Seit 1989 haben die Reformen in Ost-Europa die staatlichen Forstorganisationen stark verändert. Obwohl es einen hohen Reformanspruch gab, ist die Frage offen, wie viel von den wissenschaftlichen Lösungen in die Reformkonzepte und deren Umsetzung einfließen konnte. Auf der Grundlage des 3 Ebenen Modells für die Evaluierung staatlicher Forstorganisationen und des "Research-Integration-Utilization" Modells über Wissenstransfer formulieren wir zur Beantwortung dieser Forschungsfrage zwei Haupthypothesen: (i) die Reformkonzepte und deren Implementation setzten nur ausgewählte wissenschaftliche Teilinformationen in den eingesetzten Lösungen um; (ii) die Auswahl aus den wissenschaftlichen Vorschlägen wird von Reformakteuren bestimmt, die ihren Interessen folgen und mit ihren Machtmitteln im politischen Prozess nur bestimmte Reformlösungen unterstützen; (iii) die Akteure entwickeln Reformlösungen, indem sie wissenschaftliche Informationen mit ihrem Vorwissen und ihren Erfahrungen verschmelzen. Als Fallstudien werden die fünf Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens ausgewählt. Sie sind besonders gut geeignet, weil sie eine große Vielfalt an weit entwickelten Reformmodellen aufweisen, dort nationale und internationale Akteure aktiv waren und wir über einen sehr guten Feldzugang verfügen. Der Zugang wird durch fünf eingebundene nationale Wissenschaftler aus den jeweiligen Nachfolgestaaten gesichert. Ein quantitativer Ansatz, der sich auf spezifische Kriterien und Indikatoren stützt, wird für die Evaluation der Reformkonzepte und deren Implementation verwendet. Qualitative Interviews und Dokumentenanalyse dienen der Untersuchung der Reformakteure, mit Fokus auf deren Interessen, Vorwissen und Machtmittel. Die Hauptforscherin mit eigener Stelle kann ihre umfangreichen Erfahrungen mit der Analyse der Forstpolitik und der forstlichen Organisationen im ehemaligen Jugoslawien und Ost-Europa sowie ihre eigenen theoretischen Beiträge zu dem 3 Ebenen Modell und dem RIU Modell einbringen. Diese fortgeschrittenen Forschungskompetenzen sind notwendige Erfolgsbedingungen, um die Hypothesen durch belastbare empirische Evidenz zu testen. Die Projektergebnisse sollen zum einen die wissenschaftsbasierte Politikberatung zur Reform der staatlichen Forstorganisationen verbessern. Zum anderen wird der Wissenstransfer über die Verbindung wissenschaftlicher Informationen mit den jeweiligen Akteuren, deren Interessen, Vorwissen und deren Machtmitteln erklärt und damit ein Beitrag zur Weiterentwicklung des „embeded“ Models für Wissenstransfer geleistet.
Einrichtung einer Gaschromatographie-Massenspektrometrie-Datenbibliothek fuer Wasserverunreinigungen. Koordinierung des Austausches von Gaschromoatographie-Massenspektridaten zwischen den einzelnen mitarbeitenden Laboratorien in 12 Europaeischen Laendern (Bundesrepublik Deutschland, Daenemark, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Italien, Jugoslawien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweiz, Spanien).
Kurzinformation des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. 3 Seiten. Auszug der ersten drei Seiten: Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Einzelaspekte der Finanzierung der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) Der Name CERN ist ein Akronym für französisch "Conseil Européen pour la Recherche Nu- cléaire" (deutsch: Europäischer Rat/Organisation für Kernforschung). 1952 wurde sie proviso- risch gegründet mit dem Auftrag, im Bereich der Physik eine europäische Grundlagenforschungs- einrichtung zu etablieren, die Weltklasse-Rang hat. Zu diesem Zeitpunkt stand im Fokus der Phy- sikforschung das bessere Verständnis des Inneren eines Atoms, daher das Wort "nuklear". 1954 wurde das CERN-Labor gegründet und war eines der ersten Joint Ventures Europas. Derzeit gibt 1 es 22 Mitgliedstaaten. Am CERN werden unter Verwendung der weltweit größten und komplexesten wissenschaftli- chen Instrumente fundamentale Strukturen des Universums erforscht: die Grundbestandteile der Materie, die Grundpartikel. Die Teilchen werden mit annähernder Lichtgeschwindigkeit zusam- mengestoßen, um Hinweise darauf zu erhalten, wie die Partikel interagieren. Die am CERN einge- setzten Instrumente sind insbesondere Teilchenbeschleuniger und Detektoren. Das CERN-Übereinkommen wurde 1953 von den zwölf Gründungsstaaten Belgien, Dänemark, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Norwe- gen, Schweden, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und Jugoslawien unterzeichnet und trat am 29. September 1954 in Kraft. Der Organisation traten später Österreich (1959), Spanien (1961-1969, wieder aufgenommen 1983), Portugal (1985), Finnland (1991), Polen (1991), Tsche- choslowakische Republik (1992), Ungarn (1992), Bulgarien (1999), Israel (2014) und Rumänien (2016) bei. Die Tschechische Republik und die Slowakische Republik haben sich nach ihrer Un- abhängigkeit im Jahr 1993 wieder dem CERN angeschlossen. Jugoslawien verließ das CERN be- reits 1961. Serbien und Zypern sind assoziierte Mitglieder in der Vorstufe der Mitgliedschaft. Die Türkei, Pakistan, Ukraine und Indien sind assoziierte Mitglieder. 1 Quelle: CERN: „About CERN“, Informationen im Internet abrufbar unter: https://home.cern/about [zuletzt abge- rufen am 24. Mai 2017]. WD 8 - 3000 - 023/17 (24. Mai 2017) © 2017 Deutscher Bundestag Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Mitglieder des Deutschen Bundestages bei ihrer mandatsbezogenen Tätigkeit. Ihre Arbeiten geben nicht die Auffassung des Deutschen Bundestages, eines sei- ner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der fachlichen Verantwortung der Verfasse- rinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste geben nur den zum Zeit- punkt der Erstellung des Textes aktuellen Stand wieder und stellen eine individuelle Auftragsarbeit für einen Abge- ordneten des Bundestages dar. Die Arbeiten können der Geheimschutzordnung des Bundestages unterliegende, ge- schützte oder andere nicht zur Veröffentlichung geeignete Informationen enthalten. Eine beabsichtigte Weitergabe oder Veröffentlichung ist vorab dem jeweiligen Fachbereich anzuzeigen und nur mit Angabe der Quelle zulässig. Der Fach- bereich berät über die dabei zu berücksichtigenden Fragen.[.. next page ..]Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 2 Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) 2 Eine grafische Darstellung der CERN-Mitgliedsstaaten findet sich nachfolgend: Die Mitgliedstaaten haben besondere Pflichten und Vorrechte. Sie leisten einen Beitrag zu den Kapital- und Betriebskosten der CERN-Programme und sind im Rat vertreten, verantwortlich für alle wichtigen Entscheidungen über die Organisation und ihre Aktivitäten. Die deutschen Bei- träge belaufen sich auf rund 20 Prozent des Gesamtbudgets. In den vergangenen Jahren war der 3 prozentuale Anteil der deutschen Beiträge fast konstant: 2013: 20,29 Prozent ; 2014: 20,27 Pro- 4 5 6 zent , 2015: 20,47 Prozent , 2016: 20,52 Prozent . Eine tabellarische Darstellung der aktuellen 7 Beiträge der Mitgliedsstaaten findet sich nachfolgend: 2 Quelle: https://home.cern/about/member-states [zuletzt abgerufen am 24. Mai 2017]. 3 Quelle: https://press.cern/facts-and-figures/facts-and-figures-2013 [zuletzt abgerufen am 24. Mai 2017]. 4 Quelle: https://press.cern/facts-and-figures/facts-and-figures-2014 [zuletzt abgerufen am 24. Mai 2017]. 5 Quelle: https://press.cern/facts-and-figures/facts-and-figures-2015 [zuletzt abgerufen am 24. Mai 2017]. 6 Quelle: https://press.cern/facts-and-figures/facts-and-figures-2016 [zuletzt abgerufen am 24. Mai 2017]. 7 Quelle: Finanzielle Beiträge der CERN-Mitgliedstaaten; Stand: 2. Mai.2017, im Internet abrufbar unter: https://fap-dep.web.cern.ch/rpc/member-states-contributions [zuletzt abgerufen am 24. Mai 2017]. Fachbereich WD 8 Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung[.. next page ..]Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 3 Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) *** Fachbereich WD 8 Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung
We propose the development of a regenerative burner system for the reduction of fuel consumption and air pollution of industrial furnaces. The system will be tested at a demonstration facility on a furnace in Yugoslavia. The intention is to show that the problems of inefficient use of energy and excessive air pollution from industries in the Balkans may be efficiently solved by using their own scientific and technical excellence linked to the state-of-the-art tools for the technology development, available in the EU. The system consists of energetically optimised regenerators, connected by a Fluid-Dynamical Valve and high velocity burner heads. It allows to decrease the energy consumption by 50 Prozent , to reduce the NOx emissions to less than 500mg/m3STP and to reach EU standards for allowable emissions of CO and hydrocarbons. It will be reliable in operation and the pay-back period will be short.
Zur Trocknung von Heil- und Gewuerzpflanzen wurde ein serienmaessiges Foliengewaechshaus modifiziert. Die Kollektoren zur Erwaermung der Trocknungsluft sind in die Dachflaeche integriert und mit Satztrocknern im Hausinnern verbunden. Die Kapazitaet der Anlage ist fuer eine Genossenschaftliche Verwendung oder fuer den Einsatz in landwirtschaftlichen Grossbetrieben ausgelegt. Ein Prototyp des Gewaechshaustrockners wurde im Raum Novi Sad (Jugoslawien) aufgebaut und waehrend der Trocknungssaison 1987 untersucht. Um das System praxisreif zu machen, ist eine Optimierung in Bezug auf den thermischen Wirkungsgrad, die Qualitaet des Trocknungsgutes, den Bedarf an elektrischer Energie, den Arbeitsablauf und die Kosten erforderlich. Im Anschluss an den Optimierungsprozess soll der solare Gewaechshaustrockner in einer oekonomischen Bewertung mit konventionellen Anlagen verglichen werden.
1. Massentierhaltung - industriemaessige Tierproduktion a) hygienische Aspekte - v.a. Bioklimatologie, Stallhygiene (allg.) Fuetterungshygiene, Abfallbeseitigung, Desinfektion b) Tierarten - Schweine, Rinder, Kaninchen (Gefluegel, Schafe) c) Laender - alle RGW-Laender und Jugoslawien im Vergleich zu einigen Laendern Westeuropas u. Nordamerikas. 2. Die industriemaessige Tierproduktion hat sich in den RGW-Laendern rasch entwickelt. Grossbetriebliche Tierproduktionsanlagen wurden insbesondere in der letzten Zeit in hoher Zahl und in Groessenordnungen gebaut, die unter westeuropaeischen Verhaeltnissen bisher unbekannt sind. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass neue Probleme auf dem Gebiet der Tiergesundheit aufgetreten sind. Die gefundenen Loesungen, die meist im hygienischen Bereich liegen, sind zum groessten Teil auch unter deutschen Verhaeltnissen anwendbar.
Ein in der KFA entwickelter Kollektorbestand fuer Relativmessungen der thermischen Leistung von Warmwasserkollektoren wurde im Rahmen bilateraler Zusammenarbeit mehreren Partnerlaendern zur Verfuegung gestellt. Technische Probleme beim Vorlaeuferprojekt machen eine Fortfuehrung mit verbesserter Technik des Teststands notwendig. Bei fuenf ausgewaehlten Partnerinstitutionen in Aegypten, Brasilien, Mexiko und Jugoslawien sollen durch einen hochwertigen Kollektorkreislauf und eine praezise Messtechnik die infrastrukturellen Voraussetzungen fuer Tests nach geltenden und sich weiterentwickelnden Standards wie DIN 4757 oder ASHRAE 93-77 geschaffen werden. Damit wird den Partnerlaendern als auch der deutschen Industrie die Moeglichkeit eroeffnet, solartechnische Produkte unter verschiedenen klimatischen Bedingungen testen zu lassen.
A great part of the former Yugoslavia has recently been encompassed by warfare. The Karstic region warrants particular attention because of its exceptional ecological vulnerability to technological and hazardous wastes. Research on the environmental impact of warfare has shown that many sorts of highly stable organic contaminants have entered the environment because the whole range of the various materials used in enterprises, infrastructures and households produce dangerous ecotoxic, highly stable organic substances as a result of the various types of devastation that occur during warfare, especially burning. For this reason, it is necessary to investigate the levels and fate of POPs in those areas of the former Yugoslavia, which were affected by the recent war, especially the places where electrical transformer stations were destroyed.
Umweltsituation in osteuropaeischen Laendern: - Luftreinhaltung - Gewaesserschutz - Abfallbeseitigung. Handlungsmoeglichkeiten zur Verbesserung der Umweltsituation: - Umweltpolitisches Instrumentarium; - Oekonomisch-oekologische Modernisierungsmassnahmen; - Nachsorgender Umweltschutz; - Energiepolitik: - Umweltschutzindustrien; - Reaktorsicherheit. Moeglichkeiten der Ost-West-Kooperation. Prioritaeten fuer den Umweltschutz. Spezielle Felder internationaler Kooperation
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 13 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
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|---|---|
| Förderprogramm | 12 |
| Taxon | 1 |
| Text | 1 |
| License | Count |
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| geschlossen | 2 |
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|---|---|
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| Topic | Count |
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