Viele räuberische Bodenmilben sind Generalisten und fressen diverse Nahrungsorganismen, was sie zu exzellenten Kandidaten für die biologische Schädlingsbekämpfung macht. Ihr Einfluss auf oberirdische Schädlinge ist gut bekannt; Raubmilben als natürliche Feinde für unterirdische Schädlinge sind dagegen wenig untersucht. Das geplante Projekt hat das Ziel das Nahrungsnetz in landwirtschaftlichen Böden, insbesondere die trophischen Beziehungen zwischen Mikroorganismen, freilebenden Nematoden (FLN) und Raubmilben, für die biologische Kontrolle von Wurzelgallnematoden (RKN) zu nutzen. Wir postulieren, dass FLN eine qualitativ hochwertige Nahrung (u.a. aufgrund ihres Gehaltes an omega 3 Fettsäuren) für Milben darstellen, welche die Fitness und damit die Biokontrolle durch diese Räuber erhöhen. Diese trophischen Interaktionen werden in vier Arbeitspaketen im Labor, Gewächshaus und Freiland untersucht. Salat dient als Modellpflanze, da alle in Israel und Palästina angebauten Sorten anfällig für RKN sind, was zu Ernteverlust führt. Kompost der Schwarzen Soldatenfliegenlarven (BSFL, Hermetia illucens) dient als Substrat zur Zucht der FLN sowie als organischer Dünger in den Experimenten. BSFL ist eine nachhaltige Lösung für das landwirtschaftliche Management von Tier- und Pflanzenabfall, mit Potential als Bodenverbesserer im ökologischen Landbau. Folgende Forschungsfragen sollen untersucht werden: 1) Welche FLN und Milbenarten kommen natürlicherweise gemeinsam in landwirtschaftlichen Flächen vor und bieten damit ein gutes Potential für die Biokontrolle? 2) Welche FLN Arten führen zur stärksten Erhöhung der Räuberfitness (z.B. Reproduktion, Biomasse) und stellen diese FLN, bei Anwesenheit von RKN, eine alternative Nahrung für Milben dar? 3) Welche getrennten und synergistischen Wirkungen haben die mit BSFL assoziierten Mikroorganismen, und deren Nematoden-Grazer, auf die Populationsdichte der Raubmilben, die Fitness der Pflanzen und die RKN Biokontrolle durch Milben? 4) Welchen Einfluss hat BSFL Ausbringung als landwirtschaftliche Praxis auf die Biokontrollfunktion der Milben sowie auf die Bodengesundheit, Pflanzenresistenz gegenüber Blattherbivoren und Ernteertrag? Die anvisierte Trilaterale Kooperation wird somit autochthone FLN und räuberische Bodenmilben für die Biokontrolle von RKN identifizieren, evaluieren und etablieren. Dies wird nachhaltige landwirtschaftliche Strategien fördern, welche von Erzeugern in Israel und Palästina angewandt werden können.
Hauptverbreitung im Südwesten (Oberrheinische Tiefebene), dort häufig. Aktuell Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Weiter im Norden und Osten ältere Funde aus Westfalen und Sachsen-Anhalt, noch weiter nördlich ganz fehlend ( Bleich et al. 2020). Wärme und Trockenheit liebende Art, an pflanzlichen Abfällen, Kompost oder Kot, in der Ebene und im Hügelland. Auf Feldern an ausgestreutem Mist und Gülle, im Süden sehr häufig in Autokescher-Fängen (Köhler brfl. 2008).
The main objective of boDEREC is the design of an integrated management of water works that guarantees increased quality of drinking water. The more or less unknown type of pollution from the category of Pharmaceuticals and Personal Care Products (PPCP) find their way into the environment through excretion, household waste, waste and sewage, bathing and wastewater, and direct disposal. While many of these compounds are broken down and degraded, many will not, and will persist in the soil and reclaimed water, and create potential hazards to environmental and human life. Most waste water treatment plants are not able to eliminate PPCP. To achieve this goal, the PPCP contents will be monitored from their sources, via the watercourse, the aquifer to the waterworks at selected pilot sites. Waterworks operators will get a tool to optimize their activities, depending on the current quality of source water. The outputs of the project will also include recommendations for changes to legislation on drinking and wastewater standards and technical solutions. The specific objective of the project is dissemination activities, aimed at organizing international workshops and training. In view of the cross-border dimension of the problem addressed, the professional public will be informed about the results achieved and the ways of solving them.
==Aufkommen an biologisch abbaubaren Garten- und Parkabfällen je Einwohnerin und Einwohner== ===Aussage=== Der Indikator gibt Auskunft über das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen der bei den Haushalten getrennt erfassten biologisch abbaubaren Garten- und Parkabfälle. ===Indikatorberechnung=== Für die Berechnung des Indikators "Aufkommen an biologisch abbaubaren Garten- und Parkabfällen je Einwohnerin bzw. Einwohner" wird das Aufkommen an biologisch abbaubaren Garten- und Parkabfällen durch die (durchschnittliche Jahresbevölkerung) dividiert. Für die Berechnung wird die jahresdurchschnittliche Ein-wohnerzahl herangezogen. Bis 2010 ist die durchschnittliche Jahresbevölkerung das arithmetische Mittel der zwölf Monatsdurchschnitte. Diese berechnen sich jeweils als arithmetisches Mittel aus dem Anfangs- und Endbestand des betreffenden Monats. Die Durchschnittsbevölkerung 2011 ist die Stichtagsbevölkerung am 9. Mai 2011. Ab 2012 ist die durchschnittliche Jahresbevölkerung das arithmetische Mittel aus Jahresanfangs- und Jahresendbestand. ===Herkunftsstatistik=== Der Indikator beruht auf Daten der Erhebung der öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgung und der Statistik der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes. ===Merkmalsbeschreibungen=== *'''Biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle''' Biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle sind Pflanzenabfälle (Grünabfälle nach Abfallschlüssel 20 02 01 des Abfallkatalogs auf Basis des Europäischen Abfallverzeichnisses, Stand 2002), die getrennt von den Abfällen aus der Biotonne und Restabfällen gesammelt, transportiert und der Verwertung zugeführt werden. In den Garten und Parkabfällen sind Friedhofsabfälle eingeschlossen. *'''Bevölkerung''' Die Bevölkerung einer Gemeinde umfasst seit Anfang der 1980er Jahre alle Personen, die auf der Grundlage der geltenden melderechtlichen Bestimmungen in dieser Gemeinde ihre alleinige oder die Hauptwohnung haben. Vorher wurde die Bevölkerung am Ort der alleinigen oder der vorwiegend benutzten Wohnung erfasst (Wohnbevölkerung). Bei den Bevölkerungsdaten handelt es sich um Fortschreibungszahlen, die ab dem Berichtsmonat Mai 2022 auf den Ergebnissen des Zensus vom 15. Mai 2022 basieren. Die Berichtsjahre 2011 bis 2021 basieren auf den Ergebnissen des Zensus vom 09. Mai 2011. Die jährliche Fortschreibung der Bevölkerung erfolgt mit Hilfe der Ergebnisse der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen), der Wanderungsstatistik (Zu- und Fortzüge) sowie von Daten zu Ehelösungen, Aufhebungen von Lebenspartnerschaften, dem Wechsel der Staatsangehörigkeit und Bestandskorrekturen aufgrund von nachgereichten Meldungen der Standes- und Einwohnermeldeämter. Zur Bevölkerung zählen auch die im Bundesgebiet gemeldeten Ausländer (einschließlich Staatenlose und Schutzsuchende). Nicht zur Bevölkerung gehören hingegen die Mitglieder der Stationierungsstreitkräfte sowie der ausländischen diplomatischen und konsularischen Vertretungen mit ihren Familienangehörigen. Die Ergebnisse können Fälle mit unbestimmtem oder diversem Geschlecht beinhalten, die durch ein definiertes Umschlüsselungsverfahren auf männlich und weiblich verteilt wurden. Bevölkerungsdaten für die Berichtsjahre 1987 bis 2010 wurden in den alten Bundesländern aufgrund der Ergebnisse der Volkszählung vom 25. Mai 1987 erstellt, in den neuen Bundesländern bildet die am 3. Oktober 1990 aufgrund eines Auszugs des zentralen Einwohnerregisters der ehemaligen DDR festgestellte amtliche Einwohnerzahl die Grundlage. ===Regionale Besonderheiten=== *Alle Länder Aufgrund der regional unterschiedlichen Organisation der öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgung liegen für einzelne Kreise keine separaten Ergebnisse vor. Bei kreisübergreifender Abfallentsorgung werden die Werte rechnerisch ermittelt oder als "Keine Daten vorhanden" ausgewiesen. *Rheinland-Pfalz Ab 2024 handelt es sich bei den vorliegenden Kreiswerten der Statistischen Region Trier (072) um rechnerische Aufteilung auf Basis der Bevölkerungsteile, da das Entsorgungsgebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Trier die kreisfreie Stadt Trier sowie die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel umfasst. Eine kreisscharfe Trennung ist somit nicht möglich. Ab 2016 umfasst das Entsorgungsgebiet des Zweckverbandes Abfallwirtschaft die Region Trier, das die kreisfreie Stadt Trier sowie die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel beinhaltet. Eine kreisscharfe Trennung ist somit nicht möglich. *Sachsen-Anhalt Infolge der Gebietsreform 2007 können für die Kreisebene für die Berichtsjahre 2005 und 2006 keine Werte angezeigt werden. *Sachsen Infolge der Gebietsreform 2008 können für die Kreisebene für die Berichtsjahre 2005 bis 2007 keine Werte angezeigt werden. *Mecklenburg-Vorpommern Infolge der Gebietsreform 2011 können für die Kreisebene für das Berichtsjahr 2011 keine Werte angezeigt werden. ===Weiterführende Informationen=== [https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberichte/Bevoelkerung/einfuehrung.html|Bevölkerungsfortschreibung] [https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber ichte/Umwelt/haushaltsabfaelle.pdf |Haushaltsabfälle] [https://www.regionalstatistik.de/genesis/online/data?operat ion=themes |Regionaldatenbank: Themenbereiche]
Bei Nanocellulose handelt es sich um eine relativ neue Werkstoffentwicklung auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Es existieren mehrere Varianten des Materials wie mikrofibrillierte Zellulose (microfibrillated cellulose ¬ MFC) oder nanokristalline Drähte/Fasern, die sich aus zellstoffhaltigen Pflanzenabfällen, aber auch biotechnologisch durch bakterielle Synthese herstellen lassen. Nanocellulose zeichnet sich durch mechanische Eigenschaften wie Steifigkeit und Festigkeit aus und verbindet diese mit den Vorteilen einer hohen biologischen Verträglichkeit und steuerbaren biologischen Abbaubarkeit. Mittlerweile hat die Herstellung von Nanocellulose die Schwelle zur Kommerzialisierung überschritten und wird von einigen Unternehmen in größerem Maßstab umgesetzt, wie zum Beispiel von CelluForce (Kanada) oder Inventia (Schweden). Auch in Deutschland und der Schweiz gibt es Entwicklungsaktivitäten zu Nanocellulose wie durch das Start-up¬Unternehmen Jenpolymer Materials oder das Adolphe Merkle Institute der Universität Fribourg (Schweiz), das unter anderem an der Entwicklung neuer Hochleistungskomposite aus synthetischen Kunststoffen und zellulosen Nanofasern forscht. Das Anwendungsspektrum von Nanocellulose ist sehr vielseitig und umfasst beispielsweise Anwendungen als Füllstoff zur Verstärkung von Papier oder Lebensmittelfolien, als Wundauflage und Implantatmaterial oder als Trägermaterial für pharmazeutische und kosmetische Wirkstoffe. Darüber hinaus wird Nanocellulose auch als Werkstoff zum Ersatz von Verstärkungsmaterialien entwickelt. Kurz¬ bis mittelfristig erscheint angesichts der mechanischen Eigenschaften unter anderem die Substitution von Glasfasern in Epoxidharzsystemen interessant. In diesem Zusammenhang wurde in einer Studie der TA Swiss im Rahmen einer orientierenden Bilanzierung der CO2 ¬Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen glasfaserverstärkten Kompositen ermittelt. Im Rahmen einer Hochrechnung wurde dabei angenommen, dass mittel¬ bis langfristig durch die verschiedenen Anwendungsbereiche für Nanocellulose 25 Prozent der glasfaserverstärkten Kunststoffe durch Zellulose¬Nanokomposite substituiert werden können. Ausgehend von dem spezifischen CO2 -Einsparpotenzial in Höhe von rund 1,8 kg CO2 ¬Äquivalente pro Kilogramm Glasfaser könnte sich so ein Gesamteinsparpotenzial von knapp einer halben Million Tonnen CO2 ¬Äquivalente ergeben.
Presse Neue Rekordmenge an Haushaltsabfällen im Jahr 2021 Seite teilen Pressemitteilung Nr. 546 vom 19. Dezember 2022 Erstmals mehr als 40 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle Pro-Kopf-Menge steigt gegenüber 2020 um 6 Kilogramm auf 483 Kilogramm Abfall Deutlich mehr Bioabfälle und Sperrmüll pro Kopf, weniger Wertstoffe und Restmüll WIESBADEN – Im Jahr 2021 ist das Abfallaufkommen der privaten Haushalte in Deutschland weiter gestiegen: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden pro Kopf 483 Kilogramm Haushaltsabfälle eingesammelt. Das waren 6 Kilogramm mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, als das Pro-Kopf-Aufkommen um 19 Kilogramm gegenüber dem Jahr 2019 gestiegen war (2019: 457 Kilogramm). Insgesamt wurden im Jahr 2021 bei den Haushalten 40,2 Millionen Tonnen Abfälle eingesammelt und damit rund 1,5 % oder 0,6 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Das Aufkommen an Haushaltsabfällen stieg damit auf den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2004. Lädt... Mehr als die Hälfte der eingesammelten Haushaltsabfälle waren Wertstoffe und Bioabfälle Deutlich mehr als die Hälfte (59 %) der im Jahr 2021 eingesammelten Haushaltsabfälle waren getrennt gesammelte Wertstoffe (31 %) und Bioabfälle (28 %). Rund ein Drittel (33 %) des Abfallaufkommens war Rest- oder Hausmüll, Sperrmüll machte 8 % aus und sonstige Abfälle wie beispielsweise Batterien und Farben summierten sich auf weniger als 1 %. Leichter Rückgang bei den Wertstoff- und Hausmüllmengen Das Pro-Kopf-Aufkommen bei den Wertstoffen, zu denen unter anderem Papier, Pappe, Plastik- und Metallverpackungen oder Glas zählen, sank 2021 gegenüber dem Vorjahr um 3 Kilogramm auf 149 Kilogramm. Insgesamt wurden 12,4 Millionen Tonnen Wertstoffe eingesammelt (2020: 12,6 Millionen Tonnen). An Rest- oder Hausmüll wurden 13,3 Millionen Tonnen eingesammelt. Das waren 159 Kilogramm pro Kopf und damit 1 Kilogramm weniger als im Vorjahr. Zu diesen Abfällen zählt alles, was nicht in die Wertstoff- oder Biotonne kann oder speziell entsorgt werden muss. 134 Kilogramm Bioabfälle pro Person eingesammelt Die eingesammelte Menge an Bioabfällen von rund 11,2 Millionen Tonnen stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,5 Millionen Tonnen. Dies entsprach einem Pro-Kopf-Aufkommen von 134 Kilogramm und war eine Steigerung um 6 Kilogramm pro Kopf im Vergleich zu 2020, als das Pro-Kopf-Aufkommen ebenfalls um 6 Kilogramm gegenüber 2019 gestiegen war. Zu den Bioabfällen zählen alle getrennt gesammelten biologisch abbaubaren Abfälle wie beispielsweise Pflanzenabfälle und Essensreste. Anstieg beim Sperrmüll und den sonstigen Abfällen Das Sperrmüllaufkommen stieg 2021 um 3 Kilogramm auf 37 Kilogramm pro Person. Insgesamt betrug die Sperrmüllmenge 3,1 Millionen Tonnen (2020: 2,8 Millionen Tonnen). Das war der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2004. Bei den sonstigen Abfällen stieg die Pro-Kopf-Abfallmenge auf 3 Kilogramm (2020: 2 Kilogramm). Weitere Informationen: Detaillierte Ergebnisse auch nach Bundesländern sind über die Tabelle „ Aufkommen an Haushaltsabfällen “ in der Datenbank GENESIS- Online ( 32121 ) abrufbar. Kontakt für weitere Auskünfte Pressestelle Telefon: +49 611 75 3444 Zum Kontaktformular Zum Thema Abfallwirtschaft
Die Mitverbrennung von Abfällen bzw. abfallbasierten Brennstoffen und Rohstoffen stellt eine seit Jahren etablierte und bewährte Maßnahme zur Schonung natürlicher Ressourcen wie fossiler Energieträger oder Primärrohstoffe dar. Zugleich trägt dies auch zur Verringerung des Aufkommens an zu beseitigenden Abfällen bei. Das vorliegende Sachverständigengutachten gibt einen Überblick über die Grundlagen der Zementklinkererzeugung, die Rechtsgrundlagen für die Abfallmitverbrennung in Zementwerken, die Emissionen deutscher Zementwerke, die Verfahren und Techniken zur Emissionsminderung und die Wechselwirkungen zwischen Ressourcenschonung und Klimaschutz bei der Abfallmitverbrennung. Es geht auch kurz auf die erforderliche Qualitätssicherung beim Einsatz abfallbasierter Brennstoffe und die rohstoffliche Verwertung von Abfällen ein. Mit diesem Sachverständigengutachten soll der aktuelle Stand der Abfallmitverbrennung in der deutschen Zementindustrie zusammengefasst, ein Überblick über die gesetzlichen Regelungen und aktuelle Fragen und Perspektiven sowie weitere relevante Aspekte etwa zur Qualitätssicherung beim Abfalleinsatz gegeben werden.
Biobasierte Faserverbundwerkstoffe konnten die überwiegend eingesetzten erdölbasierten Kunststoffe in Fassaden- und Fensteranwendungen bisher noch nicht ersetzen. Im Fassadenbereich gibt es bereits erste Ansätze zur Verwendung holzverstärkter Kunststoffe. Die an nachhaltigen Materialien interessierten Architekten und Bauherren sind umweltbewusst und wünschen biobasierte Lösungen. Ziel dieses Vorhabens ist es, Fenster- und Fassadenprofile auf Basis von agrarischen Reststoffen und Biopolymeren zu entwickeln.
Biobasierte Faserverbundwerkstoffe konnten die überwiegend eingesetzten erdölbasierten Kunststoffe in Fassaden- und Fensteranwendungen bisher noch nicht ersetzen. Im Fassadenbereich gibt es bereits erste Ansätze zur Verwendung holzverstärkter Kunststoffe. Viele Architekten und Bauherren sind heute an nachhaltigen Materialien interessiert und wünschen biobasierte Lösungen. Ziel dieses Vorhabens ist es, Fenster- und Fassadenprofile auf Basis von agrarischen Reststoffen und Biopolymeren zu entwickeln. Zunächst werden von allen beteiligten Partnern (BioMat-Universität Stuttgart, Fraunhofer-Institut für Holzforschung (WKI), Naftex, think blue und Profine) die Anforderungen an die Materialien und Profiltypen (Fassade, Fenster) festgelegt. Auf dieser Basis erfolgt eine Materialauswahl. Die Formulierungen werden zunächst im Labormaßstab entwickelt mit dem Ziel, eine Einordnung V0 nach UL-94 zu erreichen bei gleichzeitig akzeptablen mechanischen Eigenschaften. Die erfolgversprechendsten Rezepturen werden dann compoundiert und extrudiert, um die Verarbeitbarkeit sicherzustellen. Parallel hierzu wird das Fensterprofilwerkzeug entwickelt. Die besten Formulierungen werden schließlich in großer Menge compoundiert, zu Fassaden- und Fensterprofilen verarbeitet und geprüft. Ausgewählte Compounds werden auch zu großformatigen Platten für Fassadenwerkstoffe verpresst. In architektonischen Designstudien werden moderne, innovative und für den Markt attraktive Designs entwickelt.
Die Ressourcen für konventionelle Baustoffe sind endlich, was etwa für den Zuschlagsstoff Sand für Beton in einigen Regionen schon deutlich wird. Wissenschaftler des Fachgebiets Nachhaltiges Bauen an der Fakultät für Architektur des Karlsruher Institut für Technik (KIT) stellten daher auf der "Seoul Biennale of Architecture and Urbanism 2017" einen neuen Baustoff mit entsprechend angepasster Konstruktion vor. Basis des Baustoffs sind Holzspäne oder andere pflanzlichen Abfälle, gemischt mit dem Wurzelwerk von Pilzen, dem sogenannten Myzelium. Dessen fadenförmige Zellen bilden ein schwammartiges, stabiles Gebilde aus. Die Mischung wird in Formen gefüllt, die den Geometrien der späteren Konstruktion entsprechen, wo sie sich durch das Pilzwachstum erst weiter verdichtet. Ein Trocknungsprozess tötet den Pilz anschließend ab. So entstehen leichte Bausteine, die zusammen mit Verbindungselementen aus Bambus zusammengesetzt werden können. Die Konstruktionsmethodik der grafischen Statik berücksichtigt die geringe Druck- und Zugbelastbarkeit des Baustoffs durch gezielte Gestaltung der geometrischen Form und des inneren Kräfteflusses. Das auf der südkoreanischen Biennale gezeigte Tragwerk "MycoTree" erinnert daher an einen Baum.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 53 |
| Kommune | 1 |
| Land | 5 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 19 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 46 |
| Taxon | 1 |
| Text | 9 |
| Umweltprüfung | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 11 |
| Offen | 48 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 54 |
| Englisch | 14 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 9 |
| Keine | 21 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 33 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 45 |
| Lebewesen und Lebensräume | 57 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 59 |
| Wasser | 23 |
| Weitere | 59 |