept, it can be considered as economic. This is attributable to the fact that despite the comprehensive consideration of all relevant routes of exposure and objectives of protection the different quality standards for the specific objectives are normally only derived if certain pre-defined trigger values are exceeded. This avoids the assessment of irrelevant exposure routes and the calculation of unnecessary standards. Problems encountered during the elaboration of the standards were in general not attributable to the suggested methodological framework but mostly to the limited availability of data or to the limitations of the available data.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 42 |
| Europa | 1 |
| Wissenschaft | 21 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 42 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 42 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 16 |
| Englisch | 38 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 30 |
| Webseite | 12 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 34 |
| Lebewesen und Lebensräume | 41 |
| Luft | 32 |
| Mensch und Umwelt | 42 |
| Wasser | 29 |
| Weitere | 42 |