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Qualitaetsuntersuchungen an pflanzlichen Produkten bei verschiedenen Anbauverfahren bzw. -massnahmen

Bestimmung fruchtspezifischer Qualitaetsmerkmale in Abhaengigkeit von verschiedenen Abbauverfahren bzw. -massnahmen, z.B.: Proteingehalt, Aminosaeure-Zusammensetzung im Hinblick auf biologische Wertigkeit des Proteins, bei Weizen Untersuchung der fuer die Backfaehigkeit wichtigen Eigenschaften, Bestimmung von Mg, PO4, Ca und Spurenelementen (Zn, Mn, Cu, Fe).

Wirkung von Bioziden auf in Lebensmitteln vorkommende Mikroorganismen

Einfluss von Pestiziden und Herbiziden auf die Mikroorganismenarten, die auf Lebensmitteln vorkommen; Einfluss auf phytopathogene Mikroorganismen und Lebensmittelverderber.

Belastung der Nahrungskette Schlachtvieh-Menschen durch anabol wirkende Substanzen

Im Institut fuer Chemie soll der Einsatz bekannter Analysenmethoden (GC/MS, Kapillarchromatographie, hochaufloes. DC, HPLC, IR, NMR, UV) und die Entwicklung spezieller Analysenverfahren: 1. genaue Auskunft ueber Art der verwendeten Anabolika, ihren Verbleib und ihre Verweilzeit in tierischen Koerpern Anabolika. 3. Stoffwechseluntersuchungen bei Anabolikagaben, um ueber dessen Kentnisse z.B. ueber ein vermehrt ausgeschiedenes Produkt den Nachweis der Anabolika fuehren zu koennen. Wirkungsaufklaerung. 4. Entwicklung einer analytischen Screeningmethode auf anabole Futtermittelzusaetze (auf 1, 2 und 3 beruhend) und ihre Praxiserprobung.

Untersuchungen zur Pharmakokinetik und zum Metabolismus carcinogener, aromatischer Amine

Der Stoffwechsel aromatischer Amine wird mit dem Ziel untersucht, die fuer die akut toxischen und krebserzeugenden Wirkungen verantwortlicher Metaboliten zu identifizieren und die Ursachen fuer ihre gewebespezifische Wirkung aufzuklaeren. Das Studium der Abhaengigkeit der metabolischen Aktivierung und Inaktivierung von der Dosis soll dabei einen Beitrag zur Risikoabschaetzung im Bereich niedriger Dosen leisten.

Biodiversität in Brassica oleracea für verbesserten Gesundheitswert in der menschlichen Ernährung : Untersuchung der Biodiversität von Kohlgemüse (Brassica oleracea) für eine Erhöhung der Ernährungsqualität, Analyse der genetischen Basis ausgewählter Pflanzeninhaltsstoffe und ihr Nachweis in pflanzlichen und menschlichen Matrices

Schwermetalle in Lebensmitteln: Cadmium-, Blei-, Arsen- und Quecksilbergehalt in Rohkakao und in Kakao-Halb- und -Fertigprodukten

Bestimmung von Schwermetallen in Zuckern Pb, Hg, Fe, Cd, Cu, As u.a.w

Laufende Kontrolle der Konsumzucker auf analytische Schadstoffe - entsprechend den Richtlinien Fao, Who, Codex, Alimentarius - und Pruefung sowie Entwicklung von Analysenmethoden fuer das o.g. Gebiet.

Esther von Nida leitet Referat „Lebensmittelüberwachung, Umwelthygiene“ im LUA

Im Einsatz für sichere Lebensmittel: Esther von Nida ist die neue Leiterin des Referats „Lebensmittelüberwachung, Umwelthygiene“ im Landesuntersuchungsamt (LUA). Die staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin und ihr Team aus gut einem Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter anderem verantwortlich dafür, dass Informationen über Lebensmittelrückrufe schnell die richtigen Stellen erreichen, das ganze Jahr über Routineproben zur Untersuchung ins LUA gelangen und Schlachtbetriebe ordnungsgemäß zugelassen werden. In den Laboren des LUA werden jedes Jahr rund 20.000 amtliche Lebensmittelproben untersucht und rechtlich beurteilt; entnommen werden diese Stichproben von den kommunalen Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure der Kreise und Städte im Handel, in Gaststätten oder direkt bei den Herstellern. Damit die Kontrolleure wissen, welche Produkte sie im Laufe des Jahres einsammeln müssen, kümmert sich Esther von Nida mit ihrem Team um die Planung. Lebensmittel etwa, die ein höheres Risiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher bergen, stehen häufiger auf dem Probenplan als andere. Diese risikoorientierte Herangehensweise garantiert ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit. Im Referat ist außerdem die Kontaktstelle für Schnellwarnsysteme angesiedelt, über die Behörden europaweit Informationen über unsichere Produkte austauschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich als rheinland-pfälzische Ansprechpartner zudem um das Portal „Lebensmittelwarnung.de“, das öffentliche Rückrufe von Lebensmitteln in ganz Deutschland auflistet. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Zulassung von Betrieben im Bereich tierische Lebensmittel, die Aus- und Weiterbildung der Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure im Land sowie die Marktüberwachung der Textilkennzeichnung. Esther von Nida ist seit Dezember 2005 im LUA. Die 51-Jährige hat an der Universität Kaiserslautern Lebensmittelchemie studiert. Bevor sie in den Staatsdienst wechselte, arbeitete sie fünf Jahre lang als Laborleiterin in der Privatwirtschaft.

Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule

Mit der Teilnahme an diversen Klimaschutz-Projekten, der Etablierung eines Umwelttages für die ganze Schule und der Pflege eines ökologischen Schulgartens engagiert sich die Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule für den Umwelt- und Klimaschutz. Klimafreundliches Schulgelände Das Schulgelände der Lina-Morgenstern Gemeinschaftsschule besteht aus vier Schulgebäuden, einer Sporthalle, zwei Sportplätzen und einem ökologischen Schulgarten. Eines der vier Gebäude wurde bereits energetisch saniert. Der Garten des großzügigen Schulhofes wurde im Jahr 2018 neu aufgebaut und erneuert. Neben einem Gemüsegarten, welcher von der Garten AG betreut und gepflegt wird, befinden sich ein Feuchtbiotop mit Teich, verschiedene Sitzmöbel aus Paletten sowie ein frei stehender Pizzaofen auf dem Gelände. Dank seines Baumbestands und insektenfreundlicher Bepflanzung leistet der Garten der Lina-Morgenstern-Schule einen Beitrag zur Artenvielfalt in der Stadt und erlaubt es den Kindern, eine Verbindung zur Natur zu entwickeln. Auch außerhalb ihres Schulgeländes engagieren sich die Schülerinnen und Schüler für mehr Biodiversität. So beteiligten sie sich beispielsweise an der Gestaltung und Auszeichnung eines Baumlehrpfades im Kreuzberger Viktoriapark. An der Lina-Morgenstern-Grundschule wird die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowohl im Unterricht als auch in Projektarbeiten vorangetrieben. Insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich erhalten die Schülerinnen und Schüler weitreichende Einblicke in die Bedeutung und Handlungsfelder des Klimaschutzes. Auch der Schulgarten samt Ökoteich wird klassenübergreifend im Unterricht eingesetzt. Die Lina-Morgenstern-Schule nahm als eine von 200 Modellschulen am BLK-Programm “21” teil, welches das Ziel verfolgt, BNE auf Grundlage der Agenda 21 im Schulalltag und Unterricht fest zu verankern. In Projektarbeiten beschäftigen sich die Jugendlichen intensiv und auf Augenhöhe mit den Lehrkräften mit einem bestimmten Teilaspekt des Umweltschutzes. Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Unterricht von der Situation der Regenwälder erfuhren, starteten sie beispielsweise das Projekt „Pro Regenwald“. Mit Elan und Kreativität stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine groß angelegte Spendenaktion mit Kuchenbasar, Flyerverteilung, Spendenaufrufen, Unterschriftenaktionen und natürlich einem umfangreichen Informationsangebot auf die Beine. Mithilfe der Spenden wurden Regenwaldareale erworben, um diese vor der Abholzung zu schützen. Weiterhin wurden Baumpflanzungen in Guatemala finanziert und Projekte zum Schutz der Lebensräume von Gorillas unterstützt. Die Gemeinschaftsschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe eine große Vielzahl an AGs an, welche sich mitunter direkt oder indirekt mit dem Themenkomplex des Klimaschutzes befassen. Dazu gehört beispielsweise die AG Fahrrad. In dieser lernen die Jugendlichen, das eigene Rad zu reparieren und zu pflegen. Natürlich stehen auch gemeinsame Fahrradausflüge auf dem Programm. Durch die Teilnahme an der AG werden die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, sich umweltfreundlich zu bewegen. In der AG Umwelt und Nachhaltigkeit setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz konkret mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinander, sich im Alltag und an der Schule klimabewusster zu verhalten. Auch beim täglichen Mittagessen zeigt die Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule Umweltbewusstsein. Die Verpflegung wird von Sunshine Catering Service übernommen. Der Caterer setzt im Sinne der Nachhaltigkeit auf biologische und saisonale Produkte, sowie auf möglichst kurze Transportwege. Die Schülerinnen und Schüler können sich täglich für ein vegetarisches Menü in Bio-Qualität entscheiden. Einmal pro Woche sind alle angebotenen Speisen fleischlos. Darüber hinaus verzichtet Sunshine Catering auf Lebensmittelchemie. Einsatz neuer Technik | Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Biodiversität | Umweltfreundlicher Schulweg | Schulprogramm | Projekte Die öffentliche Gemeinschaftsschule ist eine gebundene Ganztagsschule und unterrichtet seit 2020 die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Rund 800 Schülerinnen und Schüler werden derzeit von 134 Lehrkräften, Erziehern und Sozialarbeiterinnen betreut. Die Gemeinschaftsschule ehrt ihre Namensgeberin – die Sozialaktivistin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Lina Morgenstern – mit einem klaren Bekenntnis zu Inklusion, Vielfalt und sozialer Gerechtigkeit. Wertschätzung, Engagement, Respekt und individuelle Förderung bilden hierbei die Grundpfeiler des Miteinanders an dem Lernort in Kreuzberg. Bild: ridofranz/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg Übersicht: Diese Friedrichshainer und Kreuzberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Dmyrto_Z/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Katrin Eder: „Mit innovativen Forschungsprojekten die Baustoffwende voranbringen“

Klimaschutzministerium fördert Forschung im Lehmbau mit 427.000 Euro – Ministerin besichtigt Nachhaltigkeitsvorreiterprojekt mit rheinhessischem Stampflehm „Die Bauwirtschaft steht angesichts der Klimakrise vor einem grundlegenden Wandel.  Rund 40 Prozent der CO2-Emissionen und etwa 50 Prozent des globalen Ressourcenverbrauchs fallen hier an. Hohe Temperaturen, extreme Wetterereignisse und der Verlust von Ressourcen stellen Planerinnen und Planer ebenso vor Herausforderungen wie der steigende Energieverbrauch und die Abhängigkeit von industriell gefertigten Baustoffen. Über das Klimabündnis Bauen fördern wir gerne innovative Forschungsprojekte wie TiCo, die den Einsatz nachhaltiger Baustoffe wie Holz und Lehm voranbringen“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich der Übergabe eines Förderbescheids über 427.000 Euro an Prof. Boris Milla von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU). Über das Klimabündnis Bauen Rheinland-Pfalz fördert das Klimaschutzministerium Projekte, in denen nachwachsende Baustoffe wie Holz und Lehm zum Einsatz kommen. Prof. Boris Milla erforscht im Projekt Timber-Composite-Clay-Construction – kurz TiCo – eine integrative Bauweise mit Laubholz, Lehm und Trester im Fachwerkbaustil. Durch den Einsatz dieser ressourcenschonenden und kreislauffähigen Baustoffe soll ein zukunftssicheres „Fachwerk 2.0“ entstehen und die Verarbeitung von Lehm industriell sowie der Einsatz von Laubschwachholz im Bauwesen einfacher möglich werden. „Wir brauchen Konstruktionen und Gebäude, die auf nachwachsenden Rohstoffen beruhen, lokale Kreisläufe stärken und zugleich komfortabel und wirtschaftlich sind“, lobte Katrin Eder den Forschungsansatz. Lehm und Holz sind traditionelle Materialien, die in vielen Fachwerkhäusern bereits in alten Gebäuden hunderte von Jahren überdauern. Sie bieten als natürliche Baustoffe großes Potenzial für eine nachhaltige Architektur, stoßen in der heutigen Anwendung jedoch bislang an Grenzen. Lehm überzeugt zwar durch seine bauphysikalischen und ökologischen Eigenschaften, ist aber in der Verarbeitung aufwendiger als beispielsweise Beton und empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Eichenschwachholz wiederum ist in Rheinland-Pfalz reichlich vorhanden und klimatisch widerstandsfähig. Bisher sind Bauhölzer jedoch traditionell eher aus Nadelholz, die Produktion und Verarbeitung von Laubholzholzprodukten muss erst wieder „aktiviert“ werden, da herkömmliche Sägewerke kein Laubholz verarbeiten können. TiCo greift diese Herausforderungen auf und entwickelt Ansätze, um die Stärken von Holz und Lehm konstruktiv und materialtechnisch miteinander zu verbinden. Das Projekt nutzt digitale Fertigungsmethoden um eine Bauweise zu entwickeln, in der beide Materialien gezielt kombiniert und in ihren Eigenschaften optimiert werden. Im Mittelpunkt steht die Erforschung eines natürlich modifizierten Lehms, des sogenannten Natural Composite Clay. In Kooperation mit dem Fachgebiet Lebensmittelchemie und Toxikologie unter Prof. Dr. Elke Richling wird untersucht, wie pflanzliche Zusätze, insbesondere Tannine aus regionalem Traubentrester sowie Bestandteile aus Baumrinde, die Verarbeitbarkeit und Elastizität des Lehms verbessern können. Parallel dazu werden neue Konstruktionslösungen für den Einsatz von Eichenschwachholz erprobt. Durch die Entwicklung geeigneter Fügetechniken und die Kombination mit Lehmprodukten sollen auch unregelmäßige, kleinteilige Querschnitte für tragfähige Strukturen nutzbar gemacht werden. Das Holz stammt aus nachhaltiger Bewirtschaftung in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Prof. Boris Milla besichtigte Katrin Eder das Projekt „Ecohybrid“ von Bauherr Max Palka und dem Architekturbüro mamuth in Nieder-Olm. Das Gebäude beinhaltetet einen Multifunktionsraum, in dem unter anderem Lehrveranstaltungen für klimafreundliches Bauen stattfinden sollen. Regional gewonnener Lehm wurde in dem Projekt eingesetzt und in 9x6 Meter großen Stampflehmwänden weiterverarbeitet. Diese Wände sollen eine regulatorische Wirkung auf das Raumklima haben und werden durch Seitenwände aus leim- und eisenfreiem Massivholz ergänzt. Eine erste Lehmwand steht bereits. „Ecohybrid setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen in Rheinland-Pfalz. Hier wird die Baustoffwende auf vorbildliche Weise vorangebracht“, sagte Katrin Eder.

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